19.09.2006

Seuchenvermeidung ist die wirksamste KSP (Klassische Schweinepest)-Bekämpfung

Die Arbeitsgruppe der DGSG, bestehend aus Vertretern der Landwirtschaft, der praktizierenden und beamteten Tierärzten sowie der Wissenschaft, diskutierten erstmalig gemeinsam in Disziplinen und Interessengruppen übergreifenden Gesprächen die dabei aufgetretenen Probleme aus Sicht der jeweils Betroffenen.
Die Ergebnisse ihrer Arbeit legen sie in einem 5-seitigen Maßnahmenkatalog " Optimierte KSP-Vorsorge und - Bekämpfung" dar.

Frau Scharlau, 2.Vorsitzende der DGSG und Beiratsmitglied der ISN sowie Schweine haltende Landwirtin aus der KSP-betroffenen Region in NRW koordinierte die Treffen der Arbeitsgruppe.
Herr Dr. Jens Ingwersen, Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Schweineproduktion (ZDS) und Herr Prof. Dr. T. Blaha, 1.Vorsitzender der DGSG und Leiter der Außenstelle für Epidemiologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover in Bakum erstellten gemeinsam den sich aus den Diskussionen ableitenden Maßnahmenkatalog.
Dieser spiegelt erstmalig einen Konsens der beteiligten Berufsgruppen wider. Gemeinsam wurden hier die Ursachen und Erfahrungen für die Einschleppung und Weiterverbreitung des KSP-Virus sowie der sich daraus ableitende Handlungsbedarf beschrieben. Ebenso werden die Anforderungen an das Erkennen der Seuche und die Sofortmaßnahmen zur Bekämpfung der Seuche übersichtlich aufgearbeitet.

Ein DGSG Symposium zum Thema "Nach der Seuche ist vor der Seuche" am 21.10.06 in Horstmaar-Leer greift dieses Thema erneut mit Vorträgen von "KSP-erfahrenen" Referenten und einer anschließenden Podiumsdiskussion auf.

Die DGSG gründete sich am 29.04.06 in Hannover mit dem Ziel alle Bereiche im Sinne der Schweinegesundheit zu vernetzen und eine Plattform für Erfahrungsaustausch zu bieten. Angesichts der aktuellen KSP Problematik bildete sich spontan die Ad-hoc-Arbeitsgruppe "Tierseuchenbekämpfung", die unverzüglich ihre Arbeit aufnahm.

Kontakt:
Birgit Scharlau, Tel.: 02507 - 1238 oder per E-Mail.

Der Text des Maßnahmenkatalogs ist einzusehen auf der DGSG-Homepage.

Quelle: DGSG