EU-Informationen

Die EU-Kommission hat einen Durchführungsbeschluss mit Programmen der Mitgliedstaaten zur Tilgung, Bekämpfung und Überwachung bestimmter Tierseuchen im Jahr 2014 im Amtsblatt veröffentlicht.

Für das kommende Jahr wurden 142 Programme aus den 28 Mitgliedstaaten genehmigt. Insgesamt stellt die EU 160,7 Mio EUR zur Verfügung, fast  40 Mio weniger als 2013. Aufgrund der Erleichterungen bei der Überwachung beantragten die Mitgliedstaaten für die Bekämpfung und Überwachung von TSE nur noch 25,1 Mio EUR, was  weniger als die Hälfte der ursprünglich für 2013 vorgesehenen Summe ist. Frankreich gibt nach wie vor am meisten dafür aus (7,6 Mio EUR), weit dahinter folgen Deutschland mit 2,4 Mio EUR und Italien mit 2,1 Mio EUR.

Quelle: ADT Brüssel

Das EU-Parlament hat am 21. November mit großer Mehrheit das neue Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020 beschlossen. Es wird für die nächsten sieben Jahre Forschungs- und Technologieprojekte mit rund 70 Milliarden Euro fördern. Davon sollen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, wie sie auch die Biotechnologie-Branche prägen, profitieren. Mit dem neuen Forschungsprogramm sollen bis 2020 nachhaltiges Wachstum und zukunftsfähige Arbeitsplätze in Europa geschaffen werden. Um die Höhe des Budgets hatten die EU-Organe und die Mitgliedstaaten gerungen. Nun muss nur noch der EU-Ministerrat zustimmen, um das Rahmenprogramm in Kraft zu setzen.

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Quelle: biotechnologie.de

Die Europäische Kommission hat 22 Programme zur Absatzförderung landwirtschaftlicher Erzeugnisse in der EU und in Drittländern mit einem Volumen von insgesamt 70 Mio. Euro genehmigt. Insgesamt wurden 34 Anträge bei der EU eingereicht. Die Projektkosten teilen sich je zu 50% die EU und der Mitgliedsstaat. Deutschland hat nach Wegfall der CMA kein derartiges Projekt mehr umsetzen können und ist auch bei dieser Projektausschreibung nicht dabei. Wie die Kommission weiter mitteilte, betreffen die ausgewählten Programme unter anderem hochwertige Erzeugnisse, die als Produkte mit geschützter Ursprungsbezeichnung (g.U.), als Produkte mit geschützter geographischer Angabe (g.g.A.) oder als garantiert traditionelle Spezialitäten (g.t.S.) eingetragen sind. Aber auch die Vermarktung von Qualitätsfleisch, Ökoprodukten, Milch und Milcherzeugnissen wird in den nächsten drei Jahren von der EU unterstützt.

Quelle: DGfZ

Europäische Firmen, die aus Nebenprodukten der Lebensmittelindustrie hochwertige Futtermittel herstellen, schließen sich zu einem Verbund zusammen. Am 1. Januar 2014 beginnt die European Former Foodstuff Processors Association, kurz EFFPA offiziell ihre Arbeit. Die EFFPA hat das Ziel, einen EU-Rechtsrahmen für den sicheren Einsatz von Nebenprodukten in der Futtermittelherstellung mit zu entwickeln und die Nahrungsmittelverschwendung zu reduzieren.

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Quelle: AHO

- Auf der Fleischpackung sollen Mast- und Schlachtort vermerkt werden -

Die Gesundheits- und Verbraucherexperten der Europäischen Kommission gehen davon aus, dass eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung von Fleisch in verarbeiteten Produkten den beteiligten Unternehmen beträchtliche Kosten verursachen würde. In einem durchgesickerten Berichtsentwurf werden die gesamten Mehrkosten der Marktteilnehmer auf bis zu 50 % der Betriebskosten geschätzt, sollte die EU die Pflicht zur Angabe des Herkunftslandes einführen. Die Brüsseler Beamten erwarten radikale Anpassungen entlang der Wertschöpfungskette, darunter eine Renationalisierung des Fleischhandels sowie die Verringerung sowohl der Zwischenhändler als auch der Anzahl der verwendeten Teilstücke. Hinzu kommen mehr Bürokratie für Verarbeiter und Behörden sowie höhere Endverbraucherpreise.
Quelle: SUS online

