EU-Informationen

Mit ihrer Abstimmung im Plenum des Europaparlamentes demonstrierten die Abgeordneten, dass sie den One-Health-Ansatz der EU zur Bewältigung der Herausforderung der Antibiotikaresistenz unterstützen. So bewertete EPRUMA (European Platform for the Responsible Using of Medicines in Animals), der Zusammenschluss im Tiergesundheitssektor zum verantwortungsvollen Umgang mit Arzneimitteln, die Entscheidung im Europaparlament.

Quelle: aho

Die EFSA und die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) haben den Entwurf einer Risikobewertung von Glyphosat erhalten, die von vier EU-Mitgliedstaaten durchgeführt wurde, und beginnen nun mit der Prüfung der Ergebnisse. Glyphosat – das weltweit am häufigsten verwendete Herbizid – ist derzeit bis Dezember 2022 in der EU zugelassen.

Quelle: efsa

Titandioxid kann bei der Verwendung als Zusatzstoff in Tierfutter nicht mehr als sicher angesehen werden, so die Schlussfolgerung der EFSA. Die Bewertung des EFSA-Gremiums für Zusatzstoffe, Erzeugnisse und Stoffe in der Tierernährung (FEEDAP) folgt auf die Schlussfolgerung des EFSA-Gremiums für Lebensmittelzusatzstoffe und Aromen (FAF), dass dieselbe Verbindung bei der Verwendung als Lebensmittelzusatzstoff nicht mehr als sicher angesehen werden kann.

Das FEEDAP-Gremium konnte Bedenken in Bezug auf die Genotoxizität nicht ausschließen, d. h. die Fähigkeit einer Substanz, die DNA, das genetische Material der Zellen, zu schädigen.

Nach oraler Einnahme ist die Absorption von Titandioxidpartikeln gering, sie können sich jedoch im Körper anreichern. Dieser Umstand in Verbindung mit einer lückenhaften Datenlage hat dazu geführt, dass das Gremium keine Schlussfolgerungen über die Sicherheit von TiO2 für Tiere, Verbraucher und die Umwelt ziehen konnte. Hinsichtlich der Anwendersicherheit gilt Titandioxid als potenziell krebserregend beim Einatmen. Titandioxid ist derzeit für die Verwendung als Farbstoff zugelassen.  

Quelle: EFSA/DGfZ

EUChooseSafeFood

Am Internationalen Tag der Lebensmittelsicherheit startete die EFSA ihre Kommunikationskampagne #EUChooseSafeFood (Sichere Lebensmittel für die EU), die den Sommer 2021 hindurch laufen wird. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Wissenschaft zu schärfen, die unseren Lebensmitteln zugrunde liegt, und die Geschichte der Wissenschaftler zu erzählen, die dafür sorgen, dass unsere Lebensmittel sicher sind. Das übergeordnete Ziel der Kampagne besteht darin, die Bürgerinnen und Bürger zu ermutigen, kritisch über ihre alltäglichen Lebensmittelentscheidungen nachzudenken. 

Quelle: EFSA

Die Europäische Kommission hat am 15. Juni 2021 das Arbeitsprogramm 2021-2022 für das neue EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizon Europe verabschiedet, das Ausschreibungen in Höhe von ca. 14,7 Mrd. EUR für zwei Jahre enthält.
Quelle: kowi

In den jüngsten Empfehlungen der EFSA zur Afrikanischen Schweinepest wird das Risiko der Einschleppung des Virus in nicht betroffene Regionen der EU über Übertragungswege wie Futtermittel, Einstreu und leere, aus betroffenen Gebieten zurückgebrachte Schweinetransportfahrzeuge untersucht.

Im Gutachten wird der Schluss gezogen, dass das Potenzial für eine Übertragung über diese Übertragungswege geringer ist als bei einer Reihe von anderen Übertragungswegen – wie etwa dem Transport lebender Hausschweine oder der Nichtunterbindung des Kontakts zwischen Wildschweinen und Hausschweinen. Ein Risiko kann hierbei jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Quelle: EFSA

Bundesministerin Julia Klöckner begrüßt Studie der EU-Kommission

Die EU-Kommission hat am 29. April 2021 eine Studie zum Status der neuen molekularbiologischen Techniken (NMT) im Unionsrecht vorgestellt.

Dazu erklärt die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner: "Ich begrüße es ausdrücklich, dass die EU-Kommission mit der heute vorgestellten Studie die überfällige Modernisierung des europäischen Rechtsrahmens für neue molekularbiologische Techniken (NMT) anstößt. Denn auf europäischer Ebene müssen wir gemeinsam Regelungen schaffen, die mit wissenschaftlichen Erkenntnissen Schritt halten und eine differenzierte Risikobewertung ermöglichen.

Quelle: BMEL

Am 24. März 2021 wurde Open Research Europe (ORE), eine von der EU-Kommission finanzierte und verantwortete Open Access-Publikationsplattform, offiziell gestartet. Die Plattform ermöglicht einen offenen Zugang zu Ergebnissen und Veröffentlichungen aus EU-geförderten Projekten aller Wissenschaftsdisziplinen.

Quelle: KOWI

Am 15. März 2021 hat die Europäische Kommission den ‚Horizon Europe Strategic Plan 2021-2024‘ angenommen. Der Strategische Plan, der seit Frühjahr 2019 erarbeitet wurde, stellt den strategischen Rahmen der Europäischen Union für die Forschungs- und Innovationsförderung unter Horizon Europe dar. Er soll gewährleisten, dass Forschung und Innovation zu den politischen Zielen der EU wie der Schaffung eines klimaneutralen und grünen Europas, dem digitalem Zeitalter Europas sowie der Wirtschaft im Dienste der Menschen wirkungsvoll beitragen.

Quelle: KoWi

Die Europäische Kommission hat  am 24. Februar 2021 eine neue EU-Strategie für die Anpassung an den Klimawandel angenommen, die den Weg zur Vorbereitung auf die unvermeidbaren Auswirkungen des Klimawandels weisen soll. Während die EU alles in ihrer Macht Stehende tut, um den Klimawandel sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU einzudämmen, müssen wir uns auch gegen die unausweichlichen Folgen des Klimawandels wappnen. Von tödlichen Hitzewellen und verheerenden Dürren bis hin zu massiven Waldschäden und durch den Anstieg des Meeresspiegels erodierten Küsten fordert der Klimawandel in Europa und weltweit bereits seinen Tribut. Aufbauend auf der Strategie zur Anpassung an den Klimawandel von 2013 zielen die heutigen Vorschläge darauf ab, den Schwerpunkt vom Verständnis des Problems auf die Entwicklung von Lösungen zu verlagern und von der Planung zur Umsetzung überzugehen.

Quelle: Europäische Kommission