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DGfZ-Newsletter vom 16. November 2017

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Inhalt

  1. 1st European Symposium on Livestock Farming in Mountain Areas
  2. Global Future Farming Summit
  3. Internationaler Workshop zur Erhaltung alter Geflügelrassen im deutschsprachigen Raum
  4. Symposium aus Anlass des 25jährigen Bestehens der Yak-Kamel-Stiftung
  5. Brandenburger Nutztierforum
  6. „EU-Kompakt" - Modul I: Einführung in die europäische Forschungsförderung in Bonn, 20.-22. November 2017
  7. Tierwissenschaftliches Seminar der Uni Hohenheim
  8. Europäischer Tierärzteverband bezieht Stellung zu WHO-Antibiotikaleitlinien
  9. Ergebnisse einer Studie der ECDC zu Nutztier-assoziierten MRSA
  10. Auf den Ausbruch der ASP vorbereitet
  11. Werkzeug zur Erhebung von Tierschutzindikatoren in Praxisbetrieben veröffentlicht
  12. Initiative Tierwohl nicht als Produktsiegel verstehen
  13. Lokalanästhesie: BMEL plant Zulassungs-Studie
  14. COPA COGECA: Arbeitsgruppe Zuchtrinder tagte in Brüssel
  15. EU-Erzeugermilchpreise: im Schnitt bei 36,72 Cent
  16. Internationales Exterieur-Treffen in Frankreich
  17. Studie: Kleintiere eher Anspruch auf Behandlung als Nutztiere
  18. Neue Erkenntnisse zum Wolfsschutz für Weidetiere
  19. Newsletter der europäischen SAVE Foundation 3/2017 erschienen
  20. Genetisch veränderte Mücken sollen beim Kampf gegen Krankheiten helfen
  21. PIC: Erste PRRS-resistente Nachkommen geboren
  22. Haustiere mehr Wert als Nutztiere?
  23. Holstein-Europakonferenz in Budapest
  24. Welt Simmental-Fleckvieh Konferenz und 32. EVF Generalversammlung der EVF in Izmir, Türkei


Im Juni 2018 findet in Bozen in Südtirol das 1st European Symposium on Livestock Farming in Mountain Areas statt. Das Symposium konzentriert sich ausschließlich auf die Viehzucht in den Bergen und umfasst ein breites Spektrum von Themenfeldern wie Tierhaltung und Zucht, Agrarökonomie, Landschaftspflege und Sozialwissenschaften im Zusammenhang mit Bergvieh.

Organisiert wird die Veranstaltung von der Freien Universität Bozen, dem Forschungszentrum Eurac, dem FiBL Schweiz und der Universität Padua in Zusammenarbeit mit der Europäischen Vereinigung für Tierwissenschaften (EAAP).

Eingeladen sind Forscher aus ganz Europa um ihre Arbeit auf dem Symposium einzureichen und zu präsentieren und über die Zukunft der Berglandwirtschaft zu diskutieren.

Wichtige Daten:

1. Dezember 2017: Abstract Einreichung und Registrierung öffnet
28. Februar 2018: Deadline für die abstrakte Einreichung
15. März 2018: Mitteilung über abstrakte Annahme
1. April 2018: Endgültige Anmeldung für Vortragende (sowohl mündlich als auch Poster)
2. Juni 2018: Registrierung endet

Weitere Informationen sowie den Zugang zur Einreichungsplattform und zur Registrierung finden sind unter mountainlivestock.eu.

12.12.2017 bis 14.12.2017

2. Global Future Farming Summit

Vom 12. bis 14. Dezember 2017, findet in Wageningen, Niederlande, die Veranstaltung Global Future Farming statt.

Der Agrarsektor steht vor einer großen Herausforderung: Mit weniger Ressourcen mehr Nahrung zu produzieren. Auf der Veranstaltung  werden aktuelle technologische Innovationen zur Leistungssteigerung im Agrarsektor vorgestellt.

Zielgruppe: CEOs, Direktoren, Manager und Unternehmensentwickler.

Teilnehmen können maximal 200 Personen.

Das Programm wird in englischer Sprache gehalten.

