15.01.2008

McDonald`s verzichtet auf Fleisch von kastrierten Schweinen

Seit dem 1. Januar 2008 serviert McDonald´s Belgien nur noch Schweinefleisch von nicht kastrierten Schweinen. Die Fastfoodkette folgt damit dem Beispiel der niederländischen McDonald´s - Restaurants. Das Schweinefleisch wird in Großbritannien produziert. Um den unangenehmen Geschlechtsgeruch unkastrierter Schweine zu vermeiden, werden die Eber mit einem geringeren Schlachtgewicht vermarktet.


Quelle: AHO
 
11.01.2008

EFSA-Gutachten zu den Auswirkungen des Klonens von Tieren

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat den Entwurf für ein Wissenschaftliches Gutachten zu den Auswirkungen des Klonens von Tierenmittels SCNT (somatic Cell Nucleus Transfer) auf die Lebensmittelsicherheit, die Tiergesundheit und den Tierschutz sowie die Umwelt veröffentlicht und interessierte Kreis um Stellungnahmen gebeten. Das Gutachten bezieht sich nicht nur auf die Klone selber, sondern auch auf deren Nachkommen und die Erzeugnisse, die aus geklonten Tieren hergestellt werden. Die Bewertung ethischer Aspekte gehört ausdrücklich nicht zum Aufgabenbereich der EFSA, deshalb hat die Kommission ihre Beratergruppe EGE (European Group on Ethics in Science and new Technologies) hierzu um ein Gutachten ersucht. Die EGE wird dieses Gutachten sehr wahrscheinlich auf ihrer nächsten Sitzung am 15. Januar verabschieden.

 
11.01.2008

Forschungsbedarf: Ursachen für Schwanzbeißen besser verstehen

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat Ende letzten Jahres ein weiteres Gutachten zum Tierschutz in der Schweinehaltung, das sich mit der Problematik des Schwanzbeißens befasst, auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Es handelt sich um das letzte von drei Gutachten, die im Jahr 2007 erstellt wurden und als Grundlage für die für 2009 angekündigte Revision der Schweinehaltungsrichtlinie 91/630 (EWG) über Mindestanforderungen für den Schutz von Schweinen dienen werden.
Im Gutachten wird das Schwanzbeißen als unnormales Verhalten betrachtet, das multi-faktorielle Ursachen hat. Es wird dringender Forschungsbedarf gesehen, um die ursächlichen Faktoren (Einfluss von Genetik, Umwelt, Alter und Geschlecht) besser verstehen und Maßnahmen zur möglichst frühen Entdeckung des Schwanzbeißens auf den Betrieben entwickeln zu können.

Quelle: ZDS
 
09.01.2008

Förderverein Biotechnologieforschung (FBF e. V.) mit neuer Geschäftsführung

B. Lind, Bianca

Zum 19. Dezember 2007 hat Frau Dr. Susanne Roosen die Geschäftsführung des Fördervereins Biotechnologieforschung (FBF e. V.), Bonn, abgegeben. Ihre Nachfolge tritt Frau Dr. Bianca Lind an.

 
18.12.2007

Ökologischer Gesamtzuchtwert Schwäbisch-Hällisches Schwein

Die Schweinehaltung spielte im ökologischen Landbau lange Zeit eine untergeordnete Rolle, doch in den letzten Jahren stieg die Nachfrage nach Schweinefleisch erheblich an. Neben einer optimalen Haltung und Fütterung der Tiere spielt vor allem auch die züchterische Bearbeitung von Schweinerassen für die Erzeugung von Qualitätsschweinefleisch eine bedeutende Rolle. >>>
 
