ASP im Sauerland: Rheinland-Pfalz und Hessen weisen Sperrzonen aus
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich weiter im Wildschweinbestand im Sauerland aus. Das Landwirtschaftsministerium NRW hatte bereits eine Erweiterung der Sperrzonen angekündigt. So gilt nun beispielsweise der gesamte Kreis Siegen-Wittgenstein als Sperrzone I bzw. II. Die ASP-infizierten Wildschweinkadaver bei Netphen-Grissenbach haben jedoch auch direkte Auswirkungen auf die benachbarten Bundesländer. Der rheinland-pfälzische Kreis Altenkirchen – nur zwölf Kilometer vom Seuchengeschehen entfernt – hat eine Sperrzone I eingerichtet. Sie deckt einen etwa sieben Kilometer breiten Korridor zur Landesgrenze nach NRW ab und dient als Vorsichtsmaßnahme. Gemeinsam mit dem Westerwaldkreis planen die Behörden, einen ASP-Schutzzaun entlang der Grenze zu errichten. Auch der Lahn-Dill-Kreis und der Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen haben reagiert. Sie haben Sperrzonen I bzw. II ausgewiesen, die die dortigen Schweinehalter direkt beeinflussen.
Quelle: Sus online







