01.09.2009rss_feed

Neues DFG-Förder-Ranking wird vorgestellt

Die DFG legt am 10. September 2009 zum fünften Mal das sogenannte Förder-Ranking vor. Der Bericht gibt in differenzierter Form Auskunft über die fachlichen Schwerpunktsetzungen deutscher Hochschulen und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in ihren drittmittelgeförderten Forschungsaktivitäten sowie über die aus gemeinsamen Forschungsvorhaben resultierende Vernetzung zwischen diesen Institutionen.

Auf Basis von Förderdaten der DFG und weiterer zentraler Mittelgeber werden zudem besonders forschungsaktive Regionen identifiziert und die Förderstrukturen von DFG, Bund und EU vergleichend betrachtet. Das gegenüber den Vorläuferberichten erneut deutlich erweiterte Ranking beruht insgesamt auf Daten, die knapp 90 Prozent der öffentlichen Drittmittelförderung abdecken.

Erstmals konnten in der neuen Ausgabe Daten aus der Förderung durch die Exzellenzinitiative und durch den European Research Council (ERC) berücksichtigt werden. Als weitere Neuerung erfolgen bezogen auf die Programme der DFG zum ersten Mal auch Analysen zum Frauenanteil in der Förderung. Eine deutliche Erweiterung erfährt das Förder-Ranking 2009 durch die weitere Ausdifferenzierung der Analysen nach fachlichen Gesichtspunkten. So werden beispielsweise die auf die DFG-Förderung bezogenen Zahlen nunmehr nach 48 verschiedenen Forschungsfeldern unterschieden.

Damit bietet das neue Förder-Ranking vor allem eine Orientierung in dem bislang erreichten Differenzierungsprozess der Wissenschaftslandschaft und dient als Planungs- und Steuerungsgrundlage für die weitere Profilbildung einzelner Standorte.

Weitere Informationen zu den Berichten Förder-Ranking und Archiv (www.dfg.de/ranking/index.html) (DFG)