Das Programm zur Innovationsförderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt Forschung und Entwicklung, Wissenstransfer und bessere Rahmenbedingungen für Innovationen in der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft.

Angesichts des steigenden Konsums von veganen und vegetarischen Lebensmitteln in westlich geprägten Ländern sowie der wachsenden Bedeutung von Nachhaltigkeitsaspekten bei der Ernährung werden alternative Proteinquellen in den nächsten Jahren bis Jahrzehnten für die Humanernährung eine zunehmend bedeutende Rolle spielen. Zur Förderung von Produkten für die Humanernährung hat das BMEL am 26.11.2021 eine Bekanntmachung über den Bundesanzeiger veröffentlcht:

Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Erschließung und zum Einsatz alternativer Proteinquellen für die menschliche Ernährung (Einreichungsfrist: 23.02.2022, 12:00 Uhr)

Mit Modul A der Bekanntmachung werden insbesondere Vorhaben unterstützt, die eine Entwicklung innovativer, nachhaltiger und verbraucherorientierter Produkte, Verfahren, Technologien und Konzepte verfolgen. Ziel ist, die Förderung auf die Unterstützung von in Deutschland zu richten. Es sollen insbesondere Vorhaben technischen und nicht-technischen Innovationen gefördert werden, die innovative Produkte, Verfahren, Technologien zur Erschließung und zum Einsatz alternativer Proteinquellen für die Humanernährung entwickeln und zur Anwendungsreife bringen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), mit Sitz oder Niederlassung in Deutschland sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, soweit eine substantielle Kooperation mit der Privatwirtschaft sichergestellt ist.

BLE/DGfZ

International können KMUs sich um Gutscheine für Dienstleistungen zur Unterstützung auf dem Gebiet der essbaren Insekten bewerben. Weitere Infos finden Sie unten.

 

Rund 25 Millionen Ergebnisse aus Turniersport, Zucht- und Aufbauprüfungen ausgewertet

Die Zuchtwerte 2021 sind da und können wie in jedem Jahr den Züchtern wichtige Anhaltspunkte für ihre Anpaarungsentscheidungen liefern. Bereits zum dritten Mal wurde neben den Zuchtwertschätzungen Jungpferdeprüfungen und Nationaler Turniersport auch eine separate Zuchtwertschätzung Höchste erreichte Klasse im internationalen und nationalen Turniersport (HEK) durchgeführt. Bei dieser wurden die Leistungen noch differenzierter als in den Vorjahren eingestuft: Die Platzierung ab Platz fünf bis zu einem Drittel der gestarteten Pferde erhält einen höheren HEK-Wert als die weiteren rangierten Pferde. 

Quelle: FN

Mehr Tierwohl durch mehr Zeit nach der kritischen Phase rund um die Kalbung – Experten-Diskussion im Podcast des Netzwerks Fokus Tierwohl. Im Projekt verantworten FiBL und DLG gemeinsam die methodisch-didaktische Aufbereitung von Informations- und Schulungsmaterialien sowie die redaktionelle Betreuung der projekteigenen Homepage.

Das Netzwerk Fokus Tierwohl hat einen Podcast zum Thema Verlängerte Zwischenkalbezeit veröffentlicht. Susanne Gäckler von der DLG und Dr. Christian Lambertz vom FiBL diskutieren mit ihren Gästen Dr. Anke Römer von der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern und Konstanze Rohwer als Betriebsleiterin im Netzwerk Impulsbetriebe Rind darüber, was eine Verlängerung der Zwischenkalbezeit genau bedeutet, wie sie sich in der Praxis umsetzen lässt und vor allem welche Herausforderungen die Verlängerung mit sich bringt und wie zukunftsträchtig dieser Ansatz für die Betriebe ist.

Quelle: fibl

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sucht praxisnahe Vorhaben, die im Programm zur Innovationsförderung (Modul A), im BÖLN* (Modul B) sowie in der Eiweißpflanzenstrategie (Modul C) die Klimawirkung der Tierernährung verbessern und einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft leisten. Projektskizzen können bis zum 10. Februar 2022 bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingereicht werden.

