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EU-Informationen

04.03.2015

COPA/COGECA: Brüssel ignoriert Problem mit großen Beutegreifern

Der europäische Bauern- und Genossenschaftsverband COPA/COGECA hat sich aus der Arbeitsgruppe der EU-Kommission zurückgezogen, die zum Finden von Lösungen im Hinblick auf Angriffe großer Beutegreifer, wie Wölfe oder Bären, auf viehhaltende Betriebe eingerichtet worden war. Der Generalsekretär von COPA/COGECA, Pekka Pesonen, warf der EU-Kommission vor, den Bedenken der Landwirtschaft beim Thema Beutegreifer kein Gehör zu schenken. Die Arbeitsgruppe konzentriere sich lediglich auf Praktiken zum Schutz vor großen Beutegreifern und nicht darauf, langfristige Lösungen für eine Verbesserung der Situation der lokalen Landbevölkerung zu finden. Der starke Schutz dieser Arten beginnt eine Gefahr für Grünland mit großer biologischer Vielfalt darzustellen, das durch Beweidung erhalten wird und von dem viele andere geschützte Arten abhängig sind. Sich allein auf Schutzmaßnahmen zu konzentrieren, ist keine Option mehr. Es müssen echte Lösungen gefunden werden, mahnte der Generalsekretär.

Quelle: COPA/COGECA

12.02.2015

Initiative Tierwohl: Dänen und Holländer reichen Beschwerde ein

Die Verbände der niederländischen und dänischen Schweinehalter haben sich bei der EU-Kommission über den vorläufigen Ausschluss ausländischer Erzeuger von der Teilnahme an der deutschen Initiative Tierwohl beschwert. Das geht aus einem Schreiben vom 3. Februar hervor, das die Vorsitzende des niederländischen Schweinehalterverbandes (NVV), Ingrid  Jansen, und der Direktor des dänischen Pendants (LaDS), Hans  Aarestrup, gemeinsam an die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe  Vestager gerichtet haben.

Lesen Sie die ganze Meldung HIER.

Das diesbezügliche Schreiben finden Sie HIER.

Quelle: ISN

12.02.2015

„EU-Kompakt" - Modul II: Die europäische Forschungsförderung - Akteure und Kommunikationswege in Brüssel, 28. - 29. April 2015

Das Seminar richtet sich an EU-Referenten, Mitarbeiter im Bereich der Forschungsförderung, sonstige Multiplikatoren und Wissenschaftler, die bereits über gute Grundkenntnisse der europäischen Forschungsförderung sowie Erfahrung mit Antragstellung und Management von EU-Forschungsprojekten verfügen.

Kommunikationswege und Verfahren sowie die Rolle der zentralen Interessensvertreter in Brüssel werden erläutert und praxisrelevantes Wissen zum Umgang mit den Dienststellen der Europäischen Kommission vermittelt. Darüber hinaus werden mit Beteiligung der Europäischen Kommission ausgewählte aktuelle Themen mit Querschnittscharakter rund um die EU-Rahmenprogramme vertiefend dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die strategische Beratung von Antragstellern und die Positionierung im Rahmen des EU-Forschungsrahmenprogramms Horizon 2020 (2014-2020).

Die Teilnahmegebühr an dem Seminar beträgt 150,- EUR (336,- EUR inkl. Hotelübernachtung in Brüssel zu Sonderkonditionen). Da das Seminar am 28. April um 9 Uhr startet, ist eine Anreise am Vorabend anzuraten. Das Seminar endet am zweiten Tag nachmittags ca. gegen 16 Uhr. Das aktuelle Programm wird nach Anmeldung ca. einen Monat vor Seminarstart versendet. Wir bitten um Verständnis dafür, dass aus Kapazitätsgründen nur ein/e Mitarbeiter/in pro Einrichtung an dem Seminar teilnehmen kann.

Weitere Informationen zum Seminar und Anmeldung unter: http: //w w w. kowi. de/fortbildungen

Quelle: kowi

18.12.2014

Europäische Forschungsinitiative "Nachhaltige Tierproduktion" tagte in Berlin

Parlamentarische Staatssekretärin Frau Dr. Maria Flachsbarth begrüßt Fachleute aus 20 Europäischen Ländern in Berlin, die an zwei Tagen einen Bericht über den Tierproduktionssektor in Europa zu diskutierten. Aus den im Bericht enthaltenen nationalen Beiträgen zur Tierproduktion und den Forschungsprioritäten werden die zur weiteren Entwicklung und Stärkung einer nachhaltigen Tierproduktion wichtigsten Themenbereiche abgeleitet.

