14.12.2017

Zahl der Schweineschlachtungen fällt hinter Vorjahr zurück

Die Zahl der Schweineschlachtungen zwischen Januar und Oktober 2017 ist um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken. Vor allem die Schlachtungen in den ersten beiden Quartalen 2017 lagen mit 2,4 Prozent deutlich unter den Schlachtzahlen des Vorjahres. Dies betraf in erster Linie die Schlachtung von Schweinen ausländischer Herkunft, die mit rund 14 Prozent stark rückläufig war, während die Zahl der inländischen Schlachttiere in etwa stabil geblieben ist. Grundsätzlich ist ein Rückgang jedoch aufgrund des gesunkenen Schweinebestandes bereits erwartet worden. Allerdings wird dafür im vierten Quartal 2017 wieder mit einer deutlich ansteigenden Schlachttierzahl gerechnet.

Quelle: vetion/AMI

 
14.12.2017

Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Polen besorgniserregend

Der erstmalige Nachweis von ASP bei Wildschweinen in der Nähe von Warschau, Polen, ist besorgniserregend, da dies nach Zlín, Tschechien eine erneute sprunghafte Ausbreitung der Tierseuche in Richtung Westen bedeutet. Es ist zu vermuten, dass fahrlässiges menschliches Handeln immer wieder zur Verschleppung der Seuche in bislang freie Gebiete geführt hat. Die Fundstelle der infizierten Wildschweine liegt an der Grenze zum waldreichen Nationalpark Kampinos. Abhängig davon, wann das Virus eingeschleppt wurde, kann die Seuche bereits mehr oder weniger große Teile der dortigen Wildschweinpopulation erfasst haben. Waldreiche Gebiete können unter Umständen schwer nach Wildschweinkadavern durchsucht werden.

In Tschechien scheinen die umfangreichen Maßnahmen bislang eine Ausbreitung der Seuche aus der Region Zlín verhindert zu haben. Wie sich die Situation weiter entwickelt, bleibt jedoch abzuwarten.

Quelle: Radar Bulletin des FLI

 
14.12.2017

4,84 Mrd Euro Direktzahlungen in 2016

Landwirte in Deutschland erhielten im Jahr 2016 insgesamt Direktzahlungen von 4,84 Mrd Euro. Diese wurden unter den 316.600 Antragsstellern aufgeteilt. Das geht aus kürzlich veröffentlichten Daten des Bundeslandwirtschafsministeriums (BMEL) hervor. Die meisten von ihnen bewirtschaften Betriebe in Bayern, gefolgt von Baden-Württemberg. Verglichen mit dem Jahr 2015 fiel die ausgezahlte Prämiensumme wegen der etwas geringeren Zahl von Begünstigten in 2016 etwas niedriger aus. Lediglich die Zahlungen an die Junglandwirte sind 2016 gestiegen. Diese wurden in 2016 mit 45,5 Mio Euro gefördert, das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um etwas mehr als ein Viertel.

Quelle: vetion

 
14.12.2017

Wolf: KTBL veröffentlicht Standardkostensätze für Herdenschutzmaßnahmen

Die Verbreitung des Wolfes in Deutschland nimmt zu, sodass vor allem Schafhalter ihre Herden mit Präventivmaßnahmen schützen müssen. Das KTBL hat für einige dieser Maßnahmen Standardkostensätze ermittelt, z. B. für Herdenschutzhunde, Herdenschutzesel, Herdenschutzzaun, Mobilstall auf der Weide, nächtliche Stallhaltung auf dem Hof und nächtliche Behirtung.

Quelle: topagrar

 
14.12.2017

Zuchtwerte: Waban zurück an der Spitze

Die Dezember-Zuchtwertschätzung befördert den Wille-Sohn Waban wieder an die Spitze der geprüften Fleckvieh-Vererber in der Bunten Liste. Bei den Top-Plätzen der geprüften Braunvieh-Bullen gibt es kaum Veränderung: Vassli (V. Vasir) und Verdi (V. Versace) bleiben oben.

Quelle: topagrar

 
14.12.2017

Alte Geflügelrassen durch landwirtschaftliche Nutzung nachhaltig erhalten

Die große Zahl alter Geflügelrassen kann am besten durch Nutzung erhalten werden. In einem Workshop des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung am 2. Dezember 2017 in Leipzig erarbeiteten Experten Eckpunkte, um die vielen alten Geflügelrassen zu erhalten und nachhaltig zu nutzen.

Quelle: BLE

 
08.12.2017

Workshop in Osnabrück: Aviäre Influenza: „Impfung kann in Frage kommen“

Im Workshop des Wissenschafts- und Informationszentrums für Nachhaltige Geflügelwirtschaft (WING) und der Hochschule Osnabrück tauschten sich am 5. Dezember in den Räumen der Universität Vechta Experten aus über die Vor- und Nachteile beim Bekämpfen der Aviären Influenza durch Impfen der Geflügelbestände. Es wurden erfolgsversprechende Möglichkeiten aufgezeigt, aber auch auf die vielfältigen Herausforderungen hingewiesen, die mit einer Impfung einhergehen.

Quelle: aho

 
08.12.2017

FN-Beirat Zucht verabschiedet ZVO 2019

Kleinere Veränderungen der Durchführung der Hengstleistungsprüfungen für Reitpferde beschlossen

Im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung hat der Beirat Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) einer neu strukturierten Zuchtverbandsordnung (ZVO 2019) zugestimmt. Notwendig wurde die Neufassung der ZVO durch die von der EU verabschiedete Tierzucht-Verordnung, die ab dem 1. November 2018 in allen Mitgliedsstaaten gilt und unter dem Dach der FN mit den FN-Mitgliedszuchtverbänden für Zuchtjahr 2019 vorbereitet wurde.

Quelle: fn-press

 
07.12.2017

Phänotyp-Genotyp-Datenbank soll Nutzungsdauer und Gesundheit von Milchkühen verbessern

Im Rahmen des EU-Forschungsprojektes GplusE sollen ganzheitliche Lösungs- und Managementsysteme entwickelt werden, die die Haltungs- und Umweltbedingungen von Milchkühen so verbessern, dass sich ihre Nutzungsdauer verlängert und die Fruchtbarkeit und die Gesundheit der Tiere verbessert wird. Ziel ist die Entwicklung und Nutzung einer Phänotyp-Genotyp-Datenbank, mit der künftig neue Züchtungs- und Haltungsstrategien für eine nachhaltigere Milcherzeugung umgesetzt werden können.

Quelle: FBN/GplusE

 
07.12.2017

Weiterer Serotyp des Virus der Blauzungenkrankheit in Italien diagnostiziert

In Italien ist ein weiterer Serotyp des Virus der Blauzungenkrankheit nachgewiesen worden, wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mitteilt. Demnach ist das Virus vom Serotyp 3 (BTV3) bei Schafen auf Sizilien festgestellt worden. Das italienische Festland ist bisher nicht betroffen. Auf Sizilien wurde das Virus ganz im Westen der Insel in einem Betrieb mit knapp 450 Schafen nachgewiesen. Auf dem italienischen Festland waren zuletzt Viren der Serotypen 1 und 4 aktiv. Das Virus vom Serotyp 4 grassiert zudem auf Sardinien sowie der französischen Insel Korsika. In Frankreich kommt vor allem das Virus vom Serotyp 8 vor.

Quelle: vetion

 
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