EU-Informationen

12.05.2011

Dänen machen Antibiotikaeinsatz zum EU-Schwerpunktthema

Dänemark will den Kampf gegen Antibiotikaresistenzen zu einem Schwerpunkt seiner EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2012 machen. Das hat die Regierung in Kopenhagen am Montag vergangener Woche in einer Pressemitteilung angekündigt. Als Ziel nannte Agrarminister Høegh gemeinsam mit seinem Ressortkollegen Bertel Haarder vom Gesundheits- und Innenministerium ein EU-weites Überwachungsprogramm zum Antibiotikaverbrauch und Resistenzen. Kopenhagen will den Antiotikaeinsatz sowohl in der Humanmedizin wie auch im Veterinärbereich reduzieren, meldet Agra-Europe.

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12.05.2011

7. Forschungsrahmenprogramm: Vorbereitung des Arbeitsprogramms 2012 im Thema 2 "Lebensmittel, Landwirtschaft und Fischerei, und Biotechnologie"

Der Aufruf im Thema 2 Lebensmittel, Landwirtschaft, Fischerei und Biotechnologie soll im Sommer 2011 veröffentlicht werden. Die Einreichungsfrist ist voraussichtlich im Herbst / Winter 2011 / 2012.
Falls Sie planen, sich an den Aufrufen zu beteiligen, möchten wir Sie bitten, eine E-Mail mit dem Stichwort: Aufruf 2012 Thema 2 an folgende E-Mail-Adresse zu senden: nks-lebenswissenschaften@dlr.de
Sie erhalten dann  umgehend weitere Informationen und Unterlagen.

11.05.2011

Frankreich: Die kontinuierliche Messung des Ammoniakflusses

Die Landwirtschaft (Stickstoffdünger, Tierhaltung) gilt als Hauptemittent atmosphärischen Ammoniaks (NH3) und ist somit der größte Verursacher von Umweltschäden. Er ist ebenfalls verantwortlich für die Bildung einiger Aerosole. Aus diesem Grund sind genaue Messungen der Ammoniak-Emmissionen notwendig. Allerdings bleibt die Quantifizierung von NH3 bis heute schwierig. Vor diesem Hintergrund hat die fakultätsübergreifende Forschergruppe für Umwelt und Feldkulturen des INRA 1, ausgehend von den vorliegenden Messergebnissen, einen Analysator für atmosphärischen Ammoniak entwickelt.

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11.05.2011

EFSA: Öffentliche Konsultationen zu den Leitlinien für die Risikobewertung im Bereich Tierschutz

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat am 4. Mai 2011 eine Öffentliche Konsultation zu den Leitlinien für die Risikobewertung im Bereich Tierschutz gestartet.

Den Entwurf des Leitliniendokuments für die Risikobewertung im Bereich Tierschutz finden Sie auf folgender Webseite:

http://www.efsa.europa.eu/de/consultations/call/ahaw110504.htm.

19.04.2011

EP-Ausschuss fordert Reduktion des Antibiotikaeinsatzes bei Tieren

Die Landwirtschaftsexperten des Europäischen Parlaments sind über den zunehmenden Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung besorgt. Zwar seien Antibiotika zur Krankheitsbekämpfung weiterhin notwendig, ihr Einsatz sei aber auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken, so eine in der vergangenen Woche verabschiedete Entschließung des Landwirtschaftsausschusses des Europäischen Parlaments, auf die die die zuständige Berichterstatterin der EVP-Fraktion, Elisabeth Jeggle, (CDU) hinweist. Zudem sei eine verstärkte Erforschung sowohl neuer  Antibiotika als auch von alternativen Behandlungsmethoden für kranke Tiere, zum Beispiel durch Impfungen im Vorfeld, notwendig.

