Presse
Heute im Spotlight: Prof. Dr. Markus Schmid, Mitglied unseres lokalen EAAP 2026 Scientific Committees! Er forscht am Forschungsinstitut für Nutztiere (FBN) und ist Professor für Statistische Methoden in der Tierzucht an der Universität Rostock.
Seine Schwerpunktthemen auf der EAAP 2026:
✔️ Quantitative Tiergenetik (Quantitative Animal Genetics)
✔️ Vielfalt in der Nutztierhaltung (Diversity in Animal Farming)
⚓ Insider-Tipp für Hamburg: Lust auf eine kurze Auszeit während des Kongresses? Prof. Schmid empfiehlt eine Hafenrundfahrt! Sie bietet nicht nur spannende Einblicke in den Hamburger Hafen, sondern auch einen einmaligen Blick auf die Stadt vom Wasser aus.
Seien Sie dabei, wenn sich die weltweite Nutztierwissenschaft im September 2026 in Hamburg trifft!
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Ein anspruchsvolles Kongressprogramm lebt von der Expertise seiner Referenten. Wir freuen uns, Ihnen heute wieder einen Invited speaker für die EAAP 2026 in Hamburg vorstellen zu dürfen: Prof. Dr. Nicole Kemper! Prof. Dr. Kemper ist Direktorin des Instituts für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierverhalten (ITTN) an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und Präsidentin des KTBL. Auf dem Kongress wird sie tief in ein für die moderne Landwirtschaft entscheidendes Thema eintauchen: Biosecurity in the Age of African Swine Fever, Avian Influenza and Other Infectious Diseases
. Zudem können Sie sie in der Plenary Session treffen.
🗓️ Termin vormerken:
👤 Referentin: Prof. Dr. Nicole Kemper
📊 Session: Session 36 | Dienstag, 08.09.2026 um 14:15 Uhr
🌐 Entdecken Sie das vollständige Programm: eaap2026.org/EAAP2026_Final_Programme_Hamburg.pdf
Was Sie erwartet: In einer Ära zunehmenden Krankheitsdrucks durch ASP und Geflügelpest ist die Biosicherheit im Betrieb eine Notwendigkeit, die ständige Wachsamkeit erfordert. Frau Prof. Dr. Kemper wird wichtige Erkenntnisse aus drei aktuellen Studien vorstellen, die verschiedene hygienebezogene Risikowege in Nutztierhaltungssystemen untersucht haben und die oft unterschätzten Übertragungswege über Luft, der Stallumgebung und der Wassersysteme aufzeigen. Erfahren Sie, wie eine Kombination aus technischen Lösungen und konsequentem Hygienemanagement die Widerstandsfähigkeit von Betrieben gegenüber Krankheitserregern erheblich stärken kann!
Die verpflichtende Nämlichkeit und der Wegfall des Ferkelfonds sorgen für Verunsicherung bei den Bauern. Die nächsten Monate werden zeigen, ob die ITW ihre Erfolgsgeschichte fortschreiben kann. Denn gerade diese Finanzierung wackelt. Denn nach den Schlachtschweinen sollen ab 2027 auch die Sauenhalter ins Marktmodell wechseln. Das heißt, der sichere Bonus über den Ferkelfonds ist bald Geschichte.
Quelle: topagrar / sus
Rom – Ein von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) entwickelter wichtiger Global Plan of Action for Sustainable Livestock Transformation (GPA) wurde am 24. Juli 2026 verabschiedet, nachdem die Mitglieder der 30th Session of FAO’s Committee on Agriculture (COAG) das Rahmenwerk angenommen hatten.
Bei dieser Initiative handelt es sich um den weltweit ersten verhandelten Rahmenplan, der speziell auf eine nachhaltige Ausrichtung des gesamten Nutztiersektor abzielt. Das Abkommen verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der ökonomische, soziale und ökologische Nachhaltigkeitsdimensionen gleichermaßen berücksichtigt. Zu den zentralen Prioritäten zählen die Verbesserung der Ernährungssicherheit, die Förderung des Wirtschaftswachstums, der Schutz der Tiergesundheit nach dem One Health
-Ansatz sowie der Klimaschutz und Erhalt der Biodiversität. Die freiwillige und rechtlich nicht bindende Vereinbarung dient den FAO-Mitgliedsstaaten nun als Orientierungshilfe, um maßgeschneiderte nationale Strategien für eine zukunftsfähige Tierhaltung zu entwickeln.
Quelle: FAO / DGfZ
Nach der Verschlankung von Strukturen im Bundeslandwirtschaftsministerium werden das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das Max Rubner-Institut (MRI) und das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) im Geschäftsbereich des BMLEH zusammengeführt.
Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) führt unter Bundesminister Alois Rainer das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das Max Rubner-Institut (MRI) und das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) zu einem neuen Bundesinstitut für Risikobewertung und Ernährung
zusammen. Ziel dieser Verwaltungsreform ist es, Doppelstrukturen abzubauen, Abstimmungsprozesse effizienter zu gestalten und den gesundheitlichen Verbraucherschutz gestärkt auszurichten. Das neue Institut vereint künftig die Kernbereiche Lebensmittelsicherheit, Ernährungssicherung, Risikokommunikation und Ernährungsbildung unter einem ganzheitlichen Dach. Durch die Bündelung der Aufgaben und die Zusammenführung Nationaler Referenzlaboratorien werden Forschung und Analytik gestärkt, während die Unabhängigkeit der wissenschaftlichen Risikobewertung gewahrt bleibt. Das neue Bundesinstitut soll 2029 an den Start gehen. Es bedarf eines Errichtungsgesetzes mit definierten gesetzlichen Aufgaben.
Bereits zum 1. Januar 2028 werden in einem ersten Schritt die Nationalen Referenzlaboratorien des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in das BfR und wichtige Aufgaben des derzeit bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angesiedelten Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) in das MRI integriert.
Quelle: BMLEH /DGfZ
Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat in Proben von erkrankten Rindern aus Süddeutschland ein bislang nicht näher charakterisiertes Orthobunyavirus der Simbu-Serogruppe nachgewiesen. Nach dem erstmaligen Auftreten des Schmallenberg-Virus im Jahr 2011 gibt es damit erneut gesicherte Hinweise auf die Einschleppung eines neuen Virus dieser Gruppe nach Deutschland. Das neu nachgewiesene Virus zeigt in allen drei Segmenten die höchste Verwandtschaft zum Shamonda-Virus. Viren der Simbu-Serogruppe sind vor allem in Afrika, Asien und Australien verbreitet. Sie werden, ähnlich wie das Virus der Blauzungenkrankheit und das Schmallenberg-Virus, durch blutsaugende Gnitzen der Gattung Culicoides übertragen. Infiziert werden überwiegend Wiederkäuer, insbesondere Rinder, Schafe und Ziegen. Zunächst waren Erkrankungen bei Rindern in der Schweiz, Frankreich und Süddeutschland, insbesondere in Baden-Württemberg, aufgefallen. Die betroffenen Tiere zeigten Fieber und Durchfall. Bei Milchkühen wurde zudem ein teilweise deutlicher Rückgang der Milchleistung beobachtet.
Die Vetmeduni prüft nicht nur ihre Studierenden, sondern wird auch selbst geprüft. Dieses Qualitätssicherungsverfahren wird alle sieben Jahre von der European Association of Establishments for Veterinary Education (EAEVE) durchgeführt und wurde kürzlich erfolgreich abgeschlossen. Durch die Akkreditierung ist garantiert, dass die Lehre an Österreichs einziger veterinärmedizinischer Universität internationalen Standards entspricht und alle Absolvent bestmöglich auf das breite Berufsfeld der Veterinärmedizin vorbereitet sind.
Mit der 2026 erneut erfolgreich bestandenen EAEVE-Evaluierung erhielt die Vetmeduni bereits zum fünften Mal die Voll-Akkreditierung. Der Auszeichnung ging eine umfassende Prüfung voraus: Nach intensiver Vorbereitung und einem Self-Evaluation-Report überprüfte ein internationales Gutachter im März 2026 Curriculum, Infrastruktur, Lehre, Forschung, Prüfungswesen und Qualitätsprozesse am Campus Wien sowie an der VetFarm. Besonders positiv bewertet wurden die hohe Qualität der vorklinischen und klinischen Ausbildung, das praxisnahe Curriculum sowie die wertschätzende Zusammenarbeit zwischen Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden.
Als weiteren Invited Speaker der EAAP 2026 in Hamburg mit großem Praxisbezug stellen wir heute Frau Prof. Dr. Gesine Lühken vor. Frau Prof. Dr. Lühken hat die Professur für Haustier- und Pathogenetik am Institut für Tierzucht und Haustiergenetik der Justus-Liebig-Universität Gießen inne. Auf dem Kongress wird sie tief in ein für die moderne Landwirtschaft entscheidendes Thema eintauchen: Lessons from genetic susceptibility to prion and lentivirus infections in sheep
.
