EU-Informationen

09.11.2016

ICAR / Interbull Tagung zum ersten Mal in Südamerika

Vom 24.-28. Oktober 2016 fand die diesjährige ICAR / Interbull Tagung zum ersten Mal in Südamerika statt. Von den insgesamt mehr als 300 Teilnehmern nahmen etwa 150 an der Interbull Tagung unter Leitung von Dr. Reents aus Deutschland teil.

Quelle: ADR / vit Verden

12.08.2016

EFSA revidiert Höchstgehalte an Kupfer in der Tiernahrung

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat eine Verringerung der Kupferhöchstgehalts im Futter für Ferkel, Rinder und Milchkühe sowie eine Erhöhung in Futtermitteln für Ziegen empfohlen. Die vorgeschlagenen Konzentrationen würden laut EFSA zu einer Reduktion der in die Umwelt freigesetzten Mengen an Kupfer führen, was eine mögliche Rolle bei der Verringerung von Antibiotikaresistenzen spielen könnte.

Quelle: aho

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26.07.2016

EU-Kommission genehmigt drei Sorten genveränderter Sojabohnen

Die EU-Kommission hat in der vergangenen Woche drei Sorten genveränderter Sojabohnen genehmigt. Die Zulassung gilt für die Verwendung in Lebens- und Futtermitteln. Ein Anbau der drei Sojabohnen-Sorten ist allerdings nicht zulässig. Die Entscheidung der EU- Kommission war notwendig geworden, da die Mitgliedsstaaten bei den Abstimmungen im zuständigen Ausschuss keine Stellungnahme abgegeben hatten. Aktuell sind in der EU 64 gentechnisch veränderte Lebens- und Futtermittel in der EU zugelassen. Die Maissorte MON810 ist zum Anbau innerhalb der EU zugelassen.

EU-Kommission

30.06.2016

Übersicht der EU-Kommission über die Restriktionszonen auf Grund der Blauzungenkrankheit

Die EU-Kommission stellt verschiedene Informationen zur Blauzungenkrankheit zur Verfügung. Dazu gehört auch eine Übersicht über die in Europa etablierten Restriktionszonen auf Grund des Nachweises von Fällen der Blauzungenkrankheit. Auf der Karte, die zuletzt im Mai aktualisiert wurde, ist zu erkennen, dass aktuell die Länder Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Ungarn, die Slowakei, Kroatien sowie Teile des östlichen Österreichs und des östlichen Sloweniens Restriktionen nach Feststellung des Virus vom Serotyp 4 gelten. Frankreich ist mittlerweile zu großen Teilen Restriktionen auf Grund des Nachweises des Virus vom Serotyp 8 unterworfen. Die Restriktionszone reicht hier im Norden bis zu einer Linie, die ungefähr auf der Höhe von Nantes im Westen bis zum Grenzdreieck zwischen Belgien, Frankreich und Luxemburg im Osten verläuft. Südlich davon unterliegt ganz Frankreich Restriktionen.

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Qelle: Vetion

27.06.2016

Russland erleichtert Importe von Zuchttieren

Mehrwertsteuer soll abgeschafft werden

In Russland soll die Mehrwertsteuer von 10% für Importe von Zuchttieren einschließlich Geflügel sowie Zuchtmaterial für die Zeit bis Ende 2020 aufgehoben werden. Der Ministerpräsident der Russischen Föderation, Dmitri A. Medwedew, hat dies bereits vor knapp einem Jahr bei der Eröffnung der Landwirtschaftsmesse Goldener Herbst in Moskau den dortigen Bauern verkündet.

Quelle. ZAR

06.04.2016

EU-Tiergesundheitsgesetz veröffentlicht

Am 8. März haben die Abgeordneten des europäischen Parlamentes die Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zu Tierseuchen und zur Änderung und Aufhebung einiger Rechtsakte im Bereich der Tiergesundheit (Tiergesundheitsrecht / Verordnung (EU) 2016/429) verabschiedet. Am 31. März wurde der Text im Amtsblatt der EU veröffentlicht, er tritt 20 Tage später in Kraft (ABl. L 84, S. 1). Der größte Teil der Regelungen wird jedoch erst nach einer Übergangsfrist von fünf Jahren Anwendung finden. In der Zwischenzeit steht die EU vor der großen und entscheidenden Herausforderung, notwendige Details durch die Erarbeitung und Verabschiedung von Durchführungs- bzw. delegierten Rechtsakten zu regeln, die dann gleichzeitig mit dem Tiergesundheitsrechtsakt in Kraft treten. Diese Rechtsakte werden für die Tierhalter und die in der Tierhaltung agierenden Organisationen von außerordentlich praktischer Bedeutung sein. Bei der Erarbeitung vor allem delegierter Rechtsakte ist das Mitspracherecht der einzelnen Mitgliedstaaten jedoch nur gering.

