Presse

30.06.2016

EU Tierzuchtverordnung tritt am 19. Juli 2016 in Kraft

Mit der Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union, tritt die VERORDNUNG (EU) 2016/1012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 8. Juni 2016 über die Tierzucht- und Abstammungsbestimmungen für die Zucht, den Handel und die Verbringung in die Union von reinrassigen Zuchttieren und Hybridzuchtschweinen sowie deren Zuchtmaterial und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 652/2014, der Richtlinien des Rates 89/608/EWG und 90/425/EWG sowie zur Aufhebung einiger Rechtsakte im Bereich der Tierzucht (Tierzuchtverordnung) am 19. Juli 2016 in Kraft. Die Anwendung der Verordnung erfolgt 28 Monate nach Inkrafttreten am 1. November 2018.

Damit steht nun fest, dass eine Neufassung des deutschen Tierzuchtrechts am 01.11.2018 gelten muss.

Hier finden Sie:

- die deutsche Version der im Amtsblatt veröffentlichten Tierzuchtverordnung: TierzuchtVO Amtsblatt

- die Erklärung Deutschlands, der Kommission und weiterer Länder.

Quelle: DGfZ

 

30.06.2016

Genmutation führt zu frühem Tod von Kälbern

Wissenschaftlern der Technischen Universität München (TUM) ist es gemeinsam mit Forschern aus Österreich und der Schweiz gelungen, eine Ursache für wiederkehrende Atemwegserkrankungen und den frühen Tod der Kälber der Rassen Braunvieh und Fleckvieh zu identifizieren. Sie konnten dafür eine Mutation auf dem Chromosom 19 verantwortlich machen, die zu einer Veränderung der Flimmerhäarchen der Atemwege führt. Dies führt letztlich zu einem mangelhaften Abtransport von Sekret aus den Atemwegen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, an einer Atemwegserkrankung zu sterben. Damit die Mutation voll wirksam wird, muss sie bei beiden Elterntieren vorliegen. Es ist nun erstmals der Nachweis gelungen, dass die Genmutation wahrscheinlich bereits vor der Aufspaltung in die Rassen Braun- und Fleckvieh entstanden ist, sagt Wissenschaftler Pausch. Das von ihm koordinierte Team untersuchte die Genom-Sequenzen von 290 ausgewählten Tieren und damit mehrere tausend Gigabyte Daten.

Quelle: TUM/DGfZ

 

30.06.2016

Initiative Tierwohl sieht ab 2018 mehr Geld für Schweinehalter vor

Die Partner aus Landwirtschaft, Lebensmitteleinzelhandel und Fleischwirtschaft haben einen Programmentwurf für den Bereich Schwein der Initiative Tierwohl für die Jahre 2018 bis 2020 erstellt, der u.a. deutlich mehr Geld für die Schweinehalter vorsieht. Das Budget für die Schweine haltenden Betriebe soll demnach um 35 Millionen Euro auf jährlich 100 Millionen Euro steigen. 

Qelle: Vetion

 

30.06.2016

FORUM startet neue Marke "Unser aller Wissen. Die Moderne Landwirtschaft."

Das Forum Moderne Landwirtschaft geht ab sofort mit seiner neuen Marke Unser aller Wissen. Die Moderne Landwirtschaft an die Öffentlichkeit. Ebenfalls geht die contentgetriebene Website www.moderne-landwirtschaft.de online – die digitale Marken-Heimat. Sie ermöglicht es Usern, in die Entstehungsgeschichten von Lebensmitteln einzutauchen. Ob Grafiken, Videos, Portraits, Reporten, Bildergalerien – die Themen werden individuell über die sozialen Netzwerke verteilt und dort diskutiert. Jeden Monat widmet sich www.moderne-landwirtschaft.de dabei einem spannenden Themenschwerpunkt.

