in einem gemeinsamen Medienprojekt mit der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN) haben Studierende des Studiengangs Medien und Journalismus der Jade Hochschule Wilhelmshaven sich zum Ziel gesetzt, einen Dialog mit der Gesellschaft zu schaffen, um die Arbeit der niedersächsischen Milchwirtschaft mehr wertzuschätzen.

Das Ergebnis: Eine tolle Reportage, die zu einem offenen Austausch rund um das Thema Milch und Milchwirtschaft anregt!

Die gesamte Reportage wurde im Januar 2022 auf dem YouTube-Kanal von Milchland Niedersachsen veröffentlicht: www.youtube.com/watch?v=wI2yu7Ad1qc.

Quelle: BRS

Seit Beginn des neuen Jahres ist in Deutschland das Töten von sogenannten Eintagsküken verboten. Bislang wurden pro Jahr ca. 45 Millionen männliche Küken direkt nach Schlüpfen geschreddert oder vergast. Doch nicht alle sind glücklich über das neue Gesetz, wie beispielsweise die Betreiber des Wildparadies Tripsdrill in Baden- Württemberg, die durch das Verbot mehr Aufwand und höhere Kosten haben. Wir haben eine Falknerei. Da gehören Eintagsküken zu den wichtigsten Futtermitteln für die Greifvögel. Zudem haben wir Weiß- und Schwarzstörche in Volieren, auch die bekommen Eintagsküken als Grundnahrung, erklärt Birger Meierjohann, Sprecher der Geschäftsleitung.

Quelle: vetion

Mehrere Ländern haben EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski aufgefordert die Initiative zu ergreifen.

Angesichts der anhaltenden Krise auf dem europäischen Schlachtschweinemarkt wächst der Druck auf EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski, endlich das Heft in die Hand zu nehmen. Nach entsprechenden Forderungen aus dem Landwirtschaftsausschuss des Europaparlaments appellierten auch mehrere Landwirtschaftsminister beim Agrarrat, EU-Sonderhilfen auf den Weg zu bringen. In der Diskussion sollen sich Teilnehmerkreisen zufolge insgesamt zwölf Mitgliedstaaten für konkrete Hilfsmaßnahmen der Kommission ausgesprochen haben, darunter insbesondere Polen, Tschechien, Irland und Kroatien. 

Quelle: sus

Anfang Juli 2021 hat der Beirat Sport bei der Jahrestagung der FN nach ausführlicher Diskussion der Vor- und Nachteile die Einführung einer Impfpflicht gegen das Equine Herpesvirus-1 für alle Turnierpferde ab dem 1.1.2023 beschlossen. Mit seiner Entscheidung folgte der Beirat Sport den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet), welche die Herpesimpfung bereits seit vielen Jahren für alle Pferde empfiehlt. Im Beirat Sport sind Mitglieds- und Anschlussorganisationen der FN vertreten, dazu gehören unter anderem alle Landespferdesportverbände mit ihren Landeskommissionen. Dem Beirat Sport obliegt die Beschlussfassung zur LPO, in der auch die Impfvorgaben für Turnierpferde geregelt sind.

Durch die verpflichtende Einführung der Impfung in der LPO wird eine größere Impfdichte sichergestellt. Da auf Turnieren viele Pferde aus unterschiedlichen Beständen aufeinandertreffen, gilt es, diese Pferdegruppe besonders gut durch eine Impfung zu schützen und das Krankheitsübertragungsrisiko zu senken. Das übergeordnete Ziel der Impfpflicht ist es, durch eine konsequente Impfung möglichst vieler Pferde zu einer Reduktion der Menge von zirkulierenden Herpesviren beizutragen, somit Infektionsketten zu unterbrechen und Erkrankungszahlen zu reduzieren. Die Impfpflicht soll damit einen wichtigen Bestandteil der Infektionsprophylaxe bei Turnierpferden bilden.