Die AG war sich einig, dass ökonomische Wettbewerbsfähigkeit, soziale Akzeptanz und reduzierte Umweltbelastungen die Pfeiler sind, auf die sich eine nachhaltige europäische Tierproduktion in Zukunft stützen soll. Damit die exportorientierte europäische Landwirtschaft in Zukunft auf dem globalisierten Markt wettbewerbsfähig bleibt, hatte sich das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) mit Partnern aus Spanien im Ständigen Agrarforschungsausschuss der Europäischen Kommission (SCAR) erfolgreich für die Einrichtung einer neuen Arbeitsgruppe Nachhaltige Tierproduktion (Collaborative Working Group on Sustainable Animal Production, CWG-SAP) eingesetzt. Im Sinne der Nachhaltigkeit besteht für die Tierproduktion die zusätzliche Herausforderung, dass der wachsende Bedarf an hochwertigen tierischen Erzeugnissen mit der Produktion pflanzlicher Erzeugnisse, insbesondere für die Gewinnung von Biomasse zur energetischen oder industriellen Nutzung, um die begrenzten Ressourcen Land, Wasser und Energie konkurriert.

Neue ERA-Net Initiative

Auf Grundlage der von der Arbeitsgruppe erarbeiteten Themenbereiche wird eine neue Forschungskooperation in Europa (European Research Area Network) entwickelt, die ab Anfang 2016 mit einer Laufzeit von fünf Jahren starten soll. In dem unter Horizont 2020 neu eingeführten sogenannten Cofund Finanzierungsinstrument können Forschungsprojekte mit einer Gesamtsumme von fünf Millionen Euro von der Kommission kofinanziert werden.

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) wird die Koordination des neuen ERA-Nets Nachhaltige Tierproduktion übernehmen. Sie unterstützt das BMEL bereits jetzt als Geschäftsstelle in der CWG-SAP und vertritt es darüber hinaus in zwölf verschiedenen europäischen Initiativen, darunter Animal Health and Welfare, Joint Programming Initative Agriculture, Food Security and Climate Change, Core Organic und ICT Agri als eigenständiger Partner.

Quelle: BMEL/DGfZ

04.11.2014

Offener Brief europäischer Pflanzenforscher: Keine politische Blockade bei Versuchen mit Gentechnik-Pflanzen

Zwanzig führende Pflanzenwissenschaftler aus mehreren Ländern haben sich in einem offenen Brief an die politischen Entscheider in der EU gewandt. Darin warnen sie vor finanziellen und politischen Einschränkungen für die Pflanzenforschung in Europa. Insbesondere fordern sie, dass Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen grundsätzlich möglich sein müssen.

Lesen Sie die ganze Meldung hier.

Quelle: TransGen

24.10.2014

Bericht über die Mitgliederversammlung der ADT am 13. Oktober 2014 in Brüssel

Auf ihrer Mitgliederversammlung am 13. Oktober 2014 in Brüssel haben die Vertreter der ADT-Mitgliedsorganisationen über die Bedeutung von Leitlinien im EU-Recht diskutiert. Tim Gumbel von der Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher (Sanco) der Europäischen Kommission erläuterte zunächst die Rechtsnatur von Leitlinien, die zwar nicht explizit im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union genannt sind und daher im Gegensatz zu Verordnungen, Richtlinien oder Beschlüssen nicht zu den rechtsverbindlichen Akten zählen, aber dennoch und unabhängig von ihrer Rechtswirkung Teil des EU-Rechts sind. Leitlinien können sowohl von der Kommission als auch von den Mitgliedstaaten erlassen werden und sind häufig in Basisrechtsakten, wie z. B. der EU-Tiertransportverordnung bereits vorgesehen. Die Leitlinien dienen dann beispielweise dazu, bewährte Praktiken zu beschreiben, um die Durchsetzung des EU-Rechts zu erleichtern. Sie können aber nie das EU-Recht verbindlich auslegen; dies verbleibt in der ausschließlichen Kompetenz des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). Es gibt eine Rechtsprechung des EuGH hinsichtlich von Leitlinien, die den Ermessensspielraum der Kommission bei deren Erstellung betont und klarstellt, dass diese in erster Linie die Kommission selber binden. Gumbel wies darauf hin, dass die EU künftig möglicherweise häufiger zum Instrument der Leitlinie greifen könnte, weil dies als Maßnahme der besseren Rechtssetzung gesehen wird, welche ein Schwerpunkt der neuen Juncker-Kommission sein wird. Diskussionsbedarf gibt es noch mit Blick auf die Frage, ob und inwieweit Leitlinien das bestehende Recht durch konkrete Vorgaben präzisieren sollten und welche tatsächliche Rechtswirkung sie dann entfalten. Nach Ansicht der ADT sollten Leitlinien eher einen allgemeinen Rahmen abstecken, innerhalb dessen die Betroffenen festgelegte Ziele erreichen können.

