DGfZ-Newsletter vom 26.10.2026
Mit dem heutigen Newsletter erhalten Sie einen Überblick zu den in den letzten Wochen und heute eingestellten Meldungen im Internetportal der DGfZ. Sie können sich aber auch tagesaktuell informieren lassen, wenn Sie den RSS-Feed der DGfZ in Ihren News-Reader einbinden. Hilfestellungen hierzu finden Sie unter folgender Adresse: www.rind-schwein.de/brs-service/brs-rss-feed.html.
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WICHTIG: Da betrügerische E-Mails (Phishing
) häufig Links zu unsicheren Websites enthalten, empfiehlt die DGfZ nicht auf Links in E-Mails zu klicken, sondern diese zu kopieren und in Ihren Browser einzufügen.
BLE Innovationstage 2026
Am 3. und 4. November finden die Innovationstage 2026 im bcc Berlin Congress Center statt – veranstaltet vom BMLEH und dem Projektträger BLE.
Die Veranstaltung wird von Bundesminister Alois Rainer und BLE-Präsidentin Dr. Margareta Büning-Fesel eröffnet.
Interessierte können sich ab sofort bis zum 19. Oktober 2026 für die Veranstaltung und den gemeinsamen Ausklang mit Buffet am ersten Veranstaltungstag anmelden.
BLE
DGfZ-Mitgliederversammlung 2026
Die DGfZ-Mitgliederversammlung findet online am 29. Oktober 2026 statt.
Einladungen mit Tagesordnungen wurden verschickt. Sollten Sie keinen Einladungslink per Mail erhalten haben, wenden Sie sich gern an die Geschäftsstelle.
FU Berlin such Teilnehmer für Umfrage
Umfrage zur zukünftigen Rolle von KI in der Pferdemedizin
Zum Thema Einstellung und Vertrauen in Künstliche Intelligenz in der Pferdemedizin
bittet die Doktorandin Greta Hahn um Unterstützung! Wie wird Künstliche Intelligenz in der Pferdemedizin wahrgenommen? Welche Chancen, Herausforderungen und Erwartungen verbinden Tierärzt:innen und Pferdemenschen mit ihrem Einsatz? Für die wissenschaftliche Studie sucht sie aktuell folgende Teilnehmer: Pferdetierärzte und Personen mit Pferdebezug (z. B. Besitzer, Reiter, Züchter, Trainer).
Die Online-Umfrage
• dauert ca. 10–15 Minuten
• ist vollständig anonym
• Teilnahme ab 18 Jahren
• verfügbar auf Deutsch und Englisch
Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) berichtet über den ersten nachgewiesenen Fall einer SHAV-Infektion bei einer stark immungeschwächten Person in Frankreich, die tödlich verlief. Das Shamonda-Virus zählt zur Gruppe der Orthobunyaviren und breitet sich seit geraumer Zeit in europäischen Nutztierbeständen (u. a. bei Rindern, Schafen, Ziegen, Alpakas und Pferden) aus. Die aktuellen Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer engen Überwachung (Surveillance) zoonotischer Erreger an der Schnittstelle zwischen Nutztierhaltung und Humanmedizin im Sinne des One-Health-Ansatzes. Das FLI stellt dazu aktualisierte Steckbriefe und FAQ-Dokumente für Tierärzte und Landwirte zur Verfügung, um Ausbrüche in Betrieben rasch zu diagnostizieren. FLI/DGfZ
Stellenausschreibung: Zuchtleitung (m/w/d) des Rinderzuchtverbands Franken e.V.
Der Rinderzuchtverbands Franken e.V. besetzt die Position der Zuchtleitung neu.
