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Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist nach wie vor ein brisantes Thema für die schweinehaltenden Betriebe. Dies wurde auch beim 11. Uelzener Schweine-Workshop am 20. und 21. Februar 2019 deutlich. Die Veranstalter dieses Expertentreffens appellieren, bei der Vorsorge und Sensibilisierung zur Afrikanischen Schweinepest nicht nachzulassen und moderne Kommunikationsmöglichkeiten zu nutzen.

Quelle: DGfZ/BRS/Uelzener Versicherung

Anlässlich der 73. Jahrestagung der Gesellschaft für Ernährungsphysiologie vom 13.-15. März 2019 in Göttingen zeichnete die H. Wilhelm Schaumann Stiftung die besten Dissertationen in der Tierernährung mit einer mit 1.000,- € dotierten Urkunde aus. Die Verleihung fand am 13. März 2019 in der Alten Aula der Georg-August-Universität statt.

Quelle: schaumann-stiftung

Die Anzahl und Verbreitung von Insekten soll dauerhaft ermittelt werden - Das Düsseldorfer Landwirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit fast 480 000 Euro.

Quelle: topagrar/AgE

Gesellschaftliche Kritik an der Tierhaltung besser verstehen

Der Wunsch nach mehr Tierwohl steht in der deutschen Bevölkerung weit oben. Für die meisten Menschen hat das Tierwohl einen höheren Stellenwert als Umweltziele, arbeitswirtschaftliche Ziele der Betriebe oder selbst Aspekte der Arbeitssicherheit. Für die letztgenannten Bereiche wird von der Landwirtschaft erwartet, dass sie Lösungen findet. Das sind wesentliche Erkenntnisse aus dem Verbundprojekt SocialLab, an dem acht Forschungseinrichtungen unter Federführung des Braunschweiger Thünen-Instituts (TI) für Marktanalyse beteiligt waren.

Quelle: top agrar/AgE

Am vergangenen Donnerstagabend hat der Tierpathologe der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Achim Gruber, sein Buch Das Kuscheltierdrama Journalisten und Gästen im Berliner Aquarium vorgestellt und einzelne Geschichten daraus vorgelesen. In dem Buch berichtet der Tierpathologe über das stille Leiden der Haustiere, das sie durch die Menschen erdulden müssen, obgleich sie nur das Beste für die vierbeinigen Lieblinge möchten.

Quelle: vetion

- Landwirtschaftsministerium startet innovatives Rinderzucht-Projekt -

Die Rinderzucht in Bayern macht einen Qualitätssprung. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft in Grub hat ein zukunftsweisendes genomisches Fleckvieh-Projekt gestartet. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat die Förderung des Projekts mit 1,5 Millionen Euro freigegeben. Ziel ist es vor allem, die Gesundheit des Fleckviehs und die Zuchtwertschätzung weiter zu verbessern. Ergänzend zur üblichen Leistungsprüfung und Zuchtwertschätzung werden von den einbezogenen 80.000 Fleckvieh-Kühen zusätzliche Gesundheitsmerkmale erfasst und zusammen mit ihrem genetischen Profil (Genmarker) züchterisch ausgewertet. Dadurch erhalten Gesundheitsmerkmale deutlich mehr Gewicht bei der züchterischen Auswahl. Die aus der Lern-Stichprobe entwickelten Schätzformeln sind auf beliebig viele Tiere übertragbar und erhöhen damit die Sicherheit von Zuchtwerten insgesamt. Mit seinem Fokus auf der Tiergesundheit wird das Projekt Antworten auf die aktuellen Herausforderungen geben und entscheidend zu einer nachhaltigen, wettbewerbsfähigen und gesellschaftlich akzeptierten Rinderzucht beitragen, erklärte Landwirtschaftsministerin Kaniber in München.

Quelle: stmelf.bayern.de

NRW-Ministerin Ursula Heinen-Esser: Der Bund muss einen einheitlichen Rechtsrahmen zum verbesserten Schutz von Schlachttieren schaffen

In Deutschland soll die kameragestützte Überwachung in Schlachthöfen zur Verbesserung des Tierschutzes für Schlachttiere eingeführt werden. Das hat der Bundesrat auf Initiative von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen beschlossen.

Quelle: aho

Tierschutz darf nicht an der Außengrenze der EU enden. Bei Tiertransporten in Drittländer kommt es leider immer wieder zu Verstößen gegen tierschutzrechtliche Mindeststandards, berichtete Hessens Landwirtschaftsministerin Priska Hinz am 12. März in Wiesbaden. Deshalb wird Hessen – zunächst befristet bis zum 14. April 2019 – Lebendtiertransporte nach Aserbaidschan, Ägypten, Algerien, Jemen, Jordanien, Kasachstan, Kirgisistan, Libanon, Marokko, Syrien, Tadschikistan, Türkei, Turkmenistan und Usbekistan aussetzen.

Quelle: aho

Die biologische Vielfalt nimmt weltweit ab - so das Fazit der Welternährungsorganisation FAO in ihrem ersten Weltzustandsberichts zur Biodiversität.

Mit derKonvention über die Biologische Vielfalt wurde 2010 von den Vereinten Nationen ein strategischer Plan verabschiedet, um den weltweiten Rückgang in der Tier-und Pflanzenwelt bis 2020 zu stoppen. Der erste Weltzustandsbericht zur Biodiversität in Landwirtschaft und Ernährung belegt einmal mehr, wie ernst die Lage ist. Der Report "The State of the World's Biodiversity for Food and Agriculture" der Welternährungsorganisation FAO kommt zu dem Ergebnis, dass die biologische Vielfalt weltweit weiterhin stark schwindet und damit viele Zukunftsoptionen gefährdet sind.  

Quelle: Bioökonomie.de

Beim Paris Dairy Sale auf der Landwirtschaftsmesse SIMA in Frankreich wurde die Färse GAH Olga für 130.000 Euro verkauft. Damit stellt sie sowohl in Frankreich, als auch in ganz Europa einen neuen Rekordpreis auf. Ein Zusammenschluss deutscher und kanadischer Käufer hat das Tier erworben.

Quelle: elite