Presse

15.09.2016

Was wissen die Bürger über Tiergesundheit?

Lückenhafte Kenntnisse erzeugen Unsicherheit – Arzneimittel für Hobbytiere weniger in der Kritik

Der europäische Verband für Tiergesundheit (IFAH-Europe) hat jetzt die Ergebnisse einer großangelegten Umfrage veröffentlicht. In sechs EU-Staaten wurden erstmals die Bürger zu ihrem Wissen und ihrer Meinung über Tiergesundheit und die Anwendung von Tierarzneimitteln bei Hobby- und Nutztieren befragt. Die Ergebnisse der Umfrage machen deutlich, dass die Verbraucher grundsätzlich besorgt sind wegen der Anwendung von Tierarzneimitteln, gleichzeitig aber wenig darüber wissen. Auch sind die Zusammenhänge zwischen Tiergesundheit und menschlicher Gesundheit nur wenig bekannt. Die Umfrage verdeutlicht, wie wichtig es ist, das Bewusstsein über die Vorteile von Tierarzneimitteln und ihre verantwortungsvolle Nutzung zu erhöhen sowie darüber zu informieren, welche Regulierung und Kontrollmaßnahmen gelten und wie diese wirken.

Quelle: BfT

 

07.09.2016

Neuer Staatssekretär des BMEL nimmt offiziell seine Arbeit auf

Das Bundeskabinett hat Dr. Hermann Onko Aeikens nun offiziell für das Amt des Staatssekretärs im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) ernannt. Hermann Onko Aeikens nimmt mit Wirkung zum heutigen Tag seine Tätigkeit als Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) auf, teilte das BMEL am Donnerstag mit. Aeikens ist in seiner neuen Funktion ständiger Vertreter von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und zugleich Vorgesetzter der rund 900 Mitarbeiter des BMEL in Berlin und Bonn. Der 1951 geborene Aeikens ist promovierter Agrarökonom und hat Anfang der 70er in Göttingen und im US-amerikanischen Berkeley studiert. Er stammt ursprünglich aus dem Kreis Leer in Ostfriesland in Niedersachsen und steht seit 1981 im Dienste von Ministerien. Von 2002-2009 war er Staatssekretär und von 2009 bis zum Frühjahr 2016 Agrar- und Umweltminister in Sachsen-Anhalt.

Quelle: BMEL

 

07.09.2016

Wissenschaftliche Beiräte beim BMEL überreichen Klimaschutzgutachten

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat am 5. September 2016  in Berlin das Gutachten Klimaschutz in der Land- und Forstwirtschaft sowie den nachgelagerten Bereichen und Ernährung und Holzverwendung entgegengenommen. Das Gutachten wurde vom Wissenschaftlichen Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) und vom Wissenschaftlichen Beirat für Waldpolitik (WBW) beim BMEL erstellt.

Quelle: BMEL

 

07.09.2016

Statt Zwangsernährung: Neuer Ansatz gegen fehlenden Trink-Reflex bei Allgäu-Kälbern

Acht Prozent aller Braunviehkälber kommen ohne Trinkreflex zur Welt. Forscher der Universität Hohenheim wollen den Ursachen dafür auf die Spur kommen und erhalten dafür von der Landwirtschaftlichen Rentenbank eine Förderung von gut 400.000 Euro. Tiergenetiker Prof. Dr. Jörn Bennewitz und seine Mitarbeiter analysieren Genmaterial, um die Ursache für die Trinkschwäche zu finden und bei zukünftigen Züchtungen der bekannten Allgäuer Rinderrasse zu vermeiden. Die Vermutung des Milchviehexperten: Ein Gendefekt ist für die Trinkschwäche verantwortlich. Im Laufe des vergangenen Jahres haben Bauern auf 200 Höfen deshalb für Prof. Dr. Bennewitz das Trinkverhalten ihrer neugeborenen Kälber dokumentiert. Anhand dieser Daten kann er bereits erste Schätzungen anstellen: Steckt wirklich ein Gendefekt hinter dem Problem, oder sind doch Umwelteinflüsse wie zum Beispiel ein Mangel an Vitamin E oder Selen die Ursache? Wenn wir die Stammbäume der betroffenen Tiere vergleichen, fällt auf, dass die Krankheit in bestimmten Familien gehäuft auftritt. Das deutet darauf hin, dass die Ursache für die Trinkschwäche in den Genen liegt, fasst Prof. Dr. Bennewitz zusammen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: Universität Hohenheim

 

07.09.2016

Nicht-primates Hepacivirus: Stuten können Fohlen infizieren

Studie untersucht Übertragungswege und Infektionsverlauf

Wissenschaftler der Klinik für Pferde der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) zeigten zusammen mit Forschern des TWINCORE, Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, dass das Nicht-primate Hepacivirus (NPHV) von Mutterstuten auf ihr Fohlen übertragen werden kann. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Fachmagazin Journal of General Virology.

