29.01.2018

Schweine und Masthähnchen akzeptieren alternative Futterproteine

Wissenschaftler ersetzen Sojaschrot im Tierfutter durch Insekten- und Algenprotein

Schweine und Masthähnchen können nur gesund aufwachsen, wenn sie optimal ernährt werden. Dabei spielt insbesondere die Proteinversorgung eine herausragende Rolle. In Deutschland stammt ein Großteil des Futterproteins aus Soja-Importen. Wissenschaftler der Universität Göttingen erforschen zurzeit, ob und wie Soja durch Insekten- oder Algenmehle ersetzt werden kann. Erste Ergebnisse haben gezeigt, dass die Tiere das neue Futter gut annehmen und verwerten können.

Quelle: Uni Göttingen

 
29.01.2018

Milchviehforums 2018 in Düren

Dr. Inken Christoph-Schulz, Thünen Institut für Marktanalyse Braunschweig, berichtete beim Milchviehforums 2018 in Düren über die Diskussion mit der Gesellschaft über die Nutztier- bzw. Milchkuhhaltung.

Im Rahmen des Projektes Wahrnehmung der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung wurden  Verbraucher in Essen, Schwerin und Kempten befragt. Um eine spontane Reaktion der Befragten zu erzielen, wurden diese zuvor nicht über das Thema der Diskussion informiert. Bei der vorgestellten Auswertung ist zu beachten, dass sich Einzelaussagen nie auf die gesamte Gesellschaft beziehen lassen. Die wichtigsten Ergebnisse der Befragunglesen Sie hier:

Quelle: L. Verfürth  (elite-online)

 
25.01.2018

Agrarminister für starke Reduzierung der Schwarzwildbestände

Bund und Länder stellen sich hinter die Forderung des Deutschen Bauernverbandes (DBV), zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) Schwarzwildbestände regional intensiver zu bejagen und nachhaltig zu reduzieren. In einem Beschluss der Sonderagrarministerkonferenz kamen die zuständigen Ressortchefs heute zudem überein, bestehende Aufklärungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen zu verstärken.

Quelle: SUS online/AgE

 
19.01.2018

Potente Waffe gegen Bienen-Parasit

Hoffnung für Imker: Hohenheimer Forscher haben überraschend in der Chemikalie Lithiumchlorid ein hochwirksames Mittel gegen die Varroa-Milbe entdeckt.

Der allgemeine Insektenschwund hat viele Ursachen, nicht zuletzt Umwelttoxine und den Klimawandel. Doch für das Bienensterben der vergangenen Jahre gibt es noch einen weiteren Schuldigen: die Varroa-Milbe. Dieser Parasit ist zum Untermieter nahezu aller Bienenvölker geworden. Die Milben saugen an Larven und Bienen und schwächen sie. Zudem überträgt die Varroa-Milbe auch Krankheitserreger.

Quelle: bioökonomie.de

 
17.01.2018

Essbare Insekten: Ekel-Food oder Nahrung der Zukunft?

Eine neue EU-Verordnung schließt die bestehende Rechtslücke

Mehlwurm-Burger, Grillen-Pesto oder Heuschrecken am Spieß: Was in anderen Ländern schon längst Alltag ist, ist in Europa ein relativ neuer Trend – Insekten als Lebensmittel. Doch wie kann bei einem solch neuartigen Lebensmittel sichergestellt werden, dass davon keine gesundheitliche Gefahr für die Verbraucher ausgeht? Seit 1. Januar dieses Jahres herrscht hier Klarheit, wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin mitteilte. Eine neue europäische Verordnung regelt, wie essbare Insekten auf unseren Teller kommen können.

Quelle: BVL

 
16.01.2018

Genome-Editing als Kastrationsalternative?

Nicht nur in Deutschland sondern weltweit wird nach Alternativen zur Ferkelkastration gesucht. Wie PigProgress nun berichtet, haben die amerikanischen Unternehmen Recombinetics und DNA Genetics ein Projekt gestartet, indem mithilfe von Gen-Editing die Kastration männlicher Schweine überflüssig gemacht werden soll. Mit einer neuartigen Präzisionszüchtungstechnik wollen die Forscher erreichen, dass die genetisch verändernden Eber Zeit ihres Lebens in einer vorpubertären Phase verharren und sich die Geschlechtsorgane nicht voll ausbilden. Sollte dieser Ansatz Erfolg haben will man auch erheben, welche Auswirkungen unter anderem auf die Futtereffizienz und Fleischqualität damit einhergehen.
Recombinetics hat bereits 2015 mit einem ähnlichen Forschungsprojekt für Schlagzeilen gesorgt. Damals gelang es dem Unternehmen durch Gen-Editing hornlose Rinder zu erzeugen.

Quelle: SUS online

 
16.01.2018

Böll-Stiftung und BUND fordern Halbierung der Nutztierbestände

Die Heinrich-Böll-Stiftung und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben die aktuelle Ausgabe ihres Fleischatlas vorgestellt und dabei ihre Forderung nach einem massiven Umbau der Nutztierhaltung bekräftigt. Bei der Präsentation am vergangenen Mittwoch in Berlin warfen Stiftungsvorstand Barbara Unmüßig und der BUND-Vorsitzende Prof. Hubert Weiger der Politik Unwillen und Untätigkeit vor. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt wurde speziell vorgehalten, ein staatliches Tierwohllabel nicht vorangebracht zu haben.

Quelle: SUS online

 
16.01.2018

Ebergeruch automatisch erkennen

Das dänische Institut für Fleischforschung (DMRI) hat ein System entwickelt, das Ebergeruch am Schlachtband automatisch untersuchen kann. Kernstück der Anlage ist ein Massenspektrometer, der die geruchsrelevanten Stoffe Androstenon und Skatol erfasst.

Quelle: SUS online

 
16.01.2018

Die gefährdete Nutztierrasse des Jahres 2018 - Das Altwürttemberger Pferd

Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) hat das Altwürttemberger Pferd zur gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2018 erklärt. Diese Rasse zeichnet sich besonders durch ihre Vielseitigkeit aus. Denn werktags wurden die Tiere vor den Pflug oder den Wagen gespannt. Sonn- und Feiertags wurden sie dann vor die Kutsche gespannt oder auch geritten. Dafür war ein kräftiges, ruhiges, ausdauerndes und anspruchsloses Warmblutpferd notwendig.

Quelle: vetion

 
16.01.2018

"Virtueller Stall der Zukunft" - Neue Konzepte für die Schweinehaltung

Die gesellschaftliche Kritik an der Nutztierhaltung ist seit einigen Jahren anhaltend präsent und setzt die gesamte Branche der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung massiv unter Druck. Tierhaltungssysteme sind deshalb heute nicht nur auf wirtschaftliche, sondern auch auf ethische und gesellschaftliche Gesichtspunkte hin abzustimmen. Eine ausreichende und günstige Lebensmittelversorgung als Argument genügt besorgten BürgerInnen schon längst nicht mehr, um gängige Praktiken in der Tierhaltung langfristig zu akzeptieren.

Quelle: Uni Göttingen

 
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