07.05.2018

Forschung: FBN-Projekt soll grundsätzliche Mechanismen der Fruchtbarkeit entschlüsseln

Die Ursachen für geringe Fruchtbarkeit sind vielfältig und häufig nicht bekannt. Das Leibniz-Institut für Nutztierbiologie Dummerstorf (FBN) verfügt über einzigartige Mauspopulationen, die das Geheimnis für besonders hohe Fruchtbarkeit in ihrem Erbgut tragen: nach mehr als 45 Jahren konsequenter Selektion auf Fruchtbarkeitsmerkmale bringen sie heute pro Wurf fast doppelt so viele Jungtiere auf die Welt wie Hausmäuse.

Quelle: idw

 
07.05.2018

BMEL - Haushalt 2018

Mehr Geld für Tierwohl, Ökolandbau und Digitalisierung

Mit ihrem Entwurf für den Haushalt 2018 hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner eindeutige Prioritäten für mehr Tierwohl und Nachhaltigkeit. Hierfür setzt sie 22 Millionen des insgesamt rund 6 Milliarden umfassenden Etats ein. Weitere 10 Millionen sollen für die Digitalisierung eingesetzt werden. Tierwohllabel, Bundesprogramm Tierhaltung sowie Digitalisierung zählen zum Bereich Nachhaltigkeit, Forschung und Innovation, der 374,4 Mio. Euro umfasst. Zudem plant Klöckner Mehrausgaben von 50 % für die Förderung des Ökolandbaus. Dies sind 30 Mio. Euro mehr, als 2017 dafür zur Verfügung standen.

Quelle: vetion

 
04.05.2018

Untersuchungsergebnisse zu Fipronil in Eiern und Geflügelfleisch

BVL veröffentlicht deutsche Daten des EU Ad hoc Programms

Im Zuge der illegalen Verwendung des Wirkstoffs Fipronil in Schädlingsbekämpfungsmitteln im Spätsommer vergangenen Jahres hat die Europäische Kommission gemeinsam mit den Mitgliedstaaten ein europaweites Ad hoc Programm initiiert. Eier und Geflügelfleisch/-fett wurden auf Fipronil und 67 andere Stoffe (Akarizide und Biozide) untersucht, bei denen eine mögliche illegale Anwendung, insbesondere zur Bekämpfung der roten Vogelmilbe, denkbar erscheint. Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin mitteilt, wurde in 92 % der untersuchten Proben kein Fipronil nachgewiesen. Von den positiven Proben überschritt keine die vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) als potentiell gesundheitlich bedenklich angesehenen Fipronilgehalte.

Quelle: BVL

 
26.04.2018

Geringere Bienenverluste - Hoffnung auf gute Honigernte

Gute Nachrichten für die deutschen Imker: Nach vorläufigen Zahlen des Fachzentrums Bienen und Imkerei halten sich die Verluste, die ihre Völker im Winter erlitten haben, mit durchschnittlich 15 bis 16 Prozent in Grenzen.

«Im Jahr davor waren es rund 20 Prozent», sagte Christoph Otten, Bienenforscher bei dem rheinland-pfälzischen Dienstleistungszentrum in Mayen der Deutschen Presse-Agentur. Die langjährige durchschnittliche Spanne liege zwischen 10 und 25 Prozent. Grundlage für die aktuellen Zahlen sind übermittelte Daten von mehr als 8.000 Imkern aus dem ganzen Bundesgebiet.

Quelle: proplanta

 
25.04.2018

BRS-Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand

Am Donnerstag, dem 19. April, fand die zweite Mitgliederversammlung des 2016 neu gegründeten Bundesverbandes Rind und Schwein e.V. in Berlin statt. Das Interesse war groß. Mehr als 120 Teilnehmer aus den angeschlossenen Mitgliedsunternehmen ließen sich von der Geschäftführerin, Dr. Bianca Lind, sowie den Fachbereichsleitern über die zurückliegende und anstehende Arbeit des Verbandes informieren. Ergänzt wurde der Geschäftsbericht durch einen Bericht aus dem ADT-Büro in Brüssel. Die Fachbereiche arbeiten tierart- und rasseübergreifend, u.a. um kritische Themen frühzeitig erkennen, Synergien nutzen und im Sinne der Mitglieder bearbeiten zu können. Vorstand und Geschäftsführung wurden durch die anwesenden Mitgliedsunternehmen einstimmig entlastet.

Quelle: BRS

 
24.04.2018

Neugründung der GGI-SPERMEX GmbH

Die Gesellschafter der GGI German Genetics International GmbH mit Sitz in Cloppenburg und der Spermex GmbH in Ottobrunn haben in einer gemeinsamen Gründungsversammlung am 17.04.2018 im Museumsdorf in Cloppenburg einstimmig den Beschluss zur Verschmelzung durch Neugründung gefasst. Die Verschmelzung zur GGI-SPERMEX GmbH markiert den Höhepunkt der erfolgreichen Annäherung zweier renommierter Exportunternehmen für Rindergenetik. Beide Standorte in Cloppenburg und Ottobrunn bleiben erhalten.

Quelle: German Genetics International GmbH

 
23.04.2018

FrieslandCampina: Wachstum ja, aber mit Abzügen

Die niederländische Genossenschaftsmolkerei FrieslandCampina will ein neues Spitzensortiment von besonders nachhaltigen Milchprodukten einführen. Im Zuge dessen stimmen die Mitglieder auch über 10 Cent weniger Milchgeld bei Überlieferung ab.

Quelle: elite

 
23.04.2018

27 Hengste bestehen Veranlagungsprüfung

14-tägige Veranlagungsprüfung in Schlieckau

In Schlieckau haben 27 Junghengste ihre 14-tägige Veranlagungsprüfung bestanden und sich damit die vorläufige Eintragung ins Hengstbuch I ihrer Beschickerverbände gesichert.

Quelle: fn-press

 
23.04.2018

FN-Jahresbericht 2017 erhältlich

Der Jahresbericht 2017 der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) ist fertig. Das Werk informiert darüber, mit welchen Aufgaben und Themen sich die FN und das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) im vergangenen Jahr befasst haben.

Neben einem gebündelten Rückblick auf die Höhepunkte, werden Schwerpunktthemen ausführlich behandelt. Wie immer runden umfangreiche Statistiken zu den sportlichen Erfolgen, zur Entwicklung des Turniersports und Zucht das Werk ab.

Der FN-Jahresbericht ist im FN-Shop unter www.pferd-aktuell.de/shop in der Rubrik Broschüren, Formulare, Verträge zu finden und kann von dort kostenlos heruntergeladen werden. Ebenfalls dort gibt es Anlagen mit umfangreicher Statistik aus dem Bereich Zucht.

Quelle: fn-press

 
19.04.2018

Milchviehbetriebe für Projekt zur kraftfutterarmen Milchviehfütterung, gesucht

Das Kasseler Institut für ländliche Entwicklung (Dr. Karin Jürgens und Prof. Onno Poppinga), Prof. Dr. Johannes Isselstein von der Abteilung Graslandwissenschaft der Universität Göttingen und Dr. Lukas Kiefer aus Süddeutschland suchen für ein Projekt zur kraftfutterarmen Milchviehhaltung Betriebe. Das Projekt adressiert die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Milcherzeuger als auch der Artenvielfalt auf dem Grünland und könnte insbesondere (aber nicht nur) für Weide- oder Heumilch erzeugende Betriebe interessant sein. Insbesondere werden noch Betriebskontakte zu Milchviehbetrieben in Mitteldeutschland und Nordwestdeutschland gesucht.

Quelle: BfN

 
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