Presse

09.11.2016

aid infodienst e. V. aufgelöst

Der aid infodienst e. V. (aid) ist Geschichte. Am 3. November 2016 haben die Mitglieder als höchstes Aufsichtsgremium die Auflösung des Vereins beschlossen. Das klingt zunächst nach einer schlechten Nachricht für eine Institution, die in Deutschland 66 Jahre lang neutrale Informationen vom Acker bis zum Teller lieferte. Aber es gibt einen guten Grund für die Auflösung: Die Kompetenzen in Sachen Ernährungs- und Agrarkommunikation sollen gebündelt werden. Es gibt in Deutschland zahlreiche Kompetenz- und Kommunikationsinseln, die - staatlich gefördert - über Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung kommunizieren. Was fehlt, ist DAS Kompetenz- und Kommunikationszentrum für Verbraucher sowie für Fach-, Lehr- und Beratungskräfte. Dies soll nun unter dem Dach der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) geschaffen werden. Und zwar in zwei eigenständigen Einheiten: dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) und einer Kompetenzeinheit für landwirtschaftliche Fachinformationen, die miteinander vernetzt sein werden. Kern des neuen Bundeszentrums für Ernährung sowie der Agrarkommunikation werden jeweils Teile des aid sein. Die aid-Medien werden weiter verfügbar sein.

Quelle: aid

 

01.11.2016

Leitfaden zur Linearen Beschreibung des Pferdes

Dieses Werk, beispielhaft für die Pferdezucht in Deutschland,  wurde von Herrn  Professor Herr Dr. agr. Otto Hartmann, Frau Professor Dr. agr. Uta König von Borstel und Herr Professor Dr. sc. agr. Clemens Fuchs gemeinsam erarbeitet.

In der Rinderzucht bereits viele Jahre erfolgreich praktiziert, erfolgt die Nutzung des Grundprinzips der linearen Beschreibung, Einzelmerkmale zu charakterisieren, in der Pferdezucht nicht, sondern es kommt ein Punkt-System zur Anwendung. Das Team um Prof. Hartmann modifizierte das System der linearen Beschreibung und passte es den Bedingungen in der Pferdezucht an. Sowohl den Pferdefachkundigen als auch den vielen Hobbyzüchtern ermöglicht es eine präzise Charakterisierung der phänotypischen Qualitäten des Pferdes und unterstützt sie bei Selektionsentscheidungen, so dass Anpaarungsentscheidungen gezielter als bisher getroffen werden können.

Falls Sie weitere Informationen, praktische Übungen oder Seminare zu der Problematik wünschen, wenden Sie sich bitte direkt an den Herausgeber.

 

Quelle: Professor Herr Dr. agr. Otto Hartmann

 

28.10.2016

Forschung: Innovationstage 2016 in Bonn

Die Zukunft ins Jetzt holen - 10 Jahre Innovationsförderung

Vom 25. bis 26. Oktober 2016 fanden die sechsten Innovationstage in Bonn statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Forschungsvorhaben vorgestellt, die durch das Programm zur Innovationsförderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert und vom Projektträger der Bundesanstalt für Landwirtschaft (ptble) begleitet werden.

BLE/DGfZ

 

28.10.2016

Initiative Tierwohl: Provieh steigt aus

Die Initiative Tierwohl bedauert den Entschluss der Tierschutzorganisation ProVieh, den Beraterausschuss zu verlassen und damit die Weiterentwicklung der Initiative nicht mehr weiter mitzugestalten.

Wir hätten uns gewünscht, dass ProVieh weiter aktiv an der Gestaltung der Initiative Tierwohl mitarbeitet und sich nicht aus der Verantwortung für einen machbaren Wandel zieht. Damit würden sie sich hinter die vielen tausend Landwirte stellen, die schon heute mehr Tierwohl in ihren Betrieben umsetzen", kommentiert Dr. Alexander Hinrichs, Geschäftsführer der Initiative Tierwohl.

Originalmeldung

proplanta

 

28.10.2016

Herdenschutzzäune gegen Wölfe wirkungslos - Zahl der Wolfsangriffe stark gestiegen

Die Zahl der Wolfsangriffe auf Weidetiere nimmt immer weiter zu. Sie ist von 33 im Jahr 2002 auf 714 in 2015 angestiegen. Vor allem Schafe werden Opfer der unter Naturschutz stehenden Raubtiere. So wurden im vergangenen Jahr 596 Schafe, 94 Damhirsche und anderes Gatterwild, 16 Rinder sowie 6 Ziegen von Wölfen gerissen, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion hervorgeht. Berichte von betroffenen Tierhalter zeigen zudem immer häufiger, dass die empfohlenen Herdenschutzmaßnahmen gegen die Wölfe wirkungslos sind. Ein Grund für die vermehrten Wolfsrisse ist, dass die Wolfspopulation währenddessen stark zugenommen hat. Inzwischen leben in Deutschland 46 Rudel. Zudem wurden 15 Wolfspaare und 4 sesshafte Einzelwölfe nachgewiesen.

