19.10.2017

Newsletter der europäischen SAVE Foundation 3/2017 erschienen

Die Ausgabe 3/2017 des vierteljährlich erscheinenden Newsletters der europäischen SAVE Foundation (Sicherung der landwirtschaftlichen Arten-Vielfalt in Europa) ist erschienen.

Unter anderem mit folgenden interessanten Themen:

  • Agrobiodiversität in Portugal: SAVE Jahreskonferenz 2017
  • Gemeinsame Agrarpolitik der EU
  • Schafhaltung und gelebtes kulturelles Erbe im Kosovo
  • IMAGE Dialogue Forum: Seuchenrechtliche Regelungen
  • Neues Werk über Esel: Current Donkey Production and Functionality
  • Plagiate in EU Glyphosat Studien

Quelle: SAVE

 
19.10.2017

Genetisch veränderte Mücken sollen beim Kampf gegen Krankheiten helfen

Forscher wollen durch einen Eingriff in das Erbgut verhindern, dass Mücken Malaria oder Zika übertragen. Die Technologie des Gene Drive wirft dabei rechtliche und ethische Fragen auf. Autorin Melanie Burger berichtet im Tagesspiegel über eine Veranstaltung im Berliner Naturkundemuseum. Bei Gene Drive kommt eine Methode zum Einsatz, die sicherstellt, dass sich gewisse genetischen Eigenschaften zu 100 Prozent vererben. Normalerweise dauert es viele Generationen, bis sich ein verändertes Gen in einer Mückenpopulation verbreitet. Mit Gene Drive geht das um ein Vielfaches schneller. Die Forscher haben zwei Optionen. Entweder sie verändern das Mücken-Erbgut so, dass die Insekten Malaria nicht mehr übertragen können oder sie sorgen dafür, dass sie steril werden und die Anzahl der Tiere reduziert wird oder die Population in einer Region sogar komplett zusammenbricht. Ausrottung sei aber nicht das Ziel. Es gehe darum, die Verbreitung von Krankheiten wie Malaria zu unterbinden, sagte Nikolai Windbichler, ein Forscher vom Imperial College in London.

Quelle: Bioökonomie.de

 
19.10.2017

Phagen als Bakterienkiller besser erforschen

Bakteriophagen sind eine interessante Alternative zu Antibiotika. Auf einem Symposium in Stuttgart wurde ein nationales Netzwerk gegründet, um die Viren genauer zu erforschen.

Gegen Antibiotika resistent gewordene Keime sind eines der gefährlichsten Probleme der Humanmedizin, aber auch im Tierstall. Eine Lösung könnten Bakteriophagen sein. Dabei handelt es sich um Viren, die Bakterien als Wirt befallen, sich in ihnen vermehren und sie dadurch töten. Der Vorteil: Für menschliche, tierische und pflanzliche Zellen sind die Phagen völlig harmlos.

Quelle: Bioökonomie.de

 
18.10.2017

PIC: Erste PRRS-resistente Nachkommen geboren

Auf einem US-amerikanischen PIC-Betrieb wurden kürzlich dreizehn Ferkel geboren, die mittels Gen-Editing modifizierte Gene tragen. Die Geburt der Ferkel sei ein wichtiger Schritt im PRRS-Resistenz-Programm des Unternemens Genus bzw. der PIC. Durch eine präzise Bearbeitung der Gene ist es gelungen, Schweine zu züchten, die ein bestimmtes Eiweiß nicht produzieren und dadurch PRRS-resistent sind. Diese Eigenschaft wird offensichtlich weiter vererbt. Das Unternehmen Genus hat begonnen, mit den Aufsichtsbehörden in den USA und anderen Ländern zu verhandeln, um eine Zulassung für dieses Verfahren zu bekommen. Auch sind zwei US-Patente bewilligt worden, um das Wissen zu schützen. PIC will nun weitere Schweine editieren und mit diesen züchten, um so eine PRRS-resistente Population aufzubauen. Allerdings muss sichergestellt sein, dass keine unerwünschten Eigenschaften auftreten. Um dies auszuschließen, sind weitere Studien notwendig.  

