21.05.2007

China meldet Vogelgrippe

In der zentralchinesischen Provinz Hunan ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf das chinesische Landwirtschaftsministerium meldet, sind in einem Dorf in der Nähe der Stadt Yiyang mehr als 11.000 Federtiere vom H5N1 - Virus betroffen. Die Stadt Yiyang liegt in der Nähe des Dongting - Sees, der von vielen Zugvögeln angeflogen wird.

Quelle: AHO Aktuell

 
21.05.2007

Schweiz rüstet sich für die Blauzungenkrankheit

Der Bundesrat hat am Mittwoch, 16. Mai 2007 Bekämpfungsmassnahmen gegen die Blauzungenkrankheit festgelegt. So soll die Schweiz bei einer Einschleppung der Krankheit schnell reagieren können. Könne die Krankheit im Anfangsstadium entdeckt werden, sollen laut dem Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) die befallenen Tiere getötet werden, betroffene Betriebe gesperrt und der Tierverkehr in den betroffenen Zonen verboten werden. Werde die Krankheit erst später entdeckt, lasse sich der Seuchenherd nicht mehr innerhalb weniger Wochen tilgen, schreibt das BVET in einer Mitteilung. Die befallenen Tiere würden in diesem Fall nicht getötet. Vielmehr würden die Veterinärbehörden versuchen, mit Tierverkehrs-Sperren eine weitere Verbreitung der Krankheit zu verhindern. Um eine Einschleppung der Blauzungenkrankheit zu verhindern, müssen sämtliche Wiederkäuer, die in die Schweiz importiert werden, ab dem 1. Mai auf die Blauzungenkrankheit untersucht werden.



Quelle: AHO Aktuell
 
21.05.2007

Bundesrat bestätigt Novellierung des Absatzfonds

Der Bundesrat hat auf seiner heutigen Sitzung die vom Bundestag beschlossene Novellierung des Absatzfondsgesetzes und des Holzabsatzfondsgesetzes bestätigt. Damit wurde die gesetzliche Grundlage für den Absatzfonds der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft sowie seiner beiden Durchführungsgesellschaften die Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) und der Zentralen Markt- und Preisberichtsstelle (ZMP) bekräftigt und erneuert. Eine zentrale wirksame Absatzförderung für die deutsche Land- und Ernährungswirtschaft ist unverzichtbar, erklärte der Deutsche Bauernverband (DBV). Die Novellierung des Absatzfondsgesetzes müsse als Chance für CMA und ZMP genutzt werden, um mit der Wirtschaft eine erfolgreiche Absatzförderung und Marktinformation fortzusetzen und weiterzuentwickeln. Der DBV appelliert an alle Unter¬nehmen der Agrarwirtschaft, mit dem Inkrafttreten des novellierten Absatzfondsgesetzes die solidarisch getragene Absatzförderung zu unterstützen, um die vorhandenen und sich bietenden Chancen auf den zunehmend härteren, jedoch aufnahmefähigeren Märkten im In- und Ausland zu nutzen.

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14.05.2007

Bericht über die Tagung des Rates für Landwirtschaft und Fischerei am 7. Mai 2007 in Brüssel

Themen: Masthühner, Tierschutzkonferenz, Bessere Rechtsetzung im Sorten- und Saatgutbereich, Cross Compliance, Maisintervention, Umstrukturierung der Zuckerindustrie, Umstrukturierung der Zuckerindustrie, Veterinärverhandlungen EU-Russland, WTO-Verhandlungen und Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit AKP-Staaten.

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14.05.2007

Milchwirtschaft hat herausgehobenen Stellenwert

Anlässlich der Demonstrationen von Milchbauern für höhere Erzeugerpreise zeigt Dr. Gerd Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, in Berlin, Verständnis für die Situation der Milcherzeuger.

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14.05.2007

Wann ist ein Schwein ein Bioschwein?

Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Lüneburg dürfen Schweine, die bis zu 8 Tagen lang Futter mit geringen Mengen gentechnisch veränderter Sojabohnen gefressen haben, nicht mehr als Schweine aus ökologischem Landbau vermarktet werden (Beschluss v. 7.5.2007 - 4 B 24/07-).

 
11.05.2007

Massiver PRRS - Ausbruch in der chinesischen Provinz Guangdong

Die Ursache für die gehäuften Todesfälle bei Schweinen in der chinesischen Provinz Guangdong scheint geklärt. Wie heute das Internationale Tierseuchenamt in Paris unter Berufung auf den Chefveterinär der Volksrepublik China mitteilte, sind in den letzten Wochen in den Schweinebeständen vermehrt Fälle von PRRS (Porzines Reproduktives und Respiratorisches Syndrom) aufgetreten.
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10.05.2007

