EU-Informationen

In Brüssel haben sich die zuständigen EU-Institutionen auf die Details des neuen Forschungsrahmenprogramms Horizon 2020 geeinigt.

Seit vergangener Woche steht fest: Auch 2014 wird EU-Geld in Forschungsprojekte auf dem ganzen Kontinent fließen. Die Verantwortlichen der EU haben sich sowohl auf das Budget als auch die Rahmenbedingungen für das nächste europaweite Forschungsrahmenprogramm geeinigt.

Quelle: biotechnologie.de/ml

Die französische Milchviehhalterin Katrine Lecornu ist zur neuen Präsidentin der European Dairy Farmers (EDF) gewählt worden. Sie übernimmt die Position von Jean Francois Verdenal, der den europäischen Dachverband sechs Jahre führte.

Die European Dairy Farmers ist ein Netzwerk von Milchbauern zum Austausch von Erfahrungen und Wissen. Gegründet wurde das Netzwerk vor 23 Jahren auf Initiative führender europäischer Milchviehhalter, der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) und der damaligen Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), dem heutigen Thünen-Institut.

Quelle: DGfZ

Bei der Tätigkeit der EFSA spielen Arbeitsgruppen eine entscheidende Rolle, indem sie das Fachwissen zusammentragen, das für die Durchführung der vorläufigen wissenschaftlichen Arbeiten benötigt wird, bevor die führenden Sachverständigen der Behörde im Wissenschaftlichen Ausschuss und in den Gremien ihre wissenschaftliche Beratung abschließen können. Dieser kurze Animationsfilm erläutert, wie die EFSA die Sachverständigen für diese Gruppen auswählt und über welche Mechanismen sie verfügt, um zu gewährleisten, dass sie auf unabhängige und transparente Weise arbeiten.

Scientific opinion workflow - Assessment

Quelle: efsa

- DBV: Änderungen des Patentrechts dringend geboten -

Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat die Entscheidung des Europäischen Patentamtes (EPA) kritisiert, das ein Patent für eine schädlingsresistente Chilipflanze erteilt hat. Das Chilipatent beruht im Wesentlichen auf einem konventionellen Züchtungsverfahren. Diese seien nach deutschem wie europäischem Recht eigentlich nicht patentierbar, betonte der DBV. Ob Erzeugnisse aus diesen Verfahren patentierbar sind, ist gesetzlich bislang nicht geregelt und muss in Präzedenzfällen wie Brokkoli und Schrumpeltomate vom Europäischen Patentamt noch entschieden werden. Der deutsche Gesetzgeber muss hier aktiv werden und darf nicht untätig zusehen, wie immer wieder Patente auf Erzeugnisse konventioneller Zuchtverfahren erteilt werden, erklärte DBV-Generalsekretär Dr. Helmut Born. Das Chilipatent sei ein weiteres Beispiel dafür, dass das Patentamt Biopatente auf die Erzeugnisse konventioneller Verfahren trotz dieser ungeklärten Rechtsfrage nicht zurückstellt, sondern weiterhin entscheidet und erteilt.

Quelle: DBV

Die Mitgliedsländer der EU haben sich auf strengere Regeln bei der Fleischbeschau von Schlachttieren geeinigt. Künftig soll diese einem stärker risikobasierten Ansatz folgen, wie der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit beschloss. Er richtet sich künftig an den von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erarbeiteten Empfehlungen aus.

Quelle:  Vetion

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die letzten Daten zur epidemiologischen Situation des Schmallenberg-Virus in Europa ausgewertet und dabei festgestellt, dass sich das Virus über den Winter 2012/13 und das Frühjahr 2013 in Europa weiter ausgebreitet hat. Die dazu verwendeten Daten reichten von August 2011 bis 30. April 2013. Demnach ist das Virus in Großbritannien bereits bis nach Schottland vorgedrungen und auch auf dem skandinavischen Festland mittlerweile in Finnland, Norwegen und Schweden aktiv. Zudem hat es sich auch Richtung Osten weiter ausgebreitet und wurde in Estland, Lettland, Ungarn, Slovenien und Kroatien nachgewiesen. Neben Rindern, Schafen und Ziegen waren auch Alpakas, Bisons, Büffel, Kamele, Pferde, Lamas, Elche, Dammwild und Rehwild betroffen. Da in Deutschland über den gesamten Zeitraum November 2012 bis April 2013 akute Krankheitsfälle bei ausgewachsenen Tieren gefunden wurden, wird davon ausgegangen, dass das Virus über den gesamten Winter in Deutschland zirkulierte. Mehr dazu unter http://www.efsa.europa.eu/de/press/news/130516e.htm.

Quelle: Vetion

- Deutschland erhält Möglichkeit, an seinem hohen Schutzniveau festzuhalten -

Zum Schutz von Bienen wird der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln aus der Gruppe der Neonikotinoide europaweit deutlich eingeschränkt. Deutschland hat heute in Brüssel einem entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission zugestimmt.

Quelle: BMELV

- Die EU-Kommission entschied gestern, Griechenland und Italien aufgrund nicht ordnungsgemäßer Umsetzung des Käfighaltung-Verbots zu verklagen -

Nach einem Jahr Vorverhandlungen hat die Europäische Kommission beschlossen, Griechenland und Italien aufgrund nicht ordnungsgemäßer Umsetzung der Richtlinie 1999/74/EG, mit der die Verwendung nicht ausgestalteter Käfige verboten wird, zu verklagen. Bisher haben Griechenland und Italien trotz wiederholter Aufforderungen durch die Kommission nichts unternommen, um das geltende EU-Recht ordnungsgemäß einzuhalten, hieß es in der Mitteilung der Brüsseler Behörde vom Donnerstag.

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Quelle: ah

- In Deutschland soll das BSE-Testalter für geschlachtete Rinder von derzeit 72 auf 96 Monate erhöht werden. Auch Japan will das Pflichttestalter anheben. -

Laut EU-Recht könnten die Mitgliedstaaten seit diesem Jahr ganz auf systematische BSE-Tests verzichten und zu einer Überprüfung von Stichproben übergehen. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner möchte aber an geordneten und verbindlichen Tests festhalten, berichtet Agra-Europe. Auch Japan will das BSE-Pflichttestalter für heimische Rinder anheben, und zwar von 30 auf 48 Monate.

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Quelle: ah

Die Pläne der EU, Schlachtnebenprodukte wieder zur Verfütterung an Schweine und Geflügel zuzulassen, nehmen konkrete Formen an. Wie Tonio Borg, EU-Gesundheitskommisar im Pressegespräch sagte, könne das Verfütterungsverbot Anfang 2014 fallen. Das Verfütterungsverbot war vor mehr als zehn Jahren als Folge der BSE-Krise erlassen worden. Weiterhin sollen aber Schlachtnebenprodukte für Wiederkäuer verboten bleiben.

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Quelle: aho