EU-Informationen

Den meisten Tierschutzaspekten in der Schweine- und Milchviehhaltung kann mit Leitlinien Rechnung getragen werden, die aus dem EU-Projekt Welfare Quality hervorgegangen sind. Zu diesem Schluss kommt die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in neuen Gutachten, die diese Woche veröffentlicht wurden.

Quelle: AgE

EU-Gesundheitskommissar John D a l l i hat die europäischen Agrarminister am Montag vergangener Woche aufgerufen, die neuen Vorschriften zur Gruppenhaltung von Sauen fristgerecht zum 1. Januar 2013 umzusetzen. Nach den Verzögerungen bei der Legehennenrichtlinie will Dalli alles daran setzen, eine ähnliche Situation beim nächsten Jahreswechsel zu vermeiden.

Quelle: AgE

Mit Wirkung vom 16. April 2012 wird Frau Dawn Howard die Nachfolge von Anne-Marie Neeteson als Direktorin des European Forum of Farm Animal Breeders (EFFAB) antreten. Sie ist seit 2009 im Verbindungsbüro der Britischen Landwirtschaft (British Agriculture Bureau, BAB) in Brüssel tätig; zunächst war sie für Fragen der Tiergesundheit und des Tierschutzes verantwortlich und zuletzt stellvertretende Büroleiterin.

Weitere Infos hier 2012 EFFAB New Director

Quelle: ADT

Die FESASS hat eine erste Ausgabe eines neuen Mitteilungsdienstes der mit dem Title News from Brussels herausgegeben. Der FESASS-Koordinator Alain Cantaloube geht darin auf die aktuellen Aktivitäten der Europäischen Vereinigung in Brüssel ein. In der aktuellen Ausgabe finden Sie nähere Informationen zu den von der Kommission bzw. der Ratspräsidentschaft geplanten Aktivitäten in den Bereichen Tierschutz (Transport und Aktionsplan), Strategie zur Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen  sowie zur Blauzungenkrankheit.

Brüssel - Trotz einer Vorbereitungszeit von mehr als zwölf Jahren haben es viele EU-Mitgliedstaaten nicht geschafft, die Legehennenhaltung mit herkömmlichen Käfigen bis zum 1. Januar vollständig umzustellen.Dabei sind so erzeugte Eier nun illegal. Wie die EU-Kommission in der vergangenenWoche auf Anfrage mitteilte, befinden sich noch in Frankreich, Polen, Belgien, Spanien, Italien, Portugal, den Niederlanden, Lettland, Griechenland, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Zypern und Malta Betriebe mit herkömmlichem Haltungssystem. Zusammen präsentieren sie 46,7 Millionen Tiere, das sind 14 % aller Hennen in der EU.

Quelle: AgE

Annerkennung der folgenden Ohrmarken durch ICAR: >>>

Am am 10. November 2011 hat die Europäische Kommission ihren seit geraumer Zeit erwarteten Bericht über den Einfluss der Verordnung 1/2005 auf den Tierschutz beim Transport veröffentlicht.
Der mit nur 15 Seiten überraschend kurze Bericht stellt den Tiertransporteuren ein gutes Zeugnis aus. Bereits im Titel ihrer Presseerklärung verweist die Brüsseler Behörde auf die Verbesserungen, die seit dem Geltungsbeginn der VO 1/2005 festgestellt wurden. Wie angekündigt enthält der Bericht keine Legislativvorschläge und der zuständige Gesundheitskommissar Dalli stellt unmissverständlich fest, dass die Kommission bis auf weiteres eine bessere Durchsetzung des bestehenden Rechts anstrebt und Forderungen nach einer Änderung der Verordnung ablehnt.

Dennoch unterstreicht der Bericht auch die Notwendigkeit von Verbesserungen und in diesem Zusammenhang werden neue Durchführungsmaßnahmen für eine bessere Nutzung und Leistung von Navigationssystemen und zur Steigerung der Effizienz der Kontrollen angekündigt (das bezieht sich zum Einen auf eine Erhöhung der Anzahl der Kontrollen und zum Anderen auf eine Harmonisierung der Mitteilungspflichten, um die Analyse der Daten aus den Mitgliedstaaten zu erleichtern und deren Aussagekraft zu erhöhen). >>>

Die Agrarminister der Länder wollen für Eier aus Legebatteriehaltung, die ab 1. Januar EU-weit verboten ist, ein Importverbot durchsetzen. Darauf einigten sie sich auf ihrer Herbstkonferenz. >>>

Das EU-Parlament hat gestern Kommission und Rat aufgefordert, Maßnahmen vorzuschlagen, um eine übermäßige Verwendung von Anitbiotika einzudämmen. >>>

Auf ihrer Mitgliederversammlung am 17. Oktober 2011 in Brüssel haben die Vertreter der ADT-Mitgliedsorganisationen mit Dr. Kai-Uwe Sprenger von der Generaldirektion Landwirtschaft der Europäischen Kommission über die Perspektiven der EU-Fleischmärkte diskutiert. Für die Zeit bis 2020 erwartet die Kommission einen moderaten Anstieg der Fleischerzeugung. Der Rückgang der Produktion von Rind- und Schaffleisch wird dabei durch ein höheres Aufkommen an Schweine- und Geflügelfleisch überkompensiert. Ähnlich verhält es sich mit dem Fleischverbrauch. Die Ausfuhren der EU in Drittländer dürften deutlich sinken, während die Einfuhren weiter steigen. Die EU dürfte aber auch 2020 noch ein Nettoexporteur von Fleisch sein, allerdings nur noch bei Schweinefleisch, bei den anderen Fleischarten wird sie mehr ein- als ausführen. Einen bestimmenden Einfluss auf die weitere Entwicklung wird die Situation in den für den Weltmarkt wichtigen Drittländern haben, insbesondere in China und Brasilien mit ihren enormen Produktionspotenzialen. Die möglichen Auswirkungen des Umbaus der EU-Agrarpolitik nach 2014 ist in den Modellrechnungen aber noch nicht enthalten. >>>