12.06.2018

StIKo Vet-Stellungnahme zur Impfung von Hobby-Geflügel

Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) am FLI (Friedrich-Löffler-Institut) hat eine Stellungnahme zur Impfung gegen die Newcastle-Krankheit bei Hobby-Geflügel veröffentlicht. Hintergrund ist die generelle Impfpflicht für alle Hühnervögel (Hühner und Puten) gegen die Newcastle-Krankheit. Die Impfpflicht gilt auch für nicht-gewerbsmäßige Hobby- und Liebhaber-Haltungen. Lebend- und Inaktivatimpfstoffe dürfen nicht an nicht-gewerbs-und berufsmäßige Geflügelhalter (Hobbyhalter) abgegeben werden. Die Impfung von Hobbygeflügel gegen die Newcastle-Krankheit muss daher von einem Tierarzt durchgeführt werden.
Quelle: aho

 
11.06.2018

Merkblatt zur ASP in neun Sprachen

Das niedersächsische  Landwirtschaftsministerium hat  sein  Merkblatt  zur  Afrikanischen  Schweinepest  (ASP)  überarbeitet  und  in  neun  Sprachen veröffentlicht. Darin appelliert das Ministerium an Gäste aus dem Ausland, keine fleischhaltigen Lebensmittel  mitzubringen.  Die  Merkblätter  stehen in deutscher, bulgarischer, polnischer, russischer, litauischer,  lettischer,  ukrainischer,  rumänischer und  englischer  Sprache  zur  Verfügung.  Damit sollen gezielt Saisonarbeitskräfte und Kraftfahrer informiert werden.

Merkblätter zum Download

Quelle: vetion

 
11.06.2018

Die Macht der Bilder

Göttinger Wissenschaftler analysieren, wie die Haltung von Nutztieren wahrgenommen wird

Die meisten Tiere in der Landwirtschaft werden in konventionellen Ställen gehalten. Wie Verbraucher reagieren, wenn sie realitätsnahe Bilder solcher Ställe sehen, haben Forscherinnen und Forscher der Universitäten Göttingen und Bozen untersucht. Bilder aus üblichen Ställen werden demnach von Personen ohne landwirtschaftlichen Bezug sehr negativ bewertet. Aus den Ergebnissen kann abgeleitet werden, wie eine akzeptierte Tierhaltung in Europa ausgestaltet werden müsste. Die Studie ist in der Fachzeitschrift Animal Frontiers erschienen.

Quelle: GAU Göttingen

 
06.06.2018

DGfZ-Ehrenmitglied Leo Siebers mit Johann-Heinrich-von-Thünen-Medaille in Gold geehrt

171 Siebers 1 Uni Kiel Kl

Am 1. Juni 2018 wurde Leo Siebers im feierlichen Rahmen die Johann-Heinrich-von-Thünen-Medaille in Gold im Wissenschaftszentrum Kiel verliehen. Die Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) zeichnete damit Leo Siebers prägendes und zukunftsorientiertes Engagement zur Förderung der Rinderzucht in Deutschland aus. Der Preisträger wurde als herausragender Unternehmer gewürdigt, der als leidenschaftlicher Tierzüchter in zahlreichen Funktionen als Mittler zwischen Wissenschaft und Praxis unter großen persönlichen Einsatz die Belange der Rinderproduktion jahrzehntelang vertreten hat. Mit Zielstrebigkeit und Augenmaß galt sein Einsatz immer der Entwicklung und Nachhaltigkeit der tierischen Erzeugung, so der Laudator Prof. Dr. Georg Thaller vom Institut für Tierzucht und Tierhaltung. Die Auszeichnung würdige nicht nur seinen Erfolg, sondern sei auch Ausdruck der Wertschätzung der Agrar- und Ernährungswirtschaft.

Quelle: DGfZ

Foto: (© Doreen Saggau, Uni Kiel 2018): (v.l.n.r.) Professor Georg Thaller (Institut für Tierzucht und Tierhaltung der CAU), Ehepaar Leo und Beate Siebers und AEF-Dekan Professor Joachim Krieter

 
04.06.2018

Wellness oder Stress - sollen Kühe auf die Weide?

Am Versuchszentrum Futterkamp in Schleswig-Holstein ist ein Versuch angelaufen, in dem der Einfluss der Weidehaltung auf Hochleistungskühe getestet werden soll. Ziel der Untersuchung sei es, die Vor- und Nachteile beider Systeme im Hinblick auf Tierwohl, Kosten und Leistung miteinander zu vergleichen.

