14.09.2017

Erneut weniger Antibiotika an Tierärzte abgegeben

Abgabemenge der Antibiotika mit besonderer Bedeutung für die Therapie beim Menschen liegt leicht über dem Niveau von 2011

In Deutschland hat sich die für die Tiermedizin abgegebene Menge an Antibiotika zwischen den Jahren 2011 und 2016 von 1.706 auf 742 Tonnen mehr als halbiert (minus 56,5 %). Von 2015 zu 2016 ging die Gesamtmenge der abgegebenen Antibiotika um 63 Tonnen (8 %) zurück. Das ergab die Auswertung der inzwischen im sechsten Jahr erhobenen Abgabemengendaten für Antibiotika durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Im Vergleich zu 2011 – dem ersten Jahr der Erfassung – bleibt jedoch, trotz eines Rückgangs gegenüber 2015, die Menge der abgegebenen Antibiotika aus der Wirkstoffklasse der Fluorchinolone weiterhin erhöht. Diese Antibiotikaklasse ist für die Therapie beim Menschen von besonderer Bedeutung.

Quelle: BVL

 
07.09.2017

Genossenschaftliche Milchverarbeitung

Die genossenschaftliche Milchverarbeitung hat sich grundsätzlich bewährt. Diese Einschätzung äußert die Bundesregierung in einer Antwort (18/13433) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Quelle: Dt. Bundestag

 
06.09.2017

Konferenz: Schweineproduktion entwickelt sich positiv

Agrarökonomen stellen auf internationaler Konferenz Trends der Schweineproduktion vor

Nach einer mehrjährigen wirtschaftlichen Durststrecke zeigten sich im Jahr 2016 in vielen Ländern wieder positive Entwicklungen in der Rentabilität der Schweineproduktion. Auch der globale Handel mit Schweinefleisch und Nebenprodukten expandiert weiter. Dies waren Kernergebnisse der diesjährigen Pig-Konferenz im niederländischen Wageningen, die von den beiden Agrarökonomen-Netzwerken agri benchmark Pig und InterPIG gemeinsam ausgerichtet wurde. Beide Netzwerke vereinbarten zudem eine langfristige Zusammenarbeit. Ursächlich sind dafür steigende Ferkel- und Schlachtschweinepreise und konstante bzw. sinkende Futtermittelpreise sowie ein starker Export verantwortlich.

Quelle: Thünen-Institut / DGfZ

 
06.09.2017

Wolfsrisse seit 2000: 3.500 Tiere

3.500 Nutztiere sind bereits zur Beute von Wölfen seit ihrer Rückkehr nach Deutschland im Jahr 2000 geworden. Einer Umfrage der Neuen Osnabrücker Zeitung zufolge, haben die Landwirte in Brandenburg mit 1.100 und in Sachsen mit 895 toten Tieren die meisten Weidetiere zu beklagen. Aber auch in Niedersachsen (895) und Sachsen-Anhalt (373) ist die Zahl der Rissopfer nicht gering. Splittet man die Beutetiere nach Tierarten auf, wurden am häufigsten Schafe gerissen. Aber auch Rinder, Ziegen, Damwild, Fohlen und Alpakas waren darunter. 

Quelle: Vetion/NOZ

 
06.09.2017

BRS: Flyer "Naturschutz durch Mutterkuhhaltung" erschienen

Der Bundesverbandes Rind und Schwein e.V. hat zum Thema Naturschutz durch Mutterkuhhaltung einen Flyer herausgegeben. Der Bestand an Mutterkühen liegt in Deutsch­land bei mehr als 600.000, das heißt mehr als 600.000 ha Grünland sind diesem relativ exten­siven Betriebszweig zuzuordnen und wirken, als Trittsteine in der Landschaft verteilt, positiv auf die Artenvielfalt. Der Flyer soll zudem für Verständnis bei der Bevölkerung für Mutterkuhhaltung werben.