🗓️ Termin vormerken:
👤 Referentin: Prof. Dr. Gesine Lühken
📊 Session: Session 40 | 08.09.2026 um 14:15 Uhr
🌐 Entdecken Sie das vollständige Programm: eaap2026.org/EAAP2026_Final_Programme_Hamburg.pdf
Was Sie erwartet: Die Zucht auf eine geringere Krankheitsanfälligkeit bei Schafen ist sehr vielversprechend, stößt jedoch oft an Grenzen, wenn schützende Allele in den Zielpopulationen selten sind oder ganz fehlen. Prof. Dr. Lühken wird interessante Erkenntnisse aus einer Fall-Kontroll-Studie mit 4.782 Proben zu Infektionen mit klassischem Scrapie und dem Lentivirus der kleinen Wiederkäuer (SRLV) vorstellen.. Erfahren Sie, warum die Berücksichtigung zusätzlicher genetischer Varianten sowohl beim Wirt als auch beim Erreger für eine erfolgreiche, nachhaltige Krankheitsbekämpfung unerlässlich ist!
Wissenschaft lebt von den Menschen, die sie vorantreiben. Wir stellen Ihnen weiterhin die Gesichter und Köpfe hinter den Kulissen vor, die die Zukunft der Nutztierwissenschaften gestalten!
EAAP-Technical Tour 4
🔬🐄 Wo Forschung auf Praxis trifft: Entdecken Sie die Fachexkursion 4!
Erleben Sie praxisangewandte Forschung und kommen Sie mit auf eine exklusive Praxisexkursion auf das renommierte Gut Hülsenberg (Schaumann). Sie besuchen einen modernen, voll bewirtschafteten landwirtschaftlichen Betrieb, der die Brücke zwischen modernsten Laborerkenntnissen und dem landwirtschaftlichen Alltag schlägt.
📍 Highlights der Tour:
- Praxisnahe Forschungsversuche: Innovative landwirtschaftlicher Lösungen unter realen Bedingungen.
- ISF-Labor: Ein tiefer Einblick in die Spezialanalytik für Tierernährung, Silageproduktion und Biogas.
- Moderne Milchviehhaltung: Besichtigung einer hochmodernen Milchviehanlage mit 222 Kühen.
- Segeberger Kalkberg: Lassen Sie den Tag mit einem Besuch dieser einzigartigen Open-Air-Kulisse ausklingen.
Details:
- 📅 Datum: 11. September 2026
- ⏰ Uhrzeit: 8:00 – 17/18 UHR
- 💸 Kosten: 90 €
- ⚠️ Hinweis: Begrenzte Teilnehmerzahl!
Sichern Sie sich Ihren Platz auf dieser Küstentour direkt bei Ihrer Kongressregistrierung. Sie sind schon registriert? Kein Problem. Sie können sich noch zu den Technical Tours anmelden.
🌐 Alle Touren entdecken: eaap2026.org/technical-tours/
EAAP-Technical Tour 8
🐖 🐏 Schützen. Erhalten. Weitergeben: Entdecken Sie die Fachexkursion 8!
Die Technical Tour Ark Warder: A Future for Threatened Domestic Animal Breeds
führt zur Arche Warder, dem größten europäischen Zentrum für seltene und gefährdete Haus- und Nutztierrassen. Zwischen Warder und dem Brahmsee gelegen, beherbergt Arche Warder auf rund 40 Hektar mehr als 1.200 Tiere aus etwa 86 verschiedenen Rassen. Viele dieser Rassen waren früher weit verbreitet, sind heute jedoch stark bedroht – teilweise existieren weltweit weniger als 200 Tiere.
Nach einer Einführung in das Konzept des Zoo Ark Warder erhalten die Teilnehmenden eine geführte Tour durch das Gelände sowie durch das Besucherzentrum Domesticaneum
, das die Bedeutung genetischer Vielfalt und Erhaltungszucht anschaulich vermittelt.
📍 Highlights der Tour:
- Seltene Nutztierrassen: Erleben Sie ein einzigartiges tierisches Erbe, das entscheidende genetische Eigenschaften für zukünftige Herausforderungen birgt.
- Europas größtes Zentrum: Besuchen Sie eine Pionierinstitution, die sich ganz den seltenen und gefährdeten Rassen widmet.
- 1.200 Tiere / fast 86 Rassen: Entdecken Sie eine beeindruckende Vielfalt an Rindern, Schweinen, Schafen und mehr in einer natürlichen Umgebung.
- Führung & Domesticaneum: Erhalten Sie Experteneinblicke in Erhaltungsprogramme und besuchen Sie das Spezialmuseum des Parks.
Details:
- 📅 Datum: 11. September 2026
- ⏰ Uhrzeit: 8:00 – 17/18 UHR
- 💸 Kosten: 90 €
- ⚠️ Hinweis: Begrenzte Teilnehmerzahl!
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🌐 Alle Touren entdecken: eaap2026.org/technical-tours/







