Die deutschen Landwirte müssen offenbar länger als gedacht auf einen wirksamen Impfstoff gegen die Blauzungenkrankheit bei Rindern und Schafen warten. Wie der Trierische Volksfreund
(Donnerstagausgabe) berichtet, hat das Bundeslandwirtschaftsministerium in der Sitzung des Agrarausschusses des Bundestages große Bedenken geäußert, ob der in der Herstellung befindliche Impfstoff wirksam und sicher ist. Das Blatt beruft sich auf Angaben von Sitzungsteilnehmern.
Demnach ist wieder völlig offen, wann den heimischen Landwirten ein geprüfter Impfstoff in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt werden kann. Anvisiert war April oder Mai.
Laut Zeitung hat die Bundesregierung nun eine Feldstudie
in Auftrag gegeben, um das Impfstoff-Problem zu klären. FDP-Agrarexperte Hans-Michael Goldmann sagte dem Blatt, das Vorgehen der Regierung sei eine unwirksame Beruhigungspille
.
Im ersten Monat des Jahres sind in Deutschland bereits rund 500 Wiederkäuer an der Seuche erkrankt. Im vergangenen Jahr waren 20479 Fälle der Blauzungenkrankheit registriert worden, so das Blatt in einer Vorabinformation.
Quelle: AHO
Am 25. Januar 2008 hat der Bundestag die Novelle des Gentechnikgesetz beschlossen. Das Gesetz leistet einen guten Ausgleich zwischen dem Interesse an einem hohen Schutzniveau für Mensch und Umwelt, der Wahlfreiheit der Verbraucher sowie der Koexistenz der verschiedenen Anbauformen und der Erforschung der Grünen Gentechnik, wie sie im Koalitionsvertrag vereinbart wurde. >>>
Am 19. Dezember 2007 wurde im Bundesanzeiger die Bekanntmachung zur BMBF-Fördermaßnahme Kompetenznetze in der Agrar- und Ernährungsforschung
im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) sowie den Ländern veröffentlicht.
Die Europäische Vereinigung der Tierschutzverbände (Eurogroup for Animals) hat jetzt ein Positionspapier zum Klonen von Tieren veröffentlicht. Darin spricht sich der Verband gegen das Klonen von Tieren zur Erzeugung von Nahrungsmitteln aus. Ob auch Produkte der Nachkommen gemeint sind, bleibt in dem vorliegenden Dokument offen. Anlässlich eines Treffens mit der slowenischen Ratspräsidentschaft hatte die Eurogroup allerdings ein Memorandum überreicht, in dem ausdrücklich die geklonten Tiere und ihre Nachkommen genannt waren.
Entsprechend einer EU-Verordnung wurde in den Mitgliedsstaaten das Vorkommen von Salmonellen bei Schweinen untersucht. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat nun die Ergebnisse für Deutschland vorgelegt. Danach wurden bei 12,7 Prozent aller Schweine Salmonellen in den Lymphknoten festgestellt. Nach der EU-Verordnung muss bis zum 01.01.2010 ein Bekämpfungsprogramm beginnen.>>>
Quelle: DBV
Der Weg der Fleischproduktion – von der Tierzucht und Tierhaltung über Transport, Schlachtung und Verarbeitung bis hin zur Ladentheke – birgt zahlreiche Problemfelder und Angriffsflächen, die immer wieder für Schlagzeilen sorgen und insbesondere Tierschützer und Verbraucher auf den Plan rufen. In ihrem 13. Workshop – (Irr)Wege zum Fleisch?!
– am 25. Oktober 2007 in Osnabrück widmete sich die Heinrich-Stockmeyer-Stiftung diesem Thema und nahm dabei besonders die Position des Mitgeschöpfes Tier
in den Blick. Der Werkstattbericht zum Workshop kann auf der Homepage der Heirnich-Stockmeyer-Stiftung heruntergeladen werden.
Bundesforschungsministerin Annette Schavan startete am Donnerstag anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin die neuen Zukunftsinitiative Bioenergie und gesunde Ernährung: Mit 200 Millionen Euro in den nächsten 5 Jahren sollen Projekte in der Bioenergie-, Agrar- und Ernährungsforschung an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft gefördert werden. Bei der Zukunftsinitiative Bioenergie und gesunde Ernährung stehen drei Aktivitäten im Mittelpunkt. >>>