12.09.2007

EU will Kennzeichnung tierischer Nebenprodukte mit Farbcode

Die EU-Mitgliedstaaten haben dem Vorschlag der EU-Kommission zugestimmt, der eine verbesserte Rückverfolgung, Identifikation und Bewertung von tierischen Nebenprodukten vorsieht. Darauf hat sich der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit der EU geeinigt. Gemäß dem Kommissionsvorschlag soll die Richtlinie für tierische Nebenprodukte (EC) Nr. 1774/2002 dahingehend erweitert werden, dass alle tierischen Nebenprodukte beim innereuropäischen Transport von einem zum anderen Mitgliedsland mit einem Farbcode versehen werden. Die jeweilige Farbe ist dabei abhängig von der Art des tierischen Nebenproduktes. 

Es soll nach einer Mitteilung der Europäischen Kommission drei Kategorien geben. Schwarz steht demnach für Material der Kategorie eins. Das betrifft Tierkadaver, von denen eine mögliche Gefahr ausgeht. Gelb steht für Material der Kategorie 2. Hierbei handelt es sich um verendetes Vieh. Grün für Material der Kategorie 3 umfasst beispielsweise abgelaufenes Fleisch, was aber ursprünglich für den Verzehr gedacht war. 

Den Mitgliedsstaaten bleibt es darüber hinaus frei gestellt, weitere Farb-Codierungs-Systeme auf nationaler Ebene einzuführen, sofern der Transport der tierischen Nebenprodukte innerhalb der eigenen Grenzen stattfindet. Die Regeln für Handelsbescheinigungen, die jeden Transport von tierischen Nebenprodukten innerhalb der EU begleiten, werden verändert, um die Rückverfolgung weiter zu verbessern. Die Farbe zur Kennzeichnung muss aus glyceroltriheptanoate (GTH) bestehen. Die Bestimmungen treten am 1. Juli 2008 in Kraft.

Quelle: AHO
 
12.09.2007

Deutsche Nahrungsmittel sind nach wie vor preiswert

„Der europäische Vergleich bestätigt: In Deutschland sind die Nahrungs­mittel am preiswertesten! Deshalb muss die derzeitige öffentliche Debatte wieder versachlicht werden“. Dies stellte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, vor Journalisten in Berlin fest. Lebensmittel seien auch heute noch günstig zu haben und kein Inflationstreiber. So habe das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung berechnet, dass steigende Preise für Milchprodukte sowie Brot und Backwaren die Lebenshaltung der Bundesbürger kaum verteuern werden. Der Anteil von Molkereiprodukten an den Verbraucherausgaben liegt derzeit bei 1,4 Prozent, bei den Broterzeugnissen sind es 1,7 Prozent. Würde sich der Preis dieser Produkte durchgängig um 10 Prozent erhöhen, hätte dies für die Lebenshaltungskosten ein Plus von 0,4 Prozent zur Folge, stellte Sonnleitner richtig. >>>

 
11.09.2007

Ursula Heinen als neue Parlamentarische Staatssekretärin vereidigt

Ursula Heinen erhielt am 10. September 2007 im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz von Bundesminister Horst Seehofer die Ernennungsurkunde zur Parlamentarischen Staatssekretärin überreicht. Bei der Ernennung legte sie vor Bundesminister Seehofer als zuständigem Kabinettsmitglied den Eid auf die Verfassung ab. Sie tritt ihr neues Amt mit sofortiger Wirkung an. >>>

 
11.09.2007

Defekte Abwasserleitung als Ursache für MKS-Ausbruch

(Pigpool) Die britischen Behörden haben als wahrscheinlichste Ursache für den jüngsten Ausbruch der Maul- und Klauenseuche defekte Abwasserleitungen im Forschungszentrum in Pirbright identifiziert. Das erläuterte Geoffrey Podger, Vorsitzender der Health and Safety Executive, bei der Vorstellung des vollständigen Untersuchungberichts am Freitag: "Wir halten es für möglich, dass lebendes Virus zusammmen mit Schmutzwasser in das Abwassernetzwerk gelangt ist, von wo es ausgetreten ist und die umliegenden Böden kontaminierte." Unter anderem habe man während der Untersuchung lecke Abwasserrohre und durch Baumwurzeln zerstörte Abwasserkanäle entdeckt. Wahrscheinlich hätten die heftigen Regenfälle im Juli die Ausschwemmung des Virus aus den Abwasserrohren begünstigt, folgerte Podger. Schließlich seien in dem untersuchten Zeitraum weder Mitarbeiter noch Fahrzeuge beim Verlassen des Geländes angemessen kontrolliert worden. >>>
 
