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DGfZ-Newsletter vom 8. August 2017

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Inhalt

  1. Aminosäure Workshop in Paris
  2. DGfZ-/GfT-Vortragstagung 2017
  3. EAAP Tagung 2017 in Tallinn, Estland
  4. EU-Projekt GenTORE mit Beteiligung der LfL bewilligt
  5. Bayerns älteste Kuh feiert ihren 22. Geburtstag
  6. Experiment Gruppensäugen in einem Sauenbetrieb in Rheda-Wiedenbrück
  7. Wie Fipronil in die Hennen-Haltung kam
  8. Fleischproduktion im ersten Halbjahr 2017 um 2,1 % gesunken
  9. Verabschiedung von Josef Hannen aus dem vit-Vorstand
  10. Der neue GENOMXPRESS SCHOLAE erklärt moderne Züchtungsmethoden
  11. Bund: Neues Unterrichtsmaterial über Milch
  12. USA: Über 2 Mio. Milchrinder genotypisiert
  13. Lahmheit bei der Kuh mit Hilfe künstlicher Intelligenz diagnostizieren
  14. Österreich: aktuelle Jahresbericht der Zentralen Arbeitsgemeinschaft österreichischer Rinderzüchter erschienen
  15. Schweinebestand auf Tiefstand seit 2010
  16. ZDG und FLI bringen „Checkliste zur Vermeidung der Einschleppung der Klassischen Geflügelpest“ auf den Weg


28.09.2017 bis 29.09.2017

1. Aminosäure Workshop in Paris

Die EVT und Eurolysine S.A.S. veranstalten am 28. und 29. September 2017 einen eineinhalbtägigen Workshop zum Thema: Amino Acid Nutrition and Sustainability in Paris. Der Fokus des Workshops liegt auf der Fragestellung: Wie profitieren Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt von der Protein- und Aminosäure-Ernährungsperspektive?

Einige der eingeladenen Redner sind: Paul Bikker, Paul Moughan, Malcolm Watford, Nathalie Le Floc'h, Gary Shwartz, Florenz Garcia Launay, Bertrand Méda, Thomas Guilbaud, Gilles Tran, Sophie Tesseraud, Alfons Jansman und Candido Pomar.

20.09.2017 bis 21.09.2017

2. DGfZ-/GfT-Vortragstagung 2017

2017 werden die Gesellschaft für Tierzuchtwissenschaften (GfT) und die Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde (DGfZ) zur Vortragstagung nach Stuttgart einladen. Am Mittwoch und Donnerstag den 20./21. September 2017 wird die mit dem Institut für Nutztierwissenschaften der Universität Hohenheim gemeinsam organisierte Tagung stattfinden. Die DGfZ-Plenartagung wird wieder Beiträge aus Wissenschaft und Praxis präsentieren. Die Veranstaltung bietet zum einen für die forschenden Institute die hervorragende Gelegenheit, ihre aktuellen Forschungsergebnisse vorzustellen. Andererseits besteht für die Tagungsteilnehmer die Möglichkeit, sich anhand eines breiten Spektrums an Vorträgen über den neuesten Stand der Tierwissenschaften zu informieren. Beim geselligen Abend stehen dann kulinarische Köstlichkeiten und nette Gespräche im Vordergrund.

Die DGfZ-Mitgliederversammlung findet im Anschluss an die Vortragstagung am Mittwoch, 20. September 2017 statt.

 

28.08.2017 bis 01.09.2017

3. EAAP Tagung 2017 in Tallinn, Estland

2017 findet die EAAP-Tagung in der Zeit vom 28.08.-01.09.2017 in Tallinn, Estland statt. Wieder werden zahlreiche internationale Wissenschaftler über ihre aktuellen Forschungsergebnisse aus verschiedenen Bereichen der Nutztierwissenschaften referieren.

Bitte beachten Sie, dass die Anmeldegebühren bei frühzeitiger Anmeldung niedriger sind.

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter: www.eaap2017.org

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Wir sind vom EAAP's Secretary General darüber informiert worden, dass die Deadline zur Einreichung der Abstracts auf den 8. März Mitternacht verschoben wurde.

Weitere Infos finden Sie unter eaap2017.org/abstracts .

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Die landwirtschaftliche Tierhaltung steht vor großen Herausforderungen. Gesellschaft und Politik drängen auf naturnähere Haltungsverfahren, gleichzeitig ändern sich Umweltbedingungen, vor allem durch den Klimawandel. Das Projekt GenTORE – das Kürzel steht für Genomic Tools to Optimize Resilience and Efficiency in European Cattle – leistet einen Beitrag, die Nachhaltigkeit in der Rinderhaltung zu erhöhen.

