In der Zeit vom 13. bis 18. August 2006 fand in Brasilien der 8. Weltkongress für Genetik der angewandten Nutztierwissenschaft statt.
Erkrankungen der Klauen werden oft erst dann erkannt, wenn die Symptome offensichtlich sind: Die Kuh lahmt. Sie hat Schmerzen, produziert weniger Milch und ihre Fruchtbarkeit ist gestört. Die Ausgaben für den Tierarzt steigen. "Jedes Tier, das eine erkrankte Klaue hat, verursacht für den jeweiligen Milchbetrieb ökonomische Verluste", sagt Dr. Christoph Mülling vom Institut für Veterinär-Anatomie der Freien Universität Berlin. Ein Klauengeschwür beispielsweise sei mit direkten und indirekten Kosten in Höhe von bis zu 300 Euro verbunden.
Methodische Zusatzausbildung, interdisziplinäres Training und intensivere Betreuung sind Pluspunkte des deutschlandweit ersten Promotionsstudienganges in den Agrarwissenschaften, die vor allem international Vorteile versprechen. Die Angebote des Promotionsstudienganges sind wahlweise auf deutsch oder englisch. Ein Zusatzzeugnis dokumentiert die zusätzliche Qualifikation. Für die besten Bewerber stellt das Land Baden-Württemberg zehn Stipendien pro Jahr zur Verfügung. Informationen zur Bewerbung unter: www.uni-hohenheim.de/agrar.

zur Senkung des Scrapie- und BSE-Risikos

Das Gremium für Biologische Gefahren (BIOHAZ) der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat eine Bewertung des derzeitigen Schafzuchtprogramms der Europäischen Union (EU) zum Schutz vor TSE(Transmissible Spongiforme Enzephalopathien) vorgelegt und empfohlen, es mit geringfügigen Änderungen fortzusetzen. Das Programm dient der Unterstützung der Mitgliedstaaten bei der Kontrolle und Verringerung von gesundheitlichen Problemen der Tiere in Zusammenhang mit TSE und der Erhöhung des Verbraucherschutzes.

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Das neue Journal umfasst die Themenbereiche: Tierzucht und Genetik; Tierernährung; Physiologie und Systembiologie; Tierverhalten, Gesundheit und Tierschutz; Management; Produktqualität sowie Gesundheitsaspekte. Nähere Informationen erhalten Sie hier.
Schwein Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, überreichte heute in Berlin dem Geschäftsführenden DFB-Präsidenten Dr. Theo Zwanziger für die deutsche Nationalmannschaft das Glücksschwein „Finale“. Das Ferkel der Rasse Deutsches Sattelschwein hat ein typisch schwarz/weißes Fell in den Trikotfarben der Nationalmannschaft und zeichnet sich durch besondere Erfolg versprechende Eigenschaften aus. Es soll dem deutschen Team von Jürgen Klinsmann das notwendige Glück für ein erfolgreiches gutes Spiel gegen Argentinien bringen und für das Weiterkommen in der Fußballweltmeisterschaft...
Die ungarische Schweinerasse Mangalitza war bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts Lieferant für Fleisch und Speck in großen Teilen Osteuropas und der ehemaligen Habsburger Monarchie.

Europa Die EU bekennt sich zu Innovation, Forschung und Entwicklung. Für die Forschungstätigkeit sind in der nächsten Planungsperiode rund 54 Mrd. EURO vorgesehen. Durch die Kofinanzierung der Mitgliedsstaaten stehen alleine für die Agrarforschung 3,8 Mrd. EURO an Finanzmitteln zur Verfügung.
Das Institut für Parasitologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule
Hannover (TiHo) ist an einem Projekt der Europäischen Union (EU) beteiligt, das
die verbesserte Bekämpfung von Parasiten in Wiederkäuerbeständen zum Ziel hat...
Der Bundesrat hat sich am 16. Juni 2006 mit der Neuordnung des Tierzuchtgesetzes befasst und die Novelle zum Tierzuchtgesetz befürwortet. Der Deutsche Bauernverband (DBV) kritisierte den vorgesehenen Ausstieg aus der hoheitlichen Verantwortung für die Tierzucht. Positiv dagegen bewertete der DBV die geplante Anpassung des Tierzuchtgesetzes an das EU-Recht und forderte die konsequente Einhaltung einer 1:1-Umsetzung an.