EU-Informationen

Der europäische Dachverband der Copa hat den Dänen Martin Merrild zum neuen Präsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge von Albert Jan Maat, Präsident des niederländischen Bauernverbandes LTO, an, der das Amt zwei Jahre innehatte. Merrild ist Landwirt mit einem Abschluss in Agrarökonomie und spezieller Betriebswirtschaftslehre. Seit 2012 ist er Präsident des Dänischen Landwirtschafts- und Lebensmittelrates (DAFC).

Quelle: Copa European Farmers

Die Europäische Kommission hat Leitlinien für die umsichtige Verwendung von antimikrobiellen Mitteln in der Veterinärmedizin im Amtsblatt veröffentlicht. In dem Dokument wird bekräftigt, dass der angemessene Einsatz von Antibiotika in der Human- und Veterinärmedizin eine der wichtigsten Zielsetzungen der EU-Politik zur Bekämpfung der Antibiotikaresistenz sei. In den Leitlinien werden die Grundsätze des umsichtigen Einsatzes von Antibiotika dargelegt und Maßnahmen zum umsichtigen Einsatz antimikrobieller Mittel in der Veterinärmedizin aufgezeigt. Die Mitgliedstaaten sollen so bei der Entwicklung und Umsetzung von nationalen Strategien zur Bekämpfung der Antibiotikaresistenz unterstützt werden. Die Leitlinien werden unbeschadet innerstaatlicher oder unionsrechtlicher Vorschriften herausgegeben und sind für die Mitgliedstaaten nicht bindend. Die Kommission stellt klar, dass ihre Aktivitäten nicht als ein Versuch zu werten sind, einen bestimmten EU-Ansatz auf europäischer Ebene verbindlich vorzuschreiben. Die Leitlinien sollten in Verbindung mit bestehenden Orientierungshilfen verwendet werden, die von nationalen Behörden oder Interessenverbänden herausgegeben werden, sowie mit anderen internationalen Normen und Leitlinien (OIE, WHO, Codex-Alimentarius). Die Leitlinien finden Sie im Internet unter http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=OJ:JOC_2015_299_R_0004&from=DE.

Quelle: ADT

Das Europäische Parlament hat eine legislative Entschließung zum Klonen von Tieren, die für landwirtschaftliche Zwecke gehalten und reproduziert werden, mit einer breiten Mehrheit angenommen. Damit soll ein EU-weites Klonverbot mit Regelungen zur Rückverfolgbarkeit eingeführt werden. Das Klonverbot soll endgültig sein und alle Tierarten umfassen, also nicht nur Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und Equiden, wie von der Kommission zunächst vorgeschlagen. Einfuhren von Tieren aus Drittländern sollen nur noch möglich sein, wenn auf der Einfuhrbescheinigung bestätigt wird, dass es sich nicht um Klontiere oder deren Nachkommen handelt. Das Einfuhrverbot soll auch für Samen und Embryonen sowie für Lebens- und Futtermittel gelten, die von Klontieren oder deren Nachkommen stammen. Das Parlament strebt eine Zusammenfassung der beiden von der Kommission vorgeschlagenen Richtlinien in eine Verordnung an, die dann unmittelbar in jedem Mitgliedstaat gelten soll. Das Europäische Parlament muss sich dazu jedoch noch mit dem Rat einigen. Die zuständige Arbeitsgruppe des Rates wird voraussichtlich im November über den Kommissionsvorschlag und die Position des Europäischen Parlaments beraten. Es ist fraglich, ob die Mitgliedstaaten die weitreichenden Vorschläge des Europäischen Parlaments mittragen werden, denn sie müssen letztere schließlich umsetzen.

Quelle: ADT

Wie die European Holstein & Red Holstein Confederation (EHRC) vor Kurzem bekanntgab, findet die nächste Auflage der Holstein-Europaschau 2016 vom 17. - 19. Juni in Colmar, Frankreich, statt. In der EHRC als Dach der europäischen Holsteinzucht sind 28 Länder mit 270.000 Züchtern und über 10 Millionen Holsteinkühen vereint.