Quelle: ADR

31.03.2016

Leitfaden zur Bestimmung der Transportfähigkeit von Schweinen

Interessenvertreter auf EU-Ebene, Tierschutz, Transport und Landwirtschaft, haben ergänzend zu den Leitlinien Tiertransport Rind, eine Version für Schweine erarbeitet. Diese wurde im letzten Herbst abschließend von allen Beteiligten unterzeichnet, steht seitdem jedoch nur in englische Sprache zur Verfügung. Eine Übersetzung ist zwar angekündigt worden, allerdings aufgrund von fehlenden finanziellen Mitteln bis jetzt noch nicht durchgeführt worden. Der Deutsche Raiffeisenverband e.V. (DRV) hat nun eine deutsche Fassung erstellt.

Der Praxis-Leitfaden kann bei Interesse in der ZDS-Geschäftsstelle angefordert werden.

Quelle: ZDS

07.03.2016

PED signifikante Auswirkungen auf die Tiergesundheit oder die Produktionssysteme in der EU

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat am 17. Februar 2016 einen neuen Wissenschaftlichen Bericht zur Porzinen Epizootischen Diarrhoe (PED) veröffentlicht. Der Bericht geht zurück auf ein Wissenschaftler-Netzwerk, das sich im Jahr 2015 mehrmals getroffen hatte, darunter zwei Mitarbeiter aus Deutschland. Obwohl die in Finnland, Frankreich, Irland und Schweden beobachteten Fälle auf Virusstämme zurückgeführt werden konnten, die zu fast 99 % identisch mit den Virusstämmen in Nord-, Südamerika und Asien waren (USA/OH851/2014), verliefen die Krankheitsverläufe in Europa schwächer als in den anderen Ländern. Die Wissenschaftler gehen daher davon aus, dass andere Faktoren die Schwere des Krankheitsverlauf massgeblich beeinflussen. Genannt werden Biosicherheit und Immunstatus der Tiere.

Quelle: ZDS

04.03.2016

Genehmigung eines bivalenten Impfstoffes gegen die BTV-Serotypen 4 und 8

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) teilt mit, dass der Ausschuss für Tierarzneimittel  (CVMP) am 18. Februar 2016 eine positive Stellungnahme zur Überführung des bivalenten BTV-Impfstoffes BTVpur AlSap 1-8 der Firma Merial in ein Multistrain-Dossier abgegeben hat. Es ist damit zu rechnen, dass die Europäische Kommission die Einschätzung der EMA übernehmen wird. Der BTV-Impfstoff wird dann europaweit in unterschiedlichen Kombinationen der Serotypen 1, 4 und 8 (mono- oder bivalent) zur Vermarktung zugelassen sein. Mit der im zweiten Quartal 2016 erwarteten Novellierung der EG-Blauzungenbekämpfung-Durchführungsverordnung wird es dann möglich sein, Rinder und Schafe mit einem bivalenten Impfstoff gegen die BTV Serotypen 4 und 8 zu immunisieren. Es ist allerdings noch nicht bekannt, ab wann erste Impfstoffdosen eines entsprechenden Impfstoffes in Deutschland verfügbar sein werden.

Quelle: FLI

Presseerklärung der EMA 

23.02.2016

Absatzförderung: Aufruf zur Einreichung von Programmvorschlägen gestartet

Anfang Februar 2016 veröffentlichte die EU-Kommission die erste Aufforderung, Programmvorschläge für die Absatzförderung von Agrarerzeugnissen einzureichen. Insgesamt stehen in diesem Jahr rund 111 Millionen Euro zur Verfügung. Die Antragsfrist endet am 28. April 2016.

Die Anträge sind unter ec.europa.eu/agriculture/promotion/index_de.htm über ein Teilnehmerportal einzureichen. Die EU-Kommission wird nach Bewertung der Anträge voraussichtlich im Herbst über deren Annahme entscheiden. Die Anträge sind bis zum 28. April 2016 direkt an die Kommission zu richten (und nicht – wie in der Vergangenheit – an die Behörden der Mitgliedstaaten).

2016 stehen Gelder in Höhe von 111 Millionen Euro zur Verfügung. Dabei sind für Einzellandprogramme im Binnenmarkt 26 Millionen Euro vorgesehen, für Einzellandprogramme in Drittländern 68 Millionen Euro, für Mehrländerprogramme 14 Millionen Euro und für Einzellandprogramme im Falle einer schwerwiegenden Marktstörung drei Millionen Euro.

Nach den neuen Vorschriften wird die nationale Kofinanzierung entfallen, um gleiche Bedingungen für alle Mitgliedstaaten zu schaffen. Die EU-Kofinanzierungssätze werden deutlich angehoben auf 70 Prozent für Einzellandprogramme, die von einer oder mehreren vorschlagenden Organisation aus einem einzigen Mitgliedstaat eingereicht werden, 80 Prozent für Mehrländerprogramme und für Programme in Drittländern sowie 85 Prozent für Maßnahmen zur Bewältigung von Krisensituationen.

Vor allem verarbeitete Nahrungsmittel wie Brot, Teigwaren und Schokolade können neuerdings gefördert werden. Zudem wird die die Angabe des Ursprungs der Erzeugnisse sowie von Marken möglich sein. Es ist geplant, zukünftig auch Projekte von Erzeugerorganisationen der Agrar- und Ernährungswirtschaft zu fördern.

Quelle: BLE

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