vetion

 

25.10.2016

ADT-Präsident Böge erneut im Amt bestätigt

Auf der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tierzüchter e. V. (ADT) am 10. Oktober 2016 in Brüssel ist der schleswig-holsteinische Europaabgeordnete Reimer Böge einstimmig als Präsident der ADT bestätigt worden. Für die weitere Amtszeit von drei Jahren steht ihm als Vizepräsident wie bisher Hans-Benno Wichert zur Seite, der den Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion (ZDS) vertritt. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung ist weiterhin durch den Vorsitzenden des Bereiches Zucht, Theodor Leuchten, vertreten und die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter (ADR) durch ihren Vorsitzenden Josef Hannen. Neu gewählt wurde Friedrich-Otto Ripke, der vom Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) vorgeschlagen wurde und Leo Graf Drechsel im ADT-Präsidium ablöst.

Quelle: ADT

 

25.10.2016

Mitgliederversammlung der ADT 2016 in Brüssel

Aktuelle Themen der EU-Tierschutzpolitik, die Herausforderungen an Tierzucht und –haltung aus Sicht einer Landestierschutzbeauftragten und die jüngsten Vorschläge der Europäischen Kommission in der Klimapolitik und deren Folgen für die Tierproduktion waren die Hauptthemen für die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tierzüchter (ADT), die am 10. Oktober 2016 in der Vertretung des Freistaats Bayern bei der Europäischen Union in Brüssel stattfand. Die Vertreter der deutschen Tierartendachverbände wurden von Alexandra Kostorz vom Referat Tiergesundheit und Tierschutz in der Generaldirektion SANTE darüber informiert, dass Vytenis Andriukaitis, der zuständige EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, zunächst die noch ausstehenden Maßnahmen der EU-Tierschutzstrategie 2012 – 2015 zu Ende führen möchte, bevor über neue Initiativen in diesem Bereich beschlossen wird.

Quelle: ADT

 

25.10.2016

Das Bundesforschungsministerium fördert ein Projekt unter Federführung der Uni Bonn mit 2,9 Millionen Euro

Die Weltbevölkerung wächst, Rohstoffe und Energiequellen werden knapper und das Klima wandelt sich. Antworten auf diese Herausforderungen soll die Bioökonomie geben. Dabei geht es um Wirtschaftsformen, die vor allem auf biologische Ressourcen wie Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen zurückgreifen. Welche Auswirkungen ein solcher Verzicht auf fossile Quellen hat, untersucht ein Projekt unter Federführung des Zentrums für Entwicklungsforschung der Universität Bonn. Das Bundesforschungsministerium fördert es mit 2,9 Millionen Euro.

Quelle: Uni Bonn

 

25.10.2016

Biotech-Hefe stellt komplexen Pflanzenstoff her

Carnosinsäure ist ein begehrter Stoff, um das Aroma in Lebensmitteln zu verstärken und sie länger haltbar zu machen. Noch wird die Substanz aufwendig aus Gewürzkräutern wie Rosmarin gewonnen. Nun haben Bioingenieure aus Halle einen Weg gefunden, Carnosinsäure auch biotechnologisch herzustellen. Wie das Team im Fachjournal  Nature Communications berichtet, nutzten sie dafür umprogrammierte Hefe als Zellfabrik.

Lesen Sie die ganze Meldung HIER.

Quelle: biotechnologie.de/bb 

 

25.10.2016

Schwanzbeißen wird hauptsächlich durch Störungen der Stalltechnik ausgelöst

Am 18. Oktober 2016 hat die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen (NRW) in der Landesversuchsanstalt Haus Düsse die Ergebnisse einer Studie zum Ringelschwanz-Projekt bei Schweinen vorgestellt. Die Studie, die 25 Mastdurchgänge auf 15 Betrieben umfasste, zeigt, dass die Ursachen für das Schwanzbeißen vielfältig waren und zum Teil erst im Nachhinein erkennbar. Störungen in der Fütterung, Mykotoxine, Güllerühren und die Reiniung im Nachbarabteil wurden u.a. als Ursachen angeführt. Als ein positives Ergebnis der Untersuchung zeigte sich, dass der Beginn des Schwanzbeißgeschehens (in der Regel ab der zweiten/dritten Woche der Ferkelaufzucht) durch gezielte Maßnahmen (z.B. Beschäftigung, offene Tränken und intensive Tierbetreuung) deutlich herausgezögert werden konnte . Positiv ist auch, dass die Betriebe bei einem Ausbruch des Schwanzbeißens mit den Maßnahmen die Kontrolle über das Geschehen zurückerlangen konnten. 

Originalmeldung

ISN/DGfZ

 
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