30.06.2006

Deutsche Nationalmannschaft erhält Glücksschwein Finale

Sonnleitner: Rückenwind auf dem Weg ins WM-Finale

... Wie die Städter würden auch die Bauernfamilien und die Menschen auf dem Lande, die weniger Gelegenheit zum public viewing hätten, mit der Nationalmannschaft fiebern und die Daumen fest für das morgige Viertelfinalspiel drücken, erklärte Sonnleitner. Der erfrischende Angriffsfußball der selbstbewussten deutschen Mannschaft und die gastfreundliche zuversichtliche Stimmung in Deutschland habe das gesamte Land erfasst und wirke sich nachhaltig aus. Wir sind fest davon überzeugt, dass die deutsche Nationalmannschaft so weiter kommen wird – bis ins Finale, erklärte Sonnleitner gegenüber Zwanziger auf der Domäne Dahlem. Auf diesem Biobetrieb im Berliner Ortsteil Dahlem, unweit der Unterkunft der Nationalmannschaft, wurde Ferkel Finale während der WM geboren. Finale wird dort heranwachsen und soll als Zuchttier für Nachwuchs sorgen. Die Domäne ist in Berlin ein zentral gelegener Bauernhof, der mit Markt und Museum jährlich von 350.000 Städtern besucht wird.

Finale sei ausgesprochen flink – prädestiniert als Flügelflitzer, um die gegnerische Abwehr in Verlegenheit zu bringen, erklärte Sonnleitner. Deutsche Sattelschweine seien stets nach vorne orientiert, neugierig und entschlossen. Mit der für die Rasse typischen robusten Kondition und Gelassenheit bei geringer Stressanfälligkeit habe es ganz die Eigenschaft eines Mittelstürmers. Gesundheit und sprichwörtliche Intelligenz der Sattelschweine seien weitere Eigenschaften, die auch ein moderner Spieler nach Klinsmann Anspruch haben sollte.

Sonnleitner sprach bei der Übergabe des Glücksschweins auch eine Einladung an Spieler und Trainer der Nationalmannschaft zu einem Festessen gemeinsam mit der CMA nach Berlin aus, wenn das Endspiel gewonnen sei.

Der Geschäftsführende DFB-Präsident Zwanziger bezeichnete das Glücksschwein als I-Tüpfelchen an Glücksbringer für die deutsche Nationalmannschaft. Nun hoffe man, das gemeinsame Ziel, das Finale der WM 2006, zu erreichen. Zwanziger, der selbst vom Bauernhof stammt und sich aus seiner Jugend noch an das Milchgeld erinnerte, bedankte sich bei der deutschen Landwirtschaft für die Unterstützung der Nationalmannschaft. Anders als in den Städten seien die Sportangebote auf dem Lande nicht immer so vielseitig. Umso mehr müsse für die Unterstützung der kleinen Vereine zur Förderung der Jugend getan werden. Den anwesenden Jungmannschaften von SSC Südwest (Berlin Charlottenburg), Tennis Borussia Berlin und der Internationalen Schule Berlin versprach Zwanziger nach der WM ein Treffen mit Nationalspielern.

Quelle: PM des DBV