EU-Informationen

Laut einer von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ausgewerteten neuen wissenschaftlichen Untersuchung gibt es keinen Nachweis dafür, dass klassische Scrapie unter realen Bedingungen von Tieren auf Menschen übertragen werden kann. Diese Ergebnisse untermauern die Schlussfolgerung eines gemeinsamen wissenschaftlichen Gutachtens von der EFSA und dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) aus dem Jahr 2011. Die beim Menschen vorkommende Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJD) wurde erstmals in den 1990er Jahren nachgewiesen. Ihr Ursprung ist ungewiss, jedoch steht sie im engen Zusammenhang mit einer – wahrscheinlich lebensmittelbedingten – Exposition gegenüber der bei Rindern vorkommenden Bovinen Spongiformen Enzephalopathie (BSE). In ihrer Studie kommen die EFSA-Sachverständigen zu dem Schluss, dass eine Bewertung Scrapie-bedingter Risiken für die öffentliche Gesundheit durch den Verzehr von aus Schafen gewonnenen Lebensmittelerzeugnissen nicht möglich ist. Insgesamt seien die derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisse über Scrapie jedoch begrenzt. Es fehle u.a. an Informationen über die Variabilität der verschiedenen Scrapie-Stämme und deren geographische Verbreitung.

Quelle: EFSA

Das Horizont 2020 Projekt ProBIO (www.probio-project.eu) unterstützt Projekte im Bereich der Bioökonomie bei der Identifizierung relevanter Ergebnisse und der Überführung in den Markt bzw. den betreffenden Sektor. Am 06. und 07. Oktober 2015 richtet ProBIO in Brüssel eine zweitägige Veranstaltung aus, bei der die Teilnehmer Möglichkeiten zur besseren Nutzung und Vermarktung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen kennenlernen und gemeinsam üben können. Zudem bietet sich hier die Gelegenheit zum Netzwerken und der Anbahnung zukünftiger Kollaborationen.

Je nach Bedarf kann die Veranstaltung nur an einem oder an beiden Tagen besucht werden. Die Schwerpunkte der einzelnen Veranstaltungstage sind:

  • 06. Oktober 2015: Landwirtschaft und Fischerei
  • 07. Oktober 2015: Lebensmittel und Biotechnologie

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur kostenlosen Registrierung finden Sie unter:

www.probio-project.eu/pdf/probio_poster_event_4lq.pdf 

Quelle: Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften

Neue dänische Landwirtschaftsministerin wird Eva Kjer Hansen von der liberalen Venstre-Partei. Die Nachfolgerin von Dan Jørgensen ist keine Unbekannte in der dänischen Agrarpolitik. Sie hatte bereits zwischen 2007 und 2010 im Kabinett von Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen das Landwirtschaftsministerium geleitet und wird in der neuen Minderheitsregierung von Løkke Rasmussen ihre damalige Funktion wieder aufnehmen.

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Quelle: Topagrar.com

- EUROPEAN QUALIFICATION ALLIANCE (EQA) als erste Europäische Bildungsgenossenschaft gegründet -

Internationale Aus- und Weiterbildung zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Mit der European Qualification Alliance (EQA) wurde am 2. Juni eine weitere international ausgerichtete Organisation in Bonn gegründet. Die in der Rechtsform einer Europäischen Genossenschaft gegründete EQA wird europaweit ein spezielles Aus- und Weiterbildungsangebot zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Agrar- und Ernährungswirtschaft anbieten.

Quelle: EQA

Bundesminister Schmidt: Starkes Signal für Landwirtschaft und ländliche Räume

Die Europäische Kommission hat nunmehr alle 13 deutschen Programme im Rahmen der Förderperiode 2014 – 2020 des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) genehmigt.

Quelle: BMEL

Die EU-Kommission hat siebzehn gentechnisch veränderte Pflanzen für den Import in die EU und zur Verwendung in Lebens- und Futtermitteln zugelassen. Die letzte Zulassung hatte die Kommission im November 2013 erteilt.

Lesen Sie die ganze Meldung HIER.

Quelle: transgen

Am 29. und 30. April 2015 fand bei der Firma Kärntnermilch in Spittal an der Drau das 1. Jahresmeeting des CometK-Projektes ADDA (Advancement of Dairying in Austria), welches durch das BMVIT, das BMWFJ, das Land Niederösterreich und die Stadt Wien gefördert wird, statt.