In der Geflügelzucht gibt es eine nahezu vollständige Trennung zwischen wenigen wirtschaftlich genutzten Zuchtlinien und einer Vielzahl von Rassen, die nahezu ausschließlich im Hobbybereich gehalten werden. Um diese Rassen aber wirtschaftlich nutzen zu können, wären eine Zuchtdokumentation und eine Selektion auf Leistungsmerkmale unerlässlich. So könnten beispielsweise heimische Hühnerrassen, die sich als Zweinutzungshühner für die Produktion von Eiern und Fleisch eignen, identifiziert und weiterentwickelt werden. Damit könnte der wirtschaftliche Wert dieser Rassen nachhaltig gesteigert und die Rassen damit langfristig erhalten werden.

Im Workshop sollen daher Strategien aufgezeigt werden, mit denen sich heimische Geflügelrassen auf züchterischem Wege für eine landwirtschaftliche Nutzung weiterentwickeln lassen. Dazu werden auch die Aktivitäten in den Nachbarländern Österreich und Schweiz dargestellt.

Wann:  2. Dezember 2017,  9 - 15:15 Uhr

Wo:  Leipziger Messe, Konferenzbereich Messehaus

Anmeldung:  www.bmel.de/Gefluegelrassen

Veranstalter:  BMEL und BLE

 

 

Wann: 28. November

Wo: Institut für Nutztiergenetik (FLI), 31535 Neustadt-Mariensee, Höltystr. 10, Konferenzhaus Pferdestall

Wann: 23. November

Wo: Heimvolkshochschule (Tagungssaal) am Seddiner See

Thema: Innovationen für die Milcherzeugung

Moderation: Dr. Otto-Werner Marquardt, Referentin Dr. Bettina Bongartz (beide DGfZ)

Weitere Referenten sind: Arndt Reil, ForFarmers; Dr. Stefan Köhler, IASP der HU Berlin; Jürgen Plesse, Förster-Technik; Dr. Matthias Platen, AHB; Dr. Rene Rackwitz, GEA Farm Technologies; Dr. Jan-Hendrik Osmers, RBB; Torsten Huhne, Data Service Paretz; Dr. Bernd Pieper, Dr. Pieper Technologie- und Produktentwicklung

Das Brandenburger Nutztierforum, das traditionell von der DGfZ, vom Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) und der Landwirtschaftlichen Beratung der Agrarverbände Brandenburg GmbH (LAB) organisiert wird, widmet sich in diesem Jahr dem Thema Innovationen für die Milcherzeugung.  Brauchen wir neue Konzepte für die Milchviehhaltung? Wie kann Tierwohl elektronisch gemessen und ausgewertet werden?

Namhafte Experten erörtern diese und weitere aktuelle Innovationen rund um die Milcherzeugung in praktisch relevanter Form.

EU Kompakt I bietet einen umfassenden Einstieg in das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizon 2020. Das Seminar richtet sich speziell an Einsteiger/innen in die EU-Forschungsförderung und erfordert keine Vorkenntnisse. Es soll vor allem EU-Referenten/innen, Multiplikatoren/innen und Administratoren/innen helfen, die forschungspolitischen Zusammenhänge und die administrativen Rahmenbedingungen besser zu verstehen.
 
Ort: KoWi Bonn, Genscherallee (ehem. Walter-Flex-Straße) 2, 53113 Bonn

Datum: 20.11.2017 - 22.11.2017

Veranstalter: Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi)

Zielgruppe: Einsteiger/-innen in die EU-Forschungsförderung, speziell Angehörige von Hochschulen und öffentlichen Forschungseinrichtungen

Sprache: Deutsch

Teilnahmegebühr: EUR 200,00 (inkl. Materialkosten, Getränke, 3 Mittagessen sowie 1 Abendessen)

Inhalt: Ziel des dreitägigen Seminars ist die Vermittlung von Basiswissen über Strukturen, Verfahren, Programminhalte und Förderinstrumente der europäischen Forschungsförderung. EU-Kompakt vermittelt Basiswissen über:

  • EU-Forschungspolitik
  • Aktueller Stand und Entwicklungen zu Horizon 2020
  • Allgemeine Antragstellung und Begutachtung
  • Allgemeine Projektbetreuung und -administration (Finanzen und Verträge für laufende Projekte)
  • Nationale und europäische Strukturen zur Informationsvermittlung und Beratung
  • Verbundforschung, Mobilitäts-, Exzellenz- und Nachwuchsförderung

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis spätestens 30. Oktober 2017 mittels des Anmeldeformulars an. Die Platzzahl ist beschränkt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Anmeldeformular für EU-Kompakt I/de.html

Kontakt: Isabel Herzhoff, Tel.: +49-228-95997-14, E-Mail: isabel.herzhoff(at)kowi.de
Anita Bindhammer, Tel.: +49-228-95997-21, E-Mail: anita.bindhammer(at)kowi.de

Universität Hohenheim

Institut für Nutztierwissenschaften: Tierwissenschaftliches Seminar
Hörsaal 17, Garbenstr. 17, 2. OG, 16.00 s.t.