Bald mehr als die Hälfte der Legehennen in Boden- und Freilandhaltung

Nach Einschätzung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) wird nach Ende des Umstellungszeitraums im Jahre 2009 das im Jahre 2004 für die Legehennenhaltung vom Bundesrat festgelegte Ziel, mehr als 50 Prozent des Legehennenbestandes in Boden- und Freilandhaltungssystemen zu halten, erreicht, wenn nicht gar überschritten. Mit der Änderung der Tierschutz- und Nutztierhaltungsverordnung im Jahre 2006 mussten die Betriebe, die Eier in Legebatterien erzeugten, Ende vergangenen Jahres eine verpflichtende Anzeige zur Umstellung abgeben. Dafür verbleibt diesen Betrieben jetzt eine Umstellungsphase von zwei Jahren. Nach dem sich jetzt abzeichnenden Trend werden diese Betriebe etwa zur Hälfte auf die Boden- und Freilandhaltung umstellen, die andere Hälfte auf die neue Kleingruppenhaltung. Da bisher schon über 30 Prozent des Bestandes auf Freiland- und Bodenhaltung entfällt, wird das gesetzte Ziel sogar überschritten. 

Diese Entwicklung ist umso erstaunlicher als sie im Rahmen einer Wettbewerb verzerrenden Verordnung abläuft, die weit über die EU-Vorgaben hinausgeht. Einmal mehr zeigt sich, dass die deutschen Landwirte mit ihrer Tierhaltung den Verbraucherwünschen entgegenkommen und durch ihre Leistungsfähigkeit Standortnachteile kompensieren. Dies ist aber nur dann möglich, wenn auch die Verbraucher diese Anstrengungen mit der entsprechenden Nachfrage nach einheimischer Ware unterstützen. Das gilt für alle Haltungsverfahren, die Kleingruppenhaltung genauso wie die Boden- und Freilandhaltung. Letztendlich entscheiden die Verbraucher darüber, ob am Standort Deutschland eine nachhaltige und tierschutzgerechte Tierhaltung erhalten und ausgebaut werden kann oder ob die Produktion ins Ausland verdrängt wird, so der DBV.


Quelle: DBV

 
10.05.2007

Neue Regeln für Haltung von Masthühnern in der EU

Brüssel/Berlin (aho) - Der EU - Agrarministerrat hat sich auf tierschutzfreundlichere Regeln für Masthühner geeinigt. Mit der neuen Richtlinie sollen die Tiere unter anderem mehr Bewegungsfreiheit erhalten. So wird die Haltungsdichte von derzeit 39kg/m2 auf maximal 33kg/m2 gesenkt. Neu geregelt werden auch Aspekte wie Beleuchtung, Streu, Futter und Belüftung der Ställe. Zudem kann die EU-Kommission auf der Grundlage aktueller wissenschaftlicher Daten weitere Vorschriften zur Haltungspraxis erlassen. Die Mitgliedstaaten müssen die Richtlinie bis spätestens 2010 umsetzen. Daneben hat sich der Ministerrat auf Schlussfolgerungen über Tierschutz-Gütesiegel geeinigt. Die EU-Kommission wird diese im Einzelnen prüfen und entsprechende Vorschläge ausarbeiten. EU-Gesundheitskommissar Markos Kyprianou erklärte hierzu: "Die Verbraucher in Europa haben sich immer wieder besorgt gezeigt über den mangelnden Tierschutz in der Massenhühnerhaltung. Die Richtlinie, die wir heute verabschiedet haben, ist ein erster wichtiger Schritt in Richtung mehr Tierschutz. Zwar wurde der Kommissionsvorschlag geringfügig abgeändert, aber dennoch verbessern sich die Haltungsbedingungen für Masthühner ganz entscheidend. Die Kommission wird hiermit einmal mehr ihrem Anspruch gerecht, sich europaweit für optimierte Haltungsformen einzusetzen, im Interesse nicht allein des Wohlbefindens der Tiere, sondern auch ihrer Gesundheit und der Qualität ihres Fleisches."


Quelle: AHO

 
10.05.2007

Mysteriöses Schweinesterben in Südchina

Hongkong (aho) - Aus der südchinesischen Provinz Guangdong wird ein Massensterben von Schweinen berichtet. Nach Zeitungs - und Fernsehberichten aus Hongkong leiden die Schweine vor dem Tod an hohem Fieber und Blutungen. Die ersten Tiere seien Anfang April in Yunfu in der Provinz Guangdong* erkrankt, schrieb die "Ming Pao Daily News" unter Berufung auf chinesische Behörden. Wie die Zeitung "The Apple Daily newspaper" berichtet, seien in den betroffnen Regionen bis zu 80 % der Schweine verendet. Die Todesfälle hätten bei den Schweinhaltern zu panikartigen Verkäufen zu Dumpingpreisen geführt. Ein Sprecher des Ministeriums für Landwirtschaft, Fischerei und Umweltschutz von Hongkong teilte der Presse mit, dass die Schweinebestände von Hongkong keine Auffälligkeiten zeigten. Im Jahre 2006 hatten Medienberichte über ein Massensterben von Schweinen in den Provinzen Anhui, Jiangxi, Zhejiang, Hunan, Hubei und Jiangsu für Aufsehen gesorgt.
Quelle: AHO
 
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