10.09.2018

Erste 200.000-Liter-Kuh in Deutschland!

Carlotta aus dem Stall der LLG Sachsen Anhalt in Iden erreicht als erste Kuh in Deutschland einen Lebensleistung von 200.000 kg Milch … und sie melkt immer noch fleißig!

Quelle: elite

 
07.09.2018

BCH 2018: Stimmen Züchterziel und Käuferwunsch noch überein? Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht

Rege Beteiligung an der PM-Podiumsdiskussion auf dem Reitpferdeplatz

Züchterziel und Käuferwunsch – stimmen sie noch überein? Die Diskussion, zu der die Persönlichen Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) im Rahmen der 25. Bundeschampionate eingeladen hatten, nutzten viele Züchter, um mit den Experten auf dem Podium ins Gespräch zu kommen. Moderiert von Klaus Blässing wurde nicht nur die Frage diskutiert, ob alljährlich zu viele Hengste gekört werden, sondern auch das Thema Modehengste und das Dilemma von Dressurpferdezüchtern, zwischen einem Fohlenmacher und einem Rittigkeitsvererber entscheiden zu müssen.

Quelle: fn-press

 
22.08.2018

ISN-Umfrage: Deutsche Ferkelerzeuger steigen aus

Über die Hälfte der deutschen Sauenhalter will in den nächsten zehn Jahren aufgeben, nur 12 Prozent wollen noch die Sauenhaltung ausbauen. Besonders die Auflagenflut macht den Ferkelerzeugern zu schaffen. Die ISN-Umfrage zur Sauenhaltung macht den Ernst der Lage deutlich. ISN: Die Politik muss jetzt schnellstens umsetzbare Lösungen liefern und für Planungssicherheit und Perspektive für Ferkelerzeuger sorgen.

Quelle: ISN

 
21.08.2018

Landwirtschaftskammer Niedersachsen und landwirtschaftliche Beratungsorganisationen organisieren als Grünes Zentrum einen digitalen Marktplatz für landwirtschaftliche Betriebe

Die seit Monaten andauernde Trockenheit und die sommerliche Hitze haben in Niedersachsen dazu geführt, dass viele landwirtschaftliche Betriebe beim Anbau von Grundfutter wie Gras- und Maissilage mit gravierenden Einbußen zurechtkommen müssen. Um in den kommenden Monaten einer Lücke in der Futterversorgung der Tiere vorzubeugen, hat die Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen gemeinsam mit den im Grünen Zentrum Niedersachsen zusammengeschlossenen Beratungsorganisationen kurzfristig eine Grundfutterbörse im Internet organisiert.

Wenn Sie mehr Grundfutter produzieren als Sie selbst verbrauchen, können Sie ihre verfügbaren Mengen an Grassilage oder Heu ab sofort denjenigen Betriebsleitern anbieten, die für ihre Tiere auf der Suche nach Grundfutter sind.

Unter www.lwk-niedersachsen.de/marktportalkönnen Anbieter und Bieter in wenigen Schritten schnell zusammenfinden.

Quelle: LWK Niedersachsen

 
21.08.2018

Kühe fahren voll auf Bürsten ab

Kühe kratzen sich gerne an Bäumen auf der Weide oder Reibeflächen im Stall. Eine kanadische Studie zeigt nun, dass Milchkühe große Mühen auf sich nehmen, um an Kratzgelegenheiten zu kommen.

Quelle: proplanta

 
21.08.2018

ASP-Schutzzaun zwischen Dänemark und Deutschland soll nächstes Frühjahr gebaut werden

Im Frühjahr 2019 soll zum Schutz gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) mit dem Bau des umstrittenen Schutzzauns entlang der dänisch-deutschen Grenze begonnen werden. Das teilte die dänische Umweltbehörde am Montag mit. Der vor einem Wildschweineübertritt schützende Zaun soll 70 Kilometer lang und bis zu 1,5 Meter hoch werden.

Quelle: vetion

 
21.08.2018

QS berechnet erstmals Tiergesundheitsindex

19.500 Schweinemastbetriebe erhalten Auswertungen

Zum 1. August 2018 wurde erstmals der Tiergesundheitsindex (TGI) für alle Schweinemastbetriebe im QS-System berechnet. Die Schweinemäster erhalten die zusammengetragenen Ergebnisse aus den Schlachtungen des 1. Halbjahres 2018 von ihrem Bündler. Damit haben sie die Möglichkeit, die Organbefunde ihrer abgelieferten Tiere zu bewerten und sich mit den anderen Landwirten, die an denselben Schlachthof geliefert haben, zu vergleichen. Grundlage für den Index sind die Ergebnisse der amtlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung, die in der Schlachthof-EDV erfasst, an die QS-Befunddatenbank weitergegeben und dort Schlachthof bezogen ausgewertet werden.

