EU-Informationen

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat am 18. Juni 2012 die Namen der Wissenschaftler bekannt gegeben, die für die nächste dreijährige Amtszeit von 2012 bis 2015 in die wissenschaftlichen Gremien der Behörde in Parma berufen wurden. Von besonderem Interesse sind die Gremien für Tiergesundheit und Tierschutz (AHAW-Gremium) sowie für Biologische Gefahren (BIOHAZ-Gremium).

Pressemeldung

Quelle: EFSA

Die Europäische Kommission wird auf absehbare Zeit nicht vorschlagen, die Transportzeit für Schlachttiere auf acht Stunden zu begrenzen. Das hat EU-Gesundheitskommissar John Dalli vergangene Woche gegenüber dem Landwirtschaftsausschuss des Europaparlaments klargestellt. Dalli rief die Abgeordneten dazu auf, der Realität ins Auge zu schauen: Die Schlachtbranche habe sich in den vergangenen Jahrzehnten vollkommen umstrukturiert. Die Unternehmen seien enorm gewachsen und hätten sich räumlich konzentriert. Viele kleinere Schlachthöfe seien aus wirtschaftlichen Erwägungen geschlossen worden. Das führe zwangsläufig zu längeren Anfahrtszeiten.
Jetzt setzt die EU-Kommission auf bessere Schulung und Zertifizierung der Fahrer und Transportunternehmen.

Quelle: SUS

Nachdem sich die Generalversammlung der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) im Jahr 2011 nicht auf Richtlinien für Tierschutz und Wohlergehen von Masthähnchen einigen konnte, ist es in diesem Jahr erstmals gelungen, Richtlinien für Tierschutz und Wohlergehen für Nutztiere festzulegen. Die Generalversammlung der OIE legte auf ihrem Treffen Ende Mai 2012 in Paris Richtlinien für Rinder fest, die für die Fleischproduktion gehalten werden. Diese beinhalten Hinweise zur Futterqualität, Zusatzbeleuchtung bei Haltung ohne Zugang zu natürlichem Licht, Liegeflächen und weiteren Themen. Richtlinien für das Wohlergehen von Tieren wurden von der OIE erstmals im Jahr 2005 festgelegt. Hier ging es aber nicht um eine spezifische Tierart oder eine Produktionsrichtung, sondern um generelle Richtlinien für den Transport von Tieren.

Quelle: Vetion

Die Mitgliedstaaten sollen über die Anwendung des elektronischen Kennzeichnungssystems (EID) bei Rindern nach wie vor frei entscheiden dürfen. Dieser Auffassung ist der Umweltausschuss im Europaparlament. Er stimmt damit einem Vorschlag der Europäischen Kommission zu, mit dem Vorschriften zur Rinderkennzeichnung aus dem Jahr 2000 überarbeitet werden sollen.

Quelle: ADR

Die Sustainable Farm Animal Breeding and Reproduction Technology Platform (FABRE-TP) hat bekannt gegeben, dass Mrs. Dawn Howard die neue Direktorin und Koordinatorin von FABRE-TP ist.

FABRE-TP, deren Sitz in Wageningen ist, beabsichtigt, in Kürze in Brüssel ein Büro zu eröffnen. Damit sollen die Beziehungen zum EU-Parlament, der EU-Kommission sowie anderen Institutionen und Organisation intensiviert werden.

Weitere Infos zu der Plattform finden Sie unter www.fabretp.info/Home.aspx.

 

Die EU-Kommission plant die strikte Nulltoleranz-Politik für nicht in der EU zugelassene gentechnisch veränderte Pflanzen zu lockern. Wie schon bei Futtermitteln sollen nun auch bei Lebensmitteln solche Beimischungen in geringfügigen Mengen toleriert werden, solange sie unterhalb der technischen Nachweisgrenze von 0,1 Prozent bleiben und als unbedenklich anzusehen sind. Das unterschiedliche Anwendungstempo bei der Grünen Gentechnik in Europa einerseits und Nord- und Südamerika andererseits stellt den transatlantischen Agrarhandel zunehmend vor Probleme.

Nähere Infos finden Sie hier

Quelle: transgen

Die Europäische Kommission dürfte im Frühjahr 2013 Rechtsvorschläge zum Umgang mit der Klontechnik bei Nutztieren vorlegen. Das geht aus Unterlagen hervor, die die Brüsseler Behörde Interessenvertretern Mitte März im zuständigen Beratungsausschuss präsentiert hat. Bis zum Jahresende soll eine Folgenabschätzung durchgeführt werden. Damit wird im jahrelangen Streit zwischen den EU-Institutionen die nächste Runde eingeläutet.

(AgE)

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat am 2. April ihren zweiten Bericht zum Schmallenberg-Virus (SBV) veröffentlicht. Das Virus, das bislang in acht EU-Mitgliedstaaten nachgewiesen wurde, kann als Nutztiere gehaltene1 sowie wildlebende Wiederkäuer befallen und in einigen Fällen zu schweren Missbildungen bei Lämmern und Kälbern führen. Obwohl weiterhin Unsicherheiten und Datenlücken bestehen, zeigt der heutige Bericht vor allem, dass selbst ausgehend von Worst-case-Szenarien die Zahl der infizierten Wiederkäuer im Verhältnis zur Gesamtzahl dieser Tiere in den einzelnen Mitgliedstaaten niedrig ist.

Quelle: EFSA

Am 13. Februar hat die Europäische Kommission ihren Entwurf einer europäischen BioÖkonomie Strategie veröffentlicht. Mit dieser sollen Teile der Leitinitiativen Ressourcenschonendes Europa und Innovations-Union umgesetzt, sowie eine bessere Integration zwischen verschiedenen europäischen Instrumenten und Politiken (z.B. Gemeinsame Agrar- und Fischerei-Politik) sowie Förderinstrumenten (z.B. Kohäsions-Fonds, Forschungsförderungen) erreicht werden.
Mehr Informationen erhalten Sie auf der Webseite: hier

Quelle: EU

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat wegweisende Leitlinien veröffentlicht, mit denen erstmals eine standardisierte Methodik für die Risikobewertung im Bereich des Tierschutzes vorgegeben wird. Diese Methode, die auf einem schrittweisen Vorgehen basiert, wurde so entwickelt, dass sie für alle Tierarten und Faktoren, die sich auf das Wohlergehen von Tieren auswirken können (wie etwa Haltung, Transport, Betäubung und Töten), anwendbar ist.

Quelle: EFSA