Sie sind tätig im überregionalen Sachgebiet L2.3T Nutztierhaltung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ansbach. Das Dienstgebiet umfasst im Wesentlichen die Regierungsbezirke Mittel- und Unterfranken Der Einsatzbereich umfasst die Aufgaben der staatlichen Zuchtleitung, wie sie in Nr. 2.2 der Richtlinien zum Vollzug tierzuchtrechtlicher Vorschriften (TierZR) beschrieben sind. Dazu gehört z.B. die Beratung der Mitgliedsbetriebe des Rinderzuchtverbands Franken e. V.in Bayern, die Sicherung der Abstammung und der Identität der Nachzucht, die Überwachung der Zuchtbuchführung, fachliche Leitung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rinderzucht am AELF und Zuchtverband und die Zusammenarbeit mit relevanten Behörden und Organisationen.
Profil:
- Diplom- oder Masterabschluss in einem Studiengang im Bereich der Agrarwissenschaften, Schwerpunkt Nutztierwissenschaften mit vertieften Kenntnissen im Bereich der Tierzucht oder vergleichbare Qualifikation, die die Voraussetzungen nach §2 der Tierzuchtdurchführungsverordnung erfüllt.
- umfassende Erfahrungen im Bereich Rinderzucht und -haltung
- Erfahrung und Geschick im Umgang mit Tierzüchtern und deren Organisationen
- Entschlussfreude und Verantwortungsbereitschaft
Bewerbungsschluss: 9. November 2026
Referentin/Referent (m/w/d) Pferdehaltung
Das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) stellt eine/n
Referentin/Referent (m/w/d) Pferdehaltung
für eine befristete Anstellung (§ 14 Abs. 1 Nr. 3 TzBfG) in Vollzeit oder Teilzeit zum nächstmöglichen Zeitpunkt bis 31.10.2027 ein.
Aufgaben:
- Bearbeitung grundsätzlicher Angelegenheiten zur Ausrichtung der Pferdehaltung und Pferdezucht im Freistaat Sachsen
- Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Wissenstransfer in der landwirtschaftlichen Praxis und im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit inkl. Seminargestaltung
- Politikunterstützung, Erarbeitung von fachlichen Stellungnahmen und Gutachten sowie von Analysen, Statistiken und Berichten
- Bearbeitung aktueller und praxisbezogener Fachthemen sowie angewandter Forschungsprojekte im Bereich der Pferdehaltung und Pferdezucht, insbesondere zur Verbesserung des Tierwohls sowie zur Weidehaltung
Profil:
- erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom/Master) in der Fach-richtung Pferdewissenschaften, Agrarwissenschaften, Veterinärmedizin oder in einer vergleichbaren relevanten Fachrichtung (Fachhochschulstudiengänge erfüllen diese Voraussetzungen nur, wenn es sich um akkreditierte Masterstudiengänge handelt. Ein entsprechender Nachweis ist beizufügen.),
- vertiefte Fachkenntnisse oder einschlägige Berufserfahrung im Bereich der Pferdehaltung und Pferdezucht
- Fahrerlaubnis Klasse B oder BE einschließlich Fahrpraxis und Bereitschaft zum Führen eines Dienstfahrzeugs.
Bewerbungsfrist: 05.11.2026
Stellenausschreibung: „Management, Rinderzucht, Haltungssysteme“ in Verbindung mit der Leitung des Referats 21 „Rinderzucht, Leistungsprüfungen, Rindermast“ (w/m/d) (Kopie)
Beim Landwirtschaftlichen Zentrum für Rinderhaltung, Grünlandwirtschaft, Milchwirtschaft, Wild und Fischerei Baden-Württemberg (LAZBW) ist am Standort Aulendorf zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle der Leitung des Fachbereichs 2
Management, Rinderzucht, Haltungssysteme
in Verbindung mit der Leitung des Referats 21 Rinderzucht, Leistungsprüfungen, Rindermast
(w/m/d)
mit einer Beamtin/einem Beamten oder einer/einem Beschäftigten des höheren landwirtschaftlichen Dienstes dauerhaft zu besetzen.
