EU-Informationen

18.01.2017

EU-Information

Im Amtsblatt der EU ist die Delegierte Verordnung 2017/67 der Kommission mit Bestimmungen für die Verwaltung der Ausgaben in Bereichen wie Tiergesundheit und Tierschutz durch Ergänzung der Liste der in jenem Anhang aufgeführten Tierseuchen und Zoonosen veröffentlicht worden. Damit gehört LSD zu den Tierseuchen, deren Bekämpfung gefördert werden kann. Bereits Anfang November letzten Jahres hatte die Brüsseler Behörde beschlossen, die Pest der kleinen Wiederkäuer, Schafpocken, Ziegenpocken und Dermatitis nodularis (Lumpy Skin Disease) in die Liste der Tierseuchen und Zoonosen in Anhang II der Verordnung (EU) Nr. 652/2014 (Bestimmungen für die Verwaltung der Veterinärausgaben) aufzunehmen. Damit haben die Mitgliedstaaten ab sofort die Möglichkeit, geeignete jährliche oder mehrjährige Überwachungsprogramme zur Früherkennung der genannten Seuchen durchzuführen, die von der EU kofinanziert werden.

Bisher waren die genannten Tierseuchen lediglich in Anhang I der VO gelistet, d. h. es konnten nur Sofortmaßnahmen (emergency measures) bezahlt werden.

Quelle: ADT Brüssel

16.01.2017

H5N8 in Italien, Slowenien und Spanien

Der Erreger der Aviären Influenza vom Typ H5N8 breitet sich europaweit weiter aus. Wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mitteilte, wurde der Erreger erstmals bei Wildvögeln in Italien, Slowenien und Spanien gefunden. In Italien wurde das Virus bei einer Pfeifente nahe der Grenze zu Slowenien nachgewiesen. In Slowenien konnte das Virus an drei verschiedenen Orten bei insgesamt fünf Höckerschwänen isoliert werden und in Spanien wurde der Erreger in Kastillien bei einer Graugans festgestellt. 

Quelle: OIE

07.12.2016

TSE-Bericht der EFSA

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat am 1. Dezember 2016 ihren Kurzbericht zur Überwachung von Transmissiblen Spongiformen Enzephalopathien (TSE) bei Rindern, Schafen und Ziegen im Jahr 2015 veröffentlicht. Es war das erste Mal, dass die EFSA die Daten analysierte, bisher waren die TSE-Jahresberichte von der Europäischen Kommission zusammengestellt worden.

Quelle: ADT Brüssel

09.11.2016

ICAR / Interbull Tagung zum ersten Mal in Südamerika

Vom 24.-28. Oktober 2016 fand die diesjährige ICAR / Interbull Tagung zum ersten Mal in Südamerika statt. Von den insgesamt mehr als 300 Teilnehmern nahmen etwa 150 an der Interbull Tagung unter Leitung von Dr. Reents aus Deutschland teil.

Quelle: ADR / vit Verden

12.08.2016

EFSA revidiert Höchstgehalte an Kupfer in der Tiernahrung

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat eine Verringerung der Kupferhöchstgehalts im Futter für Ferkel, Rinder und Milchkühe sowie eine Erhöhung in Futtermitteln für Ziegen empfohlen. Die vorgeschlagenen Konzentrationen würden laut EFSA zu einer Reduktion der in die Umwelt freigesetzten Mengen an Kupfer führen, was eine mögliche Rolle bei der Verringerung von Antibiotikaresistenzen spielen könnte.

Quelle: aho

Lesen Sie die ganze Meldung hier.

26.07.2016

EU-Kommission genehmigt drei Sorten genveränderter Sojabohnen

Die EU-Kommission hat in der vergangenen Woche drei Sorten genveränderter Sojabohnen genehmigt. Die Zulassung gilt für die Verwendung in Lebens- und Futtermitteln. Ein Anbau der drei Sojabohnen-Sorten ist allerdings nicht zulässig. Die Entscheidung der EU- Kommission war notwendig geworden, da die Mitgliedsstaaten bei den Abstimmungen im zuständigen Ausschuss keine Stellungnahme abgegeben hatten. Aktuell sind in der EU 64 gentechnisch veränderte Lebens- und Futtermittel in der EU zugelassen. Die Maissorte MON810 ist zum Anbau innerhalb der EU zugelassen.

