Mit Blick auf das Klonen von Tieren überprüft die GD Sanco der Europäischen Kommission ihre Gesetzgebung in den Bereichen Novel Food, Tierzucht, Tiergesundheit und Tierschutz. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat den Auftrag erhalten, bis Ende August 2007 ein entsprechendes Gutachten vorzulegen. Aktueller Anlass ist die Studie der US-amerikanischen FDA zur Sicherheit von Lebensmitteln, die aus Erzeugnissen von geklonten Tieren hergestellt werden (siehe www.fda.gov/bbs/topics/NEWS/2006/NEW01541.html). Auf den Internetseiten der EFSA wurde jetzt das betreffende Mandat veröffentlicht.

Quelle: EFSA
Für das Begutachtungsverfahren von Anträgen an den Europäischen Forschungsrat (ERC) wurden zu den einzelnen Fachdisziplinen Expertenpanels eingerichtet. Die Namen der Panel Vorsitzenden für die ERC Starting Grants, für die das Bewerbungsverfahren mit der Ausschreibung am 22.12.206 eröffnet wurde, liegen nun auf der Website des ERC vor.

Quelle: KoWi
The EMBO Award for Communication is presented annually to a life scientist in Europe for outstanding contributions to the public communication of science. The award highlights the exceptional efforts made by many scientists to combine science communication with a full-time research career.

The winners of the EMBO Award are nominated for the EU-Descartes Prize for science communication. The sum awarded is 5.000 €, accompanied by a silver and gold metal inscribed with the winner`s name.


The deadline for application is 30 June 2007.

For more details: www.embo.org/awards/entries.html.

Quelle: KoWi
Die Agrar- und Ernährungsforschung Mecklenburg-Vorpommerns und Schleswig-Holsteins wollen auch in Zukunft ein enges Netzwerk bilden. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion zur tier- und umweltgerechten Nutztierhaltung und -zucht wurde am 2. März 2007 in Dummerstorf bei Rostock die seit mehr als 10 Jahren bestehende aktive Zusammenarbeit zwischen dem Forschungsinstitut für die Biologie der landwirtschaftlichen Nutztiere in Dummerstorf (FBN) und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) mit einem Kooperationsvertrag formal besiegelt.
Europa Abstract:
Am 22.12.2006 wurde die erste Ausschreibung für das Spezifische Programm IDEEN veröffentlicht (s. AID 10698 vom 22.12.2006). Für diese Ausschreibung wurde das vorläufige Arbeitsprogramm zur Verfügung gestellt.
Das vorläufige Arbeitsprogramm wurde nun bestätigt und von der Kommission in seiner endgültigen Fassung angenommen. Diese endgültige Version unterscheidet sich in einigen Punkten von der vorläufigen Version. Die Änderungen sind auf S. 2 des Arbeitsprogramms (mit Stellenverweisen) aufgelistet.
Hier einige Änderungen:
- Für die Forscher (Principal Investigator) mit Förderung durch ERC Starting Independent Researcher Grants gilt nun: …at the stage at which they are starting or consolidating their own independent research team… (statt vorher nur "starting their own independent research team")
- Ähnliches gilt auch für die Förderung des Übergangs des Principal Investigator zu Unabhängigkeit: " ..the grant and the conditions specified by the hostung institution will allow the Principal Investgator to make or to consolidate the transition to independence (statt vorher nur "to make the transition to independence").
- Der Zeitraum für die Förderberechtigung nach Erwerb der Doktorwürde von von 8 auf 9 Jahre erweitert.
- Gründe für eine Verlängerung der 9-Jahresfrist bei Mutterschaft: 1 year per child born after
the PhD award sowie accumulation of actual time off.
- Die Verlängerung der Förderberechtigung darf 12 Jahre nicht überschreiten (vorher: 11
Jahre).
- Der Titel des ersten Kriterienblocks für den Nachweis der Exzellenz des Principal Investigator wurde geändert: Statt "Potential to become world class leader" heisst der Kriterienblock nun "Potential to perform world class research".
Das Arbeitsprogramm und das Datenblatt liegen auf der CORDIS Webseite
cordis.europa.eu/fp7/calls.

Quelle: KOWI
Europa Am 22.12.2006 wurden die ersten Ausschreibungen für das 7. Rahmenprogramm veröffentlicht (s. AID 10698 vom 22.12.2006). Um eine Verzögerung des Programmstarts zu vermeiden, wurden für die Aufrufe vorläufige Versionen der Arbeitsprogramme zur Verfügung gestellt. Die Arbeitsprogramme wurden nun bestätigt und von der Kommission in ihrer endgültigen Fassung angenommen. Die endgültigen Arbeitsprogramme sowie die Datenblätter ('call fiches') weisen Änderungen gegenüber den bisher vorliegenden vorläufigen Versionen auf. Diese Änderungen sind in den Arbeitsprogrammen auf der ersten Seite jeweils hinter den Titelblättern (mit Stellenverweisen) aufgelistet.
Die Arbeitsprogramme und Datenblätter liegen auf der CORDIS Webseite cordis.europa.eu/fp7/calls.

Quelle: KOWI
Neue wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen werden in diesem Jahrhundert das Bild der zukünftigen Tierzucht und Tierhaltung in Europa erheblich verändern. Wer weiterhin aktiv am Markt bestehen will, der wird sich sowohl dem globalen Wettbewerb als auch den gesellschaftlichen Forderungen stellen müssen. Die Schweinehalter müssen auf der einen Seite über Kosten- senkungen und Leistungssteigerung wettbewerbsfähiger werden, auf der anderen Seite müssen sie die Ansprüche der Gesellschaft beachten.
Der überwiegende Teil der Gesellschaft steht heute der modernen Tierzucht eher fragend und skeptisch gegenüber. Doch ohne technischen Fortschritt sind die Ansprüche der Gesellschaft in der Schweinehaltung nicht umsetzbar. Der Tierzüchter setzt moderne Methoden nicht zum Selbstzweck ein, sie dienen der Kostensenkung, der Nahrungsmittelqualität und -sicherheit, dem Umwelt- und dem Tierschutz. Die Diskussion zwischen Wissenschaft und Praxis stand auch in diesem Jahr wieder
im Mittelpunkt des 7.Schweineworkshops, der am 20. und 21. Februar 2007 in Uelzen unter der Federführung von Professor Dr. Dr. h. c. mult. Ernst Kalm von der Kieler Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel, der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde e.V., dem Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. und der Uelzener Allgemeinen Versicherungen veranstaltet wurde.
Thema ist "Genetically Modified Animal Feeds". Nähere Informationen erhalten Sie hier:
Die Staatssekretäre der für die Lebensmittelsicherheit und die Tiergesundheit zuständigen Ministerien einigten sich nach ihrer zweitägigen Beratung mit Wissenschaftlern im Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) darauf, dass weiterhin kein Fett von Wiederkäuern an Wiederkäuer verfüttert werden sollte. Wenn geeignete Verfahren und Systeme in der Herstellung garantieren könnten, dass in Futtermitteln für Rinder und Schafe kein arteigenes Fett gelangt und insoweit eine Kreuzkontamination vermieden werden kann, könnte Futter mit artfremdem Fett durchaus wieder an Wiederkäuer verfüttert werden und das geltende nationale Verfütterungsverbot gelockert werden. Experten des Bundes, der Länder und aus der Wissenschaft streben dazu Gespräche mit der Wirtschaft an.. Mit den geltenden Schutzmaßnahmen gegen die Übertragung von BSE ist Deutschland auf einem guten Weg zur Eliminierung der Tierseuche, sagte Gerd Lindemann, Staatssekretär des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). ..