17.05.2017RSS Feed

Rind und Schwein in einem Dachverband - erste Mitgliederversammlung in Berlin

Zur ersten Mitgliederversammlung am 16. Mai im Berliner Hotel Scandic hatte der neue Bundesverband Rind und Schwein geladen. Mit Beschluss der Mitgliederversammlung fusionierten die Verbände der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter e. V. (ADR), des Bundesverbandes Deutscher Fleischrinderzüchter und -halter e. V., des Deutschen Holstein Verbandes e. V. (DHV) und des Zentralverbandes der Deutschen Schweineproduktion e. V. (ZDS). Der Bundesverband Rind und Schwein wurde im November 2016 gegründet und wird nun die Aufgaben der Einzelverbände übernehmen.


DGfZ-Geschäftsführerin Dr. Bettina Bongartz (links) gratuliert Dr. Bianca Lind, Geschäftsführerin Bundesverband Rind und Schwein.

DGfZ-Geschäftsführerin Dr. Bettina Bongartz (links) gratuliert Dr. Bianca Lind, Geschäftsführerin Bundesverband Rind und Schwein.

Die Geschäftsführung übernimmt Dr. Bianca Lind, vormals Geschäftsführerin der ADR, dem Dachverband der organisierten Rinderzucht in Deutschland. Vorsitzender des Bundesverbandes ist Josef Hannen, der bislang auch der ADR vorstand. Seine Stellvertreter sind der ehemalige ZDS-Vorsitzende Paul Hegemann sowie dessen DHV-Kollege Georg Geuecke.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung fand die feierliche Abendveranstaltung statt. Zu den Gratulanten gehörte natürlich die Geschäftsführung der Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde. Die Verbände der Tierzucht teilen sich nicht nur die Räumlichkeiten des Bonner Haus der Tierzucht, sondern arbeiten seit jeher konstruktiv zusammen. Natürlich wird die DGfZ auch mit dem neuen Bundesverband Rind und Schwein eng zusammenarbeiten, betonte DGfZ-Geschäftsführerin Dr. Bettina Bongartz und wünschte dem neuen Verband und der Geschäftsführung einen erfolgreichen Start.

Angesichts des fortschreitenden Strukturwandels in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung sowie der Notwendigkeit, auch auf Verbandsebene Ressourcen so effizient wie möglich zu nutzen, hatten die Dachverbände der Rinderzucht und Schweineproduktion sich zu einem  Zusammenschluss entschlossen. Mit der Gründung des Bundesverbandes Rind und Schwein im November 2016 wurde in Alsfeld von den rund 160 Delegierten bereits der erste Schritt vollzogen. Ziel der Reform ist die Bündelung der Kräfte der bisherigen Verbände für eine starke Vertretung der angeschlossenen Mitglieder mit den Wirtschaftssektoren Rinder- und Schweinehaltung.

Quelle: DGfZ