Presse
05.08.2009
Bund und Länder sollen sich Kosten für Marktinformationen teilen
Nach dem Verschwinden der Zentralen Markt- und
Preisberichtstelle (ZMP) als verlässlicher Informationsquelle will das
Bundeslandwirtschaftsministerium Marktberichte und Preisinformationen am Markt
einkaufen.
31.07.2009
Lindemann: Risiken durch antibiotikaresistente Erreger minimieren
"Unser Ziel ist es, die Situation möglichst umfassend im Blick zu
haben", sagte Gert Lindemann, Staatssekretär im Bundesministerium für
Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Berlin bei der
feierlichen Übergabe von Zuwendungsbescheiden an die Stiftung
Tierärztliche Hochschule Hannover und die Freie Universität Berlin für
Forschungsvorhaben zu bestimmten Bakterien.
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30.07.2009
Entwarnung beim Schweinepatent
Das sog. "Schweinepatent" hat in letzter Zeit für Diskussionen gesorgt. Auf eine Anfrage des CSU-Euroabgeordneten Albert Deß hat die EU-Kommission jetzt klargestellt, dass im konkreten Fall nur ein bestimmtes Gentestverfahren (sog. Screeningverfahren) als Erfindung patentiert ist. Ansprüche auf Tiere und Teile des Erbgutes seien nicht Bestandteil des erteilten Patents.
Damit bestätigt die Kommission die Einschätzung des
Fördervereins Biotechnologieforschung, der das Patent seit seiner Einreichung beobachtet und im Vorfeld mit diversen Stellungnahmen informiert hat.
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Weiter Informationen finden sich auf der Internetseite des
Europäischen Patentamtes.
29.07.2009
BVL fördert Forschungsprojekt zum verbesserten Nachweis von gentechnisch veränderten Organismen
Das Bundesamt
für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) fördert gemeinsam mit der
britischen Verbraucherschutzbehörde „Food Standards Agency“ seit dem 1. Juni
2009 das zweijährige Forschungs- und Entwicklungsprojekt „GMOseek“. Ziel des
Projekts sind bessere Nachweismöglichkeiten von Anteilen gentechnisch
veränderter Organismen (GVO) in Lebens- und Futtermitteln sowie Saatgut. An dem
Projekt beteiligen sich insgesamt fünf Forschungs- beziehungsweise
Untersuchungslaboratorien aus Belgien, Deutschland, Slowenien sowie die
Gemeinsame Forschungsstelle der EU-Kommission.
29.07.2009
Ökohähnchenmast - Rationsgestaltung und Eignung unterschiedlicher Herkünfte
Eine Versorgung von Masthähnchen ausschließlich mit ökologisch erzeugten
Futtermitteln erschwert die Rationsgestaltung; schwierig ist dabei die adäquate
Aminosäurezusammensetzung der Futtermischung bzw. das Verhältnis von Energie zu
essentiellen Aminosäuren (EAS). Ferner schreiben die EG-Rechtsvorschriften zum
Ökolandbau für die ökologische Hühnermast ein Mindestschlachtalter von 81 Tagen
vor. In einem Forschungsprojekt wurden zwei Fütterungsstrategien an Tieren
verschiedener Herkünfte getestet.>>>
29.07.2009
FUGATO-Statusseminar 2009
Am 14. und 15. Oktober 2009 findet in Kassel das zweite
FUGATO-Statusseminar statt. Ziel der Veranstaltung ist die
Schlußpräsentation der abgeschlossenen FUGATO-Projekte vor der
Wirtschaft (geschlossene Sonderveranstaltung der Wirtschaft in
Ergänzung zur Schlußpräsentation vor den Wissenschaftsvertretern beim
1. Statusseminar in Potsdam) sowie die Vorstellung und gemeinsame
Diskussion der ersten Zwischenergebnisse der im letzten Jahr
angelaufenen FUGATO-plus-Projekte. Darüber hinaus soll das
Statusseminar die Kontakte zwischen den FUGATO-Partnern aus
Wissenschaft und Wirtschaft stärken und intensivieren.
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28.07.2009
Wissenschaftlicher Berater von Peta Deutschland wegen falscher Tatsachenbehauptungen verurteilt
Mit Urteil vom 24. Juli 2009 hat die Zivilkammer 24 (Pressekammer) des
Landgerichts Hamburg den wissenschaftlichen Berater von Peta
Deutschland,
Dr. Edmund Haferbeck, zu Schadensersatz dem Grunde
nach verurteilt. Schon während des Verfahrens hatte Dr. Edmund
Haferbeck eine strafbewährte Unterlassungserklärung abgegeben. Hierin
verpflichtet sich Dr. Haferbeck unter Zahlung einer Vertragsstrafe für
jeden Fall der Zuwiderhandlung, die Verbreitung der falschen,
herabwürdigenden Tatsachenbehauptungen über das QS-System und seine
Systempartner zu unterlassen.
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28.07.2009
"Wissen bündeln im Kampf gegen Infektionskrankheiten"
Schweinegrippe, SARS oder Salmonellen gehören zu den bekanntesten
Zoonoseninfektionen, - also Krankheiten, die zwischen Tieren und
Menschen übertragen werden. Für eine erfolgreiche Vermeidung oder
Bekämpfung dieser Krankheiten müssen Forscher und Mediziner die
Krankheitsentstehung und den Verlauf verstehen. Eine der wichtigsten
Grundvoraussetzungen ist die enge Kooperation von Human- und
Veterinärmedizinern. Dabei hilft die auf Initiative des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entstandene
"Nationale Forschungsplattform für Zoonosen". Die Plattform ist ein
Informations- und Servicenetzwerk, um alle Forschungsinstitutionen zu
bündeln, die aktiv im Bereich der zoonotischen Infektionskrankheiten in
Deutschland arbeiten. Zudem dient die Plattform als Informationsstelle
für die Öffentlichkeit.
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28.07.2009
Braunviehzüchter starten Pionierprojekt
Die europäische Vereinigung der Braunviehzüchter hat beschlossen, ein internationales Projekt auf dem Gebiet der genomischen Selektion zu starten.
28.07.2009
Freiwilliges Tierschutzlabel für Fleisch und Milchprodukte geplant
Die Europäische Kommission plant ein freiwilliges Tierschutzlabel. Das geht aus einem internen Berichtsentwurf der Brüsseler Behörde hervor, der möglicherweise im Herbst an den Ministerrat geschickt werden soll. Das Siegel soll sich an dem für 2010 vorgesehenen EU-Ökolabel orientieren.