Presse

13.06.2007

Biogeflügel häufiger mit Campylobacter verseucht

Bio-Geflügel aus britischen Supermärkten ist deutlich häufiger mit dem Erreger "Campylobacter" infiziert als Geflügel, welches konventionell in der so genannten "Massentierhaltung" produziert wurde. Dies berichtet der britische Fernsehsender ITV unter Berufung auf Wissenschaftler, die Bio - und konventionell aufgezogenes Geflügel aus Geschäften der Supermarktketten Tesco, Asda, Sainsbury's und Morrisons ("the big four") untersucht hatten.

 

07.06.2007

Experten sehen keine Risiken für Mensch und Tier: Gen-Mais darf freigesetzt werden

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat heute der Firma Monsanto die Freisetzung von gentechnisch verändertem Mais zu wissenschaftlichen Zwecken unter Sicherheitsauflagen genehmigt. Die Freisetzungen sollen
stattfinden in Oberboihingen und Grünsfeld (Baden-Württemberg), Klein Lüsewitz und Gerdshagen (Mecklenburg-Vorpommern), Gerbitz und Bergzow (Sachsen-Anhalt), Rasslitz (Sachsen), Düllstadt (Bayern) und Niedermöllrich (Hessen). Die genehmigten Freisetzungsflächen umfassen eine Größe von maximal 5000 Quadratmetern je Standort. Die Firma Monsanto darf in den Jahren 2007 bis 2011 maximal 50.000 Pflanzen je Standort und Jahr freisetzen, am Standort Niedermöllrich in den Jahren
2008 bis 2011.
 

07.06.2007

Studie des ISPA untersucht das QS-System in der Schweine- und Rinderhaltung

Der vorliegende Band ist eine gekürzte Fassung des Endberichtes des von der CMA finanzierten Projekts "Begleitforschung zum QS-System". Die Ergebnisse beziehensich dabei auf den Erhebungszeitraum Januar 2004 bis März/April 2006.
Die Studie untergliedert sich in folgende Teile. Zunächst werden in Kapitel 2 dieregionalen und sektoralen Strukturen der Landwirtschaft im QS-System und allgemein in Deutschland unter Verwendung unterschiedlicher Datenquellen herausgearbeitet, verglichen und analysiert. Danach erfolgt in Kapitel 3 eine
ökonomische Bewertung des QS-Systems aus Sicht  landwirtschaft-licher Betriebe, bei der eine Erweiterung um die Einschätzung wichtiger landwirtschaftlicher Marktpartner vorgenommen wird.

 

29.05.2007

Experten erarbeiten Vorschläge zur Systembewertung der Tierhaltung im ökologischen Landbau

Rund 40 Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben im Rahmen eines KTBL-Fachgespräches Vorschläge zur Systembewertung der Tierhaltung im ökologischen Landbau erarbeitet.


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25.05.2007

Tiertransporte: Landwirtschaftsminister Miller fordert Augenmaß

Augenmaß beim Vollzug der EU-Vorgaben zum Transport von Tieren fordert der bayerische Landwirtschaftsminister Josef Miller. Es könne nicht sein, dass selbst Landwirte mit langjähriger Berufserfahrung umfangreiche Lehrgänge absolvieren müssen, bevor sie ihre eigenen Tiere fahren dürfen, sagte der Minister in München. Nach den neuen Brüsseler Vorgaben müssen Landwirte, die Tiere transportieren, einen Sachkundenachweis erbringen. "Eine langjährige Berufserfahrung muss hierfür genügen", stellt der Minister dazu fest. Schließlich vermittle die Berufsausbildung in der Landwirtschaft alle Kenntnisse und Fertigkeiten, die für den schonenden Umgang mit Tieren notwendig sind. Im Übrigen könne man davon ausgehen, dass die Bauern ihre Tiere schon aus Eigeninteresse schonend und tiergerecht transportieren. Sämtliche Landwirte unter Generalverdacht zu stellen und ihnen zusätzliche Bürokratie aufzubürden, stehe in keinem Verhältnis zur beabsichtigten Wirkung.


Quelle: AHO

 

25.05.2007

Bio oder konventionell: Keine Unterschiede bei der Anwendung von Antibiotika

Im Verlauf einer Studie von Wissenschaftlern der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wurde auf konventionell und ökologisch geführten Milchviehbetrieben die Anwendung von Antibiotika untersucht. Es zeigte sich, dass sich die Betriebe weder in der Palette der verwendeten Antibiotika noch im Umfang der durchgeführten Behandlungen stark unterschieden. Behandelt wurden insbesondere Euterentzündungen und Kälberdurchfälle. Eingesetzt wurden Amoxicillin, Ampicillin, Benzylpenicillin, Cloxacillin, Sulfadimidin, Tetracycline, Cephalosporine und Enrofloxacin. 