Quelle: LfL

Fleckvieh, 22 Jahre, über 143.000 kg Lebensleistung, Melkrobotorkuh und aktuell in der 20. Trächtigkeit trockenstehend! Am Sonntag wurde der Geburtstag von Liebe gefeiert, der ältesten Milchkuh Bayerns!

Die Kuh hat uns schon so viel Freude gemacht, sagte Edgar Merkle gegenüber der Tageszeitung Augsburger Allgemeine. Wir sind einfach froh, dass sie noch da ist. Das sie Liebe Zeit gegönnt haben, wenn sie auch mal nicht sofort tragend geworden ist, hat sich für Familie Merkle gelohnt. Sie sind sich sicher – so eine Ausnahmekuh hat man nur einmal im Leben. Die Lebensleistung der aktuell trockenstehenden Kuh liegt bereits über 143.000 kg Milch, ihre höchste Laktationsleistung erreichte sie mit 10.069 kg im Alter von 18 Jahren. Wenn man bedenkt, dieses Alter von 22 Jahren, das ist so wie wenn ein Mensch 105, 108, 110 Jahre alt werden würde. Ich denke, das wird auf absehbare Zeit eine Sensation bleiben, meint auch Geburtstagsgast Friedrich Wiedenmann vom Zuchtverband Wertingen.

Quelle: Elite online/DGfZ

Der Betrieb Völker aus Rheda-Wiedenbrück hat ein Abferkelabteil für das Gruppensäugen umgebaut. Die Sauen werden zunächst in kompakte Buchten mit Ferkelschutzkörben aufgestallt. Etwa sieben Tage nach der Geburt öffnet der Betrieb die Türen und die Sauen sowie die Ferkel nutzen den gemeinsamen Laufbereich zwischen den Buchten. Günther Völker: Man hat den Eindruck, dass die Sauen und die Ferkel das große Miteinander genießen. Die Bewegungsfreiheit verbessert zum einen das Tierwohl. Zum anderen fressen Sauen und Ferkel häufig gemeinsam aus dem zusätzlichen Futterautomaten im Laufbereich. So werden die Ferkel quasi von den Sauen an das Fressen herangeführt. Dies erleichtert den Übergang zur Ferkelaufzucht. Bauliche Details und Erfahrungen zum Management lesen Sie in der Reportage Experiment Gruppensäugen in der SUS 4/17 ab Seite 48.

Quelle: SUS online

Was für Hund und Katze erlaubt ist, geht für Hühner gar nicht: Das Insektizid Fipronil, das seit den 1990er Jahren sehr beliebt ist als Anti-Floh-Mittel bei Haustieren und auch in Ameisenködern verwendet wird, ist für die Desinfizierung von Hühnerställen streng verboten.

Quelle: proplanta

In den ersten sechs Monaten 2017 produzierten die gewerblichen Schlachtbetriebe Deutschlands 4,0 Millionen Tonnen Fleisch. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahm die Fleischerzeugung im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 um rund 85 900 Tonnen (– 2,1 %) ab.

Quelle: Destatis

Ende Juni 2017 wurde auf der Vertreterversammlung der Vereinigte Informationssysteme Tierhaltung w.V. (vit) das langjährige Vorstandsmitglied Herr Josef Hannen verabschiedet. Herr Hannen wurde nach einigen Jahren der Mitarbeit im vit-Beirat im Juni 2007 in den vit-Vorstand gewählt. Dort hat er mit seiner kompetenten, integrativen Art sehr erfolgreich gewirkt und sich eine hohe Wertschätzung erarbeitet. Neu in den Vorstand von vit wurde Herr Christian Bange als sein Nachfolger gewählt. Herr Bange ist Holstein-Züchter aus Rheinland-Pfalz, stellvertretender Vorsitzender der RUW eG und Vorstandsmitglied beim LKV Rheinland-Pfalz-Saar e.V. Als neues Mitglied im Beirat wurde Herr Dr. Norbert Wirtz gewählt.

Quelle: Vereinigte Informationssysteme Tierhaltung w.V. (vit)

Der GENOMXPRESS SCHOLAE bietet aktuelle Themen aus der Wissenschaft in einer direkt im Unterricht einsetzbaren Form. Die fünfte Ausgabe zum Thema Moderne Landwirtschaft spiegelt die gegenwärtigen Entwicklungen der Forschung in diesem Bereich wider. Die Ansätze reichen von direkt anwendbaren Erfindungen bis hin zu visionärem Umdenken, mit Nachhaltigkeit als zentralem Ziel.

