26.04.2018

Geringere Bienenverluste - Hoffnung auf gute Honigernte

Gute Nachrichten für die deutschen Imker: Nach vorläufigen Zahlen des Fachzentrums Bienen und Imkerei halten sich die Verluste, die ihre Völker im Winter erlitten haben, mit durchschnittlich 15 bis 16 Prozent in Grenzen.

«Im Jahr davor waren es rund 20 Prozent», sagte Christoph Otten, Bienenforscher bei dem rheinland-pfälzischen Dienstleistungszentrum in Mayen der Deutschen Presse-Agentur. Die langjährige durchschnittliche Spanne liege zwischen 10 und 25 Prozent. Grundlage für die aktuellen Zahlen sind übermittelte Daten von mehr als 8.000 Imkern aus dem ganzen Bundesgebiet.

Quelle: proplanta

 
25.04.2018

BRS-Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand

Am Donnerstag, dem 19. April, fand die zweite Mitgliederversammlung des 2016 neu gegründeten Bundesverbandes Rind und Schwein e.V. in Berlin statt. Das Interesse war groß. Mehr als 120 Teilnehmer aus den angeschlossenen Mitgliedsunternehmen ließen sich von der Geschäftführerin, Dr. Bianca Lind, sowie den Fachbereichsleitern über die zurückliegende und anstehende Arbeit des Verbandes informieren. Ergänzt wurde der Geschäftsbericht durch einen Bericht aus dem ADT-Büro in Brüssel. Die Fachbereiche arbeiten tierart- und rasseübergreifend, u.a. um kritische Themen frühzeitig erkennen, Synergien nutzen und im Sinne der Mitglieder bearbeiten zu können. Vorstand und Geschäftsführung wurden durch die anwesenden Mitgliedsunternehmen einstimmig entlastet.

Quelle: BRS

 
24.04.2018

Neugründung der GGI-SPERMEX GmbH

Die Gesellschafter der GGI German Genetics International GmbH mit Sitz in Cloppenburg und der Spermex GmbH in Ottobrunn haben in einer gemeinsamen Gründungsversammlung am 17.04.2018 im Museumsdorf in Cloppenburg einstimmig den Beschluss zur Verschmelzung durch Neugründung gefasst. Die Verschmelzung zur GGI-SPERMEX GmbH markiert den Höhepunkt der erfolgreichen Annäherung zweier renommierter Exportunternehmen für Rindergenetik. Beide Standorte in Cloppenburg und Ottobrunn bleiben erhalten.

Quelle: German Genetics International GmbH

 
23.04.2018

FrieslandCampina: Wachstum ja, aber mit Abzügen

Die niederländische Genossenschaftsmolkerei FrieslandCampina will ein neues Spitzensortiment von besonders nachhaltigen Milchprodukten einführen. Im Zuge dessen stimmen die Mitglieder auch über 10 Cent weniger Milchgeld bei Überlieferung ab.

Quelle: elite

 
23.04.2018

27 Hengste bestehen Veranlagungsprüfung

14-tägige Veranlagungsprüfung in Schlieckau

In Schlieckau haben 27 Junghengste ihre 14-tägige Veranlagungsprüfung bestanden und sich damit die vorläufige Eintragung ins Hengstbuch I ihrer Beschickerverbände gesichert.

Quelle: fn-press

 
23.04.2018

FN-Jahresbericht 2017 erhältlich

Der Jahresbericht 2017 der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) ist fertig. Das Werk informiert darüber, mit welchen Aufgaben und Themen sich die FN und das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) im vergangenen Jahr befasst haben.

Neben einem gebündelten Rückblick auf die Höhepunkte, werden Schwerpunktthemen ausführlich behandelt. Wie immer runden umfangreiche Statistiken zu den sportlichen Erfolgen, zur Entwicklung des Turniersports und Zucht das Werk ab.

Der FN-Jahresbericht ist im FN-Shop unter www.pferd-aktuell.de/shop in der Rubrik Broschüren, Formulare, Verträge zu finden und kann von dort kostenlos heruntergeladen werden. Ebenfalls dort gibt es Anlagen mit umfangreicher Statistik aus dem Bereich Zucht.

Quelle: fn-press

 
19.04.2018

Milchviehbetriebe für Projekt zur kraftfutterarmen Milchviehfütterung, gesucht

Das Kasseler Institut für ländliche Entwicklung (Dr. Karin Jürgens und Prof. Onno Poppinga), Prof. Dr. Johannes Isselstein von der Abteilung Graslandwissenschaft der Universität Göttingen und Dr. Lukas Kiefer aus Süddeutschland suchen für ein Projekt zur kraftfutterarmen Milchviehhaltung Betriebe. Das Projekt adressiert die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Milcherzeuger als auch der Artenvielfalt auf dem Grünland und könnte insbesondere (aber nicht nur) für Weide- oder Heumilch erzeugende Betriebe interessant sein. Insbesondere werden noch Betriebskontakte zu Milchviehbetrieben in Mitteldeutschland und Nordwestdeutschland gesucht.

Quelle: BfN

 
19.04.2018

Umgang mit Wölfen umstritten

Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit/Anhörung

Soll der Wolf in Deutschland wieder gejagt werden und würde dies die Situation von Weidetierhaltern verbessern? In diesen Fragen sind sich Experten und Politiker extrem uneins. Dies wurde deutlich in einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. So besteht bereits Unklarheit über die Zahl der in Deutschland lebenden Wölfe.

Quelle: Deutscher Bundestag

 
16.04.2018

Lichttest vermeidet millionenfachen Kükentod

Wissenschaftler der Dresdner Hochschulmedizin entwickeln schnelles und kostengünstiges Verfahren zur Geschlechterbestimmung im Hühnerei.

Zwei Forschungsgruppen der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden sowie der Klinik für Vögel und Reptilien der Universität Leipzig ist der technologische Durchbruch bei der Geschlechterbestimmung in Hühnereiern gelungen. Dank der Spektroskopie lässt sich mit dem neuen Verfahren bereits am erstenTag nach einer möglichen Befruchtung feststellen, ob in dem Ei eine Legehenne heranwächst oder ein männliches Tier. Das neue Verfahren ist eine Weiterentwicklung eines früheren, das deutlich aufwändiger war - auch durch die Notwenigkeit, das Ei zu öffnen. Jetzt ist es gelungen, ein kostengünstiges, schnelles und zuverlässiges Verfahren zu entwickeln, das das weltweit millionenfache Töten männlicher Eintagsküken überflüssig macht.

Quelle: TU Dresden, Medizinische Fakult

 
16.04.2018

Jagdverband fordert Aufnahme des Wolfs in das Bundesjagdgesetz

Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat in einem Positionspapier die zeitnahe Aufnahme des Wolfs in das Bundesjagdgesetz gefordert. Dies würde nicht dazu führen, dass der Wolf grundsätzlich bejagt werden könnte, da der Wolf weiterhin streng geschützt bleibt. Doch würde durch die Aufnahme eine Grundlage geschaffen, um bundesweit gültige Managementmaßnahmen für den Wolf auf Grundlage des Koalitionsvertrages der Bundesregierung zu erarbeiten.

Quelle: Vetion