25.01.2008

Schavan startet Zukunftsinitiative Bioenergie und gesunde Ernährung

Bundesforschungsministerin Annette Schavan startete am Donnerstag anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin die neuen Zukunftsinitiative Bioenergie und gesunde Ernährung: Mit 200 Millionen Euro in den nächsten 5 Jahren sollen Projekte in der Bioenergie-, Agrar- und Ernährungsforschung an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft gefördert werden. Bei der Zukunftsinitiative Bioenergie und gesunde Ernährung stehen drei Aktivitäten im Mittelpunkt. >>>

 
23.01.2008

EU-Ethik-Ausschuss gegen "Klon-Fleisch"

In einer jüngsten Stellungnahme hat die Europäische Gruppe für Ethik der Naturwissenschaften und neuen Technologien keine Argumente gefunden, um die Herstellung von Lebensmitteln aus Klonen und deren Nachkommen zu rechtfertigen. Stattdessen empfiehlt die Gruppe die Förderung öffentlicher Debatten über die Folgen des Klonens landwirtschaftlicher Nutztiere für Landwirtschaft, Umwelt und die Gesellschaft insgesamt. >>>
 
23.01.2008

Was kommt nach der Salmonellenbekämpfung?

Als Teil der Schriftenreihe „Forschung fürs Leben“ hat die Tierärztliche Hochschule Hannover jetzt ein Heft mit dem Schwerpunkt "Zoonosen" herausgegeben. Damit wollen die Tierärzte ein wichtiges Forschungsgebiet der Stiftung Tierärztliche Hochschule vorstellen und Forschung transparent und begreifbar machen. Gleichzeitig soll Skepsis gegenüber tiermedizinischer/medizinischer Forschung abgebaut und Interesse geweckt werden. Zoonosenforschung bedeutet Forschung fürs Leben von Tier und Mensch gleichermaßen, so die Hochschule.
Lesenswert erscheint das Heft auch für die Landwirtschaft, weil ein Ausblick zu Bekämpfungsmaßnahmen über die soeben gesetzlich vorgeschriebene Salmonellenbekämpfung hinaus gegeben wird.
 
17.01.2008

Deutscher Bauernverband (DBV) fordert kritische Diskussion zu "Klonfleisch"

Der Deutsche Bauernverband (DBV) lehnt das Klonen von Tieren nach wie vor strikt ab. Es sei nicht zu akzeptieren, wenn jetzt Fleisch von geklonten Tieren aus den USA in den europäischen Lebensmittelhandel kommen dürfe. >>>

Quelle: DBV


 
15.01.2008

McDonald`s verzichtet auf Fleisch von kastrierten Schweinen

Seit dem 1. Januar 2008 serviert McDonald´s Belgien nur noch Schweinefleisch von nicht kastrierten Schweinen. Die Fastfoodkette folgt damit dem Beispiel der niederländischen McDonald´s - Restaurants. Das Schweinefleisch wird in Großbritannien produziert. Um den unangenehmen Geschlechtsgeruch unkastrierter Schweine zu vermeiden, werden die Eber mit einem geringeren Schlachtgewicht vermarktet.


Quelle: AHO
 
11.01.2008

EFSA-Gutachten zu den Auswirkungen des Klonens von Tieren

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat den Entwurf für ein Wissenschaftliches Gutachten zu den Auswirkungen des Klonens von Tierenmittels SCNT (somatic Cell Nucleus Transfer) auf die Lebensmittelsicherheit, die Tiergesundheit und den Tierschutz sowie die Umwelt veröffentlicht und interessierte Kreis um Stellungnahmen gebeten. Das Gutachten bezieht sich nicht nur auf die Klone selber, sondern auch auf deren Nachkommen und die Erzeugnisse, die aus geklonten Tieren hergestellt werden. Die Bewertung ethischer Aspekte gehört ausdrücklich nicht zum Aufgabenbereich der EFSA, deshalb hat die Kommission ihre Beratergruppe EGE (European Group on Ethics in Science and new Technologies) hierzu um ein Gutachten ersucht. Die EGE wird dieses Gutachten sehr wahrscheinlich auf ihrer nächsten Sitzung am 15. Januar verabschieden.

 
11.01.2008

Forschungsbedarf: Ursachen für Schwanzbeißen besser verstehen

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat Ende letzten Jahres ein weiteres Gutachten zum Tierschutz in der Schweinehaltung, das sich mit der Problematik des Schwanzbeißens befasst, auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Es handelt sich um das letzte von drei Gutachten, die im Jahr 2007 erstellt wurden und als Grundlage für die für 2009 angekündigte Revision der Schweinehaltungsrichtlinie 91/630 (EWG) über Mindestanforderungen für den Schutz von Schweinen dienen werden.
Im Gutachten wird das Schwanzbeißen als unnormales Verhalten betrachtet, das multi-faktorielle Ursachen hat. Es wird dringender Forschungsbedarf gesehen, um die ursächlichen Faktoren (Einfluss von Genetik, Umwelt, Alter und Geschlecht) besser verstehen und Maßnahmen zur möglichst frühen Entdeckung des Schwanzbeißens auf den Betrieben entwickeln zu können.

Quelle: ZDS
 
09.01.2008

Förderverein Biotechnologieforschung (FBF e. V.) mit neuer Geschäftsführung

B. Lind, Bianca

Zum 19. Dezember 2007 hat Frau Dr. Susanne Roosen die Geschäftsführung des Fördervereins Biotechnologieforschung (FBF e. V.), Bonn, abgegeben. Ihre Nachfolge tritt Frau Dr. Bianca Lind an.

 
18.12.2007

Ökologischer Gesamtzuchtwert Schwäbisch-Hällisches Schwein

Die Schweinehaltung spielte im ökologischen Landbau lange Zeit eine untergeordnete Rolle, doch in den letzten Jahren stieg die Nachfrage nach Schweinefleisch erheblich an. Neben einer optimalen Haltung und Fütterung der Tiere spielt vor allem auch die züchterische Bearbeitung von Schweinerassen für die Erzeugung von Qualitätsschweinefleisch eine bedeutende Rolle. >>>
 
18.12.2007

Hochleistungskühe nicht besonders krankheitsanfällig

Kühe mit hoher Milchleistung sind nicht krankheitsanfälliger als solche mit geringerer Milchleistung. Das hat eine Studie von Wissenschaftlern des Instituts für Tierproduktion der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern ergeben. Die Experten hatten in vier Großbetrieben über einen Zeitraum von fünf Jahren die Häufigkeit von Euter-, Fruchtbarkeits-, Stoffwechsel- und sonstige Behandlungen ausgewertet Sie stellten fest, dass hochleistende Kühe generell nicht häufiger behandelt werden als Kühe mit geringerer Milchleistung. Vielmehr hängt die Gesundheit von Milchkühen in stärkerem Maße vom Management als vom Leistungspotenzial ab, so die Experten in einer Fachzeitschrift. Sie folgern, dass Kühe unter tier- und leistungsgerechten Haltungs-, Fütterungs - und Managementbedingungen durchaus in der Lage, hohe Milchleistungen zu realisieren, ohne dadurch verstärkt Gesundheitsdepressionen unterworfen zu sein.


Quelle: AHO

 
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