Quelle: TiHo Hannover

 

07.09.2016

Verbundprojekt "PraeRi" untersucht die Tiergesundheit in deutschen Milchkuhbetrieben

In dem Verbundprojekt PraeRi: Tiergesundheit, Hygiene und Biosicherheit in deutschen Milchviehbetrieben – eine Prävalenzstudie werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, der Freien Universität Berlin und der Ludwig-Maximilians-Universität München die Tiergesundheit in deutschen Milchkuhbetrieben untersuchen. Das Projekt hat eine Laufzeit von 3,5 Jahren und wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert.

Quelle:  PraeRi

 

29.08.2016

Genom-Editing-Start-up von Bayer legt los

Im Dezember wurde die Allianz beschlossen. Nun geht das gemeinsame Genome-Editing-Start-up von Bayer und Crispr Therapeutics in Großbritannien und den USA unter dem Namen Casebia Therapeutics an den Start. Der formale Sitz des neuen Unternehmens liegt zwar in London, das operative Herz schlägt jedoch in Cambridge, USA. Casebia Therapeutics ist für Bayer die erste langfristige strategische Partnerschaft mit einem substanziellen Investment im Bereich Genome Editing. Als Ergebnis sollen In-vivo-Anwendungen der Geneditierungstechnologie CRISPR-Cas9 für Patienten zur Verfügung stehen. Zu den indikationsbezogenen Zielen des Joint Ventures gehört es, neue Behandlungsmethoden für Bluterkrankungen, Erblindung und Herzerkrankungen zu entdecken, zu entwickeln und zu vermarkten. Das Joint Venture mit Crispr Therapeutics war die erste Investition des 2015 etablierten Bayer Lifescience Centers. Diese neue Einheit berichtet direkt an den Vorstand und soll bahnbrechende wissenschaftliche Fortschritte schneller zugänglich machen. Das Kernteam besteht aus 17 Mitarbeitern mit Sitz in Berlin. Eine Expansion nach Boston und Peking ist geplant.

Quelle: biotechnologie.de/bk

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.biotechnologie.de/BIO/Navigation/DE/root,did=188952.html

 

10.08.2016

Islandponys stammen ursprünglich aus England

Das Islandpony stammt ursprünglich aus England. Das fanden Wissenschaftler des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) anhand von Genanalysen heraus. Ihre Hypothese ist nun, dass die Wikinger die Gangpferde von England im 9. Jahrhundert mit nach Island nahmen und dort gezielt wegen ihrer fünf Gänge weiter züchteten.

Quelle: IZW

 

05.08.2016

Zwei Jahre Importstopp nach Russland - DRV: Ausfall wurde teilweise kompensiert

Die Russische Föderation verhängte am 7. August 2014 gegenüber der EU, den USA und anderen Ländern einen Importstopp für zahlreiche Agrarprodukte wie Fleisch, Milcherzeugnisse, Obst und Gemüse. Nach wie vor haben die genossenschaftlichen Unternehmen der verschiedenen Sparten mit den negativen Folgen der Sanktionen zu kämpfen. Die zahlreichen Konsultationen zur Aufhebung des Importverbots, zuletzt im Juli von Bundesminister Christian Schmidt in Moskau, sind wichtig und richtig, aber leider bislang erfolglos verlaufen, erklärte Dr. Henning Ehlers, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV).

Quelle: DRV

 

05.08.2016

In der Nase schlummert ein potenzielles Antibiotikum

DZIF-Wissenschaftler der Universität Tübingen haben entdeckt, dass das in der menschlichen Nase siedelnde Bakterium Staphylococcus lugdunensis einen bisher unbekannten antibiotischen Wirkstoff gegen multiresistente Erreger produziert. Die Forschungsergebnisse sind im Wissenschaftsjournal Nature veröffentlicht. Es hat eine völlig andere Struktur als die bisher bekannten. Wie Versuche an Mäusen ergaben, ist Lugdunin in der Lage, selbst multiresistente Erreger zu bekämpfen, bei denen viele klassische Antibiotika mittlerweile wirkungslos sind.  Nun sind jedoch noch einige Hürden zu überwinden, bis es im Apothekerregal landen könnte.

Quelle: DZIF

 
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