Am Projekt  beteiligt sind Firmenpartner aus den Bereichen Milchviehfütterung, Testentwicklung, Wirkstoffentwicklung, Milchverarbeitung, aber auch der AGES, den Tiergesundheitsdiensten und der Landeskontrollverbände. Die internationalen Berater des Projektes hoben vor allem die nicht alltägliche intensive Zusammenarbeit zwischen den Partnern aus unterschiedlichsten Bereichen der österreichischen Milchproduktion unter der Federführung der VetMedUni Wien und der RINDERZUCHT AUSTRIA als außergewöhnliches Charakteristikum des Projektes hervor. Das Projekt ADDA verbindet Grundlagenforschung entlang der Wertschöpfungskette Milch, wobei Fütterung, Reproduktion, Tiergesundheit, Lebensmittelerzeugung mit Fokus auf den Konsumenten verbunden werden sollen. Es läuft über eine Dauer von 3 Jahren bis Juni 2017.

Quelle: ZAR/DGfZ

Der Europäische Milchindustrieverband (EDA) hat die von der EU-Kommission ins Leben gerufene Milchmarktbeobachtungsstelle für gut und hilfreich befunden und gleichzeitig mehr Aktualität und Verknüpfungen empfohlen. Anlässlich des einjährigen Bestehens der Beobachtungsstelle erklärte EDA-Generaldirektor Alexander Anton, die Einrichtung sei ein wichtiges Werkzeug für die Verbesserung der Milchmarkttransparenz. Dies sei vor allem angesichts des Endes der Milchquote seit dem 1. April 2015 wichtig. Für die Zukunft wäre es aber wünschenswert, wenn sich die EU-Mitgliedstaaten noch stärker ihrer Rolle bewusst würden und nationale Milchmarkdaten möglichst in Echtzeit bereitstellen könnten. Die zuständige Dienststelle der Generaldirektion Landwirtschaft sollte zudem die Möglichkeit erhalten, globale Milchmarktdaten in ihre Arbeit einzubeziehen. Damit könnten Erzeuger und Verarbeiter gleichermaßen besser den Entwicklungen folgen und ihre Geschäftsentscheidungen stärker Angebot und Nachfrage anpassen. AgE

Die Milchbeobachtungsstelle der EU-Kommission European Milk Market Observatory (MMO) nahm ihre Arbeit am 16.04.2014 auf. Mit den Gesellschaftern European Council of Young Farmers (CEJA), COPA-COGECA, European Milk Board (EMB), European Dairy Association (EDA), European Association of Dairy Trade (Eucolait), European Coordination Via Campesina (ECVC) und Eurocommerce sind die Kompetenzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Milch repräsentiert. Es werden Daten diverser internationaler Quellen ausgewertet. Ziel ist es, durch die Verbreitung von Marktdaten und kurzfristigen Analysen mehr Transparenz für den EU-Milchsektor zu schaffen. Auf der Internetseite ec.europa.eu/agriculture/milk-market-observatory/index_en.htm werden unter anderem Statistiken zu Preis- und Produktionsentwicklungen am Milchmarkt, Entwicklungen von Lagerbeständen, Marktausblicke sowie Marktberichte von internationalen Forschungseinrichtungen bereitgestellt.

Quelle: ADR

Im Kampf gegen das Bienensterben will die EU die Wirkung umstrittener Pestizide erneut unter die Lupe nehmen. Bis Ende Mai sollten neue wissenschaftliche Ergebnisse zu sogenannten Neonicotinoiden gesammelt werden, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit.

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Quelle: proplanta

Der europäische Bauern- und Genossenschaftsverband COPA/COGECA hat sich aus der Arbeitsgruppe der EU-Kommission zurückgezogen, die zum Finden von Lösungen im Hinblick auf Angriffe großer Beutegreifer, wie Wölfe oder Bären, auf viehhaltende Betriebe eingerichtet worden war. Der Generalsekretär von COPA/COGECA, Pekka Pesonen, warf der EU-Kommission vor, den Bedenken der Landwirtschaft beim Thema Beutegreifer kein Gehör zu schenken. Die Arbeitsgruppe konzentriere sich lediglich auf Praktiken zum Schutz vor großen Beutegreifern und nicht darauf, langfristige Lösungen für eine Verbesserung der Situation der lokalen Landbevölkerung zu finden. Der starke Schutz dieser Arten beginnt eine Gefahr für Grünland mit großer biologischer Vielfalt darzustellen, das durch Beweidung erhalten wird und von dem viele andere geschützte Arten abhängig sind. Sich allein auf Schutzmaßnahmen zu konzentrieren, ist keine Option mehr. Es müssen echte Lösungen gefunden werden, mahnte der Generalsekretär.

Quelle: COPA/COGECA