Gemeinsam mit zwei schwedischen Forschungseinrichtungen haben Jenaer Forscher ein neues Max Planck Center zur chemischen Kommunikation der Insekten in Zeiten des Klimawandels gegründet.

Drei Forschungseinrichtungen bündeln ihre Kräfte, um die Auswirkungen menschengemachter Umweltveränderungen auf die chemische Kommunikation der Insekten besser zu verstehen: Die Max-Planck-Gesellschaft, die Universität Lund und die Schwedische Universität für Agrarwissenschaften haben Ende Januar 2020 gemeinsam das virtuelle Max Planck Center "next Generation Insect Chemical Ecology" (nGICE) gegründet.

Quelle: bioökonomie.de

Durch den Ausbruch des neuartigen Coronavirus in verschiedenen Regionen Chinas und vermehrten Infektionen auch in Europa stellen sich viele Verbraucher die Frage, ob das Virus auch über nach Deutschland importierte Lebensmittel und andere importierte Produkte auf den Menschen übertragen werden kann. Auf Grundlage der Erkenntnisse und Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) informiert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hierzu. Nach derzeitigem Wissensstand ist unwahrscheinlich, dass importiere Waren wie Lebensmittel die Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten. Hauptgrund dafür ist die relativ geringe Umweltstabilität der Viren. Diese Einschätzung – darauf weist das BfR hin – gilt auch nach der jüngsten Veröffentlichung zur Überlebensfähigkeit der bekannten Coronaviren durch Wissenschaftler der Universitäten Greifswald und Bochum.
Quelle: BMEL

Die Bedeutung von Bienen und ihrer Funktion in Agrarökosystemen ist zunehmend in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Klar ist: ohne die Bestäubungsleistung von Honig- und Wildbienen würden viele Kulturpflanzen weniger oder keine Früchte tragen. Neben der Produktion von Honig und Wachs, kommt der Imkerei bei der Erbringung der ökosystemaren Dienstleistung Bestäubung eine besondere Bedeutung zu. Inwieweit die Gesundheit von Honigbienen und die Häufigkeit und Diversität von Wildbienen (einschließlich Hummeln) in Agrarlandschaften in den letzten Jahrzehnten abgenommen haben, wird von der Öffentlichkeit lebhaft diskutiert.

Quelle: DAFA

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in der vergangenen Woche (24.02.2020) eine Entscheidung zum Begriff des Züchters bei einem aus einem Embryotransfer gewonnenen Fohlen getroffen. In dem konkreten Fall ging es darum, dass die Eigentümerin eines Dressurpferdes dieses auf dem Hof des Beklagten eingestellt hatte. Es wurde vereinbart, dass der Beklagte das Tier zur Grand-Prix-Reife ausbildet und die Kosten für Pflege, Unterbringung und Beritt übernahm. Im Gegenzug durfte der Beklagte alle ein bis zwei Jahre einen Embryo aus der Stute entnehmen, um daraus ein Fohlen zu gewinnen. Genau dies erfolgte im Jahr 2012. Der Beklagte ließ die befruchtete Eizelle einer seiner eigenen Stuten einsetzen, was zur Geburt eines Fohlens im Jahr 2013 führte. Der Beklagte ließ daraufhin einen Equidenpass ausstellen und ließ sich darin als Züchter eintragen.

Quelle: BGH

Initiative kämpft für Interessen der Menschen im ländlichen Raum

Die Initiative Wolf bleibt Wolf setzt sich für die Belange der Menschen im ländlichen Raum ein, zu denen auch Pferdezüchter und -halter gehören. Die Verbände des Aktionsbündnisses Forum Natur, zu denen auch die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) gehört, haben die Initiative gegründet, um über den Wolf in Deutschland aufzuklären. Ziel ist es, ein konfliktfreies Zusammenleben der ländlichen Bevölkerung und dem Wolf sicherzustellen.
Quelle: FN

Im Rahmen einer Pressekonferenz, die im Umweltministerium in Düsseldorf stattfand, stellte der Umwelt-Staatsekretär Dr. Heinrich Bottermann aus Nordrhein-Westfalen, Eckpunkte der Strategie zur Zukunft der Nutztierhaltung in NRW vor. Mit einem ganzheitlichen Ansatz will NRW den Zielkonflikten zwischen Tierwohl - Umweltschutz - Baurecht - Ökonomie - sozialen Aspekten und gesellschaftlicher Akzeptanz begegnen. Ziel der Strategie ist es, Umwelt- und Tierwohl-verbessernde Maßnahmen für Landwirte zugänglich und umsetzbar zu machen.

ISN: Endlich wird hier ganzheitlich an den Transformationsprozess der Schweinehaltung herangegangen und nicht nur Stückwerk geliefert.

Quelle: ISN

Mit Wirkung zum 01.01.2020 hat der Aufsichtsrat der BHZP GmbH, Ellringen, eine neue Geschäftsführung berufen.

Herr Thomas Fischer verantwortet die Finanzen und den IT-Bereich. Herr Hartmut Geerink führt die Unternehmensbereiche Besamung und Eigenremontierung. Herr Dr. Stephan Welp ist zuständig für die Basiszucht, Forschung und Entwicklung sowie für die Veterinärgesellschaft im BHZP.

Quelle: BHZP

Mit der Förderrichtlinie vom 3. Januar 2020 stellt das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) Haushaltsmittel zur Förderung der Anschaffung von Narkosegeräten für die Betäubung mit Isofluran bei der Ferkelkastration zur Verfügung. Ferkelerzeuger können ab sofort entsprechende Förderanträge stellen. Die Anschaffung solcher Geräte, die von mehreren Herstellern angeboten werden sollen, wird mit bis zu 60 Prozent der Gerätekosten, bzw. maximal mit bis zu 5.000 Euro je Unternehmen gefördert.

Quelle: BLE

In Neuseeland können die Bauern jetzt Schafe mit einem geringeren Methanausstoß züchten und so die Treibhausgasemissionen senken. Wie die Branchenorganisation Beef+Lamb New Zealand (B+LNZ) kürzlich mitteilte, wurde nach mehrjähriger Forschungsarbeit nun als Weltneuheit ein Methanzuchtwert für ein genetisches Programm zur Verringerung des Ausstoßes dieses Gases eingeführt.

Quelle: proplanta

Im Rahmen eines Projekts der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) haben Dr. Hans-Jürgen Heidebrecht und Prof. Dr. Ulrich Kulozik vom Zentralinstitut für Ernährungs- und Lebensmittelforschung an der Technischen Universität (TU) München eine Fraktionierungsmethode zur sogenannten Milchproteinfraktionierung wesentlich verbessert. So können mithilfe einer speziellen Membrantechnik, aus der Milch gezielt geimpfter Kühe Antikörper gewonnen werden, die im Falle von Antibiotika-Resistenzen Anwendung finden.

Quelle: AiF