EU-Kommission

30.06.2016

Übersicht der EU-Kommission über die Restriktionszonen auf Grund der Blauzungenkrankheit

Die EU-Kommission stellt verschiedene Informationen zur Blauzungenkrankheit zur Verfügung. Dazu gehört auch eine Übersicht über die in Europa etablierten Restriktionszonen auf Grund des Nachweises von Fällen der Blauzungenkrankheit. Auf der Karte, die zuletzt im Mai aktualisiert wurde, ist zu erkennen, dass aktuell die Länder Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Ungarn, die Slowakei, Kroatien sowie Teile des östlichen Österreichs und des östlichen Sloweniens Restriktionen nach Feststellung des Virus vom Serotyp 4 gelten. Frankreich ist mittlerweile zu großen Teilen Restriktionen auf Grund des Nachweises des Virus vom Serotyp 8 unterworfen. Die Restriktionszone reicht hier im Norden bis zu einer Linie, die ungefähr auf der Höhe von Nantes im Westen bis zum Grenzdreieck zwischen Belgien, Frankreich und Luxemburg im Osten verläuft. Südlich davon unterliegt ganz Frankreich Restriktionen.

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Qelle: Vetion

27.06.2016

Russland erleichtert Importe von Zuchttieren

Mehrwertsteuer soll abgeschafft werden

In Russland soll die Mehrwertsteuer von 10% für Importe von Zuchttieren einschließlich Geflügel sowie Zuchtmaterial für die Zeit bis Ende 2020 aufgehoben werden. Der Ministerpräsident der Russischen Föderation, Dmitri A. Medwedew, hat dies bereits vor knapp einem Jahr bei der Eröffnung der Landwirtschaftsmesse Goldener Herbst in Moskau den dortigen Bauern verkündet.

Quelle. ZAR

06.04.2016

EU-Tiergesundheitsgesetz veröffentlicht

Am 8. März haben die Abgeordneten des europäischen Parlamentes die Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zu Tierseuchen und zur Änderung und Aufhebung einiger Rechtsakte im Bereich der Tiergesundheit (Tiergesundheitsrecht / Verordnung (EU) 2016/429) verabschiedet. Am 31. März wurde der Text im Amtsblatt der EU veröffentlicht, er tritt 20 Tage später in Kraft (ABl. L 84, S. 1). Der größte Teil der Regelungen wird jedoch erst nach einer Übergangsfrist von fünf Jahren Anwendung finden. In der Zwischenzeit steht die EU vor der großen und entscheidenden Herausforderung, notwendige Details durch die Erarbeitung und Verabschiedung von Durchführungs- bzw. delegierten Rechtsakten zu regeln, die dann gleichzeitig mit dem Tiergesundheitsrechtsakt in Kraft treten. Diese Rechtsakte werden für die Tierhalter und die in der Tierhaltung agierenden Organisationen von außerordentlich praktischer Bedeutung sein. Bei der Erarbeitung vor allem delegierter Rechtsakte ist das Mitspracherecht der einzelnen Mitgliedstaaten jedoch nur gering.

Quelle: ADR

31.03.2016

Leitfaden zur Bestimmung der Transportfähigkeit von Schweinen

Interessenvertreter auf EU-Ebene, Tierschutz, Transport und Landwirtschaft, haben ergänzend zu den Leitlinien Tiertransport Rind, eine Version für Schweine erarbeitet. Diese wurde im letzten Herbst abschließend von allen Beteiligten unterzeichnet, steht seitdem jedoch nur in englische Sprache zur Verfügung. Eine Übersetzung ist zwar angekündigt worden, allerdings aufgrund von fehlenden finanziellen Mitteln bis jetzt noch nicht durchgeführt worden. Der Deutsche Raiffeisenverband e.V. (DRV) hat nun eine deutsche Fassung erstellt.

Der Praxis-Leitfaden kann bei Interesse in der ZDS-Geschäftsstelle angefordert werden.

Quelle: ZDS

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