Presse
ZuchtData feiert 25-jährige Bestehen
Seit ein Vierteljahrhundert ist die ZuchtData EDV-Dienstleistungen GmbH der zentrale Innovationstreiber der österreichischen Rinderzucht. Bei der Jubiläumsfeier am 21. Okotber 2026 blickten Verantwortliche und langjährige Wegbegleiter, Partnerorganisationen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stolz auf eine beeindruckende Erfolgsgeschichte zurück – von der Gründung bis hin zur modernen, datenbasierten Landwirtschaft. Zahlreiche Referenten beleuchteten die Entwicklung aus verschiedenen Perspektiven.
ZuchtData / DGfZ
Zu den wichtigsten Erregern bei Geflügel zählen Viren, Bakterien und Parasiten, darunter das Vogelgrippevirus, das Newcastle-Krankheitsvirus, Salmonella spp., Escherichia coli und Eimeria-Arten. Abgesehen von ihren wirtschaftlichen Auswirkungen sind einige dieser Erreger aufgrund ihres zoonotischen Potenzials oder ihrer Rolle bei der Übertragung über Lebensmittel auch aus Sicht der öffentlichen Gesundheit von Bedeutung /3.html. Eine wirksame Bekämpfung beruht auf integrierten Strategien zu
Folgender Artikel von Lena Schober und Dr. Andrea Traube gibt einen Überblick über etablierte Ansätze zur Herstellung inaktivierter Geflügelimpfstoffe, erörtert aktuelle Herausforderungen bei der Inaktivierung von Krankheitserregern und stellt die Bestrahlung mit niederenergetischen Elektronen als aufkommende physikalische Alternative zu herkömmlichen chemischen Methoden vor. Der aktuelle Stand der Forschung, potenzielle Anwendungen in der kommerziellen Geflügelproduktion sowie Möglichkeiten zur Herstellung autogener Impfstoffe werden untersucht, wobei das Potenzial der Technologie zur Unterstützung einer nachhaltigen Tiergesundheit und von One Health
-Strategien hervorgehoben wird.
Quelle: Lohmann Information Newsletter
Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) reagiert auf praxisspezifische Vollzugsprobleme in der ökologischen Rinder- und Schweinehaltung und schafft mehr Spielraum bei der Umsetzung der Weidepflicht. Die Anpassungen zielen darauf ab, Bio-Betrieben bei witterungsbedingten Engpässen oder baulich schwierigen Auslaufflächen pragmatische Übergangs- und Ausnahmeregelungen einzuräumen.
BMLEH / DGfZ
FU Berlin sucht Teilnehmer für Umfrage
Umfrage zur zukünftigen Rolle von KI in der Pferdemedizin
Zum Thema Einstellung und Vertrauen in Künstliche Intelligenz in der Pferdemedizin
bittet die Doktorandin Greta Hahn um Unterstützung! Wie wird Künstliche Intelligenz in der Pferdemedizin wahrgenommen? Welche Chancen, Herausforderungen und Erwartungen verbinden Tierärzt:innen und Pferdemenschen mit ihrem Einsatz? Für die wissenschaftliche Studie sucht sie aktuell folgende Teilnehmer: Pferdetierärzte und Personen mit Pferdebezug (z. B. Besitzer, Reiter, Züchter, Trainer).
Die Online-Umfrage
• dauert ca. 10–15 Minuten
• ist vollständig anonym
• Teilnahme ab 18 Jahren
• verfügbar auf Deutsch und Englisch
Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) berichtet über den ersten nachgewiesenen Fall einer SHAV-Infektion bei einer stark immungeschwächten Person in Frankreich, die tödlich verlief. Das Shamonda-Virus zählt zur Gruppe der Orthobunyaviren und breitet sich seit geraumer Zeit in europäischen Nutztierbeständen (u. a. bei Rindern, Schafen, Ziegen, Alpakas und Pferden) aus. Die aktuellen Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer engen Überwachung (Surveillance) zoonotischer Erreger an der Schnittstelle zwischen Nutztierhaltung und Humanmedizin im Sinne des One-Health-Ansatzes. Das FLI stellt dazu aktualisierte Steckbriefe und FAQ-Dokumente für Tierärzte und Landwirte zur Verfügung, um Ausbrüche in Betrieben rasch zu diagnostizieren. FLI/DGfZ
Bundesminister Alois Rainer hat am 6. Oktober 2026 beim Politischen Erntedank in Berlin die Professor Niklas-Medaillen verliehen. Sie gingen an vier Pionierinnen der Land- und Forstwirtschaft sowie der Forschung. Die Professor Niklas-Medaille ist die höchste Auszeichnung des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH). Mit ihr würdigt das BMLEH seit 1978 besondere Verdienste und herausragendes Engagement für die Ernährungs-, Land- und Forstwirtschaft sowie Leistungen zum Wohle der in diesem Bereich tätigen Menschen.