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30.03.2011

Keine Kennzeichnungspflicht für Produkte von Nachkommen geklonter Tiere

Am 29.03. sind die Kompromissbemühungen um eine EU-Regelung zum Umgang mit Lebensmitteln aus Klonen im Rahmen der Verordnung über neuartige Lebensmittel gescheitert. Das Europäische Parlament und der Ministerrat hätten sich sehr zum Bedauern der Kommission nicht einigen können.
Die Klon-Technik besteht in der ungeschlechtlichen Reproduktion von Tieren. Sie wird derzeit in der EU nicht zur Lebensmittelerzeugung eingesetzt. Da Lebensmittel aus Klonen nicht durch herkömmliche Zuchtverfahren gewonnen werden, fallen sie in der Konsequenz unter die Definition von neuartigen Lebensmitteln.
Nach Scheitern der Verhandlungen bleibt die geltende Verordnung über neuartige Lebensmittel weiter in Kraft (Verordnung (EG) Nr. 258/97 vom 27. Januar 1997 über neuartige Lebensmittel und neuartige Lebensmittelzutaten). Fleisch und Milch von Klonen dürfen in Europa nur mit behördlicher Zulassung auf den Markt gebracht werden. Liegt eine solche nicht vor, ist ihre Vermarktung unzulässig. (VDF)
29.03.2011

Rückverfolgbarkeitssystem für Klon-Nachkommen vorgeschlagen

In den Streit um den Umgang mit den natürlichen Nachkommen geklonter Zuchttiere ist Bewegung gekommen: Der Rat hat den Unterhändlern des Europäischen Parlaments vergangene Woche die Einführung von Rückverfolgbarkeitssystemen sowohl für Zuchtmaterial wie Sperma und Embryonen als auch für die Nachkommen selbst angeboten.
25.03.2011

Bioökonomieplattformen stellen ihre Empfehlungen zur Bioökonomie auf europäischen Ebene vor

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Projektes BECOTEPS am 22. März 2011 in Brüssel haben die neun europäischen Technologie Plattformen (ETPs) ihre Empfehlungen zur europäischen Bioökonomie vorgestellt. Die Bioökonomie umfasst eine nachhaltige Produktion und die Überführung von Biomasse in Auswahl an Nahrungsmitteln, Gesunderhaltung, Fasern, industrielle Produkte und Energie. Dabei dienen biologische Materialien als Grundlage, entweder als Produkt selbst oder als Rohstoff für weiterführende Produkte. Dadurch solle die Abhängigkeit vom Rohöl verringert werden.
25.03.2011

EU-Forschungsprojekt „PIGWISE“ bewilligt: Mehr Leistung und Wohlbefinden bei Mastschweinen durch HF RFID

Das im Rahmen des ersten ERAnet ICT-Agri Calls eingereichte EU-Forschungsprojekt PIGWISE wurde bewilligt. Durch Identifikationssysteme auf Basis hochfrequenter Radiowellen (HF RFID) sollen Entscheidungsmodelle zur Verbesserung der Einzeltiergesundheit und des Tierwohles bei Mastschweinen entwickelt werden. Das Projekt unter der Leitung der Abteilung Verfahrenstechnik der Universität Göttingen beginnt am 01. September 2011 und wird über zwei Jahre mit 465.000 Euro gefördert. >>>
01.03.2011

EU führt Grenzwert für GVO-Spuren ein

Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich nach langem Ringen dem Vorschlag der EU-Kommission angeschlossen, einen Grenzwert für GVO-Spuren in Importfuttermitteln zuzulassen. Spuren von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) werden somit bis zu einem Grenzwert von 0,1 Prozent erlaubt, sofern es sich um GVO handelt, die in er EU erlaubt sind, deren Zulassung beantragt wurde oder deren Zulassung abgelaufen ist. Die sogenannte Nulltoleranz ist damit gefallen. Ein Grenzwert von 0,1 Prozent bedeutet, dass eines von Tausend keimfähigen Körnern in Zukunft gentechnisch verändert sein darf.

Quelle: agrarheute