Wie die Hannoversche Allgmeine berichtet, durchbrechen Wiederkäuer den Infektionszyklus für Borrelien. Das sagt Dania Richter, Biologin in der Abteilung für Landschaftsökologie und Umweltsystemanalyse der Technischen Universität Braunschweig. Denn, wenn eine Zecke eine Kuh beißt, werden die Borreliose-Erreger abgetötet.

Quelle: DGfZ/Hannoversche Allgmeine

Die Ausfuhren von lebenden Rindern stehen auch in Neuseeland in der Kritik. Landwirtschaftsminister Damien O´Connor lässt deswegen die Exporte überprüfen.

Quelle: topagrar

Die Ekosem-Agrar AG hat im russischen Nowosibirsk ihre bislang größte Milchviehanlage mit 6.000 Kühen eröffnet. Weitere 15 Anlagen mit insgesamt 50.000 Tieren sollen folgen.

Quelle: topagrar

 

Unter mehr als 400 Filmen überzeugte beim Umweltfilm-Festival Deauville Green Awards ein Film des BZL über Maßnahmen gegen Schwanzbeißen von unkupierten Ferkeln die Jury.

Quelle: topagrar

Das wirtschaftliche Interesse an speziell auf eine hohe Legeleistung gezüchteten Hennen ist für sich genommen kein vernünftiger Grund i.S.v. § 1 Satz 2 des Tierschutzgesetzes (TierschG) für das Töten der männlichen Küken aus diesen Zuchtlinien. Da voraussichtlich in Kürze Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Ei zur Verfügung stehen werden, beruht eine Fortsetzung der bisherigen Praxis bis dahin aber noch auf einem vernünftigen Grund. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden.

Quelle: aho

Die neueste Ausgabe des Wissenschaftsmagazins BfR2GO des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Kampf gegen antibiotikaresistente Bakterien. Solche resistenten Bakterien entstehen vor allem dort, wo Antibiotika häufig eingesetzt werden: im Krankenhaus, im Pflanzenschutz oder in der Nutztierhaltung. Antibiotikaresistente Bakterien können, wie andere Keime auch, durch Lebensmittel übertragen werden, sagt der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), Professor Dr. Dr. Andreas Hensel.

Quelle: BRS

Der Klimawandel stellt nach Ansicht zahlreicher Experten eine große Herausforderung für die ohnehin schon problematische Ernährungssituation der Weltbevölkerung dar. Er führe zu vermehrten Landverlusten und werde in der Folge die Konflikte um knappe Ressourcen massiv verstärken, warnten sie am Mittwoch, 5. Juni 2019, in einer öffentlichen Anhörung im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unter Vorsitz von Dr. Peter Ramsauer (CDU/CSU) zum Thema Welternährung und Klimawandel.

Quelle: Dt. Bundestag

Der Ernährungsausschuss des Bundestages hat am Mittwoch (5. Juni) dem Entwurf der Ferkelbetäubungssachkundeverordnung zugestimmt. Tritt diese Verordnung so in Kraft, können auch Landwirte künftig die Betäubung der Ferkel zur Kastration mit Isofluran durchführen. Bislang war diese Narkose dem Tierarzt vorbehalten. Zuvor müssen sie jedoch in einem entsprechenden Lehrgang die notwendige Sachkunde erlangen und nachweisen können. Außerdem wurde auf Initiative der Koalitionsfraktionen dem Regierungsentwurf die Regelung eines unbefristeten Bestandsschutzes für bereits vorhandene Narkosegeräte ergänzt.

Quelle: vetion

Datenbank illustriert Biodiversität des Huhns

Internationales Wissenschaftlerteam erarbeitet öffentlich zugängliche Datensammlung mit 174 Hühnerrassen.

Insgesamt 174 Hühnerrassen umfasst eine öffentlich zugängliche Datenbank, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Göttingen und des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) in Neustadt-Mariensee gemeinsam mit zahlreichen internationalen Partnern in den vergangenen Jahren aufgebaut haben. Das Synbreed Chicken Diversity Panel (SCDP) deckt einen Großteil der vorhandenen Diversität der Spezies Huhn ab. In der begleitenden wissenschaftlichen Studie typisierten die Forscherinnen und Forscher 3.235Tiere für knapp 600.000 Single Nucleotide Polymorphisms (SNPs). SNPs sind Variationen einzelner Bausteine innerhalb des Erbguts zwischen Individuen. Dabei erstellten sie einen Stammbaum von bisher nicht dagewesener Vollständigkeit und Auflösung. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift BMC Genomics erschienen.

Quelle: FLI

Der Bundesrat fordert die Regierung auf, sich auf EU-Ebene für einheitliche Tierschutzregeln beim Viehexport in Drittstaaten stark zu machen. Der Bundesrat hat sich für mehr Tierschutz auf langen Nutztiertransporten ausgesprochen. In einer am vergangenen Freitag gefassten Entschließung fordert die Länderkammer die Bundesregierung auf, sich auf EU-Ebene dafür einzusetzen, dass die gemeinschaftlichen Anforderungen an den Tierschutz in die mit Drittländern abgestimmten Veterinärbescheinigungen aufgenommen werden. 

Quelle: topagrar