Quelle: ADT

23.10.2014

Info Day zum nächsten Aufruf 2015 der Gesellschaftlichen Herausforderung 2 in Brüssel am 21. November 2014

Das Direktorat Bioökonomie der EU Kommission organisiert für den 21. November 2014 einen Info Day zum nächsten Aufruf 2015 der Gesellschaftlichen Herausforderung 2 in Brüssel. Interessenten erhalten Informationen aus erster Hand und können sich kostenlos bis zum 17. November 2014 für die Veranstaltung registrieren unter

https://scic.ec.europa.eu/fmi/INFODAY-RTD-2014/start.php

Die Gesellschaftliche Herausforderung 2 deckt folgende Förderbereiche in Horizont 2020 ab:

• Ernährungssicherheit, nachhaltige Landwirtschaft

• marine und maritime Forschung

• Biowirtschaft

Nachmittags werden in den drei parallelen Workshops spezifische Themen besprochen. Im Förderbereich  Ernährungssicherheit, nachhaltige Landwirtschaft stehen folgende Punkte auf der Agenda:

Food, agriculture and forestry topics in sustainable food security:

- Sustainable food production systems

- Safe food and healthy diets and sustainable consumption

- Global drivers of food security

Agriculture and forestry topics in ISIB:

- ISIB 2- Thematic networks

- ISIB 3 - Rural growth

- ISIB 4 – Sustainable data management for forestry

Agriculture and forestry topics in Water and waste calls

08.10.2014

Acht EU-Staaten haben Milchquote überschritten

Im vergangenen Milchjahr 2013/14 haben acht EU-Mitgliedstaaten die ihnen zugeteilte Milchquote überschritten und müssen deshalb eine Superabgabe an die EU entrichten.

Die Quote wird in der EU 2015 abgeschafft.

Mehr als zugeteilt gemolken haben Deutschland (1,9%), Österreich (3,2 %), die Niederlande (4%), Polen (1,7%), Dänemark (2,1%), Irland (0,6%), Zypern (3,6%) und Luxemburg (1%), wie aiz.info schreibt. Insgesamt betrug die Überlieferung 1,469 Millionen Tonnen, was eine gesamthafte Superabgabe von 409 Millionen Euro nach sich zieht. Insgesamt blieben die EU-Anlieferungen aber 4,6 Prozent unter der erlaubten Quote von 150,97 Millionen Tonnen, weil 20 Staaten unterlieferten.

Quelle: lid

23.07.2014

ADT Projekt GmbH mit Schulungen im Rahmen der BTSF-Initiative der Europäischen Kommission beauftragt

Bessere Schulung für sicherere Lebensmittel (Better Training for Safer Food, BTSF) ist eine Initiative der Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher der Europäischen Kommission. BTSF veranstaltet Schulungen in den Bereichen europäisches Lebens- und Futtermittelrecht, Pflanzenschutz sowie Rechtsvorschriften über Tiergesundheit und Tierschutz. Die zuständige Agentur der Europäischen Kommission für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (CHAFEA) hat die ADT Projekt GmbH beauftragt in den nächsten beiden Jahren 10 einwöchige Trainingsseminare für insgesamt 280 Mitarbeiter der zuständigen Behörden und beauftragten Stellen der EU-Mitgliedstaaten zum Themenbereich Tierkennzeichnung, -registrierung und –rückverfolgbarkeit durchzuführen. Die ADT Projekt GmbH hat dazu ein interdisziplinäres Team aus verschiedenen europäischen Ländern zusammengestellt. 

Quelle: ADT Projekt GmbH

22.07.2014

Erste Ausschreibungen bei europäischer Bioökonomie-Initiative

Brücken in der biobasierten Wirtschaft bauen und einen Marktzugang für grüne Produkte schaffen, das ist das Ziel des Public-Private-Partnership (PPP) namens Biobased-Industries (BBI). EU-Kommission und Wirtschaft haben sich hier zusammengeschlossen, um die Rahmenbedingungen für die europäische Bioökonomie zu verbessern. Insgesamt stehen 3,7 Milliarden Euro in den kommenden sieben Jahren für Forschungsprojekte und Initiativen zur Verfügung. Bewerbungen für die ersten 16 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 150 Mio. Euro sind bis zum 15. Oktober möglich.

Lesen Sie die ganze Meldung hier.

Quelle: biotechnologie.de/sw

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