25.10.2016RSS Feed

Schwanzbeißen wird hauptsächlich durch Störungen der Stalltechnik ausgelöst

Am 18. Oktober 2016 hat die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen (NRW) in der Landesversuchsanstalt Haus Düsse die Ergebnisse einer Studie zum Ringelschwanz-Projekt bei Schweinen vorgestellt. Die Studie, die 25 Mastdurchgänge auf 15 Betrieben umfasste, zeigt, dass die Ursachen für das Schwanzbeißen vielfältig waren und zum Teil erst im Nachhinein erkennbar. Störungen in der Fütterung, Mykotoxine, Güllerühren und die Reiniung im Nachbarabteil wurden u.a. als Ursachen angeführt. Als ein positives Ergebnis der Untersuchung zeigte sich, dass der Beginn des Schwanzbeißgeschehens (in der Regel ab der zweiten/dritten Woche der Ferkelaufzucht) durch gezielte Maßnahmen (z.B. Beschäftigung, offene Tränken und intensive Tierbetreuung) deutlich herausgezögert werden konnte . Positiv ist auch, dass die Betriebe bei einem Ausbruch des Schwanzbeißens mit den Maßnahmen die Kontrolle über das Geschehen zurückerlangen konnten. 

Originalmeldung

ISN/DGfZ



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