Quelle: FN

In Deutschland sowie in zahlreichen europäischen Ländern breitet sich die Geflügelpest weiter aus. Zuletzt wurde im niedersächsischen Westerstede ein Ausbruch in einer Putenmastanlage mit 34.000 Tieren gemeldet. Alle Puten müssen gekeult werden. Während im Südwesten Frankreichs präventiv auch die Keulung gesunder Bestände gewerblicher Hühner- und Entenhaltungen angeordnet worden ist, bestätigte Spanien in der vergangenen Woche nun auch den ersten Gefügelpestausbruch in einem Mastputenbetrieb in der Provinz Segovia. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) befürchtet indes, dass die seit Oktober 2020 in Europa zirkulierenden Viren übersommert haben, worauf genetische Analysen hindeuten. 

Quelle: vetion

In Frankreich und Belgien wurden seit 2019 in kommerziellen Kaninchenhaltungen veränderte hypervirulente RHDV2-Stämme nachgewiesen. Vor allem bei Jungtieren können diese trotz korrekter Impfung in seltenen Fällen zu dramatischen Verlusten führen. Nach bisherigen Erkenntnissen traten diese neuen hypervirulenten Stämme in Deutschland und in den Niederlanden noch nicht auf. Das Friedrich-Loeffler-Institut gibt einen Überblick der Lage sowie Hinweise zur Diagnostik und zu Impfungen.

Quelle: FLI

Die einheitlichen Tierwohl-Aufschläge bremsen den Wettbewerb aus, so die Marktwächter.

Die Initiative Tierwohl (ITW) muss nach Auffassung des Bundeskartellamtes auf mehr Wettbewerb ausgerichtet werden. Einen dauerhaft einheitlichen Aufschlag für die Tierwohlleistungen der Erzeuger sehen die Kartellwächter eher kritisch und fordern für die Zukunft mehr wettbewerbliche Elemente in der Ausgestaltung des ITW-Finanzierungsmodells. Die Vereinbarung der Unternehmen über einen einheitlichen Aufpreis wurde hier für eine Übergangsphase aufgrund des Pioniercharakters dieses Projekts toleriert. Nach und nach müssen allerdings wettbewerbliche Elemente eingeführt werden, betonte der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt. 

Quelle: sus

Am 18. Januar hat die Europäische Kommission eine Hochschulstrategie sowie einen Vorschlag für Ratsempfehlungen zu Hochschulkooperationen angenommen. Vor dem Hintergrund der Weiterentwicklung des europäischen Bildungs- bzw. Forschungsraumes wird den Hochschulen in Europa damit eine bedeutende Rolle bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen zugewiesen. Konkret sollen u.a. bis 2024 insgesamt ca. 60 Initiativen zu Europäischen Hochschulen gefördert sowie Rahmenbedingungen zur Vereinfachung solcher transnationalen Kooperationen entwickelt werden (z.B. durch ein Rechtsstatut für Hochschulallianzen).

Quelle: KoWi

Das Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) hat die Broschüre Einheimische Nutztierrassen und Rote Liste gefährdeter Nutztierrassen 2021 veröffentlicht.

Sie enthält die vom Fachbeirat Tiergenetischen Ressourcen (Arbeitsgremium der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde (DGfZ) e.V.) im Oktober 2020 gemeinsam beschlossene Gefährdungseinstufung der einheimischen Rassen, basierend auf den Bestandszahlen von 2019.

56 der 80 einheimischen Nutztierrassen von Pferd, Rind, Schwein, Schaf und Ziege sind als gefährdet eingestuft. Erfolge konnten beim Erhalt des Leicoma-Schweins sowie bei sieben Hühnerrassen, der Rouenente und der Bayerischen Landgans verzeichnet werden.

Quelle: BLE

Lesen Sie die ganze Meldung hier:

Schwarze Soldatenfliege im Fokus: Neues Projekt unter Koordination des FiBL Deutschland untersucht Nährstoffverwertung und Nährstoffbedürfnisse, Verwertung von Rest- und Nebenströmen der Lebensmittelproduktion, mikrobielle Beurteilungen und Einsatzmöglichkeiten in der Aquakultur.

Hochwertige tierische Proteine können in der Schweine- und Geflügelfütterung sowie in der Aquakultur nur schwer durch pflanzliche Proteine ersetzt werden. Durch den Einsatz von Insektenprotein könnte die Nachhaltigkeit der Nutztierhaltung signifikant verbessert werden.

Quelle: FiBL