Quelle: FML

 

27.06.2016

Newsletter der europäischen SAVE Foundation erschienen

Die Ausgabe 2/2016 des vierteljährlich erscheinenden Newsletters der europäischen SAVE Foundation (Sicherung der landwirtschaftlichen Arten-Vielfalt in Europa) ist erschienen.

Unter anderem mit folgenden interessanten Themen:

Quelle: SAVE

 

27.06.2016

Verwaltungsgericht Mainz: Witterungsschutz auch für robuste Schafe erforderlich

Eine art- und bedürfnisgerechte Unterbringung von Krainer Steinschafen bedarf der Vorhaltung eines ganzjährigen Witterungsschutzes. Bei der Frage nach den Grundbedürfnissen eines Tieres kommt es nicht darauf an, ob deren Missachtung zu Schmerzen, Leiden oder Schäden für das Tier führt. Dies entschied das Verwaltungsgericht Mainz.

Lesen Sie die ganze Meldung hier.

Quelle: AHO

 

27.06.2016

Bundesjungzüchterwettbewerb: Heimsieg für Holsteiner Jungzüchter

Silber für den Pferdezuchtverband Brandenburg-Anhalt, Bronze für das Rheinische Pferdestammbuch

Einen Heimsieg feierten am Wochenende die Holsteiner Jungzüchter beim 19. Bundesjungzüchterwettbewerb in der Holsteiner Verbandszentrale in Elmshorn. Sie stellten nicht nur das beste Team in der Altersklasse I (14 bis 18 Jahre) und mit Dominic Wohlers aus Pinneberg den Bundessieger, sondern gingen auch als Gesamtsieger aus der Veranstaltung hervor. Den zweiten Platz belegte die Mannschaft vom Pferdezuchtverband Brandenburg-Anhalt, die Jungzüchter vom Rheinischen Pferdestammbuch holten Bronze.

Quelle: fn-press

 

27.06.2016

Schwanzbeißen hat vielfältige Ursachen

Bei einer Fachveranstaltung Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion (ZDS) am 07.06.2016 zur Caudophagie berichteten Experten von Hinweisen auf einen Zusammenhang zwischen der kannibalischen Verhaltensstörung bei Schweinen mit Stoffwechselstörungen und einer Belastung des Immunsystems.

Quelle: ZDS/DGfZ

 

23.06.2016

German Genetic ehrt Horst Müller, Gründer der Schlacht- und Zerlegebetriebe der Müller-Gruppe, mit der Johann Zink-Medaille

Im Rahmen der am 21. Juni 2016 in Denkendorf stattgefundenen Mitgliederversammlung von German Genetic / Schweinezuchtverband Baden-Württemberg e.V. (SZV) erhielt Herr Horst Müller die Johann Zink-Medaille. Gewürdigt wurden dabei seine Verdienste um den Aufbau der Müller-Gruppe und um die Sicherung der regionalen Produktion von Schweinefleisch in Süddeutschland von der Urproduktion in der Landwirtschaft bis hin zur Schlachtung, Zerlegung und Vermarktung.

Quelle: GG

 

23.06.2016

Schwache Bienen machen starke Völker

Völker der Östlichen Honigbiene überleben einen Befall mit der parasitären Varroamilbe, der für Völker der Westlichen Honigbiene tödlich endet. Ein internationales Forschungsteam von Agroscope und dem Institut für Bienengesundheit der Universität Bern hat zusammen mit Partnern aus China und Thailand entdeckt, dass ein Grossteil der befallenen Larven der Östlichen Honigbiene stirbt, worauf die Kolonie die abgestorbenen Larven entfernt – zusammen mit ihren Parasiten. Erstaunlicherweise ermöglichen schwache Bienen das Überleben des Bienenvolkes, indem sie die Vermehrung des Parasiten verhindern. Das ist ein Beispiel dafür, dass altruistischer Suizid in der Natur ein erfolgreiches Konzept sein kann.

Lesen Sie die ganze Meldung hier.

Quelle: Agroscope

 
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