Quelle: Sus online

 
18.10.2017

Initiative Tierwohl: 2018 mehr Anmeldezahlen

  • Zahl der Teilnehmer steigt um rund 70 Prozent auf über 4.100 Betriebe
  • Alle interessierten Betriebe für Auditierung zugelassen
  • Für 26 Millionen Schweine pro Jahr werden Tierwohl-Kriterien umgesetzt

Quelle: Gesellschaft zur Förderung des Tierwohls in der Nutztierhaltung mbH

 
17.10.2017

Holstein-Europakonferenz in Budapest

Am 18. September fand in Budapest die Holstein-Europakonferenz statt. Teilnehmer aus 25 Nationen diskutierten über die Zukunft der europäischen Holsteinzucht. Den funktionalen Merkmale kommt dabei eine immer wichtigere Rolle zu. So waren auch die Hauptthemen der Konferenz über  Klauengesundheit, Futtereffizienz, Langlebigkeit und neuen Dienstleistungen für die Züchter in diesen Bereichen die alles dominierenden Themen. Insgesamt vertritt die europäische Holsteinzüchtervereinigung über 300.000 Züchter mit über 11 Mio. Herdebuchkühen aus 28 Ländern. HOLSTEIN AUSTRIA wurde dabei vertreten durch Ing.  Christian Moser. 

Quelle: ZAR

 
17.10.2017

Welt Simmental-Fleckvieh Konferenz und 32. EVF Generalversammlung der EVF in Izmir, Türkei

Vom 17. bis 21. September fand in Izmir, Türkei erstmalig eine Konferenz der Welt Simmental-Fleckvieh Vereinigung und gleichzeitig die 32. EVF Generalversammlung statt. Der Türkische Rinderzuchtverband CBAT (Cattle Breeder Association Turkey) hatte eine sehr interessante und informative Veranstaltung für Funktionäre und Züchter von Simmental-Fleckvieh organisiert. 

Quelle: ASR

 
13.10.2017

WBFSH-Ranglisten 2017: Zweimal Gold und zweimal Silber für deutsche Züchter

Weihegold OLD und fischerRocana FST in der Züchterwertung führend

Inge Bastian (Weihegold OLD), Mirko Glotz (fischerRoccana FST) sowie Bernd Richter (Clooney) und Dr. Rolf Lueck (Horseware Hale Bob OLD) sind die diesjährigen Erfolgszüchter in den gerade veröffentlichten Breeders Rankings 2017 des Weltzuchtverbandes WBFSH (World Breeding Federation for Sport Horses).

Quelle: FN-press

 
12.10.2017

Forschung: Optimales Licht für den Kuhstall

Bielefelder Forscher entwickeln die optimale Beleuchtung für den Kuhstall. Die LED-Leuchte spart Energiekosten, sorgt für melkfreudige Tiere und bessere Arbeitsbedingungen der Landwirte.

Quelle: Bioökonomie.de

 
12.10.2017

Wissenschaftler erforschen Handlungsoptionen zur Reduktion von Lebensmittelabfällen

Millionen Tonnen an Lebensmitteln landen jährlich im Abfall, obwohl sie noch essbar sind. Kleine Makel an Obst und Gemüse oder ungenaue Kalkulationen bei der Essenszubereitung: Die Gründe, warum noch genießbares Essen in der Tonne landet, sind vielfältig. Ideen, um die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren, gibt es viele und sie werden von der Bundesregierung aktiv unterstützt. Aber welche Maßnahmen sind tatsächlich sinnvoll, damit Lebensmittelversorgung und -konsum zukünftig nachhaltiger werden?

Quelle: Bioökonomie.de

 
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