11.05.2011
EFSA: Öffentliche Konsultationen zu den Leitlinien für die Risikobewertung im Bereich Tierschutz
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat am 4. Mai 2011 eine Öffentliche Konsultation zu den Leitlinien für die Risikobewertung im Bereich Tierschutz gestartet.
Den Entwurf des Leitliniendokuments für die Risikobewertung im Bereich Tierschutz finden Sie auf folgender Webseite:
http://www.efsa.europa.eu/de/consultations/call/ahaw110504.htm.
19.04.2011
EP-Ausschuss fordert Reduktion des Antibiotikaeinsatzes bei Tieren
Die Landwirtschaftsexperten des Europäischen Parlaments sind über den zunehmenden Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung besorgt. Zwar seien Antibiotika zur Krankheitsbekämpfung weiterhin notwendig, ihr Einsatz sei aber auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken
, so eine in der vergangenen Woche verabschiedete Entschließung des Landwirtschaftsausschusses des Europäischen Parlaments, auf die die die zuständige Berichterstatterin der EVP-Fraktion, Elisabeth Jeggle, (CDU) hinweist. Zudem sei eine verstärkte Erforschung sowohl neuer Antibiotika als auch von alternativen Behandlungsmethoden für kranke Tiere, zum Beispiel durch Impfungen im Vorfeld, notwendig.
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30.03.2011
Keine Kennzeichnungspflicht für Produkte von Nachkommen geklonter Tiere
Am 29.03. sind die Kompromissbemühungen um eine EU-Regelung zum Umgang mit Lebensmitteln aus Klonen im Rahmen der Verordnung über neuartige Lebensmittel gescheitert. Das Europäische Parlament und der Ministerrat hätten sich sehr zum Bedauern der Kommission nicht einigen können.
Die Klon-Technik besteht in der ungeschlechtlichen Reproduktion von Tieren. Sie wird derzeit in der EU
nicht zur Lebensmittelerzeugung eingesetzt. Da Lebensmittel aus Klonen nicht durch herkömmliche Zuchtverfahren gewonnen werden, fallen sie in der Konsequenz unter die Definition von
neuartigen Lebensmitteln
.
Nach Scheitern der Verhandlungen bleibt die geltende Verordnung über neuartige Lebensmittel weiter in Kraft (Verordnung (EG) Nr. 258/97 vom 27. Januar 1997
über neuartige Lebensmittel und neuartige Lebensmittelzutaten
).
Fleisch und Milch von Klonen dürfen in Europa nur mit behördlicher Zulassung auf den Markt gebracht werden. Liegt eine solche nicht vor, ist ihre Vermarktung unzulässig. (VDF)
29.03.2011
Rückverfolgbarkeitssystem für Klon-Nachkommen vorgeschlagen
In den Streit um den Umgang mit den natürlichen Nachkommen geklonter Zuchttiere ist Bewegung gekommen: Der Rat hat den Unterhändlern des Europäischen Parlaments vergangene Woche die Einführung von Rückverfolgbarkeitssystemen sowohl für Zuchtmaterial wie Sperma und Embryonen als auch für die Nachkommen selbst angeboten.
25.03.2011
Bioökonomieplattformen stellen ihre Empfehlungen zur Bioökonomie auf europäischen Ebene vor
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Projektes BECOTEPS am 22. März 2011 in Brüssel haben die neun europäischen Technologie Plattformen (ETPs) ihre Empfehlungen zur europäischen Bioökonomie vorgestellt. Die Bioökonomie umfasst eine nachhaltige Produktion und die Überführung von Biomasse in Auswahl an Nahrungsmitteln, Gesunderhaltung, Fasern, industrielle Produkte und Energie. Dabei dienen biologische Materialien als Grundlage, entweder als Produkt selbst oder als Rohstoff für weiterführende Produkte. Dadurch solle die Abhängigkeit vom Rohöl verringert werden.