Quelle: DGfZ

Zum Flyer: BRS: Mutterkuhhaltung und Naturschutz

 
06.09.2017

Europäische Forschungsinitiative "Nachhaltige Tierhaltung": BMEL fördert zehn neue Projekte

Am 22. August 2017 wurden in der BLE in Bonn 14 Förderbescheide an deutsche Forscher übergeben, die gemeinsam mit europäischen Projektpartnern an diesem Nachhaltigkeitsziel arbeiten. Um die Nachhaltigkeit der europäischen Tierhaltung weiterzuentwickeln und Europa als weltweit wettbewerbsfähigen Tierproduktionsstandort zu erhalten, müssen Ökonomie, Ökologie, Verbraucherakzeptanz und Ressourceneffizienz gut aufeinander abgestimmt sein. Konkret geht es dabei unter anderem um Systeme zur innovativen Freilaufhaltung, um Alternativen zur chirurgischen Ferkelkastration oder um Untersuchungen, wie die Milch- und Fleischproduktion durch vermehrt grün- und weidefutterbasierte Fütterung ressourcenschonender werden kann. SusAn (Cofund ERA-NETs Sustainable Animal Production) ist mit einer Beteiligung von insgesamt 37 Partnern aus 23 europäischen Ländern eine der größten EU-Forschungsinitiativen.

Quelle: BLE

 
06.09.2017

Innovative antimikrobielle Konzepte für Ebersperma

Bei der künstlichen Besamung von Sauen wird bislang Ebersperma mit Antibiotikazusatz eingesetzt. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben und dient zur Reduktion der Keimbelastung. So wird das Risiko der Krankheitsübertragung zwischen den Tieren minimiert. Gleichzeitig ist eine niedrige Keimbelastung erforderlich, um die Spermaqualität sicherzustellen.

Quelle: FBF

 
01.09.2017

Schließung des hessischen Landgestüts abgewendet

Ministerin Hinz und Stadt Dillenburg erzielen Einigung

Die hessische Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) und die Stadt Dillenburg haben sich in einem gemeinsamen Gespräch über die Zukunft des Landgestüts Dillenburg geeinigt - die Schließung des Gestüts wurde abgewendet. Ministerin Hinz sagte: Nach meiner Auffassung ist mit einer Verringerung des Tierbestandes und zusätzlichem Auslauf kurzfristig eine Verbesserung des Tierschutzes erreichbar. Die Pferdesportverbände begrüßen den Erhalt, sehen jedoch keinen Grund für eine Verringerung des Pferdebestands.
Quelle: FN press

 
16.08.2017

Hybridschweinezuchtverband Nord/Ost e.V. und TOPIGS-SNW GmbH vereinbaren Zusammenarbeit

Mitgliedsbetriebe des Hybridschweinezuchtverbandes Nord/Ost e.V. ( HSZV ) erhalten Zugriff auf Genetik aus dem Zuchtprogramm von Topigs Norsvin.

Die jetzt geschlossene Vereinbarung über die Nutzung der Vorstufenlinien ist das Ergebnis intensiver Gespräche zwischen Topigs Norsvin und dem HSZV. Diese Regelung ist Bestandteil eines Vertrages über INGENE-Produktion im Rahmen eines Gruppen-Closed-Herdkonzeptes.

Der HSZV sieht darin einen effizienten Ansatz zur weiteren Verbesserung des genetischen Potentials der Mutterrassen in seinem Zuchtprogramm unbeschadet seiner Eigenständigkeit und Regionalität.

Quelle: TOPIGS-SNW

 
16.08.2017

FLI veröffentlicht Maßnahmen im Falle eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen

Vor dem Hintergrund der nach wie vor steigenden Fallzahlen Afrikanischer Schweinepest (ASP) im Baltikum und Polen sowie den Meldungen aus der Tschechischen Republik und Rumänien hat das FLI Empfehlungen für Maßnahmen im Falle eines Ausbruchs bei Wildschweinen in Deutschland erstellt und auf der Webseite veröffentlicht. Nach der Einrichtung eines gefährdeten Bezirks und einer Pufferzone gilt es, in beiden geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um eine weitere Verbreitung der Tierseuche möglichst zu verhindern.

Quelle: vetion

 
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