BMLEH
Mitte September 2026 zogen die elf vom BMLEH geförderten Verbundforschungsprojekte zur Verbesserung des digitalen Datenaustauschs in der Landwirtschaft in Bonn eine Zwischenbilanz. Im Fokus steht die bessere Vernetzung digitaler Systeme entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette. Drei projektübergreifende Arbeitsgruppen entwickeln dazu Lösungen für Datenräume, Schnittstellen, Sensorik und praxisnahe Anwendungen. Erste Ergebnisse zeigen, wie Sensordaten künftig einfacher ausgetauscht und genutzt werden können. Damit sollen digitale Technologien schneller in die Praxis gelangen und Arbeitsabläufe effizienter und verlässlicher werden. BLE
Das Friedrich-Loeffler-Institut FLI hat eine Umfrage veröffentlicht. Aviäre Influenza (Vogelgrippe
) und Afrikanische Schweinepest (ASP) betreffen nicht nur die Tiergesundheit. Die Tierseuchen können auch Auswirkungen auf landwirtschaftliche Betriebe, Verbraucherinnen und Verbraucher, Märkte und das gesellschaftliche Leben haben. Im europäischen Forschungsprojekt WiLiMan-ID werden daher die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen von Tierseuchen aus Sicht verschiedener Betroffener untersucht. Gesucht werden Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter, Schweinehalterinnen und Schweinehalter sowie Verbraucherinnen und Verbraucher, die an einer Befragung teilnehmen möchten. Die Erfahrungen und Einschätzungen der Teilnehmenden sollen dazu beitragen, unterschiedliche Perspektiven auf die Auswirkungen von Tierseuchen in die Forschung einzubeziehen. Die Teilnahme ist anonym und bis zum 15. November 2026 möglich.
Anstieg der Wolfsrisse in Deutschland
Die Zahl der Wolfsrisse an Nutztieren hat in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren stark zugenommen. So stieg die Zahl der getöteten, verletzten und vermissten Tiere von 737 im Jahr 2015 auf 3.783 im Jahr 2025. Die überwiegende Mehrheit der Risse betraf Schafe (3.167), gefolgt von Gehegewild (303), Rindern (166), Ziegen (110) sowie anderen Tieren wie Pferden und Alpakas (37). Die meisten Nutztierrisse wurden in Niedersachsen verzeichnet, wo auch die meisten Wölfe ansässig sind. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Brandenburg und Sachsen. Aber auch das Saarland und die Stadtstaaten Bremen und Hamburg meldeten Wolfsrisse, obwohl dort noch keine dauerhaft lebenden Wölfe bekannt sind. Insgesamt wurden den Bundesländern im vergangenen Jahr 990 Wolfsübergriffe (teils mit mehreren gerissenen Tieren) gemeldet, 2015 waren es 199. Ein hundertprozentiger Schutz vor Wolfsrissen ist in der Weidetierhaltung nicht möglich, jedoch kann ein geeigneter wolfsabweisender Herdenschutzzaun Übergriffe reduzieren. Das Bundeszentrums für Landwirtschaft (BZL) hat zu dem Thema eine Grafik veröffentlicht.
ADT - Die Europäische Kommission hat am 3. September 2026 ihr Lebensmittel- und Veterinärauditprogramm für 2027 veröffentlicht. Darüber informiert die Arbeitsgemeinschaft Deutscvhjer Tierzüchter e.V. (ADT). Insgesamt sind 144 Audits und acht Informationsbesuche vorgesehen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Kontrolle von Drittlandseinfuhren und EU-Grenzkontrollstellen. Für Deutschland sind vier Audits und ein Informationsbesuch geplant. Die Prüfungen betreffen folgende Bereiche:
- Tiergesundheit: Sofortmaßnahmen gegen die Vogelgrippe
- Antibiotikaresistenz: Anwendung von Tierarzneimitteln
- Futtermittelsicherheit: Futtermittelhygiene
- Einfuhrkontrollen: Einfuhr lebender Tiere und tierischer Erzeugnisse
- Informationsbesuch: Zoonotische Influenzaviren im Rahmen des One-Health-Ansatzes
Die Auswahl der Themen basiert unter anderem auf rechtlichen Anforderungen, gesundheitlichen Risiken, Handelsvolumen, Verstößen und Ergebnissen früherer Prüfungen. Das Programm kann im Jahresverlauf an neue Entwicklungen angepasst werden.


DG Health And Food Safety Food And Veterinary Audits 2027