 

Der Europäische Tierärzteverband FVE hat Stellung zu den in der letzten Woche veröffentlichen Antibiotika-Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO bezogen. FVE-Präsident Dr. Rafael Laguens betonte, dass rationaler und verantwortungsvoller Einsatz von Antibiotika seit Jahren ein wichtiges strategisches Ziel des FVE darstellt. Allerdings weist Laguens auch auf Unterschiede zwischen den Positionen der WHO und der FVE hin, auch wenn die FVE-Positionen und die WHO-Leitlinie in eine ähnliche Richtung gingen.

Quelle: Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V.

Die European Centers for Disease Control and Prevention wollten erfahren, inwieweit beim Menschen nachgewiesene Methicillin-resistente Staphylokokken (MRSA) vom Nutztier stammen. Dazu sind im Jahr 2013 bei den Mitgliedsstaaten entsprechende Untersuchungsergebnisse abgefragt worden. Am Ende wurden die Ergebnisse von fast 14.000 Untersuchungen ausgewertet, in denen die Stämme entsprechend typisiert worden sind. Insgesamt wurden in 17 von den 19 Ländern, in denen diese Untersuchungen durchgeführt wurden, solche mit Nutztieren assoziierten MRSA (LA-MRSA) nachgewiesen. Allerdings waren nur 3,9 Prozent der typisierten Stämme, die beim Menschen nachgewiesen worden waren, auch die gesuchten MRSA. 

Quelle: ECDC

QS-Krisenmanagement unterstützt Informationsaustausch

Die Gefahr einer Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Deutschland ist erheblich gestiegen. Die Land- und Fleischwirtschaft arbeitet derzeit intensiv an Krisenplänen und Bekämpfungsstrategien. Dabei geht es gleichermaßen um den möglichen Ausbruch der Seuche bei Wildschweinen und in Hausschweinebeständen. Für den Ernstfall hat QS proaktiv Maßnahmen festgelegt, damit die Systempartner schnell und effektiv unterstützt werden.

Quelle: QS

Das KTBL, das Thünen-Institut, das Friedrich-Löffler-Institut und die Universität Kassel haben gemeinsam ein Werkzeug für alle Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter erarbeitet, die ihr betriebliches Management hinsichtlich Tierwohl optimieren und eine betriebliche Eigenkontrolle anhand von tierbezogenen Indikatoren gemäß Tierschutzgesetz § 11(8) durchführen wollen.

Quelle: Thünen-Institut

Die Initiative Tierwohl (ITW) hat angesichts populistischer Tendenzen in der öffentlichen Diskussion eine Versachlichung der Tierwohldebatte gefordert. Vereinzelte Interessensvertreter würden öffentlich Fehlinformationen über die ITW verbreiten, obwohl diese wie kein anderes Bündnis das Tierwohl in Deutschland in der Breite verbessere, kritisierte die Brancheninitiative. So sei die ITW mehrfach fälschlicherweise als ein Produktsiegel interpretiert worden, obwohl sie dies gar nicht sei.

Quelle: SUS / AgE

Bei den Alternativen zur betäubungslosen Kastration setzen die Ferkelerzeuger in Deutschland große Hoffnungen auf den Eingriff unter lokaler Betäubung. Um die Machbarkeit zu überprüfen, finanziert das Berliner Agrarressort jetzt eine Zulassungs-Studie für verschiedene Lokalanästhetika. Dies erklärte Dr. Katharina Kluge, Leiterin des Referates Tierschutz im BMEL, auf dem Mitteldeutschen Schweinetag in Halle an der Saale.

Quelle: SUS

Am 24. Oktober 2017 tagte die Arbeitsgruppe Zuchtrinder der COPA-COGECA in Brüssel. Aktuelle Themen waren die ausstehende Entscheidung der europäischen Kommission zur Einstufung der sogenannten neuen Züchtungsmethoden.

