Die Einführung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes wird verschoben. Die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD haben den Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes (21/3292) vorgelegt, in dem die Umsetzung der Reform vom 1. März 2026 auf den 1. Januar 2027 verschoben wird.

Quelle: Deutscher Bundestag

Der Ausschuss Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hat am Mittwochmorgen den Gesetzentwurf zur Änderung des Tiergesundheitsgesetzes, des Tierarzneimittelgesetzes und des Tiergesundheitsrechtlichen Bußgeldgesetzes (21/2475) gebilligt. Bei Zustimmung der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD enthielten sich die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke, bei Ablehnung durch die AfD-Fraktion.

Quelle: Dt. Bundestag

Druckexemplare der Roten Liste der Nutztierrassen 2025 sind ab sofort verfügbar! Bestellungen können per E-Mail an ibv@ble.de gerichtet werden.

Gemäß dem nationalen Tierzuchtgesetz legt die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) den Gefährdungsstatus der einheimischen Nutztierrassen in Zusammenarbeit mit dem Fachbeirat Tiergenetische Ressourcen fest. Die Einstufung erfolgt alle zwei Jahre und unterscheidet zwischen den tierzuchtrechtlich geregelten Großtieren, dem Geflügel und den Kaninchen.

Quelle: DGfZ/BLE

Mit Genehmigung des Abschlussberichts ist das EIP-Projekt KlimaFit nun offiziell abgeschlossen.

Die Partner RBW, LKV, LAZBW, Uni Hohenheim, LfL, FBF, VIT, RDV GmbH und LGL arbeiteten gemeinsam mit den Projektbetrieben in Baden-Württemberg an der Entwicklung von Züchtungsstrategien für eine standortangepasste Milchviehhaltung in Baden-Württemberg. Im Fokus standen dabei die Merkmale Effizienz, Resilienz und Robustheit. Dafür wurden auf den Betrieben u.a. der Gewichtsverlauf von der Geburt bis zur Jung- und/oder Mehrkalbskuh, die Körperkondition (BCS) und Bewegung sowie Stallklimadaten erhoben. Die aktive Projektphase war von Januar 2022 bis Dezember 2024, inzwischen wurde KlimaFit von der RBW verstetigt.

Quelle: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

Landwirte können bis 31. August 2026 Anträge auf investive Förderung stellen

Landwirtinnen und Landwirte bekommen mehr Zeit, um ihre Anträge auf investive Förderung im Rahmen des Bundesprogramms zur Förderung des Umbaus der Tierhaltung (BUT) zu stellen. Diese können nun bis zum 31. August 2026 bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingereicht werden. Die entsprechende Neuregelung ist in Vorbereitung und wird in Kürze im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Quelle: BMLEH

Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hat sich auf den sogenannten günstigen Erhaltungszustand des Wolfs in der kontinentalen Region geeinigt. Die Übermittlung an die EU-Kommission erfolgte am 13. Oktober 2025. Diese Feststellung ermöglicht den Ländern künftig eine leichtere Handhabe im Umgang mit Wölfen, die beispielsweise Weidetiere reißen.

Quelle: vetion

Forschende am Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN) in Dummerstorf und der Universität Udine haben die Aufnahme von Nanoplastik in Nutztierzellkulturen nachgewiesen. Die Ergebnisse liefern Hinweise auf mögliche Risiken für Tiergesundheit, Fleischerzeugung und auch für die Ernährungssicherheit des Menschen.

Quelle: FN

Veterinärwesen ist systemrelevant, Labore und Behörden müssen gestärkt werden

Angesichts der aktuellen Geflügelpestsituation wiederholt die Bundestierärztekammer (BTK) ihre Forderung an Bund und Länder, unverzüglich die erforderlichen Mittel bereitzustellen und bürokratische Hürden abzubauen. In den letzten Wochen wurden in mehreren Bundesländern hochpathogene H5N1-Ausbrüche sowohl bei gehaltenem Geflügel als auch bei Wildvögeln festgestellt. In Norddeutschland mussten in dieser Woche bereits große Tierbestände gekeult werden. Bei Wildvögeln sind laut Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) erstmals Kraniche betroffen.

Quelle: BTK

Bei der Hobbygeflügelhaltung in der Gemeinde Lippetal hat sich der Verdacht auf Geflügelpest bestätigt. Das Ergebnis des nationalen Referenzlabors des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) wurde dem Kreisveterinärdienst am Mittwoch zugestellt. Demnach wurde die Aviäre Influenza des Subtyps H5N1 nachgewiesen.

Quelle: aho

Start DGfZ Tagg 25 09 25 00

– Prominente Grußworte zum 120-Geburtstag der DGfZ –

Die gemeinsame Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde (DGfZ) und der Gesellschaft für Tierwissenschaften (GfT), die am 25. und 26. September 2025 an der Universität Rostock stattfand, überzeugte mit spannenden, hochaktuellen Inhalten. Unter dem zukunftsweisenden Thema Künstliche Intelligenz in der Nutztierhaltung diskutierten führende Expertinnen und Experten Entwicklungen und Herausforderungen beim Einsatz digitaler Technologien in der Nutztierhaltung. Grußworte von Frau Prof. Dr. Nicole Wrage-Mönnig, (Prorektorin Rektorin der Universität Rostock), Bundesminister Alois Rainer und Landesminister Dr. Till Backhaus unterstrichen die gesellschaftliche und politische Relevanz der Veranstaltung.

Quelle: DGfZ