24.11.2011rss_feed

Elite-Auktion 2011 mit hervorragendem Ergebnis

Am 21. November 2011 fand in Hamm die traditionsreiche Elite-Auktion des Deutschen Holstein Verbandes (DHV) statt.


Der Durchschnittspreis 3.502 Euro lag um gut 270 Euro über dem Vorjahresergebnis, und auch die Verkaufsquote stieg im Vergleich zu 2010 von 67% auf 81%. Insgesamt konnte Auktionator Dieter Brockhoff 64 von 78 aufgetriebenen Katalognummern zuschlagen.

Mit der Roy-Tochter GHH Loga von der Kastens GbR, Stuhr, und CCC Snowman Karo vom Canadian Cattle Club, Struxdorf, erzielten gleich zwei Tiere den Höchstpreis von 7.500 Euro.

Als DHV-Präsident Georg Geuecke die Elite-Auktion um 19.00 Uhr eröffnete, waren die Ränge der Zentralhallen sehr gut besetzt. Zur Siegerfärse der Abgekalbten machte Preisrichter Marko Radke die schicke, euterstarke Roy-Tochter GHH Loga (Kat.-Nr. 4) von der Kastens GbR, Stuhr, die ihr Schaupotenzial bereits auf der DHV-Schau 2011 unter Beweis gestellt hatte und zum Preis von 7.500 Euro für Spanien angekauft wurde. Bei den tragenden Färsen siegte die Lightning-Tochter ViG Pia (Kat.-Nr. 46) von Jannes Vienna, Jemgum, aufgrund ihrer sehr guten Kombination aus Stil und Stärke. Dieses Exterieurpotenzial honorierte ein Käufer aus dem RUW-Gebiet mit 4.000 Euro.

Nach der Versteigerung der abgekalbten Färsen wurde die Auktion für die Verleihung der All German Holstein-Titel 2011 durch DHV-Präsident Georg Geuecke unterbrochen. Mit dem Supreme Champion-Titel ging die höchste Ehrung einer Schaukuh in dieser Saison an die zweimalige DHV-Schau-Gewinnerin Krista von der Cording/Seeger GbR und Windlooper Holsteins. Sie hatte diese Auszeichnung bereits 2009 erhalten.

Bei den Jungrindern gab es mit CCC Karo (Kat. 87) einen klaren Topseller. Diese attraktive Snowman-Tochter aus der Familie der Europasiegerin Outside Kora kombinierte mit einem genomischen Zuchtwert von gRZG 135 Schau- und Zuchtpotenzial auf sehr hohem Niveau. Ein Käufer aus Belgien investierte 7.500 Euro für das vom Canadian Cattle Club, Struxdorf, angebotene Jungrind.

Für 5.700 Euro wechselten zwei Tiere den Besitzer. Zum einen Kat.-Nr. 69, KNS Daya (Dotson) von Klaus Niermann, Schiplage, die mit einem gRZG von 138 ins WEU-Gebiet verkauft wurde, zum anderen Dirt-Road Camil (Kat.-Nr. 79), eine von Heinrich Weckesser, Stadtallendorf, angebotene Freddie-Tochter, die künftig im OHG-Gebiet stehen wird.

Teuerste Red Holstein-Färse war die Destry-Tochter Laura Red (Kat.-Nr. 73) von Antonius Richter, Salzkotten. Als eine der wenigen rotbunten Nachkommen der Laurie Sheik-Familie war sie einem Züchter aus dem RUW-Gebiet 4.800 Euro wert.

Insgesamt hat die Elite-Auktion des DHV mit diesem sehr soliden Ergebnis auch 2011 ihre Stellung im deutschen Auktionsgeschehen hervorragend behauptet. Das internationale Interesse an deutscher Genetik ist nach wie vor groß. So wurden elf Katalognummern in den Export verkauft. (DHV)