Thema ist "Genetically Modified Animal Feeds". Nähere Informationen erhalten Sie hier:
Die Staatssekretäre der für die Lebensmittelsicherheit und die Tiergesundheit zuständigen Ministerien einigten sich nach ihrer zweitägigen Beratung mit Wissenschaftlern im Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) darauf, dass weiterhin kein Fett von Wiederkäuern an Wiederkäuer verfüttert werden sollte. Wenn geeignete Verfahren und Systeme in der Herstellung garantieren könnten, dass in Futtermitteln für Rinder und Schafe kein arteigenes Fett gelangt und insoweit eine Kreuzkontamination vermieden werden kann, könnte Futter mit artfremdem Fett durchaus wieder an Wiederkäuer verfüttert werden und das geltende nationale Verfütterungsverbot gelockert werden. Experten des Bundes, der Länder und aus der Wissenschaft streben dazu Gespräche mit der Wirtschaft an.. „Mit den geltenden Schutzmaßnahmen gegen die Übertragung von BSE ist Deutschland auf einem guten Weg zur Eliminierung der Tierseuche“, sagte Gerd Lindemann, Staatssekretär des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). ..
Eine internationale Forschergruppe, an der Wissenschaftler der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover beteiligt sind, hat einen ersten Entwurf der Pferdegenomsequenz veröffentlicht. Die Sequenz wurde in einer frei zugänglichen Datenbank im Internet veröffentlicht.
Nach zweijähriger Arbeit ist nun die erste Ausgabe des europäischen Journals "Animal" erschienen. Lesen Sie die Beiträge unter www.animal-journal.eu.
Nicht nur eine qualitativ hochwertige und praxisorientierte Berufsbildung, sondern auch eine leistungsfähige und innovative Agrarforschung sind tragende Säulen für die erfolgreiche Zukunft der Land- und Agrarwirtschaft in Deutschland. Aufgrund der beschleunigten technischen und strukturellen Veränderungen in der gesamten Agrar- und Ernährungswirtschaft werden Bildung und Forschung zukünftig einen noch größeren Stellenwert für die Zukunftssicherung der Land- und Agrarwirtschaft und der ländlichen Räume in Deutschland einnehmen. Diese Auffassung äußerten der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, und der DBV-Bildungsbeauftragte Hans-Benno Wichert in einem Spitzengespräch mit Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan am 31. Januar 2007 in Berlin.
Anhand dieser Publikation können Sie aufkommende Fragen wie z.B. Wer kann sich unter welchen Bedingungen am Wettbewerb um die Fördermittel beteiligen? Wie laüft das Begutachtungsverfahren ab? klären. Abrufen können Sie diese unter www.kowi.de/publikationen.

Quelle: AID der KoWi
22.01.2007

DFG-Förderung 2007

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zeichnet mit Mitteln des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft im Jahr 2007 zwei besonders förderungswürdige Projekte aus dem Bereich Agrarwissenschaften aus. Ausgezeichnet wurde u.a. das Projekt der Universität Göttingen mit dem Titel "Züchterische Möglichkeiten zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und Ressourceneffizienz der Milchviehhaltung". Dieses Projekt wird von der Arbeitsgruppe von Prof. H. Simianer und Dr. S. König sowie der Arbeitsgruppe um Prof. L. Schaeffer, Guelph, Kanada bearbeitet.
Von Stuttgart bis Siena, von Norwegen bis Schottland haben sich Wissenschaftler zusammengefunden, um auf die Ausschreibung im Rahmen des EU-Projektes CORE Organic (Coordination of European Transnational Research in Organic Food and Farming) länderübergreifende Forschungsanträge zum ökologischen Landbau
einzureichen.
Erneut durchsetzen konnte sich Deutschland gegenüber den Niederlanden bei einem EU-Twinningvorhaben, diesmal als Partner in Litauen beim Projekt „Strengthening of control on bacterial zoonoses and poultry diseases“.
„Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass für die Verbreitung des Aviären Influenzavirus über große Strecken und Gebiete die Zugvögel, die Transportwege international gehandelter Waren und die Bewegungen von Geflügel verantwortlich sind“, erklärte Bernhard Kühnle, Abteilungsleiter beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bei der Eröffnung der vierten internationalen Konferenz über Aviäre Influenza („Vogelgrippe“) in Bamako in Mali. Es sei daher mindestens so wichtig, Vorkehrungen zu treffen, um die Einschleppung der Aviären Influenza zu verhindern, wie eine wirkungsvolle Kontrolle der Krankheit zu gewährleisten.