Bei einem Schlachtschaf aus der Pfalz wurde im Landesuntersuchungsamt (LUA) die Scrapie-Krankheit nachgewiesen. Der Nachweis wurde vom Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt. Es handelt sich um die atypische Form der Erkrankung, die bei meist älteren Tieren spontan auftritt. Atypische Scrapie gehört zwar zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen, ist aber weder auf den Menschen noch auf andere Tiere übertragbar. Der Tierkörper des klinisch gesunden Tieres wurde dennoch vorsorglich beschlagnahmt und unschädlich beseitigt, so dass es nicht in die Lebensmittelkette gelangt ist.

Quelle: AHO

An der Universität in Bern fand vom 27.-29. Juni die 17. Internationale Konferenz für Produktionskrankheiten bei landwirtschaftlichen Nutztieren (ICPD) statt. Insgesamt 380 Teilnehmer aus verschiedenen Ländern kamen für drei Tage nach Bern, um neue Erkenntnisse im Bereich der Rinder-, Schweine- und Geflügelhaltung zu hören und zu diskutieren. Im Jahr 1968 fand die Konferenz zum ersten Mal statt. Außer auf die einzelnen Erkrankungen und ihre Bedeutung für Tierwohl und Wirtschaft wurde auf der 17. ICPD auch über das neue Verständnis der Verbraucher für Tierwohl und ihre Erwartungen an die Tierhaltungen diskutiert.

Quelle: landfreund.ch

Das renommierte Shanghai-Ranking listet im Fach Veterinärmedizin weltweit 300 Universitäten auf.

Im Shanghai Global Ranking of Academic Subjects 2019, kurz: Shanghai-Ranking, steht die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) im Fach Veterinärmedizin auf dem zweiten Platz. Im Vorjahr belegte sie Platz sieben und verbessert sich damit um fünf Plätze. Insgesamt werden für das Fach Veterinärmedizin 300 internationale Universitäten gelistet. TiHo-Präsident Gerhard Greif sagt: Für dieses hervorragende Ergebnis sind unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verantwortlich. Ich bin sehr stolz, dass wir diese beeindruckte Platzierung erreicht haben.

Quelle: TiHo Hannover

Eine neue Bekanntmachung des BMEL mit dem Titel: »Förderung von Innovationen zur Digitalisierung in der Nutztierhaltung« ist auf der Internetseite der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) unter > www.ble.de/ptble/innovationsfoerderung-bmel/ < eingestellt worden ist.

Die Veröffentlichung der Bekanntmachung erfolgte am 25.06.2019 im Bundesanzeiger.

Gesucht werden hier innovative Ideen, die die großen Potenziale der Digitalisierung für Landwirtschaft, Umwelt und Gesellschaft nutzen und gleichzeitig ihre Risiken minimieren. Außerdem sollen Projekte gefördert werden, die durch Digitalisierung ermöglichen, die Tiergesundheit und das Tierwohl zu verbessern, die arbeitswirtschaftliche Belastung der Landwirte zu verringern und die Rückverfolgbarkeit entlang der Wertschöpfungskette Nutztierhaltung zu erhöhen.

Skizzen für derartige Vorhaben können bis zum 09.10.2019 eingereicht werden.

Quelle: BLE

Nationaler Aktionsplan zum Kupierverzicht bei Schweinen ist ab dem 1.7.2019 durch Tierhalter und Behörden umzusetzen

Schweinehalter müssen sich ab sofort verstärkt für das Wohl ihrer Tiere einsetzen. Niedersachsen setzt per Erlass einen entsprechenden nationalen Aktionsplan um. Demnach dürfen die Ringelschwänze nur noch in nachgewiesen unerlässlichen Ausnahmefällen gekürzt werden. Das routinemäßige Kürzen der Schweineschwänze ist schon seit Jahren EU-weit verboten. Dennoch werden in Deutschland sowie weiteren EU-Mitgliedstaaten bei der überwiegenden Zahl der konventionell gehaltenen Schweine die Schwänze im Ferkelalter gekürzt, um Verletzungen durch andere Tiere zu vermeiden. Zu diesem Ergebnis kam auch ein in Deutschland durchgeführtes Audit der EU-Kommission.

Quelle: aho

Die IK-Initiative ERDE (Erntekunststoffe Recycling Deutschland) verpflichtet sich, 65 Prozent aller in Deutschland auf den Markt gebrachten Silo- und Stretchfolien bis zum Jahr 2022 zu sammeln und zu recyceln. Offiziell überreicht wurde die freiwillige Selbstverpflichtung im Rahmen des Parlamentarischen Abend der Kunststoff verarbeitenden Industrie am 26. Juni 2019 in Berlin. Frau Dr. Regina Dube, Abteilungsleiterin Wasserwirtschaft, Ressourcenschutz und Anpassung an den Klimawandel im Bundesumweltministerium, nahm die Selbstverpflichtung entgegen. Unterzeichner sind neben der ERDE-Initiative die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen, der Deutsche Raiffeisenverband, der Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. sowie der Bundesverband Lohnunternehmen.

Quelle: drv

In der frühen Kindheit, während der Schwangerschaft und im Säuglingsalter werden die Grundlagen für ein gesundes Leben gelegt. Darüber waren sich die Sachverständigen in einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft am 24.06.2019 einig. Der Ausschuss befasste sich unter dem Vorsitz von Alois Gerig (CDU) mit drei Anträgen der Oppositionsfraktionen FDP (19/9926), Die Linke (19/7025) und Bündnis 90/Die Grünen (19/6441) zum Thema gesunde Ernährung. Gute Ernährung zu stärken ist ein großes Thema für die ganze Gesellschaft, sagte Gerig. Gerade Kinder und Jugendliche sowie Einkommensschwache gelte es mitzunehmen und ihnen zu ermöglichen, an einer abwechslungsreichen und gesunden Esskultur teilzunehmen.

Quelle: Dt. Bundestag

Die Ausgabe 2/2019 des vierteljährlich erscheinenden Newsletters der europäischen SAVE Foundation (Sicherung der landwirtschaftlichen Arten-Vielfalt in Europa) ist erschienen.

Unter anderem mit folgenden interessanten Themen:

  • IPBES: Weltzustandsbericht zu Biodiversität und Ökosystemleistungen

  • Gemeinsame Agrarpolitik und Kleinbauern

  • Hausesel –Einsatz im Naturschutz

  • Naturtourismus und Biodiversität

Quelle: SAVE

Mit dem Start der Zukunftsstrategie ökologischer Landbau (ZöL) hat das BÖLN neue Aufgaben übernommen. Um diese Aufgaben umzusetzen, ist das BÖLN-Team um acht weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstärkt worden.

Quelle: BÖLN

Die Verordnung zur Approbation von Tierärztinnen und Tierärzten (TAppV) und eine eventuell notwendige Änderung bzw. Anpassung stehen aktuell im Fokus der Diskussionen zwischen Berufsverbänden, Bildungsstätten und Studierenden. Die veterinärmedizinischen Bildungsstätten in Berlin, München, Hannover, Gießen und Leipzig führen daher eine Online-Befragung von AbsolventInnen durch. Erfragt werden unter anderem, ob das Studium der Veterinärmedizin in Deutschland ausreichend auf den Einstieg in den Beruf des Tierarztes vorbereitet. Die Beantwortung der Fragen dauert ungefähr 20 Minuten, kann aber unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden. Die Lehrdekane bitten um eine rege Teilnahme, damit ein breites Meinungsbild erstellt werden kann. 

Quelle: Lehrdekane der Veterinärmedizinischen Bildungsstätten in Deutschland