Weidehaltung bestimmt weitgehend das Image der Milchbranche in der Gesellschaft. 77 Prozent der Deutschen können sich ein Bild ohne weidende Kühe nicht vorstellen, so erläuterte unlängst Arno Krause vom Grünlandzentrum Niedersachsen. Wenn der aktuelle Trend sich fortsetzt, wird die Weidehaltung weiter abnehmen, warnte der Grünlandzentrum-Geschäftsführer.

Quelle: Elite

 
01.06.2018

World Congress on Genetics Applied to Livestock Production (WCGALP) und ICAR Konferenz 2018 in Neuseeland:

Präsentationen, Abstracts und Videos stehen zur Verfügung
 
Im Februar 2018 fanden in Neuseeland der WCGALP und die ICAR Konferenz statt. Wer leider nicht die Gelegenheit hatte, in Auckland dabei zu sein, hat nun die Möglichkeit, die 753 beim WCGALP präsentierten Artikel kostenfrei und ohne Passwort nachlesen zu können: www.wcgalp.org/proceedings/2018.

Auch die Präsentationen und Abstracts der ICAR-Konferenz sind HIER verfügbar. Wer in die Präsentation eintauchen möchte, kann das gemeinsam mit dem Referenten im Rahmen eines Videos tun. Dort sehen Sie den Referenten parallel mit seinen Präsentationsfolien. Die Webseite dazu finden Sie HIER.

Quelle: wcgalp

 
30.05.2018

Studienreise nach China für deutsche Nachwuchskräfte

Im Rahmen des Deutsch-Chinesischen Kooperationsprojektes zur Weiterentwicklung der Tierzucht in China, gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und dem Landwirtschaftsministerium der Volksrepublik China, organisieren die ADT Project Consulting GmbH gemeinsam mit der DLG International und dem chinesischen Partner CICOS (Chinese Center for International Cooperation Service) im Oktober 2018 eine Studienreise für deutsche Nachwuchskräfte aus dem Agrarsektor zu chinesischen Unternehmen und Facheinrichtungen der Agrarbranche.

Quelle: ADT

 
24.05.2018

BRS-Position zur Haltung von Sauen in Kastenständen

Stillstand ist Rückschritt. Niemand weiß das besser als deutsche Tierhalter. Sie haben neben den Bestimmungen eines modernen Tierschutzgesetzes die Anforderungen der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) zu erfüllen, die in vielen Punkten über die zugrundeliegende EU-Richtlinie 2008/120/EG hinausgeht. Baugenehmigungen erfolgen auf der Grundlage von Recht und Ordnung. Diese Grundlage ist mit dem Urteil aus Magdeburg angezweifelt worden und hat zu einem behördlichen Aktionismus geführt, der nicht nur den Bestandsschutz gerade erst genehmigter Ställe in Frage stellt, sondern auch künftige Planungen und Investitionen in neue und moderne Ställe erschwert.

Quelle: BRS

 
24.05.2018

Grenzwerte für die Kupferversorgung der Schweine werden neu diskutiert

Die EU-Kommission diskutiert seit längerem die Grenzwerte für eine optimale Kupferversorgung von Schweinen. Auf der einen Seite ist Kupfer ein essentielles Spurenelement, kann aber bei Überdosierung auch mit dem Kot ausgeschieden werden und reichert sich dann u.U. im Boden an. Diskussionsgrundlage für die Diskussion auf EU-Ebene war bisher eine Stellungnahme des EFSA-Expertengremiums. Das Gremium hatte sich auf amerikanische Daten gestützt und übersehen, dass bei den Versuchstieren unter einer Antibiose der Grenzwert gesenkt werden kann. Die EU-Kommission setzt sich aber für eine Reduzierung von Antibiotika bei Nutztieren ein, so dass jetzt vermutlich eine schrittweise Reduzierung greifen wird. Dabei stützt sich die EU-Kommission auf ein Gutachten der FEFAC, das sich u.a. auf Ergebnisse niederländischer Studien bezieht.

Quelle: BRS

 
24.05.2018

Bad Wildbad soll Wolfsgebiet werden

Nachdem ein Wolf innerhalb von sechs Monaten zweimal Schafe in Bad Wildbad gerissen hat, soll der Ort nun zum Wolfsgebiet erklärt werden. Bei dem Wolf handelt es sich um ein männliches Einzeltier, das aus Norddeutschland nach Baden-Württemberg gekommen ist und unter dem Kürzel GW 852m geführt wird. Erstmals wurde er im Nordschwarzwald Ende November 2017 nachgewiesen.

Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg / DGfZ

 
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