EU-Informationen

07.11.2013

Futter aus Abfällen: EU-Futtermittelhersteller schließen sich

Europäische Firmen, die aus Nebenprodukten der Lebensmittelindustrie hochwertige Futtermittel herstellen, schließen sich zu einem Verbund zusammen. Am 1. Januar 2014 beginnt die European Former Foodstuff Processors Association, kurz EFFPA offiziell ihre Arbeit. Die EFFPA hat das Ziel, einen EU-Rechtsrahmen für den sicheren Einsatz von Nebenprodukten in der Futtermittelherstellung mit zu entwickeln und die Nahrungsmittelverschwendung zu reduzieren.

Lesen Sie die ganze Meldung HIER.

Quelle: AHO

04.11.2013

Herkunftskennzeichnung von Fleisch in Fertigprodukten sehr kostspielig

- Auf der Fleischpackung sollen Mast- und Schlachtort vermerkt werden -

Die Gesundheits- und Verbraucherexperten der Europäischen Kommission gehen davon aus, dass eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung von Fleisch in verarbeiteten Produkten den beteiligten Unternehmen beträchtliche Kosten verursachen würde. In einem durchgesickerten Berichtsentwurf werden die gesamten Mehrkosten der Marktteilnehmer auf bis zu 50 % der Betriebskosten geschätzt, sollte die EU die Pflicht zur Angabe des Herkunftslandes einführen. Die Brüsseler Beamten erwarten radikale Anpassungen entlang der Wertschöpfungskette, darunter eine Renationalisierung des Fleischhandels sowie die Verringerung sowohl der Zwischenhändler als auch der Anzahl der verwendeten Teilstücke. Hinzu kommen mehr Bürokratie für Verarbeiter und Behörden sowie höhere Endverbraucherpreise.
Quelle: SUS online

18.09.2013

Europäische Kommission schlägt neuen Innovationsindikator vor

Die Europäische Kommission hat am 13. September 2013 einen neuen Indikator zur Messung der Innovationsleistung in der EU vorgeschlagen. Anders als die beiden bereits bestehenden Innovationsmessinstrumente, der Innovationsanzeiger der Union (IUS) und der zusammenfassende Innovationsindex (SII), misst er ohne Berücksichtigung der eingesetzten Mittel und des Prozessdurchsatzes ausschließlich die erzielte Innovationsleistung. Er gibt damit einen Überblick, inwiefern Ideen aus dem Innovationssektor den Markt tatsächlich erreichen, Arbeitsplätze schaffen und Europa wettbewerbsfähiger machen.

Quelle: Europäische Kommission

13.09.2013

Horizont 2020 - Auftaktveranstaltungen der NKS-L zu den lebenswissenschaftlichen Themen im neuen EU Rahmenprogramm für Forschung und Innovation – „save the date“

Im Winter 2013/2014 werden voraussichtlich die ersten Aufrufe im neuen europäischen Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020 ausgeschrieben werden. Die lebenswissenschaftlichen Themen befinden sich im Programmteil III Gesellschaftliche Herausforderungen sowie im Programmteil II Führende Rolle der Industrie. Die Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften wird im Rahmen von regionalen Informationsveranstaltungen die Inhalte der Aufrufe der Gesellschaftlichen Herausforderungen Gesundheit, demographischer Wandel und Wohlergehen und Ernährungssicherheit, nachhaltige Landwirtschaft, marine und maritime Forschung und Biowirtschaft sowie der Schlüsseltechnologie Biotechnologie vorstellen. Neben den Themen (Topics) der Aufrufe werden Ihnen die Struktur und Inhalte von Horizont 2020 sowie insbesondere die Möglichkeiten zur Beteiligung aufgezeigt.

Das neue Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 adressiert neben Forschungseinrichtungen und Universitäten verstärkt Unternehmen und hier insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMU).

Im Rahmen dieser Informationsveranstaltungen haben interessierte Akteure die Möglichkeit, sich durch persönliche Beratungsgespräche mit Mitarbeiter/-innen der NKS-L auf eine geplante Antragseinreichung vorzubereiten.

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie in Kürze unter: http://www.nks-lebenswissenschaften.de/de/155.php.

