Die hochpathogene aviäre Influenza (Geflügelpest) vom Subtyp H5N8 ist im laufenden Jahr bereits in mehreren europäischen Ländern sowohl bei Wildvögeln als auch in Hausgeflügelbeständen nachgewiesen worden. Insgesamt wurden bislang 22 Ausbrüche in Deutschland, Polen, der Slowakei, Ungarn, Rumänien, der Tschechischen Republik und der Ukraine nachgewiesen. Darauf wies das Thüringer Sozial- und Gesundheitsministerium hin und rief gleichzeitig zu erhöhter Wach- und Achtsamkeit auf. Die aktuell vorliegenden Informationen deuten darauf hin, dass insbesondere Wildvögel zur Verbreitung der hochpathogenen Geflügelpest beigetragen haben. 

Quelle: vetion

Das BMEL fördert zwei weitere Experimentierfelder: CattleHub und DigiVine. Die Bundesministerin übergab auf der Grünen Woche die Förderbescheide. Mit der Einrichtung dieser digitalen Experimentierfelder auf landwirtschaftlichen Betrieben im gesamten Bundesgebiet untersucht das Bundesministerium, wie digitale Techniken optimal zum Schutz der Umwelt, zur Steigerung des Tierwohls und der Biodiversität sowie zur Arbeitserleichterung der Landwirte eingesetzt werden können.

Quelle: BMEL/Uni Bonn

Die Bedrohung durch die Afrikanische Schweinepest wird immer größer. Nun wurde in Polen ein mit dem hochansteckenden Virus infiziertes Wildschwein nur 12 km von der deutschen Grenze entfernt gefunden.

Quelle: Vetion/BMEL/DGfZ

Der Tierarztvorbehalt für die Betäubung mit Isoluran bei der Ferkelkastration ist nun endgültig aufgehoben. Das Bundeskabinett hat in der vergangenen Woche die Ferkelbetäubungssachkundeverordnung (FerkBetSachkV) mit den vom Bundesrat verlangten Änderungen beschlossen. Die Verordnung soll den Weg für die Kastration unter Isoflurannarkose freimachen und nach der Bekanntmachung im Bundesanzeiger in Kürze in Kraft treten.

Quelle: topagrar

Der Export deutscher Holstein-Genetik wird im Ausland wertgeschätzt, im Inland dagegen kritisch hinterfragt. Mit dem BRS Tiertransportstandard wollen die Zuchtverbände einen Beitrag zur Einhaltung des Tierwohls entlang der Transportstrecke von Zuchtrindern leisten. Dr. Jürgen Mohrenster und Dr. Bianca Lind vom BRS informieren über die aktuellen Exportzahlen für Holstein-Zuchtrinder und den BRS Tiertransportstandard.

Quelle: Milchrind.de

Vertreter der deutschen Milchbranche haben eine gemeinsame Strategie erarbeitet, mit der Antworten auf absehbare Herausforderungen der Branche definiert werden. Die Inhalte haben der Deutsche Bauernverband, der Deutsche Raiffeisenverband, der Milchindustrie-Verband, die Interessengemeinschaft Genossenschaftliche Milchwirtschaft sowie der Bundesverband der Privaten Milchwirtschaft  am 20. Januar 2020 anlässlich der Internationalen Grünen Woche vorgestellt.

Quelle: drv

PIC Deutschland und Gesing Tierzucht werden ihre Zusammenarbeit im Vertrieb von PIC-Genetik weiter ausweiten. Für Sauenhalter in Niedersachsen und Schleswig-Holstein werden die Mitarbeiter von Gesing Tierzucht zukünftig die Ansprechpartner für den Bezug von PIC-Genetik sein.

Quelle: Pic Deutschland

Zum Stichtag 3. November 2019 wurden gemäß der vorläufigen Ergebnisse in Deutschland 25,9 Millionen Schweine gehalten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 2 % oder 519 200 Tiere weniger als zum 3. November 2018. Mastschweine machten hierbei 44,9 % oder 11,7 Millionen Tiere aus. Im Vergleich zum November 2018 ist der Bestand an Mastschweinen um 218 500 Tiere (-1,8 %) gesunken. Zudem wurden am 3. November 2019 knapp 7,7 Millionen Ferkel und gut 4,8 Millionen Jungschweine gehalten.

Quelle: destatis

Von den insgesamt 77 einheimischen Nutztierrassen der Arten Pferd, Rind, Schwein, Schaf und Ziege, sind immer noch 54 Rassen gefährdet. Gute Nachrichten gibt es vor allem für das Rhönschaf: Die Bestände haben sich so gut entwickelt, dass es in der aktuellen Erhebung als nicht gefährdet eingestuft werden kann. Handlungsbedarf gibt es hingegen bei den Rinderrassen.

Quelle: BLE

Das Verwaltungsgericht Münster hat durch Beschluss vom 20. Dezember 2019 den Eilantrag eines Landwirts aus dem Kreis Borken abgelehnt, der sich gegen die Anordnung des Kreisveterinäramtes vom 6. August 2019 gewehrt hatte, seinen in Anbindehaltung untergebrachten Rindern zumindest im Zeitraum vom 1. Juni bis 30. September eines jeden Jahres täglich für mindestens zwei Stunden freien Auslauf auf einer Weide, einem Paddock, einem Laufhof oder etwas Vergleichbarem zu gewähren.

Quelle: aho