Quelle: ZAR

Laut einer von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ausgewerteten neuen wissenschaftlichen Untersuchung gibt es keinen Nachweis dafür, dass klassische Scrapie unter realen Bedingungen von Tieren auf Menschen übertragen werden kann. Diese Ergebnisse untermauern die Schlussfolgerung eines gemeinsamen wissenschaftlichen Gutachtens von der EFSA und dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) aus dem Jahr 2011. Die beim Menschen vorkommende Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJD) wurde erstmals in den 1990er Jahren nachgewiesen. Ihr Ursprung ist ungewiss, jedoch steht sie im engen Zusammenhang mit einer – wahrscheinlich lebensmittelbedingten – Exposition gegenüber der bei Rindern vorkommenden Bovinen Spongiformen Enzephalopathie (BSE). In ihrer Studie kommen die EFSA-Sachverständigen zu dem Schluss, dass eine Bewertung Scrapie-bedingter Risiken für die öffentliche Gesundheit durch den Verzehr von aus Schafen gewonnenen Lebensmittelerzeugnissen nicht möglich ist. Insgesamt seien die derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisse über Scrapie jedoch begrenzt. Es fehle u.a. an Informationen über die Variabilität der verschiedenen Scrapie-Stämme und deren geographische Verbreitung.

Quelle: EFSA

Das Horizont 2020 Projekt ProBIO (http://www.probio-project.eu/) unterstützt Projekte im Bereich der Bioökonomie bei der Identifizierung relevanter Ergebnisse und der Überführung in den Markt bzw. den betreffenden Sektor. Am 06. und 07. Oktober 2015 richtet ProBIO in Brüssel eine zweitägige Veranstaltung aus, bei der die Teilnehmer Möglichkeiten zur besseren Nutzung und Vermarktung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen kennenlernen und gemeinsam üben können. Zudem bietet sich hier die Gelegenheit zum Netzwerken und der Anbahnung zukünftiger Kollaborationen.

Je nach Bedarf kann die Veranstaltung nur an einem oder an beiden Tagen besucht werden. Die Schwerpunkte der einzelnen Veranstaltungstage sind:

  • 06. Oktober 2015: Landwirtschaft und Fischerei
  • 07. Oktober 2015: Lebensmittel und Biotechnologie

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur kostenlosen Registrierung finden Sie unter:

http://www.probio-project.eu/pdf/probio_poster_event_4lq.pdf 

Quelle: Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften

Neue dänische Landwirtschaftsministerin wird Eva Kjer Hansen von der liberalen Venstre-Partei. Die Nachfolgerin von Dan Jørgensen ist keine Unbekannte in der dänischen Agrarpolitik. Sie hatte bereits zwischen 2007 und 2010 im Kabinett von Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen das Landwirtschaftsministerium geleitet und wird in der neuen Minderheitsregierung von Løkke Rasmussen ihre damalige Funktion wieder aufnehmen.

Lesen Sie mehr auf: www.topagrar.com

Quelle: Topagrar.com

- EUROPEAN QUALIFICATION ALLIANCE (EQA) als erste Europäische Bildungsgenossenschaft gegründet -

Internationale Aus- und Weiterbildung zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Mit der European Qualification Alliance (EQA) wurde am 2. Juni eine weitere international ausgerichtete Organisation in Bonn gegründet. Die in der Rechtsform einer Europäischen Genossenschaft gegründete EQA wird europaweit ein spezielles Aus- und Weiterbildungsangebot zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Agrar- und Ernährungswirtschaft anbieten.

Quelle: EQA

Bundesminister Schmidt: Starkes Signal für Landwirtschaft und ländliche Räume

Die Europäische Kommission hat nunmehr alle 13 deutschen Programme im Rahmen der Förderperiode 2014 – 2020 des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) genehmigt.

Quelle: BMEL

Die EU-Kommission hat siebzehn gentechnisch veränderte Pflanzen für den Import in die EU und zur Verwendung in Lebens- und Futtermitteln zugelassen. Die letzte Zulassung hatte die Kommission im November 2013 erteilt.

Lesen Sie die ganze Meldung HIER.

Quelle: transgen