Das Heft gliedert sich in zwei Module rund um Züchtung und Agrarsysteme der modernen Landwirtschaft. Die Artikel können individuell und unabhängig voneinander in den Unterricht integriert werden.

"Lebenssystem Nutztier" im GENOMXPRESS SCHOLÆ

Kuhvision

Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) hat Unterrichtsmaterial für Grundschulen über Milch und Milchprodukte neu aufgelegt. Wie das Bundeszentrum mitteilte, eignen sich die 65 Wort-Bildkarten und 32 Fotos besonders für Kinder mit geringen Lese- und Schreibfertigkeiten. Das Material liefere spannende Hintergründe zu Milch. Lehrende erhielten einen Unterrichtsvorschlag mit den Arbeitsunterlagen sowie weiterführende Links. Das Unterrichtsmaterial Für Milchforscher und Joghurtdetektive - Module zur Ernährungsbildung in der Grundschule könne ab sofort online im Medienservice der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) bestellt werden.

elite-online

Über 2 Mio. Milchrinder genotypisiertIn den USA wurde am 10. Juli 2017 ein Meilenstein in der Milchviehgenetik erreicht – die Genotypisierungsdaten des zweimillionsten Milchrindes wurden in der U.S. Milchvieh Datenbank aufgezeichnet. 2008 wurden die ersten Holsteins in den USA genotypisiert, um ihre zukünftige Leistung vorherzusagen. Seit dem ist die amerikanische Genotyp-Datenbank zu der größten in der Welt herangewachsen. Sie umfasste zum 10. Juli diesen Jahres die Genotyp-Informationen von 278.984 männlichen und 1.662.922 weiblichen Rindern der fünf verbreitetsten Milchviehrassen.

Mehr zu dieser Information lesen Sie hier unter Dairy Herd Management.

elite-online

Wissenschaftlern an der Osaka University (Japan) ist es gelungen, ein System zu entwickeln, mit dem Lahmheiten bei der Kuh mit einer Sicherheit von 99 Prozent diagnostiziert werden können. Die Wissenschaftler setzen dabei auf ein System von Gangartanalyse und künstlicher Intelligenz. Das System lernt dabei selbstständig. Im Stall wurde ein Kamerasystem installiert. Zudem wurde das System Microsoft Kinect genutzt. Hierbei wird eine Vielzahl von Bildern analysiert und die Gangart der Tiere identifiziert.

Quelle: vetion

Der aktuelle Jahresbericht der Zentralen Arbeitsgemeinschaft österreichischer Rinderzüchter wird in diesen Tagen an sämtliche Partner der österreichischen Rinderzucht sowie erstmals in der Geschichte der ZAR an alle Rinderzüchterinnen und Rinderzüchter versandt. Der Bericht selbst zeigt erneut eindrucksvoll die Leistungen der rund 23.000 österreichischen Kontroll- und Zuchtbetriebe.

Quelle: ZAR

Laut vorläufigen Zahlen des Statistischem Bundesamt wurden zum Stichtag 3. Mai 2017 rund 27,1 Mio. Schweine in Deutschland gehalten. Damit ist der Bestand im Vergleich zur Novemberzählung im vergangenen Jahr um 1 % bzw. knapp 276.000 Tiere gesunken. Seit November 2010 wurden nicht mehr so wenig Schweine in Deutschland gezählt.

Quelle: Sus online

Die Geflügelwirtschaft hat sich angesichts des folgenschwersten jemals dokumentierten Vogelgrippeausbruchs im vergangenen Winter intensiv mit den daraus resultierenden Herausforderungen befasst und konkrete Maßnahmen für eine noch effektivere Biosicherheit in geflügelhaltenden Betrieben auf den Weg gebracht. Ein entsprechendes Positionspapier des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG) hat ZDG-Präsident Friedrich-Otto Ripke in der vergangenen Woche bei einem Erfahrungsaustausch zum Geflügelpestgeschehen 2016/17 vorgestellt, zu dem das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) einen ausgewählten Expertenkreis nach Bonn eingeladen hatte. Dabei wurden das proaktive Engagement und die detaillierten, zukunftsweisenden Überlegungen der Geflügelwirtschaft von den Vertretern des Bundesministeriums und den weiteren Teilnehmern des Treffens als zielführend und sinnvoll gewürdigt.

Quelle: ZDG/DGfZ