Die Europäische Kommission hat am 13. September 2013 einen neuen Indikator zur Messung der Innovationsleistung in der EU vorgeschlagen. Anders als die beiden bereits bestehenden Innovationsmessinstrumente, der Innovationsanzeiger der Union (IUS) und der zusammenfassende Innovationsindex (SII), misst er ohne Berücksichtigung der eingesetzten Mittel und des Prozessdurchsatzes ausschließlich die erzielte Innovationsleistung. Er gibt damit einen Überblick, inwiefern Ideen aus dem Innovationssektor den Markt tatsächlich erreichen, Arbeitsplätze schaffen und Europa wettbewerbsfähiger machen.

Quelle: Europäische Kommission

Im Winter 2013/2014 werden voraussichtlich die ersten Aufrufe im neuen europäischen Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020 ausgeschrieben werden. Die lebenswissenschaftlichen Themen befinden sich im Programmteil III Gesellschaftliche Herausforderungen sowie im Programmteil II Führende Rolle der Industrie. Die Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften wird im Rahmen von regionalen Informationsveranstaltungen die Inhalte der Aufrufe der Gesellschaftlichen Herausforderungen Gesundheit, demographischer Wandel und Wohlergehen und Ernährungssicherheit, nachhaltige Landwirtschaft, marine und maritime Forschung und Biowirtschaft sowie der Schlüsseltechnologie Biotechnologie vorstellen. Neben den Themen (Topics) der Aufrufe werden Ihnen die Struktur und Inhalte von Horizont 2020 sowie insbesondere die Möglichkeiten zur Beteiligung aufgezeigt.

Das neue Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 adressiert neben Forschungseinrichtungen und Universitäten verstärkt Unternehmen und hier insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMU).

Im Rahmen dieser Informationsveranstaltungen haben interessierte Akteure die Möglichkeit, sich durch persönliche Beratungsgespräche mit Mitarbeiter/-innen der NKS-L auf eine geplante Antragseinreichung vorzubereiten.

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie in Kürze unter: http://www.nks-lebenswissenschaften.de/de/155.php.

Quelle:   Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften (NKS-L)

Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich im Ausschuss der Ständigen Vertreter nach mehrmonatigen Verhandlungen am 17. Juli 2013 auf einen Kompromiss mit dem Parlament zu Horizont 2020 verständigt. Damit ist der Weg bereitet für die erste Lesung durch das Europäische Parlament voraussichtlich im Oktober 2013. Sollte das Parlament und dann der Ministerrat zustimmen, ist der Weg frei für den Start des neuen Rahmenprogramms für Forschung und Innovation, Horizont 2020, mit dem Jahr 2014 mit einem Volumen von ca. 70 Mrd. €.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung

In Brüssel haben sich die zuständigen EU-Institutionen auf die Details des neuen Forschungsrahmenprogramms Horizon 2020 geeinigt.

Seit vergangener Woche steht fest: Auch 2014 wird EU-Geld in Forschungsprojekte auf dem ganzen Kontinent fließen. Die Verantwortlichen der EU haben sich sowohl auf das Budget als auch die Rahmenbedingungen für das nächste europaweite Forschungsrahmenprogramm geeinigt.

Quelle: biotechnologie.de/ml

Die französische Milchviehhalterin Katrine Lecornu ist zur neuen Präsidentin der European Dairy Farmers (EDF) gewählt worden. Sie übernimmt die Position von Jean Francois Verdenal, der den europäischen Dachverband sechs Jahre führte.

Die European Dairy Farmers ist ein Netzwerk von Milchbauern zum Austausch von Erfahrungen und Wissen. Gegründet wurde das Netzwerk vor 23 Jahren auf Initiative führender europäischer Milchviehhalter, der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) und der damaligen Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), dem heutigen Thünen-Institut.

Quelle: DGfZ