25.03.2011
EU-Forschungsprojekt „PIGWISE“ bewilligt: Mehr Leistung und Wohlbefinden bei Mastschweinen durch HF RFID
Das im Rahmen des ersten
ERAnet ICT-Agri Calls
eingereichte EU-Forschungsprojekt
PIGWISE
wurde bewilligt. Durch Identifikationssysteme auf Basis hochfrequenter Radiowellen (HF RFID) sollen Entscheidungsmodelle zur Verbesserung der Einzeltiergesundheit und des Tierwohles bei Mastschweinen entwickelt werden. Das Projekt unter der Leitung der Abteilung Verfahrenstechnik der Universität Göttingen beginnt am 01. September 2011 und wird über zwei Jahre mit 465.000 Euro gefördert.
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01.03.2011
EU führt Grenzwert für GVO-Spuren ein
Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich nach langem Ringen dem Vorschlag der EU-Kommission angeschlossen, einen Grenzwert für GVO-Spuren in Importfuttermitteln zuzulassen. Spuren von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) werden somit bis zu einem Grenzwert von 0,1 Prozent erlaubt, sofern es sich um GVO handelt, die in er EU erlaubt sind, deren Zulassung beantragt wurde oder deren Zulassung abgelaufen ist. Die sogenannte Nulltoleranz ist damit gefallen. Ein Grenzwert von 0,1 Prozent bedeutet, dass eines von Tausend keimfähigen Körnern in Zukunft gentechnisch verändert sein darf.
Quelle: agrarheute
28.01.2011
Klonen: EU beantwortet Fragen zum Klonen und zum aktuellen EU-Bericht
Die EU hat in einem kleinen Fragen- und Antwortkatalog Erläuterungen zur Klontechnik sowie zum aktuellen EU-Bericht vom 19.10.2010 gegeben.
Die Fragen und Antworten zum Klonen finden Sie
hier Quelle: EU
28.01.2011
Klonen: EU-Bericht befürwortet befristete Aussetzung des Klonens von Tieren zur Lebensmittelerzeugung in der EU
Die Brüsseler Kommission spricht sich in ihrem Bericht für ein befristetes Verbot des Klonens von Tieren zur Lebensmittelerzeugung in der EU, der Verwendung von geklonten Tieren und des Inverkehrbringens von Lebensmitteln aus Klonen aus. Diese Maßnahmen sollen nach 5 Jahren überprüft werden. Im Gegensatz dazu sind für die Nachkommen geklonter Tiere und Erzeugnisse daraus (egal ob genetisches Material oder Lebensmittel) keine gesetzlichen Regelungen vorgesehen.
Den EU-Bericht finden Sie hier hier
Die Pressemitteilung der Kommission finden Sie hier hier
Quelle: EU
Stellungnahmen der DGfZ zu diesem Themenkomplex finden Sie hier:
27.01.2011
Ferkelkastration: Erklärung wichtiger europäischer Wirtschaftsverbände, Unternehmen und Tierschutzgruppen zum Ausstieg aus der Ferkelkastration
Mit Anerkennung hat die Europäische Kommission auf eine Erklärung wichtiger europäischer Wirtschaftsverbände, Unternehmen und Tierschutzgruppen reagiert, die den Ausstieg der Schweinehalter aus der Ferkelkastration beinhaltet.
Die Erklärung hat im Wesentlichen folgenden Punkte zum Inhalt:
- Ab 1. Januar 2012 ist die chirurgische Kastration EU-weit nur noch mit Betäubung (anaesthesia) und/oder Schmerzbehandlung (analgesia) erlaubt.
- Ab 1. Januar 2018 ist die chirurgische Kastration von Schweinen in der EU verboten.
- Es wird eine
Europäische Partnerschaft
gegründet, die als Plattform dient, um den Übergang zu erleichtern und zu fördern. In dieser Partnerschaft arbeiten alle relevanten Interessengruppen mit. Sie wird von der Kommission unterstützt und finanziert. Eine Aufgabe wird darin bestehen, einen jährlichen Statusbericht zu verfassen.
Die Erklärung finden Sie
hier Die Unterzeichner finden Sie
hier Quelle:
Midday Express Eine DGfZ-Stellungnahme zu diesem Themenkomplex finden Sie hier: