31.07.2012rss_feed

DGfZ-newsletter vom 1. August 2012

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Inhalt

  1. Europäischer BVD-Tag in Grub
  2. 19. World Simmental Fleckvieh Congress
  3. 17th ICBAR (International Congress on Biotechnology in Animal Reproduction)
  4. Qualitätskommunikation im Dreiklang von Verantwortung, Nachhaltigkeit und Innovation
  5. Videowettbewerb "Alte Nutztierrassen neu entdeckt"
  6. EVT-Tagung 2012 in Bratislava
  7. Umfrageergebnisse zur Vermarktung von Eberfleisch veröffentlicht
  8. Kommunikation der EU Kommission zur verstärkten Partnerschaft im Europäischen Forschungsraum veröffentlicht – neue „Open Access“ Strategie
  9. public-private partnership im Bereich Bioökonomie
  10. Forschungsprojekt: Auswirkungen von Bt-Mais auf Honigbienen
  11. Forscher auf der Suche nach neuem Ansatz für alternative Antibiotika
  12. „Nachhaltige Landwirtschaft - Fragen & Antworten“
  13. Wiederzulassung von tierischen Proteinen als Fischfutter auf den Weg gebracht
  14. Dalli: Keine neuen EU-Regeln zu Tiertransporten
  15. Aigner: "Deutschlands hohe Tierschutzstandards müssen fortlaufend überprüft und weiterentwickelt werden"
  16. Übergabe des Strategiepapiers der Deutschen Agrarforschungsallianz (DAFA) zur Forschung bei Nutztieren an das BMELV “
  17. Uni Wien: Ergebnisse einer Umfrage zum Thema Tiergesundheit
  18. Rat stellt EU-Patent in Frage. Juristischer Dienst: Gipfelbeschluss zum EU-Patent rechtsungültig
  19. Geflügelpraxis: Bentonit gefährdet Behandlung mit Tylosin; Bedenken wegen Therapiesicherheit
  20. Die Internetseite des Projekts milchQplus freigeschaltet
  21. DBV: Milchkontrolle dient seit Jahren auch dem Tierschutz
  22. Bundesregierung: Anbau von Eiweißpflanzen
  23. Kabinett beschließt Einschränkung der Privilegierung im Außenbereich
  24. Studie: Kein Zusammenhang zwischen Betriebsgröße und Antibiotikaeinsatz
  25. EU: KOM eröffnet öffentliche Konsultation zu dem Thema Klonen von Nutztieren zur Nahrungsmittelproduktion
  26. EFSA will Umweltrisiken gentechnisch veränderter Tiere bewerten
  27. Brüssel genehmigt Absatzförderprogramme


Die Europäische Vereinigung der Tiergesundheitsdienste European Federation for Animal Health and Sanitary www.adt.de/fesass_en.html und der Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. führen am Donnerstag, den 6. Dezember 2012 den Europäischen BVD-Tag durch. Auf der Tagung in Grub bei München sollen Landwirte und Tierärzte die Diagnostik und Eckpunkte einer kosteneffektiven Bekämpfung sowie die Erfahrungen und Perspektiven aus verschiedenen Ländern diskutieren können. Am folgenden Tag kann eines der führenden Labore in Europa besichtigt werden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Mehr unter www.tgd-bayern.de/index.php/bvd-day.

 

19.09.2012 bis 25.09.2012

2. 19. World Simmental Fleckvieh Congress

in München/Landshut.

Nähere Informationen finden sie hier: Anzeige WSFF-2012

Zusammen mit der Veterinärmedizinischen Fakultät Leipzig (Prof. Kauffold) und dem Leibniz-Institut Dummerstorf (Prof. Brüssow) organisiert die Hochschule Anhalt Bernburg den

17th ICBAR (International Congress on Biotechnology in Animal Reproduction)

Die Veranstaltung findet vom 12. - 14. September 2012 an der Veterinärmedizinischen Fakultät in Leipzig statt. Die ersten Vorträge werden ab dem 13. September präsentiert.

Bitte beachten Sie, dass vom 12.-13. September in Halle/Saale die DGfZ-Jahrestagung und DGfZ/GfT-Gemeinschaftstagung stattfindet.

Weitere Infos zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier:

2012 17th ICBAR Programm Leipzig

Wie entsteht hieraus ein Dreiklang für Wertschöpfungsketten in der Fleischwirtschaft? Dieser Frage sind Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft in den letzten drei Jahren gemeinsam sehr intensiv nachgegangen. Unternehmen der Fleischwirtschaft müssen deshalb heute in der Lage sein, Verantwortung für Wertschöpfung und Wertschätzung zu übernehmen und diese nachzuweisen. Dass sie dabei oft auch Wegbereiter für innovative Produkte, neue Prüfstrategien und Dienstleistungen sind, wird das FIN-Q.NRW-Konsortium im Rahmen eines

Symposiums am 11. September 2012 im alten Schloss der Universität Bonn

der Fachöffentlichkeit vorstellen und über die Ergebnisse der Gemeinschaftsforschung diskutieren.

Weiter Infos entnehmen Sie bitte dem Flyer 2012 FIN-Q Symposium

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der ÖNGENE (=österreichische Nationalvereinigung für Genreserven) veranstaltet diese einen Videowettbewerb unter dem Titel Alte Nutztierrassen neu entdeckt. Folgende drei Beiträge wurden auf www.raumberg-gumpenstein.at Online gestellt:

- Das Tux-Zillertaler Rind – Jahrhundertereignis Alpenüberquerung 2011

- Tiroler Grauvieh – Das Juwel der Berge

- Bei den Tauernschecken von Hans Wallner in Rauris

Das Siegervideo wird aus dem Publikumsvoting im Internet und durch eine Fachjury gekürt. Die Preisverteilung findet im Rahmen der AGRARIA 2012 am 29. August auf der Welser Messe statt. Das Voting durch das Publikum ist bis spätestens 5. August unter diesem Link möglich.

2012 Programm 30 Jahre-ÖNGENE 25 Jahre DAGENE

Qulle: LfZ

27.08.2012 bis 31.08.2012

6. EVT-Tagung 2012 in Bratislava

Alle Autoren, die einen Vortrag oder ein Poster für die kommende EVT-Tagung in Bratislava einreichen möchten, werden gebeten, den Titel und den Abstract ihrer Präsentation über die Online-Bewerbung einzureichen. Die Informationen dazu finden Sie dazu auf der Website www.WageningenAcademic.com/eaap . Wenn Sie Probleme haben, kontaktieren Sie bitte den Verlag (Wageningen Academic Publishers) per E-Mail: eaap2012@wageningenacademic.com.

Die Frist für die Einreichung der Abstracts endet am 1. März 2012. Nur Online-Bewerbungen in englischer Sprache werden berücksichtigt.

Quelle: EAAP, DGfZ

Das Thema Jungebermast ist in aller Munde. Doch noch hakt es an vielen
Stellen – nicht nur in der Produktion, sondern auch in der Vermarktung, wie eine Umfrage
unter Schlachtunternehmen in Deutschland zeigt. Jana Püttker und Matthias Quaing von der ISN (Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands) berichten über eine aktuelle Umfrage unter Schlachtunternehmen in Deutschland, deren Ergebnis sie in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Primus veröffentlicht haben.

Artikel Wohin mit dem Eberfleisch? aus dlz primus Schwein, August 2012. (PDF)

Quelle: dlz

 

Am 17. Juli 2012 hat die EU Kommission eine Kommunikation veröffentlicht, in der sie Maßnahmen zur Stärkung des Europäischen Forschungsraums (European Research Area, ERA) beschreibt, um so Exzellenz und Wachstum zu steigern.

Die Prioritäten und Handlungsfelder sind:

Quelle: PTJ

Zahlreiche Akteure aus dem Bereich der bio-basierten Industrien haben gegenüber der Europäischen Kommission ihr Interesse für eine PPP in Bereich der Bioökonomie, sowie ihre Bereitschaft aktiv an dieser PPP mitzuwirken, bekannt gemacht. Die EU Kommission erwägt daher in diesem Bereich eine PPP zu unterstützen und führt eine Konsultation durch.
Den Fragebogen (31 Seiten), das Begleitdokument (2 Seiten) sowie weitere Informationen finden Sie unter
ec.europa.eu/research/consultations/bio_based_h2020/consultation_en.htm

Die Konsultation läuft bis zum 6. Oktober 2012.

Quelle: PTJ

Eine Arbeitsgruppe der Universität Würzburg untersuchte, ob gentechnisch veränderter Bt-Mais sich schädlich auf Honigbienen auswirkt. Ein Großteil der Ergebnisse liegt nun vor. Weder im Halb-Freilandversuch, bei dem Bienenvölker in Flugzelte gestellt wurden, noch bei Fütterungsversuchen mit Bienenlarven und ausgewachsenen Bienen zeigte sich ein schädlicher Einfluss von Bt-Mais.

Pressemeldung

Quelle: BMBF

Ein potentieller Nachfolger für klassische Antibiotika könnte aus Dänemark kommen. Wie das Nationale Lebensmittelinstitut von der Technischen Universität Dänemark (DTU) Mitte Juli mitteilte, arbeiten Forscher des Instituts an künstlichen Peptiden, die Krankheitserreger auf völlig neue Art unschädlich machen sollen. Unsere Wirkstoffe schädigen die Zellmembran der Bakterien oder lösen sie sogar ganz auf, erklärte der Projektleiter Hein Line Kristensen das neue Verfahren.

Quelle: ZDS

Informationen rund um die moderne und nachhaltige Landwirtschaft liefert das Heft Nachhaltige Landwirtschaft - Fragen & Antworten, das die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) jetzt in einerDruck- und Onlineversion veröffentlicht hat.

Quelle: FN

Schlachtreste von Schweinen und Geflügel könnten bald wieder als Futtermittel zugelassen sein - zumindest für Fische. Eine Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten gab diese Woche grünes Licht für einen entsprechenden Rechtsvorschlag der Europäischen Kommission. Danach soll die Nutzung von verarbeiteten tierischen Proteinen (PAP) von Nicht- Wiederkäuern als Fischfutter wieder möglich sein. Beobachter werten dies als ersten Schritt für eine umfassendere Wiederzulassung solcher PAP.

Die Verfütterung von Schlachtresten an Nutztiere wurde im Zuge der zweiten Krise um die Bovine Spongiforme Enzephalopathie (BSE) 2001 komplett verboten. Aufgrund der erfolgreichen Bekämpfungsmaßnahmen signalisierte die Kommission bereits 2010 Bereitschaft, das Verbot zumindest für Nicht-Wiederkäuer aufzuheben.

Quelle: AgE

EU-Gesundheitskommissar John D a l l i hat zusätzliche EU-Vorschriften für Tiertransporte erneut abgelehnt. Am 16. Juli 2012 bekräftigte er im Agrarrat, dass sich die Anstrengungen auf eine einheitliche Umsetzung der bestehenden Regeln konzentrieren sollten. Damit erteilte Dalli Forderungen von Österreich und den Niederlanden sowie von Dänemark, Schweden und Belgien eine Absage. Der Ruf nach neuen Regeln trägt nicht unbedingt dazu bei, die Wohlfahrt der Tiere tatsächlich zu verbessern, so der Kommissar. Man habe schon ein breites Bündel von rechtlich bindenden und nicht legislativen Maßnahmen vorgeschlagen, um Marktverzerrungen durch ungleiche Umsetzung in den Mitgliedstaaten zu beseitigen und den Tierschutz dadurch beträchtlich zu erhöhen.

Eine Hintertür offenhalten will sich Dalli allerdings: Die Situation von Tieren wie Schlachtpferden, die über besonders weite Strecken transportiert werden, soll noch einmal gesondert geprüft werden. Spanien sprach sich ebenfalls gegen zusätzliche EU-Auflagen aus. Die Europäische Kommission hatte in einem Bericht vom vergangenen November teilweise gravierende Mängel bei Tiertransporten festgestellt, die sie allerdings nicht auf Lücken im EU-Regelwerk, sondern auf lasche Umsetzung und Kontrollen in den Mitgliedstaaten zurückführt.

Quelle: AgE

Zehn Jahre Tierschutz als Staatsziel: Am 1. August 2002 trat eine Änderung des Grundgesetzes in Kraft, wonach der Staat die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung schützt. Ein BMELV-Symposium in Bonn diskutierte Fortschritte beim Tierschutz. Das Symposium 10 Jahre Staatsziel Tierschutz brachte am Dienstag namhafte Wissenschaftler, Landwirte und Vertreter der Tierschutzverbände zusammen. Dabei formulierte die Bundesministerin in Ihrer Rede vier These:

1. Einfluss der Medien auf die Tierschutzdiskussion

2. Forschung für mehr Tierschutz

3. Investitionsförderung

4. Verbraucher können ihre Nachfragemacht für den Tierschutz nutzen

Pressemeldung und Rede

Quelle: BMELV

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) setzt neue Schwerpunkte in der Agrarforschung. Im Zentrum stehen Konzepte für eine nachhaltige Nutztierhaltung für Schweine, Rinder und Geflügel. Bei der Übergabe des Strategiepapiers der Deutschen Agrarforschungsallianz (DAFA) zur Forschung bei Nutztieren an das BMELV in Bonn sagte der Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Robert Kloos: Im Bereich der Tierhaltung haben der Tierschutz und der Umweltschutz für die Bundesregierung eine hohe Priorität. Um den gesellschaftlichen Anforderungen an eine moderne Tierhaltung gerecht zu werden und den Landwirten gleichzeitig Entwicklungs- und Investitionsperspektiven zu bieten, werden wir unsere Forschung in diesem Bereich deutlich verstärken.

Quelle: BMELV

Im Herbst 2011 wurde unter der Leitung von Prof. Marc Drillich (VetMed- Uni Wien) eine Online-Befragung unter 9021 österreichischen Kontrollbetrieben zum Thema Tiergesundheit und Bestandsbetreuung durchgeführt. Insgesamt 1018 Fragebögen (Rücklaufquote 11,3%) wurden beantwortet. Die meisten Teilnehmer kamen aus Oberösterreich (25,9%), gefolgt von Tirol (20,4%) und der Steiermark (17,1%). 873 der Teilnehmer (85,8%) gaben an, einen Betreuungsvertrag mit einem TGD-Tierarzt abgeschlossen zu haben.

2012 Uni Wien Landwirteumfrage

Quelle; ZAR

In Sachen einheitliches EU-Patent bekräftigt der juristische Dienst des Europäischen Parlaments die Bedenken der Europaabgeordneten, dem Beschluss des zurück­liegenden EU-Gipfels zuzustimmen. In einer am Dienstag im Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments in Brüssel vorgelegten ersten rechtlichen Stellungnahme kommen die Juristen zum Ergebnis, dass eine wie vom Rat geforderte Streichung der Artikel 6 bis 8 aus der Patent-Verordnung die wesentlichen Bestandteile eines materiell-rechtlichen Patentschutzes aufhebt. Ein einheitlicher Schutz des geistigen Eigentums wäre somit europaweit nicht gegeben, was zur Folge hätte, dass die Anforderungen der entsprechenden Rechtsgrundlage im EU-Vertrag nicht erfüllt wären. Bei einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof könnte die Patentver­ordnung daher möglicherweise kassiert werden.

2012 RAPKAY Patent JURI

Quelle: Dr. Udo Bullmann

Dem Bentonit, einem Gestein aus einer Mischung verschiedener Tonminerale, wird die Bindung von Schimmelpilzgiften (Mykotoxinen) zugesprochen und wird gelegentlich Tierfuttern zugemischt. Wie Wissenschaftler der Universität von Gent jetzt im Veterinary Journal berichten, kann Bentonit aber auch die Resorption (Aufnahme) des Antibiotikums Tylosin aus dem Darm von Broilern drastisch behindern. Bei ihren Versuchen reduzierte sich durch Bentonit die Gesamtmenge des resorbierten Tylosins, die maximalen Blutspiegel und die Bioverfügbarkeit dramatisch.

Quelle: aho

Die Internetseite des Projekts milchQplus ist freigeschaltet. Auf www.milchQplus.de können sich Interessierte über die Eutergesundheit und die Hintergründe zum Projekt informieren. Aktuelle Projektergebnisse sollen zeitnah eingestellt werden. Ziel des dreijährigen Forschungsvorhabens ist es, das Vorkommen von Eutergesundheitsstörungen deutlich zu reduzieren und die Kommunikation zwischen den daran beteiligten Partnern (Landwirt/in, Tierarzt/-ärztin, Berater/in) zu verbessern. Initiator des deutschlandweit greifenden Programms ist der Deutsche Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen e.V. (DLQ) sowie die Hochschule Hannover, gefördert durch das Programm zur Innovationsförderung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Quelle: DLQ

Die Milchkontrolle dient dem Wohl und Schutz der Milchkühe, betonte der Deutsche Bauernverband (DBV). Deshalb sei es unverständlich, wenn die Politik einerseits Tierwohl und Tierschutz einfordere und andererseits sich finanziell in diesem Bereich aus der Verantwortung nehme, kritisierte der DBV. Gerade die derzeit in der Novelle des Tierschutzgesetzes geforderten betrieblichen Eigenkontrollen würden als monatliche Milchkontrolle bereits seit 115 Jahren auf den Höfen der Milchbauern stattfinden. Milchkontrollen seien damit seit Jahren praktizierter Tierschutz par excellence und böten weit mehr Informationen als nur die Milchleistung einer Kuh, betonte der DBV.

