20.06.2026rss_feed

Epidemiologische Lage der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland

Zwei Jahre nach dem Erstausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Hessen (Mitte Juni 2024) ziehen das hessische Umweltministerium und der Bauernverband eine kritische Bilanz der Seuchenbekämpfung. Bislang wurden in den betroffenen Regionen über 7.000 Kadaver oder Kadaverteile registriert, wovon mehr als 2.300 Proben positiv auf das ASP-Virus getestet wurden. Zur Eindämmung der Seuche wurden massive infrastrukturelle Maßnahmen ergriffen, darunter der Bau von über 400 Kilometern Festzäunen sowie der zusätzliche Einsatz flexibler Elektrozäune. Die wirtschaftlichen Folgen für die Nutztierhaltung sind erheblich, da zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe innerhalb der Restriktionszonen ihre Schweinehaltung aufgegeben oder drastisch reduziert haben. Experten klassifizieren die Tilgung der für Hausschweine tödlichen, für den Menschen jedoch ungefährlichen Seuche als langfristigen Marathon, dessen Ende derzeit nicht absehbar ist.

Quelle: Proplanta

Original-Webseite auf proplanta.de