Wenn die Nachgeburt nicht rechtzeitig oder nur unvollständig abgeht, wirkt sich dies in den meisten Fällen negativ auf die Fruchtbarkeit der Kühe aus. Im Umgang mit der Nachgeburtsverhaltung kommen in der Praxis zum Teil immer noch veraltete Methoden zum Einsatz. Tierärztin Anna Lena Lindau erklärt den aktuellen Wissensstand zur Erfolg versprechenden Behandlung. Das Auftreten von Nachgeburtsverhalten hat auch eine genetische Komponente. Dr. Till Masthoff vom BRS beschreibt, wie der neue Fruchtbarkeitszuchtwert RZRepro dieses Merkmal berücksichtigt.

Quelle: BRS/Milchrind

Die Umsetzbare Energie ist der Maßstab zur Energiebewertung beim Wiederkäuer. Die Gesellschaft für Ernährungsphysiologie (GfE) hat eine neue Schätzgleichung auf Basis von Verdaulichkeitsmessungen für Maisprodukte aus den Jahren 2000 bis 2018 aus neun Versuchseinrichtungen abgeleitet, da sich bei der Validierung der bisherigen Gleichung eine Differenz von bis zu 1 MJ/kg TM zwischen den geschätzten und den aus der Verdaulichkeitsmessung ermittelten ME-Gehalten ergab.

Quelle: Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Fast 15.000 Rückmeldungen gab es auf die Umfrage des Fachzentrums für Bienen und Imkerei in Mayen zu den zurückliegenden Herbst- und Winterverlusten. Davon konnten knapp 12.000 anonyme Imkerinformationen für Deutschland ausgewertet werden. Dahinter standen 152.500 eingewinterte Bienenvölker, von denen etwas mehr als 22.000 den Winter nicht überlebten. Dies entspricht für Deutschland einer Verlustquote je nach Berechnungsweg zwischen 14,6 % und 16,4 %, die damit geringer ist, als vor dem Winter prognostiziert. Damals war man von 18 bis 22 % ausgegangen.

Quelle: Deutscher Imkerbund

Genau wie Honigbienen sind Schwebfliegen Erregern von Infektionskrankheiten ausgesetzt und können diese auf Grund ihrer hohen Mobilität über ganze Kontinente verteilen. Darauf haben WissenschaftlerInnen in ihrer Studie hingewiesen. Wir haben in Großbritannien seit einigen Jahren einen Rückgang der Bienen gesehen, aber diese Studie zeigt zum ersten Mal, dass Schwebfliegen diese Krankheiten über viel weitere Strecken verbreiten können, als normalerweise Bienen, so Forschungsleiterin Dr. Emily Bailes von der Royal Holloway Universität. 

Quelle: Vetion

Wie sieht unsere aktuelle Milchviehzucht und -haltung aus? Wo brauchen wir zukunftsweisende Veränderungen? Welche Vorteile und welche Nachteile entstehen bei unterschiedlichen Strategien? Viele Fragen auf die die DGfZ-Projektgruppe Zukunft gesunde Milchkuh in ihrem Positionspapier Antworten liefert.

Die Projektgruppe der Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde (DGfZ) Zukunft gesunde Milchkuh hat ihr Positionspapier Zukunftsfähige Konzepte für die Zucht und Haltung von Milchvieh im Sinne von Tierschutz, Ökologie und Ökonomie veröffentlicht, an dem Landwirte, Wissenschaftler, Züchter und Tierärzte mitgewirkt haben. Das Papier zeigt Strategien für die Zucht, Haltung und Fütterung sowie das dazugehörige Management für eine zukunftsfähige Milchviehhaltung auf. Dabei wurden Möglichkeiten und Grenzen von Maßnahmen wissenschaftlich fundiert erörtert, denn nicht jeder Wunsch der Gesellschaft ist unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen der Produktion umsetzbar. Bestehende Zielkonflikte haben darüber hinaus einen entscheidenden Einfluss darauf, welche betriebsindividuellen Entscheidungen der Landwirt treffen muss. Dies deutlich zu kommunizieren, ist ein Grundbaustein für die Akzeptanz der zukünftigen Milchviehhaltung in Deutschland.

Quelle: DGfZ

Die DAFA-Strategie Bienen und Landwirtschaft: Synergien erforschen, Lösungen entwickeln ist ab sofort als gedruckte Broschüre erhältlich! Eine englische Übersetzung der Strategie ist ebenfalls verfügbar.

Sollten Sie Interesse an gedruckten Exemplaren der Strategie haben, können Sie diese über die Geschäftsstelle der DAFA beziehen. Anfragen sind bitte an folgende Mail-Adresse zu richten: info@dafa.de

Darüber hinaus steht die DAFA-Strategie Bienen und Landwirtschaft auf der Website der DAFA als Download zur Verfügung: www.dafa.de/foren/fachforum-bienen-und-landwirtschaft

Weitere Details zur DAFA-Strategie Bienen und Landwirtschaft finden Sie auch in der betreffenden Ankündigung über den Informationsdienst Wissenschaft (idw): idw-online.de/de/news747308

Quelle: DAFA

Villaume Kal (49) ist zum neuen CEO vonTopigs Norsvin ernannt worden. Villaume Kal bildet den Verwaltungsrat von Topigs Norsvin, neben den derzeitigen Direktoren Cor van Hertooij (CFO) und Hans Olijslagers (CTO).

Der Niederländer Villaume Kal trat seine neue Position am 16. März 2020 an und ist Nachfolger von Martin Bijl, der Topigs Norsvin 2019 verlassen hat. Zuvor war Villaume Kal CEO von NIZO, einem der weltweit führenden Unternehmen in der Forschung für bessere Lebensmittel und Gesundheit. Zu Beginn seiner Karriere war er CEO von Rousselot, einem Teil von Darling Ingredients. Davor besetzte er verschiedene Management- und Führungspositionen bei Royal DSM.

Quelle: Topigs

Rund jedes siebte Bienenvolk in Deutschland hat den Winter nicht überlebt.

Rund 15 Prozent der eingewinterten Bienenvölker sind gestorben, wie aus einer Auswertung des Fachzentrums für Bienen und Imkerei sowie dem Deutschen Imkerbund hervorgeht. Damit liegt der Verlust auf ähnlichem Niveau wie im Jahr zuvor, allerdings etwas niedriger als von den Experten erwartet.

Quelle: proplanta

Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit/Ausschuss

60 Prozent der bekannten menschlichen Infektionskrankheiten sind tierischen Ursprungs - ebenso wie mindestens 75 Prozent der beim Menschen neu auftretenden Infektionskrankheiten. Mit diesen Angaben der Weltorganisation für Tiergesundheit haben Experten den Hintergrund für ein Fachgespräch des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Zeichen der Corona-Pandemie beschrieben.

Quelle: Deutscher Bundestag

Nicht nur Schlachthof-Mitarbeiter bei Westfleisch (NRW) wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Auch bei Vion in Schleswig-Holstein gab es bislang 109 Infektionen. Kurzfristige Schließungen waren die Folge. Die gesamte Belegschaft soll getestet werden.

Nachdem 129 Mitarbeiter des Schlachthofs Westfleisch im Münsterland positiv auf das Coronavirus getestet wurden, werden in Nordrhein-Westfalen alle Schlachtbetriebe auf das Virus getestet, wie die Landesregierung in NRW mitteilte.

Quelle: Land&Forst