EU-Informationen

10.02.2017

EU-BUDGET 2017: 150 MIO. € GEGEN TIERSEUCHEN

Die Europäische Kommission wird 2017 insgesamt 150 Mio. € für die ein- oder mehrjährigen Programme der Mitgliedstaaten zur Tilgung, Bekämpfung und Überwachung bestimmter Tierseuchen zur Verfügung stellen. Von den 133 eingereichten Programmen wurden 131 Programme aus 28 Mitgliedstaaten genehmigt.

Quelle:  ADT-Brüssel

01.02.2017

EFSA überträgt offene wissenschaftliche Sitzungen 2017 als Livestream

Die EFSA erhöht ihre Transparenz gegenüber Interessengruppen, indem sie ab sofort die offenen Sitzungen ihrer Wissenschaftlichen Gremien als Livestream überträgt. Dies soll einer größeren Zahl an Beobachtern die Möglichkeit geben, an diesen – auch aus der Ferne – teilzunehmen. Außerdem wird es möglich sein, den Wissenschaftlern der EFSA online Fragen zu stellen.

Quelle: EFSA

01.02.2017

EFSA und EMA haben EU-Maßnahmen zur Reduktion des Antibiotikaeinsatzes bei Tieren untersucht

Für die EFSA ist es unabdingbar, den Einsatz von Antibiotika bei Lebensmittel liefernden Tieren zu verringern, diese Mittel soweit wie möglich zu vermeiden und die Nutztierhaltung völlig neu zu überdenken.

Sachverständige der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) haben sich mit den Maßnahmen befasst, die in der Europäischen Union (EU) unternommen werden, um den Antibiotikaeinsatz bei Tieren zu verringern, und kommen zu dem Schluss, dass es keine Patentlösung gibt. Erfolgreiche Strategien verfolgen einen integrierten, mehrdimensionalen Ansatz, der die lokalen Tierhaltungssysteme berücksichtigt und alle maßgeblichen Akteure mit einbezieht – von den Regierungen bis hin zu den Landwirten.

Quelle: EFSA

18.01.2017

EU-Information

Im Amtsblatt der EU ist die Delegierte Verordnung 2017/67 der Kommission mit Bestimmungen für die Verwaltung der Ausgaben in Bereichen wie Tiergesundheit und Tierschutz durch Ergänzung der Liste der in jenem Anhang aufgeführten Tierseuchen und Zoonosen veröffentlicht worden. Damit gehört LSD zu den Tierseuchen, deren Bekämpfung gefördert werden kann. Bereits Anfang November letzten Jahres hatte die Brüsseler Behörde beschlossen, die Pest der kleinen Wiederkäuer, Schafpocken, Ziegenpocken und Dermatitis nodularis (Lumpy Skin Disease) in die Liste der Tierseuchen und Zoonosen in Anhang II der Verordnung (EU) Nr. 652/2014 (Bestimmungen für die Verwaltung der Veterinärausgaben) aufzunehmen. Damit haben die Mitgliedstaaten ab sofort die Möglichkeit, geeignete jährliche oder mehrjährige Überwachungsprogramme zur Früherkennung der genannten Seuchen durchzuführen, die von der EU kofinanziert werden.

Bisher waren die genannten Tierseuchen lediglich in Anhang I der VO gelistet, d. h. es konnten nur Sofortmaßnahmen (emergency measures) bezahlt werden.

Quelle: ADT Brüssel

16.01.2017

H5N8 in Italien, Slowenien und Spanien

Der Erreger der Aviären Influenza vom Typ H5N8 breitet sich europaweit weiter aus. Wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mitteilte, wurde der Erreger erstmals bei Wildvögeln in Italien, Slowenien und Spanien gefunden. In Italien wurde das Virus bei einer Pfeifente nahe der Grenze zu Slowenien nachgewiesen. In Slowenien konnte das Virus an drei verschiedenen Orten bei insgesamt fünf Höckerschwänen isoliert werden und in Spanien wurde der Erreger in Kastillien bei einer Graugans festgestellt. 

Quelle: OIE

07.12.2016

TSE-Bericht der EFSA

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat am 1. Dezember 2016 ihren Kurzbericht zur Überwachung von Transmissiblen Spongiformen Enzephalopathien (TSE) bei Rindern, Schafen und Ziegen im Jahr 2015 veröffentlicht. Es war das erste Mal, dass die EFSA die Daten analysierte, bisher waren die TSE-Jahresberichte von der Europäischen Kommission zusammengestellt worden.

Quelle: ADT Brüssel

09.11.2016

ICAR / Interbull Tagung zum ersten Mal in Südamerika

Vom 24.-28. Oktober 2016 fand die diesjährige ICAR / Interbull Tagung zum ersten Mal in Südamerika statt. Von den insgesamt mehr als 300 Teilnehmern nahmen etwa 150 an der Interbull Tagung unter Leitung von Dr. Reents aus Deutschland teil.

Quelle: ADR / vit Verden

12.08.2016

EFSA revidiert Höchstgehalte an Kupfer in der Tiernahrung

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat eine Verringerung der Kupferhöchstgehalts im Futter für Ferkel, Rinder und Milchkühe sowie eine Erhöhung in Futtermitteln für Ziegen empfohlen. Die vorgeschlagenen Konzentrationen würden laut EFSA zu einer Reduktion der in die Umwelt freigesetzten Mengen an Kupfer führen, was eine mögliche Rolle bei der Verringerung von Antibiotikaresistenzen spielen könnte.

Quelle: aho

Lesen Sie die ganze Meldung hier.

26.07.2016

EU-Kommission genehmigt drei Sorten genveränderter Sojabohnen

Die EU-Kommission hat in der vergangenen Woche drei Sorten genveränderter Sojabohnen genehmigt. Die Zulassung gilt für die Verwendung in Lebens- und Futtermitteln. Ein Anbau der drei Sojabohnen-Sorten ist allerdings nicht zulässig. Die Entscheidung der EU- Kommission war notwendig geworden, da die Mitgliedsstaaten bei den Abstimmungen im zuständigen Ausschuss keine Stellungnahme abgegeben hatten. Aktuell sind in der EU 64 gentechnisch veränderte Lebens- und Futtermittel in der EU zugelassen. Die Maissorte MON810 ist zum Anbau innerhalb der EU zugelassen.

EU-Kommission

30.06.2016

Übersicht der EU-Kommission über die Restriktionszonen auf Grund der Blauzungenkrankheit

Die EU-Kommission stellt verschiedene Informationen zur Blauzungenkrankheit zur Verfügung. Dazu gehört auch eine Übersicht über die in Europa etablierten Restriktionszonen auf Grund des Nachweises von Fällen der Blauzungenkrankheit. Auf der Karte, die zuletzt im Mai aktualisiert wurde, ist zu erkennen, dass aktuell die Länder Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Ungarn, die Slowakei, Kroatien sowie Teile des östlichen Österreichs und des östlichen Sloweniens Restriktionen nach Feststellung des Virus vom Serotyp 4 gelten. Frankreich ist mittlerweile zu großen Teilen Restriktionen auf Grund des Nachweises des Virus vom Serotyp 8 unterworfen. Die Restriktionszone reicht hier im Norden bis zu einer Linie, die ungefähr auf der Höhe von Nantes im Westen bis zum Grenzdreieck zwischen Belgien, Frankreich und Luxemburg im Osten verläuft. Südlich davon unterliegt ganz Frankreich Restriktionen.

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Qelle: Vetion

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