Quelle: BLE

Ein großes länderübergreifendes Forschungsteam unter der Leitung der Stiftung Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) veröffentlichte aufbauend auf der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr eine neue Studie über medizinische Spürhunde in der Fachzeitschrift Frontiers in Medicine. Die Studie zeigt erstmals, dass Hunde SARS-CoV-2 mit hoher Spezifität von 15 anderen viralen Atemwegserregern unterscheiden können. Sie bestätigt zudem nicht nur erneut, dass Hunde eine zuverlässige und schnelle Hilfe sind, um mit SARS-CoV-2 infizierte Personen zu erkennen, sondern zeigt auch, dass die Stoffe, die die Tiere bei COVID-19-Infizierten riechen, spezifisch für SARS-CoV-2 sind. Die Hunde riechen nicht die Viren selbst, sondern flüchtige organische Verbindungen, die bei Stoffwechselvorgängen nach einer Virusinfektion entstehen.

Quelle: TiHo Hannover

Hohe Kontinuität an der Spitze des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV): Franz-Josef Holzenkamp (61) bleibt bis zum Jahr 2026 DRV-Präsident. Die Präsidiumsmitglieder haben Holzenkamp heute einstimmig für eine weitere Amtszeit wiedergewählt. Franz-Josef Holzenkamp verleiht den genossenschaftlich orientieren Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft in ihrer Vielfalt eine starke Stimme. Als Brückenbauer mit großem politischem Gespür und tiefem genossenschaftlichen Verständnis trägt er entscheidend zur Weiterentwicklung der ländlichen Genossenschaften bei, erklärt Dr. Roman Glaser, DRV-Vizepräsident und Präsident des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands, für das Präsidium nach der Wahl. Dem Präsidium gehören die Spitzen der genossenschaftlichen Regionalverbände, Repräsentanten genossenschaftlicher Unternehmen aller Sparten und der Verbundunternehmen an.

Quelle: DRV

Interessenten gesucht: Innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die zum Erhalt und zur Verbesserung der Schaf- und Ziegenhaltung beitragen.

Das BMEL beabsichtigt innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie Maßnahmen zum Wissenstransfer zu fördern, um den breitgefächerten Fragestellungen angemessen Rechnung zu tragen.

In den Skizzen ist im zweiten Gliederungspunkt Zielsetzung eine klare Zuordnung zu einem der folgenden zwei Module vorzunehmen. Der Projektträger behält sich vor, die Zuordnung anzupassen.

Quelle: BMEL/DGfZ

Anlässlich dieses Jubiläums wurden an diesem Tag an den Standorten Insel Riems und Jena Führungen für Besuchergruppen angeboten, die bei den Bürgerinnen und Bürgern auf großes Interesse stießen und innerhalb kurzer Zeit ausgebucht waren. Für die breite Fachöffentlichkeit fand am 11. und 12. Oktober ein wissenschaftliches Symposium statt, an dem die zwölf Fachinstitute ihre vielfältigen Arbeitsschwerpunkte zu den Themen One Health, SARS-CoV2 und Nutztierforschung präsentierten. Hinzu kamen thematisch passende Gastbeiträge.

Quelle: FLI

Bei der Isoflurannarkose von Saugferkeln können Probleme im Bereich des Tierschutzes, der Anwendersicherheit und auch des Umweltschutzes auftreten. Im Rahmen des Bundesprogramms Nutztierhaltung wurde im Oktober 2021 von der Ludwigs-Maximilian-Universität München sowie den Schweinegesundheitsdiensten der Landwirtschaftskammern Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen für die Isoflurannarkose beim Saugferkel ein Kompetenzzentrum unter dem Namen IsoKomp gegründet. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft fördert diese Initiative.

Quelle: bpt

Eine neue Studie der Unternehmensberatung McKinsey weist darauf hin, dass die Emissionen von Methan eine größere Rolle beim Klimawandel spielen als angenommen. Sie zeigt aber auch Möglichkeiten auf, ohne die Tierhaltung abzuschaffen.

Der wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz beim Bundeslandwirtschaftsministerium empfiehlt in einem Gutachten den Konsum von Fleisch zu reduzieren. Doch die McKinsey-Studie weist auf einen weiteren Weg hin, der nicht zu einer massiven Abstockung in der Tierhaltung und insbesondere des weltweiten Bestands an Rindern führt – mit allen Konsequenzen, die das für die Beschäftigten in der Landwirtschaft hätte.

Quelle: DGfZ/agrarheute