11.09.2007

DBV lehnt Leitlinie der Länder zu Rinderhaltungshygiene ab

Der Deutsche Bauernverband (DBV) lehnt die Absicht der Bundesländer mit aller Entschiedenheit ab, Empfehlungen in Form von Leitlinien zu den Hygienestandards für Rinder haltende Betriebe herauszugeben. Bund und Länder sollten endlich beweisen, dass es ihnen mit dem Bürokratieabbau ernst sei, erklärte DBV-Präsident Gerd Sonn­leitner anlässlich der Sitzung des DBV-Präsidiums am 4. September 2007 in Berlin. „Die Leitlinie muss ersatzlos gestrichen werden. Dies wäre ein echter Meilenstein zu mehr Glaubwürdigkeit beim Thema Büro­kratieabbau.“ Die Glaubwürdigkeit der Politik sei nicht mehr gegeben, wenn unter dem Mantel „Bürokratie light“ doch wieder Bürokratie in Form von Leitlinien auf die Landwirte zukommen würden. Die klare Ablehnung einer Rinder­haltungshygieneleitlinie  durch Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer, der auf dem Deutschen Bauerntag in Bamberg sein Unverständnis über neuerliche Regulierungs­ab­sichten zum Ausdruck gebracht hatte, stärke die Ansicht der Bauern. >>>
 
05.09.2007

Niedersachsen fördert Forschungsprojekt zur sicheren Kennzeichnung von Schlachtabfällen

Die farbliche Kennzeichnung von Schlachtabfällen zur Verringerung des Problems der kriminellen Verwendung dieses Materials in Lebensmitteln wird auf Veranlassung von Niedersachsens Verbraucherschutzminister Hans-Heinrich Ehlen seit einigen Monaten verstärkt vorangetrieben.
 
05.09.2007

Förderpreis der H.W. Schaumann Stiftung

an Herrn Privatdozent Dr. sc. agr. Jörn Bennewitzverliehen. Herr Bennewitz war längere Zeit am Institut für Tierzucht und Tierhaltung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel tätig und befindet sich z.Zt. im Rahmen eines Heisenberg Stipendiums an der norwegischen Universität für Lebenswissenschaften in Ås.

 
31.08.2007

WAAP book of the year 2006

Animal production and animal science worldwide!

In the third volume!
 
30.08.2007

Immunglobuline: Neugeborene Fohlen oft unterversorgt

Die gesunde Entwicklung neugeborener Fohlen wird entscheidend bestimmt durch eine ausreichende Versorgung mit Immunglobulinen (IgG) aus dem Kolostrum der Mutter. Die Zeitschrift "Der praktische Tierarzt? berichtete kürzlich über Ursachen, Folgen und Behandlungsmöglichkeiten einer Unterversorgung mit Immunglobulinen (Hypogammaglobulinämie).
 
21.08.2007

Verbesserung der Sicherheit und Qualität von Lebensmitteln

Das Programm zur Innovationsförderung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) soll Forschung und Entwicklung, Wissenstransfer und bessere Rahmenbedingungen für Innovationen in der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft unterstützen.

Zur Förderung der Entwicklung innovativer, international wettbewerbsfähiger Produkte, Verfahren und Leistungen auf Grundlage neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse ist eine Bekanntmachung zum Themenbereich "Verbesserung der Sicherheit und Qualität von Lebensmitteln" veröffentlicht worden. Nähere Informationen erhalten Sie unter http://www.ble.de/index.cfm/000E5E0E0992146384306521C0A8D816#4.


Quelle: BLE
 
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