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Das Abstractbook des erfolgreichen Internationalen Kongresses zur Zucht von Schaf und Ziege ist jetzt als Special Issue des Genetic Ressources Journal erschienen.

Diese Sonderausgabe genetischer Ressourcen enthält die Sammlung von Abstracts, die auf dem Internationalen Kongress für die Zucht von Schafen und Ziegen vom 15. bis 16. Oktober 2020 in Bonn und online vorgestellt wurden.

Herausgeber sind Gastredakteur Christian Gerlinger (BMEL) und die Genetic Resources-Redakteure Etienne Verrier und Sandra Goritschnig.

Quelle: DGfZ

Das Horizon 2020 Projekt Smart Agri Hubs (SAH) fördert mit 20 Millionen EURO die Digitalisierung in der Agrar- und Ernährungswirtschaft (Rind, Schwein, Ackerbau, Aquakultur, Obst- und Gemüsebau, Forstwirtschaft) in Europa. Der Regional Cluster (RC) North West Europe www.smartagrihubs.eu/regional-cluster/north-west-europe ist verantwortlich für das Monitoring der Region und die Vergabe von Fördermitteln an Projekte, die im Rahmen von SmartAgriHubs (SAH) eine Hebelwirkung entfalten können. Mit diesem Ziel identifiziert das Cluster alle relevanten Digital Innovation Hubs (DIHs) in Nordwesteuropa und stellt Synergien zwischen Competence Centres (CCs) und Flagship Innovation Experiments (FIEs) her. Ihr Leiter Dr. Hubert Gerhardy hat aktuelle einen Blog zum Thema Die unerwarteten Auswirkungen der Covid-19-Krise auf den Schweineproduktionssektor in Deutschland ins Netzt gestellt: The unexpected effects of the Covid-19 crisis on the pig production sector in Germany

Quelle: Dr. Hubert Gerhardy

Die Frage nach den Herausforderungen des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Deutschlands stand im Mittelpunkt der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am 24.02.2021. Dieter Spath, Präsident der acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, sagte: Unsere Mission ist die Zukunftsfähigkeit des Landes. Die Akademie betreibt im Auftrag von Bund und Ländern wissenschaftsbasierte Politik- und Gesellschaftsberatung zur Förderung der Innovationskraft in Deutschland und setzt sich für nachhaltiges Wachstum durch Innovation ein. Die Akademie wolle ein Transmissionsriemen für die Umsetzung von technischen Neuerungen sein, unterstrich Spath, der einer von zwei Präsidenten der Akademie ist. Die Akademie fördere ein starkes Wissenschaftssystem, setze sich aber auch für die Stärkung der Forschung in die Anwendung ein. Am Ende müssten Ideen erfolgreich in der Wirklichkeit werden, erst dann könne man von Innovation sprechen.

Quelle: Dt. Bundestag

Die verabreichte Menge Antibiotika aller tierhaltenden Betrieben im QS-System sank 2020 im Vergleich zum Vorjahr weiter. Die Schweine haltenden Betriebe konnten dabei die größten Einsparungen vornehmen: Im Vergleich zum Vorjahr um 9,3 Tonnen und im Vergleich zum Jahr 2014, als erstmals die gesamte Schweineproduktion im QS-Antibiotikamonitoring erfasst wurde, sogar um über 43 Prozent.

Quelle: QS

US-WissenschaftlerInnen ist es gelungen, ein bedrohtes Schwarzfuß-Frettchen zu klonen. Dafür verwendeten die ForscherInnen genetisches Material eines Tieres, das im Jahr 1988 verstorben ist und eingefroren wurde. Die Art ist vom Aussterben bedroht und nur einige wenige Exemplare leben noch in den USA. Als einen wissenschaftlichen Durchbruch bezeichnete der U.S. Fish & Wildlife Service die Geburt von Elisabeth Ann in einer Zuchtstation in Fort Collins im Norden Colorados im Dezember 2020. 

Quelle: vetion

Der bpt hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Telemedizin für die praktizierenden Tierärzte zu öffnen und zu etablieren. Der bpt-Arbeitskreis Telemedizin hat das Thema intensiv bearbeitet und u. a. ein Positionspapier erstellt, das hier zum Download zur Verfügung steht. Die Tierärztekammer Nordrhein hat als erste Tierärztekammer bereits ihre Berufsordnung entsprechend geändert, ebenso hat die BTK die Musterberufsordnung angepasst.

Quelle: bpt

Im Rahmen der EuroTier digital, die vom 9. bis 12. Februar 2021 stattfand, waren die Impulsbetriebe des Netzwerks Fokus Tierwohl am Fachprogramm am Mittwoch, den 10. Februar, mit einem Beitrag zur Gestaltung von Abferkelbuchten unter Tierwohlaspekten im DLG-Spotlights Schwein beteiligt. Drei sauenhaltende Betriebe aus dem Netzwerk der Impulsbetriebe Tierwohl gaben Einblick in ihre Stallungen und den alltäglichen Arbeitsablauf mit unterschiedlichen Bewegungsbuchten. Unter Moderation von Dr. Christian Lambertz (FiBL Deutschland e.V.) und Dr. Sabine Schütze (Geschäftsstelle Tierwohlkompetenzzentrum Schwein bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen) fand ein reger Austausch von Erfahrungen vor 470 Zuschauern statt.

Quelle: FiBL

Diese Broschüre zeigt  Wege und Möglichkeiten der Haltung von unkupierten Schafen auf. Der Fokus liegt dabei auf der Umsetzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Praxis: Es werden Betriebe aus dem Netzwerk der Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz vorgestellt. Sie wurden fachlich durch Berater begleitet und haben mit Hilfe von Anpassungen in ihrer Fütterung, dem Parasitenmanagement sowie dem Herdenmanagement und der Genetik die Haltung von unkupierten Tieren möglich gemacht. Die Broschüre ist kostenlos.

Quelle: BLE/DGfZ

Hans-Joachim Erbel als Nachfolge-Kandidat vorgestellt 

Der amtierende FN-Präsident, Breido Graf zu Rantzau, wird bei der FN-Mitgliederversammlung im Juli 2021 nach 16 Jahren im Amt nicht zur Wiederwahl antreten. Dies teilte der 71-Jährige offiziell dem Präsidium sowie den Mitglieds- und Anschlussverbänden der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) mit. Zugleich stellte er zusammen mit dem Präsidialausschuss einen Kandidaten für seine Nachfolge vor: Hans-Joachim Erbel.

Quelle: FN

In einem mehrtägigen Online-Sitzungsmarathon haben die Rasseparlamente von elf Pony- und Kleinpferderassen getagt. Den Vertretern der jeweiligen Rassen wurden die bisherigen Ideen zur Vereinheitlichung der Prämierung sowie Umstrukturierung der Zuchtbücher vorgestellt, um deren Meinungsbild einzuholen und zu erfahren, ob die Projekte durch die Zuchtverbände und FN weiterverfolgt werden sollen. Viel Diskussionsstoff lieferte die Idee, die Struktur der Zuchtbücher zu verändern. Laut bisheriger Überlegungen soll es statt Hengstbuch I und II beziehungsweise Stutbuch I und II nur noch ein Basisbuch geben. Darüber hinaus können sich die Stuten und Hengste über eigene Leistungen und/oder Vererbungsleistungen entsprechende Prämierungen sichern, um sich damit als besondere Leistungs- und Zuchtpferde bzw. -ponys zu empfehlen und Zugang zu weiteren Selektionsveranstaltungen wie Körungen zu bekommen. 

Quelle: FN/DGfZ