Teilnehmer für Netzwerk Zukunftsbetriebe Rind, Schwein und Geflügel gesucht

Das Projekt verfolgt das strategische Ziel, Tierhalter in Deutschland nachhaltig zu stärken und sie dabei zu unterstützen, Tier- und Umweltschutz ebenso zu priorisieren, wie die Qualität bei der Produktion und der Marktorientierung. Mithilfe der Tierwohlkompetenzzentren (TWZ) Schwein, Geflügel und Rind wird verfügbares Wissen gebündelt, zielgruppengerecht aufbereitet und bedarfsgerecht angeboten. Dabei werden neueste Forschungsresultate und Ergebnisse aus der Innovationsförderung ebenso wie die Erfahrungen aus themenbezogenen Projekten (z.B. Modell- und Demonstrationsvorhaben) einbezogen. Ziel ist, das fachspezifische Wissen zu bündeln, Erfahrungsaustausch zwischen Praktikern, Wissenschaftlern, Beratern und anderen Gruppen zu organisieren und damit die Wissens-Vernetzung innerhalb der Branche zu fördern. Über verschiedene Kommunikationskanäle und durch unterschiedliche Wissenstransferveranstaltungen werden Erfahrungen und Handlungsempfehlungen in die breite Praxis getragen.

Quelle: FIBL

Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Rind und Schwein e. V. (BRS) hat Georg Geuecke zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er löst den 67-jährigen Josef Hannen ab. Josef Hannen war maßgeblich für die Fusion der Rinderdachverbände und des Schweinedachverbands im Jahr 2017 verantwortlich und der erste BRS-Vorsitzende. Bereits 2004 übernahm er Verantwortung auf Bundesebene als Vorsitzender des Forschungsverbundes FBF. Zusätzlich übernahm er im Jahr 2013 den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter und führte den Verband zur Fusion des BRS. Seine ruhige und besonnene Art und das große Vertrauen in die Mitglieder und die Mitarbeiter der Verbände zeichnen ihn aus.

Quelle: BRS

Der BRS hat in Zusammenarbeit mit dem VOST ein Erklär-Video zur Tierbeurteilung von Deutschen Holsteins zusammengestellt. Das Video richtet sich an alle Interessierten und ist gut geeignet für die Vorbereitung der landwirtschaftlichen Abschlussprüfung. Im Video werden alle Linearmerkmale am Tier gezeigt und erklärt.

Quelle: BRS

In einer Studie im Rahmen des Projektes Sustainability Transitions in der Lebensmittelproduktion haben Forschende der Georg-August-Universität Göttingen getestet, wie sich bestimmte Insekten und Algen als Futtermittel für Hähnchen auf deren Fleischqualität auswirken.

Quelle: Uni Göttingen

Forschende des Instituts für Bienengesundheit der Universität Bern zeigen in einer Studie, dass schon geringe Rückstände von Neonikotinoid-Insektengiften die schwarze Gartenameise nachhaltig beeinträchtigen. Die Forschenden hinterfragen den derzeitigen Einsatz von chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln und rufen zu nachhaltigeren Lösungen in der Landwirtschaft auf.

«In den letzten Jahren ist ein weltweiter Rückgang der Menge und Vielfalt von Insekten zu beobachten. Davon sind auch Ameisen betroffen, die eine unersetzliche Rolle in unseren Ökosystemen spielen und dazu beitragen, unsere natürliche Biodiversität aufrechtzuerhalten», sagt Daniel Schläppi vom Institut für Bienengesundheit der Universität Bern, Hauptautor der aktuellen Studie.

Quelle: Universität Bern

Chinesische Forscher haben eine neue Art der Schweinegrippe entdeckt, die bisher zwei Menschen infiziert hat. Allerdings wurde das Virus noch nicht von Mensch zu Mensch übertragen. Experten halten eine gefährliche Pandemie für unwahrscheinlich. 

Quelle: BR24

Am 1.7.2020 hat das Bundeskabinett den von der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner vorgelegten Entwurf zur Änderung des Arzneimittelgesetzes (AMG) beschlossen. Die 17. AMG-Novelle, die Erkenntnisse aus der Evaluierung des Antibiotikaminimierungskonzepts der 16. AMG-Novelle aufgreift, soll das Monitoring und die Bewertung der Entwicklung der Antibiotikaanwendung im Bereich der Tiermast verbessern und hat das Ziel, Modalitäten und Abläufe des Antibiotikaminimierungskonzepts zu präzisieren. Nutztierhalter sollen so administrativ entlastet werden. Laut den Ergebnissen der Evaluierung ist die Antibiotikaverbrauchsmenge bei allen Nutzungsarten (Mastferkel, Mastschweine, Mastputen, Masthühner, Mastkälber, Mastrinder) von 298 Tonnen auf 204 Tonnen gesunken. Zukünftig sollen Tierhalter aber auch Nullmeldungen melden müssen.

Quelle: vetion

Der Bundesrat hat am Freitag die Neufassung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung angenommen. Sie leitet den Ausstieg aus der Kastenstandhaltung für Sauen ein.

Die Verordnung sieht nach Vorschlag von Bund und Ländern eine deutliche Verkürzung der zulässigen Fixationsdauer von Sauen vor: Statt ca. 70 Tage je Produktionszyklus nun nur noch max. 5 Tage um den Geburtszeitraum.

Quelle: topagrar

Neue Dimension der Gefahr durch die Raubtiere erreicht

Zwei Hannoveraner-Jährlinge sind im niedersächsischen Kreis Nienburg mit großer Wahrscheinlichkeit von Wölfen gerissen worden. Bisher fielen vor allem Ponys, Fohlen und andere Weidetiere dem Raubtier zum Opfer. Jetzt sind erstmals auch Großpferde betroffen. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) und der Hannoveraner Verband fordern nun ein klares Bekenntnis der Politik zum Schutz der Weidetiere und eine entsprechende Entschädigung für die betroffenen Pferdehalter.

Quelle: fn-press

Bundesministerin Klöckner betont wichtigen Beitrag, um Erkenntnisse über Vorkommen, Übertragung und Ausbreitung zu erlangen

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat eine Verordnung auf den Weg gebracht, nach der Corona-Infektionen bei gehaltenen Tieren meldepflichtig werden sollen. In verschiedenen Ländern waren jeweils Einzelfälle von Hauskatzen aus Corona betroffenen Haushalten bekannt geworden, die positiv getestet wurden. Fallberichte gibt es auch für Tiger und Löwen aus einem Zoo in den USA. Weltweit gibt es bislang 15 gemeldete Infektionen bei gehaltenen Tieren.

Quelle: BMEL