Die EuroTier findet in diesem Jahr vom 13. - 16. November in Hannover statt. Sie ist die weltweite Leitausstellung für die landwirtschaftliche Nutztierhaltung. Die führenden Unternehmen der Branche werden auf der EuroTier in diesem Jahr erneut mit einem vollständigen Angebot und zahlreichen Neuheiten vertreten sein. Zahlreiche Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Rind und Schwein e.V. nehmen auch in diesem Jahr erneut an der Messe teil. Der BRS organisiert darüber hinaus für Mitgliedsunternehmen zwei Gemeinschaftsstände in der Schweinehalle (Halle 15 C22) und in der Rinderhalle (Halle 11 C21).

Quelle: BRS

Besonders aus dem holländischen Raum werden neuerdings Bullen angebote, die die sog. Witrugfärbung zeigen. Der Rumpf der Tiere ist hierbei einfarbig schwarz oder rot. Kopf, Rückenlinie, Bauch und Extremitäten rahmen diesen weiß ein. Die Mitglieder des Bundesverbandes Rind und Schwein haben anlässlich ihrer Mitgliederversammlung beschlossen, dass diese Farbzeichnung nicht dem Zuchtziel entsprechen und daher als Kreuzungstiere (Nichtherdbuch) registriert werden.

Weitere Informationen: "Rind und Wir", 1/2018, Seite 31

Quelle: BRS

In einem Offenen Brief an Bundesministerin Julia Klöckner bitten Tierärztinnen und Tierärzte der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V., dem Drängen nach einer Zulassung der Lokalanästhesie zur Ferkelkastration und einer Fristverlängerung zu widerstehen, sich für die Impfung auszusprechen und die politischen Rahmenbedingungen für die Marktakzeptanz der Impfung zu schaffen. Hintergrund dafür ist die Sorge um das Wohlergehen der Tiere und um das Image der Landwirtschaft.

Den offenen Brief mit den entsprechenden Erläuterungen finden Sie hier als pdf-Dokument.

INFO:  Die DGfZ hat zu dieser aktuellen brisanten Thematik ein Heft im Rahmen ihrer Schriftenreihe herausgegeben:

 

Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) hat ein neues Pocketheft So leben Milchkühe herausgegeben, das in leicht verständlicher Weise über die Haltung von Milchkühen in Deutschland informiert. Zwölf Fragen werden in diesem handlichen Pocket-Heft beantwortet. Das Heft im Taschenformat richtet sich an alle interessierten Bürger und kann gut in der Öffentlichkeitsarbeit der Landwirtschaft und in allgemeinbildenden Schulen eingesetzt werden.

Das Pocketheft So leben Milchkühe sowie weitere können kostenfrei im Medienshop der BLE bestellt werden: https://ble-medienservice.de/landwirtschaft/

Quelle: BLE

Nachdem Lidl ihre Alpenmilch mit der Einstiegsstufe sowie Milchprodukte der Regionalmarke 'Ein gutes Stück Bayern' mit der Premiumstufe des Tierschutzlabels vermarktet, bringt der Discounter bald eine weitere Eigenmarke mit dem Label Für mehr Tierschutz in die Regale: Ab Ende Juli soll die Weidemilch der Eigenmarke Milbona mit der Premiumstufe des Labels im Norden Nordrhein-Westfalens und Umgebung erhältlich sein, meldet der Discounter.

Bis Ende des Jahres 2018 will Lidl das Angebot auf Nord- und Ostdeutschland ausweiten. Zusätzlich zum Tierschutzlabel sei die Weidemilch mit dem Ohne Gentechnik-Siegel und mit dem Siegel Pro Weideland - Deutsche Weidecharta vom Grünlandzentrum Niedersachsen/Bremen e.V. gekennzeichnet.

Quelle: Lidl

Die Ausgabe 2/2018 des vierteljährlich erscheinenden Newsletters der europäischen SAVE Foundation (Sicherung der landwirtschaftlichen Arten-Vielfalt in Europa) ist erschienen.

Unter anderem mit folgenden interessanten Themen:

  • SAVE – DAGENE Jahreskonferenz 2018
  • EU-Haushalt: Gemeinsame Agrarpolitik nach 2020
  • Agrobiodiversitäts Hotspots identifizieren
  • Verbotener Markt
  • Wildnis für wen? Die Rolle der Nutztiere in der Landschaft

Quelle: SAVE

Die Zahl der Langstreckentransporte von lebenden Tieren in außereuropäische Länder steigt seit Jahren an. Es ist uns daher ein großes Anliegen, dieses Gespräch zu führen, begründete Ausschussvorsitzender Alois Gerig (CDU/CSU) am Montag, 25. Juni 2018, die Notwendigkeit eines öffentlichen Fachgesprächs des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft über Lebendtiertransporte in Drittländer, denn die europäischen Tierschutzbestimmungen sind bis zum Bestimmungsort einzuhalten, auch wenn dieser außerhalb der EU liegt. Fünf Sachverständige nahmen in der Sitzung dazu Stellung, der Anträge der FDP (19/435) und von Bündnis 90/Die Grünen (19/448) zugrunde lagen.

Liste der geladenen Sachverständigen

  • Markus Krümpel, Viehhandlung Krümpel GmbH
  • Dr. Bianca Lind, Geschäftsführerin beim Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS)
  • Mag. Dr. med. vet. Alexander Rabitsch
  • Dr. Holger Vogel, Präsident des Bundesverbandes der beamteten Tierärzte e. V. (VbT)
  • Dr. Frigga Wirths, Akademie für Tierschutz

Quelle: Deutscher Bundestag

Die Drittmitteleinnahmen der deutschen Hochschulen lagen im Jahr 2014 bei 7,3 Milliarden Euro. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/2756) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/2096) und konstatiert, dass die Höhe der Drittmittel annähernd den für Forschung aufgewendeten Grundmitteln entsprechen würden. Die Bundesregierung macht deutlich, dass Drittmittel kein Ersatz für unzureichende Grundfinanzierung seien. Die Grundfinanzierung falle aber in den Zuständigkeitsbereich der Länder.

Quelle: Deutscher Bundestag

Wissenschaftlern der University of Edinburgh (Großbritannien) ist es gelungen, Schweine zu züchten, die resistent gegen das PRRS-Virus sind. Dieses Virus gehört zu den wirtschaftlich bedeutendsten Krankheitserregern in der Schweinezucht. Die Forscher haben dabei direkt an dem Rezeptor der Zelloberfläche angesetzt, an den das PRRS-Virus normalerweise bindet. Sie haben den Rezeptor so verändert, dass das Virus nicht mehr an ihn binden kann.

Quelle: vetion

Wissenschaftlern der Technischen Universität München ist es gelungen, eine Methode zur frühen Bestimmung des Geschlechts im Hühnerei zu entwickeln, bei der sie die Magnetresonanztomographie (MRT) verwenden. Nach Angaben der Forscher unterscheidet sich Ihre Methode von denen anderer Forschungsgruppen, die ebenfalls an einer Lösung arbeiten, dadurch, dass die Methode komplett kontaktlos und nicht-invasiv ist. Dadurch wird die weitere Entwicklung des Embryos nicht gestört und es wird keine Eintrittspforte für die Erreger geschaffen.

Quelle: vetion