Quelle:   Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften (NKS-L)

25.07.2013

Horizont 2020 - Europas neues Forschungs- und Innovationsprogramm kommt

Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich im Ausschuss der Ständigen Vertreter nach mehrmonatigen Verhandlungen am 17. Juli 2013 auf einen Kompromiss mit dem Parlament zu Horizont 2020 verständigt. Damit ist der Weg bereitet für die erste Lesung durch das Europäische Parlament voraussichtlich im Oktober 2013. Sollte das Parlament und dann der Ministerrat zustimmen, ist der Weg frei für den Start des neuen Rahmenprogramms für Forschung und Innovation, Horizont 2020, mit dem Jahr 2014 mit einem Volumen von ca. 70 Mrd. €.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung

11.07.2013

EU: 80 Milliarden für die Forschung

In Brüssel haben sich die zuständigen EU-Institutionen auf die Details des neuen Forschungsrahmenprogramms Horizon 2020 geeinigt.

Seit vergangener Woche steht fest: Auch 2014 wird EU-Geld in Forschungsprojekte auf dem ganzen Kontinent fließen. Die Verantwortlichen der EU haben sich sowohl auf das Budget als auch die Rahmenbedingungen für das nächste europaweite Forschungsrahmenprogramm geeinigt.

Quelle: biotechnologie.de/ml

10.07.2013

Katrine Lecornu ist die neue Präsidentin der European Dairy Farmers (EDF)

Die französische Milchviehhalterin Katrine Lecornu ist zur neuen Präsidentin der European Dairy Farmers (EDF) gewählt worden. Sie übernimmt die Position von Jean Francois Verdenal, der den europäischen Dachverband sechs Jahre führte.

Die European Dairy Farmers ist ein Netzwerk von Milchbauern zum Austausch von Erfahrungen und Wissen. Gegründet wurde das Netzwerk vor 23 Jahren auf Initiative führender europäischer Milchviehhalter, der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) und der damaligen Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), dem heutigen Thünen-Institut.

Quelle: DGfZ

11.06.2013

Wie die EFSA ihre Sachverständigen auswählt – ein kleiner animierter Wegweiser

Bei der Tätigkeit der EFSA spielen Arbeitsgruppen eine entscheidende Rolle, indem sie das Fachwissen zusammentragen, das für die Durchführung der vorläufigen wissenschaftlichen Arbeiten benötigt wird, bevor die führenden Sachverständigen der Behörde im Wissenschaftlichen Ausschuss und in den Gremien ihre wissenschaftliche Beratung abschließen können. Dieser kurze Animationsfilm erläutert, wie die EFSA die Sachverständigen für diese Gruppen auswählt und über welche Mechanismen sie verfügt, um zu gewährleisten, dass sie auf unabhängige und transparente Weise arbeiten.

Scientific opinion workflow - Assessment

Quelle: efsa

03.06.2013

Europäisches Patentamt erteilt erneut Patent für Pflanzen

- DBV: Änderungen des Patentrechts dringend geboten -

Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat die Entscheidung des Europäischen Patentamtes (EPA) kritisiert, das ein Patent für eine schädlingsresistente Chilipflanze erteilt hat. Das Chilipatent beruht im Wesentlichen auf einem konventionellen Züchtungsverfahren. Diese seien nach deutschem wie europäischem Recht eigentlich nicht patentierbar, betonte der DBV. Ob Erzeugnisse aus diesen Verfahren patentierbar sind, ist gesetzlich bislang nicht geregelt und muss in Präzedenzfällen wie Brokkoli und Schrumpeltomate vom Europäischen Patentamt noch entschieden werden. Der deutsche Gesetzgeber muss hier aktiv werden und darf nicht untätig zusehen, wie immer wieder Patente auf Erzeugnisse konventioneller Zuchtverfahren erteilt werden, erklärte DBV-Generalsekretär Dr. Helmut Born. Das Chilipatent sei ein weiteres Beispiel dafür, dass das Patentamt Biopatente auf die Erzeugnisse konventioneller Verfahren trotz dieser ungeklärten Rechtsfrage nicht zurückstellt, sondern weiterhin entscheidet und erteilt.

Quelle: DBV

29.05.2013

Strengere Regeln für Fleischbeschau beschlossen

Die Mitgliedsländer der EU haben sich auf strengere Regeln bei der Fleischbeschau von Schlachttieren geeinigt. Künftig soll diese einem stärker risikobasierten Ansatz folgen, wie der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit beschloss. Er richtet sich künftig an den von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erarbeiteten Empfehlungen aus.

Quelle:  Vetion