Aufgaben u.a.:
- die Koordination der Nachzuchtbewertung von Töchtern der Prüfbullen (Durchführung durch die Berater für Rinderzucht)
- die Bearbeitung des Fachgebiets Rindermast (Fütterung) einschließlich Vermarktung
- die Mitwirkung in der berufsbezogenen Aus-, Fort- und Weiterbildung (Wissenstransfer) im fachlichen Zuständigkeitsbereich
- die Steuerung des Bereichs Fleischrinderzucht zusammen mit der zuständigen Zuchtleitung am LAZBW
- die Koordination der hauseigenen Dualen Studierenden Agrarwirtschaft (DHBW RV)
- die Mitwirkung in Fachgremien auf Landes- und Bundesebene
- Beratung des Ministeriums und der Fachbehörden des Landes
Profil u.a.:
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Dipl. Uni) oder einen inhaltlich vergleichbaren Abschluss als Master Sc. in den Fachrichtungen Agrarwissenschaften oder anderen Studiengängen
- mehrjährige Erfahrungen in der Personalführung
- vertiefte Kenntnisse und Erfahrungen in der Rinderhaltung und -zucht
- Sengagiert, kontaktfreudig und Freude am Umgang mit Menschen
- hohe kommunikative Kompetenz, Präsentations- oder Unterrichtserfahrung und haben Freude am Vermitteln von Wissen
Von Vorteil sind:
• eine Promotion im beschriebenen Themenbereich bzw. Erfahrungen mit der Verfassung von wissenschaftlichen Publikationen oder Fachbeiträgen
• mehrjährige Berufserfahrungen in unterschiedlichen Verwaltungsebenen und Wirkungsbereichen der Landwirtschaftsverwaltung
Bewerbungsfrist: 08.11.2026
Lesen Sie die ganze Stellenausschreibung in der Anlage.
Bundesminister Alois Rainer hat am 6. Oktober 2026 beim Politischen Erntedank in Berlin die Professor Niklas-Medaillen verliehen. Sie gingen an vier Pionierinnen der Land- und Forstwirtschaft sowie der Forschung. Die Professor Niklas-Medaille ist die höchste Auszeichnung des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH). Mit ihr würdigt das BMLEH seit 1978 besondere Verdienste und herausragendes Engagement für die Ernährungs-, Land- und Forstwirtschaft sowie Leistungen zum Wohle der in diesem Bereich tätigen Menschen.
BMLEH
Mitte September 2026 zogen die elf vom BMLEH geförderten Verbundforschungsprojekte zur Verbesserung des digitalen Datenaustauschs in der Landwirtschaft in Bonn eine Zwischenbilanz. Im Fokus steht die bessere Vernetzung digitaler Systeme entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette. Drei projektübergreifende Arbeitsgruppen entwickeln dazu Lösungen für Datenräume, Schnittstellen, Sensorik und praxisnahe Anwendungen. Erste Ergebnisse zeigen, wie Sensordaten künftig einfacher ausgetauscht und genutzt werden können. Damit sollen digitale Technologien schneller in die Praxis gelangen und Arbeitsabläufe effizienter und verlässlicher werden. BLE
Das Friedrich-Loeffler-Institut FLI hat eine Umfrage veröffentlicht. Aviäre Influenza (Vogelgrippe
) und Afrikanische Schweinepest (ASP) betreffen nicht nur die Tiergesundheit. Die Tierseuchen können auch Auswirkungen auf landwirtschaftliche Betriebe, Verbraucherinnen und Verbraucher, Märkte und das gesellschaftliche Leben haben. Im europäischen Forschungsprojekt WiLiMan-ID werden daher die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen von Tierseuchen aus Sicht verschiedener Betroffener untersucht. Gesucht werden Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter, Schweinehalterinnen und Schweinehalter sowie Verbraucherinnen und Verbraucher, die an einer Befragung teilnehmen möchten. Die Erfahrungen und Einschätzungen der Teilnehmenden sollen dazu beitragen, unterschiedliche Perspektiven auf die Auswirkungen von Tierseuchen in die Forschung einzubeziehen. Die Teilnahme ist anonym und bis zum 15. November 2026 möglich.
