Die IK-Initiative ERDE (Erntekunststoffe Recycling Deutschland) verpflichtet sich, 65 Prozent aller in Deutschland auf den Markt gebrachten Silo- und Stretchfolien bis zum Jahr 2022 zu sammeln und zu recyceln. Offiziell überreicht wurde die freiwillige Selbstverpflichtung im Rahmen des Parlamentarischen Abend der Kunststoff verarbeitenden Industrie am 26. Juni 2019 in Berlin. Frau Dr. Regina Dube, Abteilungsleiterin Wasserwirtschaft, Ressourcenschutz und Anpassung an den Klimawandel im Bundesumweltministerium, nahm die Selbstverpflichtung entgegen. Unterzeichner sind neben der ERDE-Initiative die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen, der Deutsche Raiffeisenverband, der Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. sowie der Bundesverband Lohnunternehmen.

Quelle: drv

In der frühen Kindheit, während der Schwangerschaft und im Säuglingsalter werden die Grundlagen für ein gesundes Leben gelegt. Darüber waren sich die Sachverständigen in einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft am 24.06.2019 einig. Der Ausschuss befasste sich unter dem Vorsitz von Alois Gerig (CDU) mit drei Anträgen der Oppositionsfraktionen FDP (19/9926), Die Linke (19/7025) und Bündnis 90/Die Grünen (19/6441) zum Thema gesunde Ernährung. Gute Ernährung zu stärken ist ein großes Thema für die ganze Gesellschaft, sagte Gerig. Gerade Kinder und Jugendliche sowie Einkommensschwache gelte es mitzunehmen und ihnen zu ermöglichen, an einer abwechslungsreichen und gesunden Esskultur teilzunehmen.

Quelle: Dt. Bundestag

Die Ausgabe 2/2019 des vierteljährlich erscheinenden Newsletters der europäischen SAVE Foundation (Sicherung der landwirtschaftlichen Arten-Vielfalt in Europa) ist erschienen.

Unter anderem mit folgenden interessanten Themen:

  • IPBES: Weltzustandsbericht zu Biodiversität und Ökosystemleistungen

  • Gemeinsame Agrarpolitik und Kleinbauern

  • Hausesel –Einsatz im Naturschutz

  • Naturtourismus und Biodiversität

Quelle: SAVE

Mit dem Start der Zukunftsstrategie ökologischer Landbau (ZöL) hat das BÖLN neue Aufgaben übernommen. Um diese Aufgaben umzusetzen, ist das BÖLN-Team um acht weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstärkt worden.

Quelle: BÖLN

Die Verordnung zur Approbation von Tierärztinnen und Tierärzten (TAppV) und eine eventuell notwendige Änderung bzw. Anpassung stehen aktuell im Fokus der Diskussionen zwischen Berufsverbänden, Bildungsstätten und Studierenden. Die veterinärmedizinischen Bildungsstätten in Berlin, München, Hannover, Gießen und Leipzig führen daher eine Online-Befragung von AbsolventInnen durch. Erfragt werden unter anderem, ob das Studium der Veterinärmedizin in Deutschland ausreichend auf den Einstieg in den Beruf des Tierarztes vorbereitet. Die Beantwortung der Fragen dauert ungefähr 20 Minuten, kann aber unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden. Die Lehrdekane bitten um eine rege Teilnahme, damit ein breites Meinungsbild erstellt werden kann. 

Quelle: Lehrdekane der Veterinärmedizinischen Bildungsstätten in Deutschland

Wie die Hannoversche Allgmeine berichtet, durchbrechen Wiederkäuer den Infektionszyklus für Borrelien. Das sagt Dania Richter, Biologin in der Abteilung für Landschaftsökologie und Umweltsystemanalyse der Technischen Universität Braunschweig. Denn, wenn eine Zecke eine Kuh beißt, werden die Borreliose-Erreger abgetötet.

Quelle: DGfZ/Hannoversche Allgmeine

Die Ausfuhren von lebenden Rindern stehen auch in Neuseeland in der Kritik. Landwirtschaftsminister Damien O´Connor lässt deswegen die Exporte überprüfen.

Quelle: topagrar

Die Ekosem-Agrar AG hat im russischen Nowosibirsk ihre bislang größte Milchviehanlage mit 6.000 Kühen eröffnet. Weitere 15 Anlagen mit insgesamt 50.000 Tieren sollen folgen.

Quelle: topagrar

 

Unter mehr als 400 Filmen überzeugte beim Umweltfilm-Festival Deauville Green Awards ein Film des BZL über Maßnahmen gegen Schwanzbeißen von unkupierten Ferkeln die Jury.

Quelle: topagrar

Das wirtschaftliche Interesse an speziell auf eine hohe Legeleistung gezüchteten Hennen ist für sich genommen kein vernünftiger Grund i.S.v. § 1 Satz 2 des Tierschutzgesetzes (TierschG) für das Töten der männlichen Küken aus diesen Zuchtlinien. Da voraussichtlich in Kürze Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Ei zur Verfügung stehen werden, beruht eine Fortsetzung der bisherigen Praxis bis dahin aber noch auf einem vernünftigen Grund. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden.

Quelle: aho