Quelle: ZAR

Die EU-Erzeugermilchpreise verzeichneten im September 2017 einen weiteren Anstieg. Führende europäische Molkereien zahlten ihren Lieferanten im Schnitt 36,72 Cent netto/kg Rohmilch und damit um 0,69 Cent mehr als im Vormonat August. Gegenüber dem Vorjahresniveau wurde ein Plus von 8,5 Cent oder 30% verzeichnet. Dies geht aus der jüngsten Preiserhebung des niederländischen Bauernverbandes LTO hervor. Zum Vergleich: In Österreich erhöhte sich im September der durchschnittliche Erzeugerpreis für GVO-freie Rohmilch mit 4,2% Fett und 3,4% Eiweiß um 1 ,3 Cent auf 39,75 Cent/kg netto.

Quelle: AIZ

In regelmäßigen Abständen veranstaltet die europäische Arbeitsgruppe Exterieur unter der Leitung von Ing. Johann Tanzler (GF FLECKVIEH AUSTRIA) ein Treffen zum Thema "Weiterentwicklung und Harmonisierung der Exterieur-Bewertung in den Mitgliedsländern der Fleckvieh- Europa- und der Fleckvieh- Weltfleckviehvereinigung (EVF, WSSF).

Quelle: ZAR

Viele Verbraucher sind der Meinung, dass Haustiere eher eine Behandlung verdient haben, als Nutztiere. Der Fakt, dass gesunde Lebensmittel nur von gesunden Tieren kommen, scheint vielen nicht bewusst zu sein.

In einer Verbraucherumfrage wurden Je 1000 Menschen aus den Niederlanden, Polen, Dänemark, Großbritannien, Spanien und Deutschland befragt. Durchgeführt wurde die Studie vom europäischen Verband für Tiergesundheit in 2016.

Es wurde gefragt, ob Tiere den selben Anspruch auf die Behandlung durch Medikamente haben, wie Menschen. In der Kategorie ‚Haustiere’ stimmten 65% der Befragten der Aussage zu. Bei den Nutztieren wurde nur eine Zustimmung von 59% verzeichnet. Gleiches gilt für regelmäßiges Impfen. Hier stimmten für Haustiere 66% zu, bei Nutztieren nur 54%.

Quelle: Elite online

Eine Studie der dänischen Universität Aalborg lässt beim Schutz von Weidetieren vor dem Wolf Zweifel an der Wirksamkeit herkömmlicher Elektrozäune aufkommen. Im Rahmen der vor zwei Jahren durchgeführten Untersuchung hätten die Versuchs-Wölfe bei Testzäunen mit einer Höhe von 85 cm bis 105 cm und einer Stromspannung zwischen 2.400 V und 4.700 V das Hindernis in den meisten Fällen überwunden. Dabei seien die Zäune sowohl übersprungen als auch unterkrochen worden. Der Kontakt mit dem Stromdraht habe die Tiere nicht aufgehalten. Die Forscher erklären dies mit dem dicken Pelz der Wölfe, der sie vor den unangenehmen Stromstößen schütze. Mit Winterfell seien die Zaunquerungen noch häufiger gewesen als im Sommer.

Auf Grundlage ihrer Erfahrungen empfehlen die Wissenschaftler Elektrozäune mit einer Höhe zwischen 115 cm und 145 cm.

Quelle: Elite online/AgE

Die Ausgabe 3/2017 des vierteljährlich erscheinenden Newsletters der europäischen SAVE Foundation (Sicherung der landwirtschaftlichen Arten-Vielfalt in Europa) ist erschienen.

Unter anderem mit folgenden interessanten Themen:

  • Agrobiodiversität in Portugal: SAVE Jahreskonferenz 2017
  • Gemeinsame Agrarpolitik der EU
  • Schafhaltung und gelebtes kulturelles Erbe im Kosovo
  • IMAGE Dialogue Forum: Seuchenrechtliche Regelungen
  • Neues Werk über Esel: Current Donkey Production and Functionality
  • Plagiate in EU Glyphosat Studien

Quelle: SAVE

Forscher wollen durch einen Eingriff in das Erbgut verhindern, dass Mücken Malaria oder Zika übertragen. Die Technologie des Gene Drive wirft dabei rechtliche und ethische Fragen auf. Autorin Melanie Burger berichtet im Tagesspiegel über eine Veranstaltung im Berliner Naturkundemuseum. Bei Gene Drive kommt eine Methode zum Einsatz, die sicherstellt, dass sich gewisse genetischen Eigenschaften zu 100 Prozent vererben. Normalerweise dauert es viele Generationen, bis sich ein verändertes Gen in einer Mückenpopulation verbreitet. Mit Gene Drive geht das um ein Vielfaches schneller. Die Forscher haben zwei Optionen. Entweder sie verändern das Mücken-Erbgut so, dass die Insekten Malaria nicht mehr übertragen können oder sie sorgen dafür, dass sie steril werden und die Anzahl der Tiere reduziert wird oder die Population in einer Region sogar komplett zusammenbricht. Ausrottung sei aber nicht das Ziel. Es gehe darum, die Verbreitung von Krankheiten wie Malaria zu unterbinden, sagte Nikolai Windbichler, ein Forscher vom Imperial College in London.