Quelle: qs

 
15.08.2018

Bundesratsinitiative zur Ferkelkastration

Niedersachsen setzt sich beim Bund dafür ein, dass bei Ferkeln eine Kastration ohne Betäu­bung für eine begrenzte Zeit weiterhin zulässig ist. Das Kabinett hat am Diens­tag (14.08.) in Aussicht genommen, einer Bundesratsinitiative aus Bayern zur Änderung des Tier­schutzgesetzes beizutreten. Das Tierschutzgesetz sieht bislang vor, dass der Eingriff ab 1. Januar 2019 verboten ist, Niedersachsen möchte die Übergangsregelung um drei Jahre ver­längern. Die bayrische Initiative zielt bislang auf eine Übergangsregelung bis zum 31. Dezember 2023 ab. Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast wurde vom Kabinett beauftragt, in Bayern für eine Verkürzung der Übergangsfrist einzutreten, dann soll eine Mit­antragstellung erfolgen.

Tierschutz ist uns ein großes Anliegen. Wir sind aber derzeit technisch noch nicht so weit, die bekannten Alternativen der Ferkelkastration ohne Betäubung flächendeckend umzuset­zen, betonte Agrarministerin Barbara Otte-Kinast.

Die Verschiebung sei notwendig, um die Ergebnisse der derzeit laufenden Studien auszu­werten, in die Praxis umzusetzen und gleichzeitig durch gemeinsame Anstrengungen von Er­zeugern, Politik und Verbraucherverbänden eine breitere Akzeptanz für die Immunokastra­tion zu erreichen.

Ministerin Barbara Otte-Kinast: Es ist unser klares Ziel, dass es weiterhin Ferkel aus Nieder­sachsen gibt und nicht nur aus Dänemark oder den Niederlanden. Die Sauenhalter brauchen endlich Planungssicherheit. Sie befürchtet einen Strukturbruch in diesem Bereich der Land­wirtschaft, falls die Verlängerung nicht erreicht werden könne. Besonders kleine, familienge­führte Betriebe bräuchten eine praktikable Lösung.

Hintergrund:
Alternativ stehen derzeit drei Verfahren zur Verfügung, die bereits in der Praxis geprüft werden: die Jungebermast, die Jungebermast mit Impfung gegen den Ebergeruch (die so genannte Immunokastration) und die chirurgische Kastration unter Inhalations- oder Injektionsnarkose. Außerdem soll der in Dänemark angewandte Skandinavische Weg getestet werden. Darunter versteht man eine Kastration nach einer Lokalanästhesie, die durch den Landwirt vorgenommen wird. Dafür müssen aber sowohl das Tierschutzgesetz, als auch das Arzneimittelgesetz geändert werden. Alle vier Möglichkeiten sind noch nicht ausreichend wissenschaftlich erforscht und beschrieben.

INFO: 
Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu dieser The­matik wurden in dem von der DGfZ herausgegebenen Journal ZÜCHTUNGSKUNDE publiziert. Insbesondere die vielversprechende Jungebermast war für die DGfZ Anlass, 2012 das Themenheft Grundlagen der Ebermast und 2014 das Themenheft Forschungsergebnisse Ebermast herauszugeben. 2018 wurde das Informationsmaterial mit einem Band der Schriftenreihe zum Thema Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration ergänzt.

Quelle: Niedersächsische Staatskanzlei/DGfZ

 
15.08.2018

Neue Leiterin der Pressestelle im Agrarministerium

Bundesministerin Julia Klöckner holt die Journalistin Swantje von Massenbach ins Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Die Fernsehredakteurin übernimmt die Leitung der Pressestelle.

Quelle: bmel.de

 
15.08.2018

Brandenburg legt Entwurf von neuem Wolfsmanagementplan vor

Das Brandenburger Umweltministerium hat den Entwurf des neuen Wolfsmanagementplans erarbeitet und wird diesen Anfang September mit Naturschutz- und Landnutzerverbänden erörtern.

Der Plan ist als Arbeitsinstrument gedacht. Auf der Basis der derzeit geltenden Rechtslage enthält er Informationen über Angebote der Beratung/ Information/ Aufklärung, zum Wolfmonitoring, über die Maßnahmen der Prävention und des Schadensausgleiches für gerissene Weidetiere sowie zum Umgang mit Wölfen mit auffälligem Verhalten. Der WMP umfasst Informationen über Fördermöglichkeiten in der Wolfsprävention und für Schadensausgleichregelungen sowie die Regelungen im Umgang mit Problemwölfen. Er enthält die entsprechenden Richtlinien und Verordnungen, nennt Ansprechpartner, Telefonnummern und Adressen. Der Plan ist kompakt und auf die wesentlichen Elemente konzentriert, eben anwendungsorientiert.

Quelle: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg