28.05.2021

Gene mit bisher unbekannten Funktionen beim Rind entdeckt

Forschende der ETH Zürich verglichen Referenzgenome von mehreren Hausrindrassen sowie nahe verwandten Wildrindern. Dadurch entdeckten sie Gene mit bisher unbekannten Funktionen. Ein Forschungsteam um Hubert Pausch, Professor für Tiergenomik der ETH Zürich, hat mit den Genomen von drei weiteren Hausrindrassen, darunter das Original Schweizer Braunvieh, zwei nahe verwandten Arten wie dem Zebu-​Rind und dem Yak sowie mit dem bisherigen Referenzgenom des Hausrinds ein sogenanntes Pangenom erstellt. Die entsprechende Studie wurde soeben im Fachmagazin PNAS vorgestellt. Dieses Rinder-​Pangenom integriert Sequenzen, die in den sechs individuellen Referenzgenomen enthalten sind. «Auf diese Weise konnten wir sehr präzise aufzeigen, welche Sequenzen etwa im Hereford-​basierten Referenzgenom fehlen, aber zum Beispiel in unserem Original Braunvieh-​Genom oder den Genomen von weiteren Rinderrassen und -​arten vorhanden sind», sagt Pausch.

Quelle: ETH