Quelle: Bioökonomie.de

Auf einem US-amerikanischen PIC-Betrieb wurden kürzlich dreizehn Ferkel geboren, die mittels Gen-Editing modifizierte Gene tragen. Die Geburt der Ferkel sei ein wichtiger Schritt im PRRS-Resistenz-Programm des Unternemens Genus bzw. der PIC. Durch eine präzise Bearbeitung der Gene ist es gelungen, Schweine zu züchten, die ein bestimmtes Eiweiß nicht produzieren und dadurch PRRS-resistent sind. Diese Eigenschaft wird offensichtlich weiter vererbt. Das Unternehmen Genus hat begonnen, mit den Aufsichtsbehörden in den USA und anderen Ländern zu verhandeln, um eine Zulassung für dieses Verfahren zu bekommen. Auch sind zwei US-Patente bewilligt worden, um das Wissen zu schützen. PIC will nun weitere Schweine editieren und mit diesen züchten, um so eine PRRS-resistente Population aufzubauen. Allerdings muss sichergestellt sein, dass keine unerwünschten Eigenschaften auftreten. Um dies auszuschließen, sind weitere Studien notwendig.  

Quelle: Sus online

Europas Verbraucher sehen bei Haustieren einen höheren Anspruch auf medizinische Versorgung als bei Nutztieren. Das geht aus einer Umfrage mit rund 6000 Bürgern aus sechs EU-Ländern hervor. Demnach sagen 65 % der Bürger, dass Haustiere denselben Anspruch auf die Behandlung mit Medikamenten haben wie Menschen. Nutztieren stehen hingegen nur 59 % der Befragten denselben Anspruch zu. Noch größer ist der Unterschied bei den Impfungen. Diese halten 65 % der Bürger bei Haustieren für angemessen. Bei Nutztieren stimmen nur noch 54 % zu. Die Vorbehalte gegenüber der Nutztiermedizin zeigen sich vor allem bei den Antibiotika. So glaubt fast die Hälfte der Befragten (46 %) Nutztiere würden routinemäßig Antibiotika auch erhalten, wenn sie nicht krank sind. Insgeamt wissen oder glauben fast drei Viertel der Befragten (71%) nicht, dass die Behandlung kranker Nutztiere hilft, Lebensmittel sicherer zu machen.
Fazit: Es ist dringend notwendig, das Wissen der Menschen über Tierarzneimittel und Impfstoffe zu verbessern. Hierzu sind auch fachlich fundierte und korrekt geschlussfolgerte Berichte in den Medien notwendig.

Quelle: sus online

Am 18. September fand in Budapest die Holstein-Europakonferenz statt. Teilnehmer aus 25 Nationen diskutierten über die Zukunft der europäischen Holsteinzucht. Den funktionalen Merkmale kommt dabei eine immer wichtigere Rolle zu. So waren auch die Hauptthemen der Konferenz über  Klauengesundheit, Futtereffizienz, Langlebigkeit und neuen Dienstleistungen für die Züchter in diesen Bereichen die alles dominierenden Themen. Insgesamt vertritt die europäische Holsteinzüchtervereinigung über 300.000 Züchter mit über 11 Mio. Herdebuchkühen aus 28 Ländern. HOLSTEIN AUSTRIA wurde dabei vertreten durch Ing.  Christian Moser. 

Quelle: ZAR

Vom 17. bis 21. September fand in Izmir, Türkei erstmalig eine Konferenz der Welt Simmental-Fleckvieh Vereinigung und gleichzeitig die 32. EVF Generalversammlung statt. Der Türkische Rinderzuchtverband CBAT (Cattle Breeder Association Turkey) hatte eine sehr interessante und informative Veranstaltung für Funktionäre und Züchter von Simmental-Fleckvieh organisiert. 

Quelle: ASR