18.12.2007

Hochleistungskühe nicht besonders krankheitsanfällig

Kühe mit hoher Milchleistung sind nicht krankheitsanfälliger als solche mit geringerer Milchleistung. Das hat eine Studie von Wissenschaftlern des Instituts für Tierproduktion der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern ergeben. Die Experten hatten in vier Großbetrieben über einen Zeitraum von fünf Jahren die Häufigkeit von Euter-, Fruchtbarkeits-, Stoffwechsel- und sonstige Behandlungen ausgewertet Sie stellten fest, dass hochleistende Kühe generell nicht häufiger behandelt werden als Kühe mit geringerer Milchleistung. Vielmehr hängt die Gesundheit von Milchkühen in stärkerem Maße vom Management als vom Leistungspotenzial ab, so die Experten in einer Fachzeitschrift. Sie folgern, dass Kühe unter tier- und leistungsgerechten Haltungs-, Fütterungs - und Managementbedingungen durchaus in der Lage, hohe Milchleistungen zu realisieren, ohne dadurch verstärkt Gesundheitsdepressionen unterworfen zu sein.


Quelle: AHO

 
13.12.2007

Tiergesundheit größte Herausforderung der Zukunft

Für die Tiergesundheit muss die EU sich in den kommenden Jahren besser aufstellen und eine wirksamere Strategie der Bekämpfung von Tierkrankheiten umsetzen. Dies hat der Deutsche Bauernverband (DBV) in einer Entschließung zur Tiergesundheits­strategie der EU für die Jahre 2007 bis 2013 gefordert. Der DBV bezeichnete die Erhal­tung der Tiergesund­heit angesichts globaler Märkte und weltweitem Tourismus als Herausforderun­g der Zukunft. Durch die Erweiterung der EU auf 27 Mitgliedstaaten sei eine Harmonisierung und Fortent­wicklung der Tiergesundheitspolitik dringend notwendig geworden. >>>

 
11.12.2007

Nachwuchsforschergruppe für gesündere Nutztiere

Eine neue Nachwuchsforschergruppe am Institut für Tierzucht und Tierhaltung der Kieler Universität beschäftigt sich mit der Gesäugeentzündung bei Schweinen. Jahr für Jahr erleiden die Zuchtbetriebe hohe Ferkelverluste, die nicht unwesentlich auf Entzündungen der Zitzen (Mastitis) bei der Muttersau und die damit verbundene Unterversorgung der Ferkel mit Milch zurückzuführen sind. >>>

 
11.12.2007

FAO: Ökolandbau kann rasant steigende Weltbevölkerung nicht ernähren

Die Welternährungsorganisation FAO ist heute Pressemeldungen entgegen getreten, die den Eindruck erwecken, die Weltorganisation sähe den Ökolandbau in der Lage, die Welternährung zu sichern und den Hunger weltweit zu besiegen.
FAO Generaldirektor Dr. Jacques Diouf, sagte heute der Presse, dass der Ökolandbau nicht in der Lage sei, ohne den fachgerechten Einsatz von Mineraldüngern und Agrarchemikalien die zur Zeit auf der Welt lebenden sechs Millionen Menschen und die neun Millionen im Jahr 2050 ausreichend zu ernähren. Davon wäre der Ökolandbau weit entfernt.
Der fachgerechte Einsatz von Agrarchemikalien, insbesondere Mineraldünger, könne die Lebensmittelproduktion in Afrika südlich der Sahara deutlich steigern. Die Landwirte dort würden nur ein Zehntel der Mengen als Dünger ausbringen, wie sie in Asien üblich wären. So sei es gelungen, Malawi durch den Einsatz von Mineraldüngern beim Maisanbau und die Nutzung modernen Saatguts, von Lebensmittelspenden unabhängig zu machen.
Es sei unbestritten, dass Agrarchemikalien umsichtig eingesetzt werden müssten. Durch einen qualifizierten Einsatz von Agrarchemikalien ließe sich die Aufwandmengen deutlich reduzieren, so Jacques Diouf.

Quelle: AHO
 
06.12.2007

"Strategiepapier Agrobiodiversität"

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des BMELV für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt in der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft!
 
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