Anstieg der Wolfsrisse in Deutschland
Die Zahl der Wolfsrisse an Nutztieren hat in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren stark zugenommen. So stieg die Zahl der getöteten, verletzten und vermissten Tiere von 737 im Jahr 2015 auf 3.783 im Jahr 2025. Die überwiegende Mehrheit der Risse betraf Schafe (3.167), gefolgt von Gehegewild (303), Rindern (166), Ziegen (110) sowie anderen Tieren wie Pferden und Alpakas (37). Die meisten Nutztierrisse wurden in Niedersachsen verzeichnet, wo auch die meisten Wölfe ansässig sind. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Brandenburg und Sachsen. Aber auch das Saarland und die Stadtstaaten Bremen und Hamburg meldeten Wolfsrisse, obwohl dort noch keine dauerhaft lebenden Wölfe bekannt sind. Insgesamt wurden den Bundesländern im vergangenen Jahr 990 Wolfsübergriffe (teils mit mehreren gerissenen Tieren) gemeldet, 2015 waren es 199. Ein hundertprozentiger Schutz vor Wolfsrissen ist in der Weidetierhaltung nicht möglich, jedoch kann ein geeigneter wolfsabweisender Herdenschutzzaun Übergriffe reduzieren. Das Bundeszentrums für Landwirtschaft (BZL) hat zu dem Thema eine Grafik veröffentlicht.
ADT - Die Europäische Kommission hat am 3. September 2026 ihr Lebensmittel- und Veterinärauditprogramm für 2027 veröffentlicht. Darüber informiert die Arbeitsgemeinschaft Deutscvhjer Tierzüchter e.V. (ADT). Insgesamt sind 144 Audits und acht Informationsbesuche vorgesehen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Kontrolle von Drittlandseinfuhren und EU-Grenzkontrollstellen. Für Deutschland sind vier Audits und ein Informationsbesuch geplant. Die Prüfungen betreffen folgende Bereiche:
- Tiergesundheit: Sofortmaßnahmen gegen die Vogelgrippe
- Antibiotikaresistenz: Anwendung von Tierarzneimitteln
- Futtermittelsicherheit: Futtermittelhygiene
- Einfuhrkontrollen: Einfuhr lebender Tiere und tierischer Erzeugnisse
- Informationsbesuch: Zoonotische Influenzaviren im Rahmen des One-Health-Ansatzes
Die Auswahl der Themen basiert unter anderem auf rechtlichen Anforderungen, gesundheitlichen Risiken, Handelsvolumen, Verstößen und Ergebnissen früherer Prüfungen. Das Programm kann im Jahresverlauf an neue Entwicklungen angepasst werden.
Hamburg: Tierwissenschaftler aus aller Welt treffen sich zur 77. EAAP-Konferenz in Deutschland
Die Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde e.V. (DGfZ) als Mitveranstalter des größten europäischen Kongresses für Nutztierforschung
Was für ein Kongress! Was für eine geballte Konzentration an Wissen und Innovation – und was für ein Wetter!
Das hamburgische Moin
passt zu jeder Tageszeit, genauso wie zum Beginn, zwischendurch oder als Gruß am Ende eines Treffens. Vom 7. bis 11. September 2026 trafen sich fast 1.700 Fachleute aus 61 Ländern zur größten jährlich stattfindenden Konferenz der Branche – dieses Jahr im Kongresszentrum CCH in Hamburg, einem fantastischen Austragungsort in bester Lage. Für Entspannung bei angenehmer spätsommerlicher Witterung sorgte der direkt angrenzende Park Planten un Blomen
, der immer wieder zum Verweilen einlud.


26 10 Stellenausschreibung Referent In Pferdehaltung Moritzburg