ERGEBNISSE DES PROJEKTES "COMPASS" Prof. Dr. Friedhelm Taube, Dr. Michael Kelm (Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung, Grünland und Futterbau / Ökologischer Landbau) Prof. Dr. Joseph-Alexander Verreet (Institut für Phytopathologie) Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ISBN 3 - 9811625 - 0 - 9


Quelle: AHO

 

24.05.2007

Neue Sauenplaner-Schnittstelle


Die Erfassung der Betriebsdaten nach gemeinsamen Standard und deren Auswertung über die Softwareprogramme gemäß Pflichtenheft der Erzeugerringe sichern eine Vergleichbarkeit der von den Erzeugerringen erfaßten Daten. Für die überregionale Auswertung werden die Daten an das Institut für Tierwissenschaften der Universität Bonn und zukünftig auch an eine gemeinsame Online-Datenbank übertragen. Ab dem 01. Januar 2007 gelten in Deutschland neue Fördergrundsätze für die Datenerfassung der Erzeugerringe. Dies hat zu einer Neudefinition der Schnittstelle für das Auslesen von Daten geführt. Die wichtigste Änderung ist das Auslesen von Einzelwurfdaten. Darüber hinaus wurden die sog. Schlüsselzahlen für die überregionale Auswertung angepasst. Der ZDS bittet alle Sauenplanerhersteller um Änderung der in Ihren Programmen vorhandenen Schnittstellen, um den Erzeugerringen auch zukünftig eine Datenerfassung gemäß neuen Fördergrundsätzen und eine Beteiligung an der überregionalen Auswertung zu ermöglichen. Die benötigten Informationen finden die Softwareunternehmen auf der Homepage des Zentralverbandes der Deutschen Schweineproduktion e.V. (ZDS): www.zds-bonn.de/schnittstelle_datenbank.html


Quelle: ZDS
 

24.05.2007

Agrarforschung neu bündeln und ausrichten

Aus Sicht der deutschen Land-, Forst- und Agrarwirtschaft ist die aktuelle Entwicklung sowohl der deutschen Agrar- und Ernährungsforschung als auch der Agrar- und Forstfakultäten insgesamt Besorgnis erregend. Deutschland müsse seine Forschungskapazitäten im Agrarbereich daher überprüfen, bündeln und neu ausrichten, erklärte das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes (DBV) in einem Positionspapier zur Agrarforschung. Erforderlich seien sowohl Spitzenforschung als auch anwendungsorientierte Forschung und Hochschulen, um heutige und zukünftige Märkte zu bedienen und auf veränderte Rahmenbedingungen frühzeitig zu reagieren. Dies sei unentbehrlich, um die hohe Wertschöpfung, die wir mit der Produktion von Lebensmitteln, aber auch im Bereich der nachwachsenden Rohstoffe haben, zu festigen, erklärte der DBV.

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24.05.2007

FAL-Wissenschaftler erforschen Anbau von Nachwachsenden Rohstoffen am Straßenrand

Fast schon vergessen: Straßenränder hatten einmal ihren Wert als Standort für Nutzpflanzen, wie z.B. Obstbäume. Wenn es nach Wissenschaftlern des Institutes für Pflanzenernährung und Bodenkunde der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig geht, können Straßenränder schon bald eine Renaissance erleben und zwar für die Erzeugung von Bioenergie über den Anbau Nachwachsender Rohstoffe (NaWaRo). Damit könnten sie einen Beitrag zum Klimaschutz und zum sparsameren Umgang mit fossilen Brennstoffen leisten. Allein die zu Bundesstraßen und Autobahnen gehörigen Randflächen sowie die Flächen der Autobahnkreuze schätzen die Wissenschaftler der FAL derzeit auf fast 72.000 Hektar. Potenziell könnten allein hierauf, z.B. aus schnell wachsenden Gehölzen über das "Biomass-to-Liquid (BtL)"-Verfahren 284 Millionen Liter synthetischer Treibstoff ("Sunfuel") erzeugt werden. Das entspricht in etwa 10 % der Menge, die 2010 voraussichtlich zur Erfüllung der angestrebten Substitutionsquote von 5,75 % bei Dieselkraftstoffen benötigt wird. Wichtigster Vorteil der Nutzung von Straßenrändern für NaWaRos: Weniger Ackerland wird der Erzeugung qualitativ hochwertiger Nahrungsmittel entzogen. Gemeinsam mit dem Umweltbundesamt in Dessau und der Fachhochschule in Osnabrück lokalisieren die FAL-Wissenschaftler nach Profil und Logistik geeignete Flächen mit Hilfe der Fernerkundung und bewerten diese unter Gesichtspunkten der Pflanzenernährung und Bodenkunde sowie landschaftsbaulicher Aspekte.


Quelle: Kompetenznetze

 

24.05.2007

AfT-Frühjahrssymposium

Das diesjährige Frühjahrssymposium der Akademie für Tiergesundheit e.V. beschäftigte sich mit der Thematik Futtermittel und Zusatzstoffe - Neue Entwicklungen.

Die wichtigsten Ergebnisse der Vorträge finden Sie unter: www.aft-online.net/index.php?subsite=subsite_5&id=89.
 
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