16.08.2007

Nachhaltige Bioenergieproduktion ist machbar

Studie zu Auswirkungen von Biogasanlagen auf Natur und Landschaft

Das Büro für Umwelt- und Agrarplanung "agroplan" hat in einer Studie die Ergebnisse einer Umfrage bei Landwirten und Beratern zum Thema "Bioenergie und Biogasförderung nach dem EEG und ihre Auswirkungen auf Natur und Landschaft" zusammengetragen.

 
16.08.2007

Neuer Master-Studiengang Agrarwirtschaft

Ab dem kommenden Wintersemester wird an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) ein Master-Studiengang in der Agrarwirtschaft angeboten. Nach dem Bachelor oder Diplom-Studium soll der Master of Science (M.Sc.) für Führungsaufgaben in Unternehmen, für das gehobene Management und wissenschaftliche Tätigkeiten qualifizieren.

 
16.08.2007

Hennenhalter sagen Salmonellen den Kampf an

Für die Halter von Legehennen wird es jetzt Ernst mit der Bekämpfung von Salmonellen. In allen Beständen mit mehr als 250 Zucht- oder mehr als 1.000 Legehennen gilt ab Februar kommenden Jahres eine fortlaufende Untersuchungspflicht auf Salmonellen, mit Beginn des Jahres 2009 dürfen Eier aus Beständen mit positivem Befund nicht mehr in den Verkehr gebracht werden.

 
15.08.2007

Milchkuhfütterung mit Silage: Säuregehalt beeinflusst Futteraufnahme

Wie sich die während der Fermentation von Silagen entstehenden Produkte auf Futteraufnahme, Milchleistung und Milchinhaltsstoffe auswirken, wurde im Rahmen einer Dissertation an der Universität Kiel anhand von Literaturangaben statistisch untersucht. 

So wirkt sich die während der Fermentation entstehende Essigsäure deutlich negativ auf die Futteraufnahme aus, wenn Grob- und Konzentratfutter getrennt vorgelegt werden. Der Gehalt an Essigsäure (g/kg Trockenmasse) scheint damit zur Schätzung der Silagetrockenmasse-Aufnahme die am besten geeignete Einzelvariable zu sein. Ein deutlicher Einfluss weiterer kurzkettiger Fettsäuren oder auch des Ammoniakgehalts auf die Silageaufnahme war nicht festzustellen. Negativ auf die Futteraufnahme wirken sich auch lösliche Stickstoffverbindungen aus, die beim Proteinabbau während der Silierung entstehen. Dagegen konnten für die biogenen Amine, die bei der Decarboxylierung von Aminosäuren durch Clostridien gebildet werden, negative Auswirkungen nicht eindeutig nachgewiesen werden. 

Wird die Futterration als Gesamtmischration (total mixed ration - TMR) angeboten, wirkt der Gesamtsäuregehalt der Ration als stärkster negativer Faktor für die Futteraufnahme. 

Auswirkungen der Fermentationsprodukte auf Milchleistung und -zusammensetzung sind nur schwach ausgeprägt. Bei getrennter Futtervorlage hat der Gehalt an organischer Masse in der Frischsubstanz den stärksten positiven Einfluss. In der Gesamtmischration gehen negative Einflüsse hauptsächlich auf eine verminderte Futteraufnahme zurück. Da die Modelle zur Schätzung von Futteraufnahme, Milchleistung und -zusammensetzung noch Restvarianzen von 20 bis 40 Prozent aufweisen, sollten die Schätzungen noch weiter verbessert werden, so das Ergebnis dieser statistischen Auswertung.


Quelle: AHO

 
07.08.2007

MKS in Großbritannien: EU verhängt differenziertes Exportverbot

Die EU hat nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in England einen Exportstopp für Vieh und landwirtschaftliche Produkte aus Großbritannien verhängt.

 
01.08.2007

Blauzungenkrankheit breitet sich in Rheinland-Pfalz weiter aus

Bei einem Schaf und zwei Rindern aus dem Landkreis Altenkirchen wurde im Landesuntersuchungsamt (LUA) das Virus der Blauzungenkrankheit nachgewiesen.

 
31.07.2007

Änderung der Gentechnik-Kennzeichnung:

DVT warnt vor Verbrauchertäuschung

 
30.07.2007

EFSA: Gen-Futtermittel haben keinen Einfluss auf Fleisch, Milch oder Eier

Genveränderte Futtermittel haben aus wissenschaftlicher Sicht keinerlei negativen Einfluss auf Fleisch, Eier oder Milch.

 
25.07.2007

Bauernverband rät weiterhin vom GVO-Anbau ab

„Auch nach dem neuen Entwurf zum Gentechnik-Gesetz bleiben wir aufgrund der unveränderten Haftungsregelungen dabei, vom Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen abzuraten“. Dies erklärte der Deutsche Bauernverband (DBV), nachdem Bundeslandwirt­schaftsminister Horst Seehofer am 24. Juli 2007 auf einer Pressekonferenz in Berlin über die wichtigsten Inhalte des geplanten Gesetzes informiert hatte.

 
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