Quelle: DBV

Wird im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik der Anbau von Pflanzen, die keinen Stickstoffdünger brauchen, belohnt, würde der Anbau von Ackerbohnen (Leguminosen) an Attraktivität gewinnen. Das geht aus einer Antwort (17/10054) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage dip.bundestag.de/btd/17/096/1709635.pdfder Fraktion Die Linke hervor, die klären wollte, wie der Anbau von Eiweißpflanzen attraktiver gestaltet werden kann, um zur natürlichen Stickstoffdüngung des Bodens beitragen zu können. Dazu heißt es in der Antwort unter anderem, dass Sojabohnen gegenüber den Ackerbohnen Wettbewerbsvorteile haben und dadurch die Nachfrage nach heimischen Leguminosen gering ist. Deshalb rentiere sich der Anbau angesichts der erzielbaren Preise für die Landwirte gegenwärtig kaum.

Quelle: Bundestag

Große gewerbliche Tierhaltungsanlagen sollen in Deutschland künftig von der Privilegierung im Außenbereich ausgenommen werden. Eine entsprechende Anpassung von § 35 Baugesetzbuch sieht der Regierungsentwurf für ein Gesetz zur Stärkung der Innenentwicklung in den Städten und Gemeinden vor, den das Bundeskabinett in der vergangenen Woche beschlossen hat. Davon betroffen sind gewerbliche Tierhaltungsanlagen, für die eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) nach dem UVP-Gesetz durchgeführt werden muss.

Quelle: ADR

Die Hähnchenmastbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern müssen dem Landwirtschaftsministerium in Schwerin bis zum 1. Oktober ein Konzept vorlegen, wie sie den Einsatz von Antibiotika minimieren wollen. Das ist die Konsequenz aus einer Studie zum Thema, die Minister Till Backhaus (SPD) am Freitag in Schwerin vorstellte. Demnach setzen viele konventionelle und nach Biokriterien produzierende Betriebe Antibiotika ein.

Quelle: aho

Die Europäische Kommission hat Mitte Mai eine öffentliche Konsultation zu dem Thema Klonen von Nutztieren zur Nahrungsmittelproduktion eröffnet hat, die noch bis zum 3. Septem­ber 2012 läuft. Aufgerufen sind Nutztierzüchter und Landwirte, die Ernährungswirtschaft, Behörden und Nichtregierungsorganisationen, aber auch Biotechnologieunternehmen, Drittstaaten oder einfach interessierte Bürger, der Kommission ihre Meinung mitzuteilen. Bereits vorher hatte die Kommission der EFSA ein Mandat erteilt, bis Juni 2012 eine aktualisierte Stellungnahme zu den Auswir­kungen des Klonens auf die Lebensmittelsicherheit sowie die sozialen und Umweltauswir­kungen vorzulegen.

Quelle: ADT

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat eine öffentliche Konsultation über den Leitlinienentwurf zur Bewertung von Umweltrisiken genetisch veränderter Tiere gestartet. Bis zum 31. August 2012 können interessierte Kreise über diese Internetseite ihre Anmerkungen zur Sicherheit der Freisetzung von GV-Tieren, die zu Lebens- und Futtermittelzwecken gezüchtet wurden, einreichen. Bereits am 26. Januar 2012 hatte die EFSA eine wissenschaftliche Stellungnahme zur Sicherheit von Lebens- und Futtermitteln aus GV-Tieren sowie damit zusammenhängenden Aspekten der Tiergesundheit und des Tierschutzes veröffentlicht (Guidance on the risk assessment of food and feed from GM animals and on animal health and welfare aspects).]

Quelle: ADT

Die Europäische Kommission hat weitere Millionenbeträge zur Förderung des Absatzes landwirtschaftlicher Erzeugnisse in der Europäischen Union und in Drittländern genehmigt. Wie die Behörde mitteilte, werden die Aktionen innerhalb von drei Jahren mit 35,9 Mio Euro aus dem EU-Haushalt bezuschusst. Die Antragsteller müssen die erhaltenen Beihilfen mit wenigstens dem gleichen Betrag aufstocken. Während deutsche Organisationen keine Anträge einreichten und deshalb auch nicht vertreten sind, erhielten zwei Konzepte der Agrarmarkt Austria den Zuschlag.

Quelle: ADR